• Home  / 
  • Allgemein
  •  /  Darmsanierung – wenn der Darm zu Durchfällen neigt (aus Sicht der TCM)

Darmsanierung – wenn der Darm zu Durchfällen neigt (aus Sicht der TCM)

Darmsanierung aus Sicht der TCM

Durchfall ist nicht gleich Durchfall. Die Darmsanierung nach der TCM betrachtet immer den gesamten Menschen und die individuelle Ursache. Lesen Sie hier aus meinen Erfahrungswerten aus 15 Jahren TCM-Ernährungsberatung.

Unser Darm ist ein wichtiges Immunorgan – hier sitzen etwa zwei Drittel der Abwehrzellen. Wenn Sie öfter zu Durchfällen neigen, kann das also das Immunsystem beeinflussen. 

Verdauungsbeschwerden, Durchfälle, Bauchkrämpfe, Blähungen oder Verstopfungen sind weit verbreitet und zeigen, dass die Darmgesundheit vielfach zu wünschen übrig lässt.

Und so ist es logisch, dass chronische oder wiederkehrende Infekte, Abwehrschwächen, Entzündungen und Allergien immer häufiger werden

In diesem Artikel geht es hauptsächlich um den Durchfall aus Sicht der TCM. Eine Problematik, die viele Menschen plagt. In meiner 15 jährigen TCM-Ernährungsberatung hatte ich einige schwere Fälle, die eine „Durchwanderungszeit“ von zehn Minuten hatten.

Diese bedauernswerten Menschen konnten gerade einmal 5 Dinge essen, ohne sofort explosionsartigen Stuhl zu haben. 

Zu den unangenehmsten Dingen gehört der Reizdarm. Gerade hier ist es so, dass die westliche Medizin nicht weiß, woher die Probleme kommen. Das liegt daran, dass diese Medizin wenig ganzheitlich denkt. Hier hilft die TCM mit ihrem Blick, der andere Organe und Energieflüsse ins Geschehen einbezieht. 

Wie lesen Sie diesen Artikel am besten:

Der Artikel ist reichhaltig (Lesezeit etwa 20 Minuten für Schnelleser) – das Thema lange wieder der Darm selbst - daher habe ich es in drei Artikel geteilt:

Bitte beachten Sie, dass die Inhalte dieses Artikels keinen Arztbesuch ersetzen! Bei Verstopfungen über einen langen Zeitraum mit starken Schmerzen müssen Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, da sich dahinter eine ernste Erkrankung verbergen kann!

Reizdarm – wenn sich keine Ursachen finden lassen

Wenn Ihre Ausscheidung mal dünn, mal verstopft, mal weich, mal knotig ist und Sie mal zu Blähungen, mal nicht neigen – kaum Lebensmittel vertragen – kann es sein, dass Sie Ihr Darm gereizt ist.

Da das vegetative Nervensystem den Darm reguliert, liegt der Verdacht nahe, dass Dauerstress die Probleme macht. Die TCM ist da ähnlicher Auffassung. Nur dass aus Sicht der TCM die Energie der Leber die Beschaffenheit des Stuhls harmonisiert.

Im Falle von unterschiedlichen Stuhlqualitäten ist es ganz eindeutig die Leberenergie, die nicht frei fließt. Sie „verknotet“ sich durch 

  • übermäßigen Stress, 
  • unterdrückte Gefühle,
  • Alkohol und
  • anderen Faktoren (wie falsche Ernährung).

Ist einmal der Energiefluss der Leber gestört, kann sie ihre Aufgabe nicht mehr nachgehen: Der Stuhl (und andere Funktionen) wird „unharmonisch“.

In den allermeisten Fällen beginnt das Übel an einer einzigen Stelle – und pflanzt sich von dort fort. 

Der Körper ist immer bestrebt, seine Funktionen aufrecht zu erhalten, komme, was da wolle. Und die vielen kleinen Probleme; die da und dort auftreten, können alle zu ein und demselben Grundproblem gehören.

Hat man die Quelle gefunden, und harmonisiert, schwinden auch alle anderen Anzeichen.

Das war für meine Klienten immer eine große Erleichterung. Alleine schon der subjektive Eindruck von: „Jetzt habe ich das, und das auch, und auch das noch …“, der zusätzlichen psychischen Druck in das Geschehen bringt, schwindet sofort.

Psychische Faktoren

Bei jeder dauerhaften oder stetig wiederkehrenden Abweichung vom normalen Stuhl (lesen Sie mehr zur "normalen Stuhlbeschaffenheit") kann man auch an psychische Komponenten denken. Meist sind das unterdrückte Gefühle wie Wut, Trauer, Sorge und Angst. Die Auswirkungen können starke Eifersucht, Depression und Kontrollzwang sein.

Wie diese Gefühle mit dem Darm zusammenhängen?

Im Modell der 5 Elemente nach der TCM (die genaue Beschreibung finden Sie in meinem TCM-Buch) sind Gefühle der Krankmacher Nummer eins.

Gefühle beeinflussen unseren Körper so stark, dass sie über Jahre direkte Auswirkung auf den Körper und unsere Gesundheit zeigen.

Interessiert Sie das? Hier habe ich Ihnen mehr zum Thema „Im Gefühlstaumel – Gefühle aus Sicht der TCM verstehen und beeinflussen“ und So beeinflussen Sie mit der TCM Ihre Gefühle geschrieben.​

In Fall von Trauer ist das betroffene Organ beispielsweise die Lunge. Nach dem Modell der TCM hängen Lunge und Dickdarm im Bruder-Schwester-Verhältnis zusammen.

Hat der einer der Geschwister zu viel Energie, bekommt das andere zu wenig ab.

Braucht also die Lunge viel Energie, weil sie die Trauer nicht loslassen möchte – bekommt der Darm zu wenig ab. Dann bewegt er sich kaum mehr, Verstopfung tritt ein.

(In der TCM gibt es viele Faktoren, aus der Verstopfung eintreten kann. Darum ist eine genaue Diagnose so wichtig. Durchfall und Verstopfung können bei zwei Menschen vom selben Übel kommen.)

Dickdarm und Magen sind nach der TCM in einem Zwillingsverhältnis.

Hat also der Dickdarm zu wenig Energie, zieht der Magen nach. Er verdaut langsamer, Völlegefühl, Übelkeit und durch die schlechte Verdauungsleistung können dann im Dünndarm Blähungen entstehen.

Wenn es nur so bliebe.

Doch natürlich haben sowohl Magen als auch Lunge Geschwister und Zwillinge. Und das ist in beiden Fällen die Milz. Die bekommt es also gleich von beiden Seiten.

Aber natürlich geht es auch anders herum.

Wir schwächen unsere Milzenergie sowieso durch unstetes Essen, Hast, sitzende Beschäftigung u.a., ist sie dann kraftlos, geht der Kreislauf von der anderen Seite los: Die Milz wird kalt, der Magen heiß, der Dickdarm heiß, die Lunge kalt. Verstopfung und das stete Gefühl von Trauer.

Aber Hitze im Dickdarm kann auch Durchfall auslösen, wenn sie auf viel Feuchtigkeit trifft.

Sie erkennen bereits jetzt, dass eine genaue Diagnose des Betroffenen wichtig ist. Eine TCM-Ernährungsberaterin oder der TCM-Arzt Ihres Vertrauens wird eine genaue Diagnose stellen, ehe Sie eine auf Sie abgestimmte Therapie bekommen.

Doch nicht nur die TCM (sowie auch andere ganzheitliche Medizinformen wie Ayurveda oder Tibetische Medizin) kennt die Zusammenhänge, auch westliche Ärzte sind dem bereits auf der Spur.

Denn wer seine Augen über den Tellerrand seines Fachgebietes blicken lässt, wird die Zusammenhänge aus der TCM aus Fällen seiner Praxis bestätigt bekommen.

Abstecher in: Höchstes Gut Gesundheit?

In seinem Buch “Unser Gesundheitswesen“ räumt Dr. Manfred Wildner mit einigem auf, von dem viele von uns bisher geglaubt haben, es wäre aktuelle Wissenschaft.

Es gibt eben keine allgemein gültige Wahrheit oder Wirklichkeit.

Alles ist Sache der persönlichen Sichtweise und einer kollektiven Abmachung, gewisse Dinge so und nicht anders zu sehen.

Einst war die Erde eine Scheibe, wer anderes sprach, lebte kurz.

Dr. Wildner beschreibt es in seinem Buch: „Die WHO” definiert Gesundheit als ‚einen Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens‘ – einen Zustand den wohl nur die wenigsten auf der Erde erreichen werden.“

Genau hier setzen wir jetzt an.

Wenn Sie sich allzu viele Sorgen über Ihren Gesundheitszustand machen, werden Sie schon deswegen krank. Denn Sorgen machen Stress und Stress schwächt den Organismus.

Es ist also nicht gesund, darüber zu grübeln, warum man nie in den (oben genannten) Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens kommt.

Viel besser gefällt mir der Ausdruck „funktionale Gesundheit“ von Dr. Wildner. Er schreibt darüber:

„Als ‚funktionale Gesundheit‘ erhält Gesundheit wieder einen Platz in unserer Welt: Sie soll die bestmögliche Entfaltung unserer Potenziale und unserer produktiven Teilhabe am Leben ermöglichen.“

Vier Komponenten der funktionalen Gesundheit laut WHO

  • Körperstrukturen und Körperfunktionen,
  • Aktivitäten und Teilhabe,
  • Umweltfaktoren und
  • personenbezogene Faktoren.

Funktional gesund wäre also ein Mensch mit regulärer Anatomie und ungestörten Organfunktionen, der sozial einbezogen ist und in einer Umwelt lebt, die im Zusammenspiel mit seinem persönlichen Lebenshintergrund Gesundheit ermöglicht und unterstützt.

Und genau unter diesem Aspekt dürfen Sie Ihr Leben genießen.

Das heißt: Sie achten, dass Sie Ihren Körper in seinen Funktionen unterstützen und nicht gegen seine Bemühungen handeln, Sie am Leben zu erhalten.

Und ich fürchte, darin sind wir alle zusammen nicht mehr wirklich gut.

 Viele Körper haben schon den Glauben an „ihre“ Menschen verloren. Sie arbeiten auf ein Minimum an Energie reduziert dahin, bis sie nicht mehr können und den Hut drauf hauen.

Wie das mit Ihren Darmproblemen, Ihrem Durchfall und der Darmsanierung zu tun hat?

Darauf komme ich gleich. Ein bisschen Geduld. Sanierung heißt ja, etwas wiederherzustellen. Und wenn Sie nicht wissen, wie es vorher war, können Sie es nicht sanieren.

Sprechen wir also weiter in Sachen Gesundheit.

Entschlüsseln Sie Ihren Gesundheitscode

Was ist für Sie und Ihren Körper Gesundheit?

Ein plakatives Beispiel: Wenn Sie sich regelmäßig mit einen Hammer auf den Daumen schlagen und zum Arzt gehen, weil Ihr Daumen schmerzt, wird er Ihnen nicht helfen können.

Er gibt Ihnen Schmerz-Pillen, die Ihren Magen und Nieren angreifen.

Da er aber nicht weiß, warum Ihr Daumen blau ist und schmerzt, wird er Ihnen nicht den Hammer wegnehmen. (Denn das wäre die einzig wahre Behandlung, um Ihren Daumen zu retten.) Sie hauen sich also täglich weiter auf Ihren Daumen und die Pillen nutzen nichts.

Natürlich sind dann Arzt und Pillen Schuld.

Wenn Sie mit Ihrem Körper Dinge anstellen, die ihm schaden, macht es keinen Sinn, Pillen dagegen einzunehmen.

Es macht viel mehr Sinn, mit dem gesundheitsschädlichen Handeln aufzuhören und der unendlichen Weisheit Ihres Körpers zu vertrauen, dass er die Sache wieder hinbiegt.

In seinem Buch „Entschlüsseln Sie Ihren Gesundheitscode“ empfiehlt uns Dr. med. Spitzbart Buch, anstatt einfach Medikamente einzunehmen, Screenings oder Impfungen über sich ergehen zu lassen, um gesund zu bleiben, sich auf die Suche nach unserer persönlichen Achillesferse zu machen.

Denn dort befindet sich der Ursprung vieler Krankheiten.

Wer erkennt, wo sein individueller Mangelzustand liegt, kann diesen aktiv ausgleichen und so langfristig die eigene Gesundheit sichern.

Zurück zu unserem Beispiel: Wenn Sie erkennen, dass Ihnen der Hammer nicht gut tut, werden Sie ihn wegwerfen und Ihr Daumen wird (nach einiger Zeit) wieder heil werden. Außer Sie werfen den Hammer nicht weg, sondern legen ihn nur zur Seite. Um dann weniger oft, nur einmal pro Monat … drauf zu hauen …

Die Grundlage des Gesundheitscodes nach Dr. med. Michael Spitzbart ist das ‚Minimumgesetz‘. Es stammt aus der Agrarwissenschaft und besagt, dass sich ein Organismus nur so weit entwickeln kann, wie es seine knappste Ressource erlaubt.

Ist eine Substanz zu wenig vorhanden, nützt es nichts, wenn man mehr von anderen Substanzen hinzufügt. Dadurch lässt sich der Mangel nicht ausgleichen. Vergleicht man das Ganze mit einer Regentonne aus Holz, so fließt an der Stelle mit der kürzesten Taube das Wasser heraus, egal wie hoch die anderen Längshölzer sind. Genauso verliert der Körper an seiner Schwachstelle permanent Energie.

Und genau diese persönliche Achillesferse gilt es zu finden.

Denn das kann eine angeborene Schwäche sein oder einfach Unwissenheit über das, was ein menschlicher Körper braucht.

Dr. Spitzbart geht sogar so weit, dass er den Sinn der Vorsorgeuntersuchungen anzweifelt: „Natürlich sollen Vorsorgeuntersuchungen – so wird uns suggeriert – unsere Gesundheit gewährleisten. Doch ich sehe Vorsorgeuntersuchungen sehr kritisch und plädiere dafür, genau hinzusehen und den Nutzen im Einzelfall zu hinterfragen. Warum das erkläre ich in Kapitel 3 (des Buches „Entschlüsseln Sie Ihren Gesundheitscode“), so Dr. med Spitzbart.

Denn die beste Vorsorgeuntersuchung erkennen nicht den Hammer, mit dem Sie sich täglich auf den Daumen schlagen.

Bausteine, aus denen ein Körper besteht

Der größte „Baustein“, aus dem ein Körper besteht, ist Wasser. Nämlich 95 % bei der Geburt.

Blöderweise hat Wasser die Angewohnheit, zu verdunsten oder abzurinnen. Das nennt man dann Harn, Stuhl oder Schweiß.

Es wäre nur logisch, den dadurch entstehenden Verlust an Wasser, auszugleichen. Das geht einfach.

Man braucht nur ausreichend Wasser trinken.

Doch genau das ist vielen Menschen unbekannt. Sie trinken lieber Säfte, Tee oder Kaffee. (Ich sage nur – ein Hammer …)

Dann gibt es noch viele weitere Bausteine - Aminosäuren, Fettsäuren, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Die schwimmen (meist) im Wasser und werden so an den Ort ihres Bedarfes geschwemmt, - wo sie der Körper verwendet, um seine Funktionen aufrecht zu erhalten.

Gibt es also zu wenig Wasser, gelangen diese Bausteine nicht an die Stellen, wo sie gebraucht werden. (Falls noch genug Bausteine vorhanden sind.)

Pech gehabt, lieber Körper.

Doch häufig ist der Mangel an diesen Körperbausteinen die Ursache für Müdigkeit, geringe Leistungsfähigkeit und – letztendlich - Krankheit.

(Wie soll ein Auto fahren, wenn Sie nicht tanken?)

Durch spezielle Laboruntersuchungen zeigen sich eine oder vielleicht auch mehrere Schwachstellen. Gleicht man sie durch natürliche Substanzen aus, allen voran Wasser - so verschwindet manche Krankheit wie von Zauberhand.

Für mehr Info lesen Sie das Buch von Dr. med. Michael Spitzbart „Entschlüsseln Sie Ihren Gesundheitscode“, es ist für uns mündige Menschen ein großartiges Werk, das uns Einblicke und Lösungsmodelle aufzeigt. Falls Sie Dr. Spitzbrat selber aufsuchen möchten – wir haben Glück, er lebt in Salzburg und Liechtenstein.

Darmgesundheit – verschlungene Wege zur Gesundheit

In dem Buch “Darmgesund” von Professor Dr. Michaela Döll geht es um die Grundlagen zu unsere Gesundheit:

Unser Darm ist ein wichtiges Immunorgan.

Ist der Darm durch viele Faktoren geschwächt und kann nicht mehr seiner natürlichen Arbeit nachgehen, ist (neben der Darmreinigung) die Darmsanierung ein wichtiger Schritt.

Der Darm ist nicht nur für die Verdauung da

Was wenige wissen: Der Darm ist nicht nur mit einem ausgeklügelten Transportsystem versehen, sondern auch mit einem komplizierten Nervensystem und mit einem gigantischen Netzwerk an Abwehrzellen.

Kein Wunder, dass unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit ganz wesentlich vom Zustand des Darmes abhängen.

Im Darm werden außerdem wichtige Stoffe gebildet, wie zum Beispiel das Vitamin K, welches für die ordnungsgemäße Blutgerinnung und die Gesunderhaltung der Knochen wichtig ist

Wie erkennen wir, ob unser Bauch gesund ist

Unser Darm hat in der heutigen Zeit ein Problem, denn er bekommt kaum mehr Ruhepausen und wird viel zu selten entlastet.

Noch bevor er so richtig von der letzten Mahlzeit „befreit ist“, schieben wir schon wieder Essen nach.

Ein gesunder Bauch fühlt sich weich an und lässt sich schmerzfrei eindrücken. Die Bauchmuskulatur ist entspannt. Gibt es deutliche lokal verhärtete Stellen, die beim Eindrücken mit der Hand (nicht mit den Fingerspitzen) Schmerzen verursachen, weisen diese auf eine ungute Bauchdeckenspannung und Verhärtung der Darmmuskulatur hin.

Mithilfe der angespannten Bauchmuskeln versucht der Körper den häufig überforderten Darm zu schonen und seine Bewegungen einzuschränken. Im Zuge dieser Schonhaltung kommt es meist auch zu einer Veränderung der Atmung:

Die flache Brustatmung wird gegenüber der tieferen Bauchatmung bevorzugt.

(An dieser Stelle sehen wir das Modell – der Zusammenhang von Lunge und Darm - der TCM bestätigt – siehe oben)

Leider ist die flache Atmung und eingeschränkte Darmbewegung auch von Nachteil für eine geregelte Verdauung – der Trägheit der überforderten Darmmuskulatur wird dadurch zusätzlich Vorschub geleistet.

Schließlich werden andere Organe zusammengepfercht und nach unten gedrückt. Dadurch verlagert sich der Körperschwerpunkt und der Mensch versucht durch eine angepasste Haltung der Schwerkraft, die nach unten zieht, entgegenzuwirken.

Auch das bleibt meist nicht ohne Folgen: viele Haltungsschäden kommen von Darmproblemen, Hohlkreuz oder Rückenschmerzen haben hier ihre Ursache.

Durchfall aus Sicht der TCM – wenn nichts mehr hält

Von Durchfall spricht man eigentlich erst, wenn man entweder eine heftige Darmentleerung hat, die schwächt. Oder man „rennt“ alle paar Stunden, der Bauch krampft und der Anus schmerzt.

Viele Menschen denken, sie hätten Durchfall, weil ihr Stuhl generell flüssig ist. Zwar gehe sie nur einmal am Tag, aber da der Stuhl generell breiig ist, nennen sie das Durchfall.

In der TCM nennen wir das übermäßige Feuchtigkeit im Körper. Dazu kommt es meist wegen einer für den Körper unpassenden Ernährung, die die Milzenergie schwächt. Es kann aber auch an zu viel Stress, einer sitzenden Tätigkeit oder anderen Faktoren liegen.

Die TCM ist da sehr genau und schaut sich den betreffenden Menschen, sein Umfeld und seinen Lebensstil an, ehe sie mit Therapievorschlägen kommt. Es ist daher nicht möglich in diesem Artikel eine 100 % Diagnose zu stellen.

Wenn Sie generell breiigen Stuhl haben

Ein weiteres Kriterium ist, ob der Stuhl stark riecht oder normalen Fäkaliengeruch. Je stärker der Geruch, desto mehr Hitze ist im Spiel. Das kann von scharfen und heißen Gewürzen kommen, die manche Menschen generell zu sich nehmen, ohne nachzuspüren, ob das für ihren Körper passt. (Oder auch durch viel Wut und Stress.)

Achten Sie darauf, was Sie essen. Und wie Sie sich fühlen.

Meiden Sie alles, was Feuchtigkeit im Körper verursacht. Das sind:

  • Zucker
  • Milchprodukte
  • Südfrüchte
  • Zu viel Saures
  • Zu viel (schlechtes) Fett
  • Zu viel rohe und kalte Lebensmittel
  • Übermäßiger Kaffeegenuss
  • Kombinationen dieser Dinge

Achten Sie auch auf Ihren Lebensstil. Vermeiden Sie:

  • Stress
  • Zu viele Sorgen
  • Schlafmangel
  • Unregelmäßige Essenszeiten und
  • unstetes Leben

Ideal sind

  • Rituale,
  • Gemütlichkeit,
  • Achtsamkeitspraxis,
  • Meditation und
  • alles, was entspannt.

In meinem TCM-Buch finden Sie mehrere Kapitel zum Thema Feuchtigkeit und was genau Sie tun dürfen, um die Problematik in den Griff zu bekommen.

Denn zu viel Feuchtigkeit im Stuhl bringt das Gleichgewicht im Körper durcheinander. Wo auf der einen Seite zu viel Wasser ist, fehlt es auf der anderen.

Mit der Zeit trocknen Sie aus: Ihre Haut, Ihre Schleimhäute und schließlich auch Ihr Blut. Damit sind hohem Blutdruck Tür und Tor geöffnet.

Und wer hätte gedacht, dass die tägliche Diät aus Salat und Joghurt nicht nur den Stuhl flüssig macht, sondern nach Jahren den Blutdruck in die Höhe treiben kann. (Das ist wie bei einer Reihe von Dominosteinen, fällt der erste, fallen bald alle.)

Darmsanierung – ein längeres Projekt

Ja, Sie haben richtig gelesen. Es dauert, bis Ihr Darm wieder saniert ist. Und braucht Veränderungen im Lebensstil. Denn es hat ja auch einige Zeit gedauert, bis Sie an diese Stelle kamen, wo Sie jetzt stehen.

Zuerst muss der Darm gereinigt werden.

Frau Dr. Döll empfiehlt in ihrem Buch „Darmgesund“ unterschiedliche Methoden, wie zum Beispiel die Hydro Colon Therapie, aber auch das Heilfasten mit Glaubersalzanwendung, im Zuge dessen der Darm entleert wird.

Über alle Möglichkeiten, Vor- und Nachteile unterschiedlicher Möglichkeiten Ihren Darm zu reinigen, lesen Sie bitte den Artikel „Darmreinigung: Wenn der Darm zu Blähungen und Verstopfung neigt“​​​​​

Es gibt auch ein flüssiges Konzentrat aus ausgewählten Pflanzen- und Kräuterextrakten sowie Darmbakterien, die täglich in einen Zeitraum von ca. 2-3 Wochen hinweg angewendet werden sollen.

Die Kräuter und Pflanzenextrakte wirken entgiften und unterstützen, in Kombination mit den darin enthaltenen effektiven Mikroorganismen, die natürliche Ausscheidung von Stoffwechselprodukten, die im Darm ankommen und sich bilden können.

Zudem tragen sie zur Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts der Darmflora bei. Dr. Döll empfiehlt die Casa Sana Darmreinigung. (Ich habe Ihnen den Link gleich aus Amazon herausgesucht.)

Das Immunsystem – wo und wann es entsteht

Im Darm sind eine Menge guter Bakterien angesiedelt, die unsere Gesundheit unterstützen. Man nennt das Darmflora. Die Darmflora wird langsam aufgebaut – vorbereitet wird sie durch das Fruchtwasser, das das Baby trinkt und ausscheidet. Während dem Geburtsvorgang kommt das Baby mit den Bakterien der Vaginal- und Darmflora der Mutter in Berührung.

Beides bildet die Grundausstattung für eine gesunde Darmflora.

Danach sorgt die Muttermilch für den geregelten Aufbau. Darum ist das Stillen eine lebenslange Vorsorge. Durch das Immunsystem der Mutter wird die Milch mit genau den Abwehrkräften angereichert, die das Immunsystem des Babys „kopiert“.

So lange bis 80 % des Immunssystems im Darm angesiedelt sind.

Falsche Ernährung, Medikamente und krankmachende Bakterien greifen dieses gesunde System an. Normal stellt der Körper nach einer solchen Attacke die Darmflora wieder her.

Doch dazu braucht er ausreichend Nährstoffe.

Das Immunsystem beginnt nach der TCM in der Nasenschleimhaut. Da Keime meist über die Luft kommen, ist die Nasenschleimhaut der erste Wächter. (Impfungen würden daher besser über die Nase wirken.) Über die Riechkolben erkennen wir Gift in der Luft oder Nahrung.

Auch der Geschmackssinn ist Teil des Immunsystems. Wenn etwas für den Organismus nicht verträglich ist, ekelt bzw. reckt es uns und wir spucken es aus. Leider hat sich in unserer Kultur festgesetzt, dass man „etwas schnell schlucken“ soll, wenn es nicht schmeckt. Damit unterwandern wir aber die natürlichen Mechanismen.

Und so beginnt die richtige Darmpflege eigentlich im Kindesalter.

Und wenn der Darm nicht mehr einwandfrei funktioniert, sind einige Jährchen vergangen. Daher ist es wichtig, mit der Darmsanierung von Grund auf zu beginnen.

Und das ist in der Nase und im Mund.

Nebenhöhlen, Verschleimung und Durchfall

Nach der TCM ist ein Qi-Mangel (wenn Energie fehlt, weil der Magen zu viel davon hat) in der Milz eine der Ursachen, wenn der Körper verschleimt. (Bewegungsmangel ist eine andere.)

Wenn zu viel Feuchtigkeit im Körper ist, beginnt erst die Nase zu rinnen. Hört aber die übermäßige Zufuhr an falscher Nahrung nicht auf, rinnt nach Jahren der Stuhl. Solange der Körper Energie hat, wird das Spiel so weiter gehen. Bei vielen Menschen wird die überschüssige Feuchtigkeit nicht mehr ausgeschieden sondern in Schleimpäckchen als Übergewicht, Myome, Zysten oder gar Krebs gepackt.

Daher macht es aus Sicht der TCM immer Sinn, die Ernährung anzuschauen. Denn da kann einiges für die Darmsanierung getan werden.

Noch ehe Sie mit diversen Nahrungsergänzungsmitteln und probiotischen Bakterien arbeiten.

Was Sie hier vermeiden/tun können

Wie ich schon oben geschrieben habe (Zum Thema breiiger Stuhl und Feuchtigkeit), dürfen Sie im Falle einer ständig verstopften Nase und ewigen Nebenhöhlenproblemen nach der Ernährungssünde fahnden, die Sie täglich begehen.

Irgendetwas erzeugt zu viel Feuchtigkeit. Nahrung, Sorgen, Wohnung …

Bei mir ist es Käse und Joghurt. Was ist es bei Ihnen?

Und auf die Frage: „Darf ich das dann nie mehr essen?“, antworte ich: „Sie können es immer wieder mal essen, doch nicht lange und sobald die Nase beginnt sich zu verstopfen, ist Schluss damit.“

Aber mit mehr Bewegung kann ich es hinauszögern. Sie haben also die Chance, mit Ihrem Körper zu verhandeln.

Lieben Sie Ihren Käse wirklich so sehr, dass Sie ihn nicht lassen können? Dann joggen Sie eine Runde mehr und Ihr Körper ist zufrieden? Gratuliere, Sie haben eine Lösung gefunden. Und an den Tagen, wo Sie keinen Bock haben auf Joggen, lassen Sie den Käse bleiben. So einfach ist das. 😉

Der Magen und der Darm

Auch der Magen tut das Seine im Immunsystem. Schädliche Bakterien, die über die Nahrung oder das Trinkwasser in den Körper kommen, werden eliminiert oder ausgeschieden.

Achte Sie darauf, dass Sie die Magensäure nicht verdünnen (Trinken beim Essen - besser eine halbe Stunde vor und nach dem Essen) und nur hochwertige Nahrung zu sich nehmen. (Verschimmeltes wegwerfen und nicht nur „wegschneiden“…)

Magen und Darm sind nach der TCM Zwillinge.

Wenn Sie also öfter breiigen Stuhl haben, der stinkt, achten Sie darauf, was Sie essen. Zu heiß, zu kalt, Gewürze oder kaltes Wasser trinken – in den vielen Jahren, wo ich TCM-Ernährungsberaterin war, habe ich schon sehr viele unterschiedliche Kombinationen gesehen.

Achten Sie auch auf Ihr Zahnfleisch.

Ein entzündetes Zahnfleisch hängt mit einem heißen Magen zusammen. Und der mit einem Darm, der dringend saniert gehört.

Oftmals geraten wir in eine Schleife, die von zu viel Stress ausgeht. Das ist der „erste Dominostein“ (wie oben beschrieben) – und ab da fallen sie … Durch den Stress entsteht Hitze, der Körper versucht sie zu kühlen, Sie haben Gusto auf kalte Getränke (Bier, kaltes Wasser …) und/oder Süßigkeiten. Oder Sie bekommen Dauerhunger, der auf einen heißen Magen schließen lässt.

Das ist aber nur eine subjektive und vor allem kurzfristige Verbesserung. Denn der Magen schiebt das kalte Zeug (oder das zu viele Essen) einfach weiter hinunter, was weder dem Dünndarm noch dem Funktionskreislauf der Milz gefällt.

Und da beginnt dann plötzlich die Feuchtigkeitsproblematik. Die Nase rinnt, der Hals ist verschleimt, der Stuhl wird schmierig (lesen Sie dazu mehr beim Thema „Darmreinigung“, da habe ich Ihnen beschrieben, wie ein „normaler Stuhl“ beschaffen und ab wann eine Abweichung zu erkennen ist.)

Was Dünndarm und Bluthochdruck gemeinsam haben

Eines Tages kam eine junge Frau (Anfang zwanzig) zu mir in die Praxis, sie war vor einigen Wochen plötzlich zusammengebrochen. Man hatte dann im Spital totale Mangelversorgung mit allen Nährstoffen herausgefunden.

Sie hatte zuvor schon an latentem Bluthochdruck gelitten, ein Durchcheck ergab außer dem Bluthochdruck keine erkennbaren Ursachen, warum der Körper keine Nährstoffe aus der Nahrung zog.

Sie war verzweifelt. Nachdem sie im Spital notdürftig mit ein paar Flaschen Nährstoffen intravenös und der zweifachen Dosis an Blutdruckmittel (da die normale Dosis nicht griff) „versorgt“ worden war, kam sie zu mir.

Stuhl hatte sie nach eigenen Angaben „normal“, was aber nichts aussagt. Ob der Stuhl normal ist, ist subjektives Empfinden.

Letztendlich kam ich bei der Befragung auf einen „kalten Dünndarm“, den sie durch ihre Ernährung täglich auskühlte: Rohe Salate, Joghurt, Brote, Fleisch, Eistee und Obst-Säfte. Kaum regelmäßige Essenszeiten, alles irgendwann und irgendwo (im Vorbeigehen) zu sich genommen. Dazu sehr unglücklich im Beruf (psychischer Aspekt) und ohne neue Perspektiven.)

Der Dünndarm zieht das Wertvolle aus der Nahrung, ist er kalt, kann er seine Arbeit nicht machen. Der Körper bleibt unterversorgt an Nährstoffen. (Da sie ja täglich Salate aß, kam sie nicht auf die Idee, dass die alle ungenutzt durch sie hindurchwanderten.)

Dünndarm und Herz sind Geschwister. Ist der eine kalt, übernimmt der andere die Hitze. Und so war der Blutdruck über die Jahre gestiegen.

Als ich ihr das so erklärte, dass der Dünndarm kalt sei und er – ähnlich kalter Finger im Winter – die Nährstoffe nicht „greifen“ kann – fiel ihr ein, dass der Arzt von ihrem „blauen“ Dünndarm gesprochen hatte, den er sich nicht erklären konnte!!

Da sie zu wenig Änderung ihrer Ernährung bereit war, einigten wir uns auf eine Suppe oder einen Tee, ehe sie Salat oder etwas anderes Kaltes aß.

Normalerweise würde so ein Bild mit der passenden Ernährung sehr rasch sehr viel besser werden, noch dazu bei einem jungen Menschen: Kaum rohe Lebensmittel mehr, wenn dann nur in Verbindung mit warmen und gekochten Speisen. Viel Gemüse, gute Öle, Kräuter, die den Bauch aber nicht das Herz erhitzen und anderes mehr. Veränderung im Beruf, um neue Perspektiven ins Leben zu bekommen.

Wenn Sie bereits hohen Blutdruck zu oftmaligem Durchfall haben, ist auf alle Fälle Umdenken angesagt. Gehen Sie zu einer TCM-Ernährungsberaterin und holen Sie sich ihren persönlichen Ernährungsplan.

Sanierung Dickdarm

Wie der Dickdarm arbeitet, habe ich Ihnen im Artikel „Darmreinigung“ beschrieben. Dort finden Sie auch eine Beschreibung, wie gesunder Stuhl beschaffen ist, wie Sie es erkennen und eine Anleitung zur Selbstdiagnose Stuhl.

Denn nur wenn Sie sich mit Ihrer Ausscheidung beschäftigen, können Sie kontrollieren, ob Ihr Körper sich gerad mit etwas plagt, das Sie ihm zugeführt haben.

Meistens kann Dickdarm, Nasenhöhlen, Mund und Magen über Ernährung, Kräutertees und Akupunktur saniert werden. Und der Lebensstil darf sich ändern.

Lesen Sie dazu nochmal hier, welche Faktoren überschüssige Feuchtigkeit im Darm beeinflussen können.

Mehr über das System der TCM auf sehr einfache und wirksame Weise beschrieben – so dass Sie es im Alltag anwenden können – finden Sie in meinem TCM-Buch.

Probiotische-Bakterien, die es gut mit uns meinen

Im Buch Darmgesund von Prof. Dr. Michaela Döll geht es auch um die unterschiedlichsten Arten positiver Bakterien, die sogenannten „Probiotischen Bakterien“.

Das leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet: ‚Für das Leben‘.

Es handelt sich um lebende ‚gute‘ Bakterien, die tatsächlich eine Reihe positiver Effekte hervorrufen können und die Darmgesundheit auf vielfältige Weise unterstützen.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass diese in ausreichend hoher Keimzahl aufgenommen werden, das aggressive saure Magenreservoir überstehen und lebend im Darm ankommen.

Außerdem müssen die probiotischen Bakterien auch in der Lage sein, sich an der Darmschleimhaut fest zu heften.

Dr. Döll empfiehlt im Buch das Präparat Probio Cult® mit 5,7 Milliarden Keime pro Kapsel, mit Vitaminen kombiniert. Es wird speziell für Durchfall, Blähungen und Darmkrämpfe empfohlen. Allerdings ist es auf Milchbasis.

Diese Mittel ist günstiger und hat 18 Bakterienstämme:
Probiona PLUS. Bis zu 12-fach höher dosiert als andere Kulturen Komplexe - 120 Mrd KBE je Tagesdosis. 18 Stämme u.a. Lactobacillus, Bifidobacterium. Magensaftresistente Kapseln. Vegan,

ProBiotische Keime helfen bei
  • Entgiftung
  • Gesunderhaltung der Darmschleimhaut
  • Hilfe bei Verstopfung
  • Schutz vor Allergien
  • Schutz vor Durchfallerkrankungen
  • Schutz vor Entzündungen im Darm
  • Schutz vor krankmachenden Keimen im Darm
  • Stärkung der Abwehrkraft
  • Unterstützung bei Milchzuckerunverträglichkeit


Psychische Faktoren und Lebensstil bei der Darmsanierung

Durchfall und –erkrankungen können ihren Ursprung in Bereichen der Energie von Milz, Leber und Niere haben. Da der psychische Einfluss in der TCM einen hohen Stellenwert hat – ist es naheliegend, dass die Gefühle Sorge, Wut und Angst (wie sie in der TCM den Organen Milz, Wut und Angst zugeordnet sind) einen großen Einfluss auf die Gesundheit des Darms.

Aber auch psychische Überforderung ist ein Grund, warum unsere Lebensenergie in der Niere geschwächt werden kann. Und von da aus der Gesundheitszustand eine Schieflage erfährt.

Wichtig sind Phasen in Ihr Leben aufzunehmen, wo Sie bewusst entspannen.

Denn physiologisch hat die Natur es so geregelt, dass in stressigen Phasen die Verdauung stillgelegt wurde. Doch als unser Verdauungssystem erschaffen wurde, gab es Gefahren von Außerhalb in Form von wilden Tieren oder Naturereignissen. Die Gefahr war nach einigen Stunden meist gebannt. Dann schaltete man auf Entspannung und die Verdauungsfunktionen liefen wieder an.

Heute ist unser Stress selbstgemacht – wir selber sind unser ärgster Stressor - und dauerhaft. Wenn Sie da nicht bewusst entspannen lernen (z.B. Autogenes Training), um die Dominosteine (siehe oben) am Fallen zu hindern, werden Sie Ihren Darm nicht dauerhaft sanieren.

Achte Sie auf alles, was Sie überfordert und versuchen Sie, Hilfe zu organisieren. Ich weiß, das klingt einfacher als getan.

Doch wenn Sie länger schon Durchfall haben, macht es Sinn, ganzheitlich zu schauen und an sich zu arbeiten.

Starten Sie mit einem neuen Lebensstil. Hier finden Sie dazu passende Artikel: Meditation gegen Stress? Einstieg in die Meditationspraxis und Das Leben ist keine To-do-Liste oder auch: Lebe frei! Die Zeit ist reif für deine Lebensreise!

Buchtipps

Unser Gesundheitswesen
Manfred Wildner
Verlag Thieme
ISBN 978-3-13-176691-5

Entschlüsseln Sie Ihren Gesundheitscode
Dr. med. Michael Spitzbart
ISBN 978-3-95803-026-8
Scorpio Verlag

Darmgesund
Professor Doktor Michaela Döll
Verlag Herr Big
ISBN 978-3-7766-2772-5

Bilderverzeichnis

  • Darmsanierung aus Sicht der TCM: _Alicja_

Hinterlasse einen Kommentar: