• Home  / 
  • Allgemein
  •  /  Licht und Farbe für Gesundheit und Wohlbefinden

Licht und Farbe für Gesundheit und Wohlbefinden

Licht und Farbe für Gesundheit und Wohlbefinden (Titelfoto)

"Der Mensch lebt nicht von Brot allein – er lebt auch von Licht!" Darauf weist  der Pionier der Licht – und Photonenforschung Prof. Dr. Fritz A. Popp hin.

Er und andere konnten nachweisen, dass die Zellen unseres Körpers mit Licht kommunizieren.

Dieses Licht erhält und erneuert die Ordnung unseres intelligenten biologischen Systems.

Ist eine Zelle krank, verändern sich ihre Lichtsignale, wodurch sie mehr Licht (Hilfe) anzieht.

Termine

Erlebnisvortrag: "Die beglückende und heilsame Kraft des Lichtes": 22.10.2019, 19:00 Uhr und 11.2.2020, 18:30 Uhr

Alle aktuellen Termine anschauen.

Lichtlosigkeit führt zu Antriebslosigkeit

Speziell in der lichtarmen Jahreszeit kennen viele Menschen Tage der Lust- und Antriebslosigkeit.

Dehnt sie dieser Zustand über einen längeren Zeitraum aus, ist es höchste Zeit etwas zu unternehmen.

Laut einer Studie des Wiener AKH ist jeder fünfte Mitteleuropäer in irgendeiner Form durch die dunkle Jahreszeit in seinem Wohlbefinden beeinträchtigt.

Diese Niedergeschlagenheit, oftmals als saisonal abhängige Depression oder SAD Syndrom bezeichnet, liegt jedoch meist an einem Mangel an Licht. Dem kann abgeholfen werden.

Mehr Licht! – Fragen Sie Arzt, Apotheker oder Ihre/n LichtexpertIn

Ja, wir brauchen mehr Licht, doch wir brauchen hochwertiges Licht!

Der Reihe nach:

Zum Sehen werden nur etwa 25% des aufgenommenen Lichtes verwendet, die restlichen 75% steuern u.a. unseren Circadianen Rhythmus / Biorhythmus  und den Stoffwechsel.

Da unsere innere Uhr mit dem Tageslicht synchron läuft, reguliert Licht auch unseren Hormonhaushalt.

Das Vormittags- und Mittagslicht mit seinem hohen Blauanteil setzt die Produktion des Gewebshormons und Neurotransmitters Serotonin in Gang. Es steuert damit unter anderem unser Zentralnervensystem, Darmnervensystem, Herz-Kreislauf-System und die Blutzirkulation; und es macht wach! (Quelle Wikipedia)

Das Nachmittags- und Abendlicht mit seinen wunderbaren Übergängen von Goldgelb über Orange bis hin zum Tiefrot des Sonnenuntergangs vermittelt eine völlig andere Stimmung: es beruhigt und bringt Entspannung.

Dieses Licht, wegen seiner Wärme von Naturfotografen favorisiert, signalisiert, dass die Hektik des Tages vorbei ist - unser Körper beginnt Melatonin zu produzieren.

Melatonin ist ein Nebenhormon, das aus Serotonin gewonnen wird und nur in der Nacht, bei Dunkelheit, produziert werden kann.

Beide zusammen, Serotonin und das aus ihm gewonnene Melatonin werden ganz richtig als „Glückshormon“ bezeichnet.

Die Lichtfarbe ist es also, die bewirkt, dass die Aufmerksamkeitskurve vormittags am höchsten ist und nachmittags allmählich absinkt. Wichtig ist folglich die Beleuchtung unserer Wohn- und Arbeitsräume sowie die Art und Weise wie wir unsere Abende verbringen.

Ein kurzer Check der Leuchtmittel und der abendlichen Gewohnheiten hat schon manchen aus Schlaflosigkeit und daraus resultierendem Burn-out geholt.

„Blue light damage“ – Schädigung durch blaues Licht

Alle Leuchtmittel, die einen hohen Blauanteil haben, eignen sich für konzentriertes Arbeiten.

Wird jedoch zu oft und zu lange in die Nacht hinein in diesem Licht verweilt, haben Körper und Geist nicht die Möglichkeit genügend Melatonin zu produzieren und sich zu entspannen.

Die schlechte Nachricht: Fernsehschirme, Computer und Tablets strahlen blaues Licht ab und belasten abends unseren Organismus, was zu vielfältigen Störungen führen kann. Diverse Studien mit NachtarbeiterInnen haben gezeigt, dass diese Gruppe von Menschen ein erhöhtes Risiko für Tumorerkrankungen hat.

Zu wenig Licht – zu wenig Dunkelheit

Das Beste, das wir für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden tun können, ist nach wie vor sich im Freien zu bewegen und das natürliche Tageslicht aufzunehmen.

Das macht den Kopf frei, hebt die Stimmung, fördert die Gesundheit – und macht glücklich! Keine Beleuchtung der Welt nimmt es mit der Sonne auf!

Optimal wäre es 2 Stunden am Tag im Freien zu verbringen.

Studien zeigen jedoch, dass die meisten Europäer sich bis zu 90 % des Tages in geschlossenen Räumen aufhalten!

In den Städten haben wir allerdings noch ein Problem: Wir haben nicht nur zu wenig hochwertiges Licht (in geschlossenen Räumen), wir haben auch zu wenig Dunkelheit.

Lichtverschmutzung ist die Bezeichnung für nie dunkel werdende Städte, deren Licht, bis in die Privatwohnungen eindringt.

Wir erinnern uns: Melatonin wird durch Licht unterdrückt und kann erst bei Dunkelheit produziert werden ...

Fehlt die Dunkelheit der Nacht, fehlt ein Teil zum Glücklichsein!

Wer fürchtet sich vor der Sonne?

Die Werbung für Sonnenschutzmittel warnt uns beharrlich davor ungeschützt in die Sonne zu gehen.

Sonnenschutzmittel verhindern jedoch, dass Vitamin D  über die Haut eingelagert wird.

Doch unser Körper braucht Vitamin D für die Regulierung des Calcium- Spiegels, die Festigung der Knochen und die Unterstützung des Immunsystems.

Wenn Sie sich im Sommer – möglichst wenig bekleidet - täglich nur 5 - 10 Minuten lang sonnen und erst danach eincremen, haben Sie Ihren Bedarf gedeckt.

Diesbezüglich lässt eine Studie aufhorchen, die besagt, dass Menschen aus Australien und Neuseeland weltweit den größten Vitamin D Mangel aufweisen, da sie sich wegen des Ozonlochs extrem schützen müssen.

Wie ich mir „mein“ Licht hole

Verfallen Sie trotz aller angeführten Maßnahmen dennoch dem Winter-Blues, gibt es natürlich noch ein einfaches Mittel zur Stimmungsaufhellung:

Licht- und/oder Farblichtanwendungen, die mittlerweile auch von der Schulmedizin anerkannt sind.

Dennoch sind sie keine neue oder alternativ-medizinische Errungenschaft unserer Zeit.

Dass Licht für die physische und emotionale Gesundheit essentiell ist - und zwar in seinem Gesamtspektrum mit allen Farbanteilen - das wussten auch schon unsere Vorfahren.

In der altägyptischen Sonnenstadt Heliopolis existierten beispielsweise von Licht und Farben durchflutete Heiltempel. Auch in griechischen und römischen Orakeltempeln gab es Farblichträume für Körper und Seele. Indem man die Fensteröffnungen mit bunten Tüchern verhängte, ergaben sich die gewünschten Farbstimmungen.

Heute gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich mit genügend Licht zu versorgen. Eine davon ist die sog. SAD-Ambulanz im Wiener AKH, die Lichtanwendungen allein oder als begleitende Maßnahme anbietet. Manche Therapeuten setzen sie ebenfalls begleitend ein.

Eine eigens durchgeführte Studie hat ergeben, dass sich 45% der Menschen nach einer etwa 20 Minuten dauernden Farblichtanwendung wohler fühlten und mehr Freude empfanden, 25 % mehr Selbstliebe empfanden und 20% gelassener waren.

Gute Nachrichten also  und ein strahlendes Licht am Ende des Tunnels!

Autorin: Christiane Werzowa, www.choramlight.com 

Buchtipp

Am Anfang war das Rot ...

Buchempfehlung: Am Anfang war das Rot - Eine persönliche Reise ins Land der Farben von Gabrielle M. Buresch-Teichmann

Rot mit seiner langen Geschichte ist die Farbe des Lebens. Die Reise durch den Regenbogen will kraftvoll begonnen werden, Rot nimmt Anlauf dafür.

Die Farbe Rot möchte Erste sein, in ihrer rohen Kraft beschleunigt sie und begibt sich auf den Weg – einen Weg, der ihr noch nicht bekannt ist. Die Gewissheit, dass dieser Weg zu beschreiten ist, ist da. Rot fühlt sich kraftvoll und beginnt, entschlossen zu gehen.

Es denkt bei sich: „Ja, wenn ich etwas will, entwickle ich eine unglaubliche Ausdauer.“ Die Farbe schaut vorwärts und es liegt ein schöner Weg vor ihr, umgeben von Wiesen und Feldern, in eine hügelige Landschaft eingebettet. Hie und da säumt ein Laubbaum den Weg, der an diesem heißen Sommertag Schatten spendet. Die Reise, die zu beschreiten ist, fordert ...

Und dann kam das Orange ...

Überall im Buchhandel und unter www.mymorawa.com oder über  www.color-buresch.at erhältlich!

Logo Gabrielle M. Buresch-Teichmann

Gabrielle M. Buresch-Teichmann, Präsidentin der International Light Association
Landstraßer Hauptstraße 84/12, 1030 Wien
Mobil: 0676 / 3729600
www.color-buresch.at
www.international-light-association.org

Schädigung durch blaues Licht (Pin)
Lichtlosigkeit führt zu Antriebslosigkeit (Pin)
Licht und Farbe für Gesundheit und Wohlbefinden (PIn)

Deine Transformationsreise mit LichtQuell – Atelier für LebensART

Du genießt dein Leben am liebsten abseits der ausgetretenen Pfade? Bist du dir bewusst, dass Veränderung ausschließlich durch dich selbst möglich ist? Und möchtest du deinen Lebensweg in Einklang mit deiner Seele gestalten? Dann bist du hier richtig.

Lichtnahrung oder Paradigmenwechsel? Gedanken über Nahrung

Spätestens seit dem Start des Kinofilms „Am Anfang war das Licht“ (Okt. 2010) ist sie in aller Munde, die Lichtnahrung. Es gibt Menschen, die sich nur durch Licht ernähren. Glauben Sie das?

Bild @ Gerd Altmann

Malen für die Seele – so weckst du deine Kreativität

Wenn wir auf nichts anderes mehr Acht geben müssen, wenn wir uns in den Farben, Formen und Mustern verlieren, dann kommt unser gestresster Geist zur Ruhe, dann setzt endlich Erholung ein.

Bild @ garageband | pixabay

Der Weg des Künstlers

Greifen Sie zur sprichwörtlichen “Schaufel” und graben Sie sich den Weg zu Ihrer inneren Kreativität – einem Schatz, den Sie vielleicht noch gar nicht kennen…

Bild @ henning schmidt | pixelio

Bilderverzeichnis

Hinterlasse einen Kommentar: