Nahrung und Spiritualität

Spannende Aspekte rund um unsere Themeninsel "Nahrung und Spiritualität"

  • Welche Ernährung ist richtig für mich?
  • Wie kann ich nicht nur schlechte Ernährungsgewohnheiten loslassen, sondern auch alte Muster?
  • Kann ich essen und trotzdem abnehmen?
  • Was genau braucht mein Körper wirklich?

Kaum ein Thema wirft so viele Fragen auf wie das der Ernährung und welche Nahrung für uns selbst die genau richtige ist. Kommt es nämlich zur Sprache, haben wir auf einmal lauter Experten am Tisch. Wie man hier seinen ganz eigenen Weg findet, möchten wir in dieser Themeninsel aufzeigen.

Spätestens seit dem Start des Kinofilms „Am Anfang war das Licht“ (Okt. 2010) ist sie in aller Munde, die Lichtnahrung. Es gibt Menschen, die sich nur durch Licht ernähren. Glaubst du das?

Beitragsbild: Gerd Altmann

In einer Facebook-Gruppe, die sich mit „Spiritualität, Bewusstsein und Erwachen“ beschäftigt, fallen mir in letzter Zeit immer mehr Wortmeldungen auf, die sehr aggressiv darauf hinweisen, dass man sich nur dann als spirituellen Menschen bezeichnen darf, wenn man sich vegan ernährt. Das gipfelte in einem Posting, das jede*r Fleischesser*in überhaupt das Recht absprach, sich als Mensch zu

Beitragsbild: adobe Stock - Maximilian Buchmayr

Während ich diesen Text schreibe, bin ich am Essen. Es ist nicht der Hunger, der mich zum Essen greifen lässt. Es hilft mir, mich zu konzentrieren. Ist für meine Muse ein Zeichen herauszukommen. Soulfood. Nicht zum Sattwerden, sondern zum Wohlfühlen. Zum Entspannen. Genau das Gegenteil von dem was meine Kolleg*innen aus der Fitness-Branche als Ernährungs-Empfehlung geben: Iss

Beitragsbild: Regina Schmitt

Achtsamkeit beim Essen fängt schon in der Küche und bei der Zubereitung der Speisen an. Hier können Sie zusätzlich noch Energien in die Nahrung bringen, indem Sie spezielle Musikstücke hören…

Der Geschmack öffnet Türen zu unserer Erinnerung. So stark, dass es dem französischen Dichter Marcel Proust mehrere Seiten Beschreibung wert ist, wie ihn eine Madeleine (ein kleiner Kuchen) und ein Schluck Tee in die Welt seiner Kindheitserlebnisse mit Bildern, Klängen, Geschmäckern und Gerüchen zurückzuversetzen vermag.

Beitragsbild: Louis Hansel

Die Zubereitungsmethoden aller Kulturen zeigen, dass Menschen auf der ganzen Welt schon immer nach Methoden gesucht haben, Nahrungsmittel genießbar und bekömmlich zu machen. Denn viele Lebensmittel sind im ungekochten Zustand für den Organismus einfach giftig.

Beitragsbild: Maarten van den Heuvel

Masaru Emoto entdeckte per Zufall, dass Wasser die Schwingungen seiner Umgebung aufnimmt, speichert und weitergibt. Darum achten Sie darauf, welches Wasser Sie trinken, wie Sie es behandeln und wie Sie mit anderen Menschen sprechen.

Beitragsbild: gekaskr

Wie Sie zu einem achtsameren Umgang mit dem Essen kommen, lesen Sie hier – machen Sie auch gleich die Übung…

Beitragsbild: Yuri Arcurs | fotolia

Wohlgefühl im Bauch statt Diäten

  • Welche Ernährung ist für mich richtig?
  • Warum funktioniert das bei meiner Kollegin aber bei mir nicht?

Wer kennt das nicht: Kaum bringt man das Thema "Gesunde Ernährung" auf den Tisch, hat man immer mehr Meinungen als Menschen und jeder wird plötzlich zum Experten. Denn dieses Thema bewegt die Menschen früher wie heute und das hat auch seinen Grund.

Wir sind alle unterschiedlich und was für den Einen das Richtige ist, kann für den Anderen genau das Falsche sein.  Denn alle unsere Körper ticken verschieden und deswegen sollte man sich seinem eigenen auch sehr bewusst widmen.

Hier brauchen wir gar kein weiteres Diät-Programm oder tonnenweise Bücher, die letztendlich nur ihren Autoren gut tun und bei uns im Regal verstauben. Was wir brauchen, tragen wir die ganze Zeit schon mit uns selbst herum: Unseren eigenen Körper!

Instinktiv spüren wir ja schon, ob uns bei einem Nahrungsmittel die Lust darauf packt oder sich innerlich die Haare sträuben. All das hat seinen Sinn und seine ganz eigene Bedeutung für einen selbst.

Damit bekommt er nämlich genau das, was er wirklich braucht, lässt Unnötiges los und macht uns glücklich.

Lies gerne in diesem Artikel mehr darüber. 

Loslassen: Nicht nur das falsche Essen sondern auch alte Muster

"Merkst du, dass dir etwas nicht gut tut?"

"Warum lässt du denn dann nicht einfach los?"

"So schwer kann das ja wohl nicht sein."

Oh, doch!

Gerade wenn es um alte Muster geht, tun wir Menschen uns wirklich schwer mit diesem "Loslassen".

Denn diese Muster sind in den allermeisten Fällen bereits in der Kindheit angelegt und damit auch schon ein paar Tage alt. Wir lernen als kleinste Menschen aus purem Überlebensinstinkt, dass wir uns einer Gruppe (und damit als erstes unserer Ursprungsfamilie) anpassen müssen. In der Zeit der Höhlenmenschen war das sogar ein Leben lang überlebenswichtig, denn alleine hat man es in der Welt draußen nicht lange gemacht.

Heutzutage können wir allerdings den einen oder anderen Blick auf uns selbst werfen.

Allem voran steht die Achtsamkeit, die uns dazu befähigt, unseren inneren Mustern auf die Spur zukommen. Die Bewusstheit, diese Muster erst einmal wahrnehmen zu können, ist ein wichtiger und guter erster Schritt.

Der zweite Schritt besteht dann in der liebevollen Annahme dessen, was ist und was wir in diesem Moment sind. Nur so können wir auch Veränderung erfahren. Denn damit geben wir den Kampf auf, der mit der Ablehnung von "unschönen Anteilen in uns" verbunden ist.

Auf verschiedene Arten lassen sich neue Perspektiven einnehmen und alte Muster erkennen und auflösen. Viele Wege führen nach Rom.

Wichtig ist, dass wir uns auf den Weg machen.

Mit Essen abnehmen anstatt Diät zu machen

  • Wann bin ich satt?
  • Was braucht mein Körper wirklich?
  • Was ist mein Wohlfühlgewicht?

Das alles sind Fragen, die wir uns angesichts des ständigen Nahrungsüberangebots heutzutage kaum noch stellen. Sondern es ist leichter, den vermeintlich kurzen Weg zu gehen, sich selbst in die Tasche zu schummeln und lieber die nächste Diät anzufangen.

Am Ende kämpfen wir dann mit dem Jojo-Effekt, schimpfen auf die Diät und verkennen oftmals dieses Wunderwerk Körper". Das uns immerhin seit Jahrmillionen das Überleben sichert. Und das nicht zuletzt mit der Strategie, dass "Hunger" ans Gehirn gemeldet wird, wenn uns etwas fehlt. Denn der Körper kann nicht sprechen und bedient sich deswegen dieses Gefühls. Es kann also auch durchaus etwas ganz anderes sein, dass unserem Körper gerade fehlt. Und das er lediglich über das Hunger-Signal an unser Gehirn meldet.

Unser System ist nun schon ein paar Tage alt und musste sich evoutionsbedingt durch viele harte Winter und sonstige Herausforderungen kämpfen. Dadurch haben sich auch bestimmte Mechanismen und antrainierte Verhaltensweisen ergeben. Die es sich vor allem in Form von inneren Glaubenssätzen in uns gemütlich gemacht haben.

Die gute Nachricht ist hier allerdings: Wir können das ändern. Und unser System damit nachhaltig umprogrammieren.

Reichhaltig kannst du in diesem Beitrag weiterlesen. 

Lichtnahrung oder Paradigmenwechsel

"Gar nichts mehr essen?"

"Soll ich mich etwa von Licht ernähren, oder wie?"

Das ist ein ungewöhnlicher Vorschlag, der nach dem vor einigen Jahren erschienenen Film über Lichtnahrung ganz besonders für Aufsehen und Furore gesorgt hat.

Doch wenn man sich dieses Thema einmal genauer anschaut, sieht man, dass die Zeiten ohne feste Nahrung mehr als üblich sind für uns Menschen. Nicht nur in verschiedensten Religionen und Weltanschauungen findet man Fastenzeiten. Sondern grundsätzlich auch in der Geschichte der Menschheit an sich.

In der Sommerzeit wurde viel Nahrung gefunden, gesammelt und gegessen. Der menschliche Körper hat dann alles Überschüssige eingelagert, denn "sicher ist sicher". In den Wintermonaten konnte der Mensch dann von genau diesen Reserven zehren und die eisige Jahreszeit überleben. Bis zum Frühling, wenn dann in der Natur wieder Nahrung gefunden werden konnte.

In der heutigen Zeit ist für unseren Körper allerdings immer Sommer. Wir finden ein Überangebot an Nahrung und haben keinen Grund mehr, plötzlich "ohne" dazustehen. Wir können immer und überall beherzt zugreifen, zumindest in den Ländern, in denen es mehr als genug Nahrung im Angebot gibt.

Nicht nur unser Körper braucht hier auch einmal eine Auszeit.

Sondern unser ganzer Planet.

Mehr zum Thema "Paradigmenwechsel" kannst du in diesem Beitrag weiterlesen. 

Zu diesem Beitrag gibt es auf unserem YouTube-Kanal auch das Video: "Wertschätzung der Nahrung"

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Bilderverzeichnis

  • bearb_flower-field-Nahrung – Spiritualität: DeltaWorks

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