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Leben nach dem Tod – Welche Form es wohl hat?

Leben nach dem Tod - Welche Form es wohl hat?

In vielen Glaubenslehren ist ein Leben nach dem Tod sicher – als Wiedergeburt.

Je nach Karmapunkten, deren Abarbeit und Sammlung arbeitet man sich durch die Leben (die alle jetzt zur gleichen Zeit stattfinden). Irgendwann ist man dann fertig damit.

Und kommt im ewigen Reich an. Sozusagen ein Leben nach dem Tod nach dem anderen.

Andere Philosophien sprechen von einem ewigen Kreislauf.

Gewiss ist, da niemand zurückkam, dass uns die Türen zum Mysterium „Leben nach dem Tod“ verschlossen bleiben. Durch Nahtoderfahrungen kann man diese zweite „Geburt“ erahnen.

Was aber sicher ist: Das sogenannte „Leben“ nach dem Tod ist nicht so, wie wir unser Leben bisher gelebt haben. Also das, das nach unserer Geburt kam.

Denn vor unserer Geburt hatten wir ja schon neun Monate ein anderes Leben…

Für diesen Artikel habe ich einige Bücher rezensiert und ein paar ältere Artikel von mir einfließen lassen.

​Schauen Sie dazu auch den Film auf unserem FestivalderSinne.tv an… ​Playlist auf Youtube

​Leben nach dem Tod im Kreislauf der 5 Elemente

Ich persönlich habe durch die TCM erfahren, dass Alles was ist Qi – also Energie ist. Und diese bewegt sich und fließt.

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Alles in der Natur fließt im Kreislauf der 5 Elemente dahin. So die Schwangerschaft, danach unser Leben.

Das Leben fließt im immerwährenden Kreislauf der fünf Elemente. Unser Leben in diesem Körper endet mit dem Wasserelement und wird mit dem Holzelement im nächsten Körper wiedergeboren.

Ob das nahtlos stattfindet oder man dazwischen eine Atempause hat… wird hier nicht klar definiert. Man kann sich aber eher ein immerwährendes Rad vorstellen.

Nun können wir den Gedanken weiterspinnen:

Das Leben im Bauch der Mutter war ein Leben. Auch hier läuft es nach den fünf Elementen ab. Der Eisprung ist das Holzelement, die Geburt das Wasserelement. Und selbst die Geburt fließt in den fünf Elementen dahin.

Da dieses Leben im Wasser stattfand, könnten wir es zum Wasserelement zählen.

Danach wäre das Leben nach dem Tod unseres Körper das Holzelement – das ja auf das Wasserelement folgt.

Das Leben im Körper fließt ebenso in den fünf Elementen dahin. Und Endet beim Wasserelement – wie die Geburt.

Nach dem Leben in diesem Körper könnte das nächste Leben eines im Feuerelement sein. Zum Beispiel als Energie der Wärme, der Liebe, der Freude… auch dieses würden im Kreislauf der fünf Elemente fließen. Vielleicht mit einer Licht-Explosion starten, dann in Lebensfeuer, in Liebe…

Danach käme dann ein Leben im Erdelement, eines im Metallelement und eines im Wasserelement.

Und wir – als Energie Qi wären immerwährend. Unendlich.

Lesen Sie dazu auch andere Artikel zum Thema "Tod, Sterben, SterbebegleitungLoslassen u.a. auf unserer Themeninsel: Der Tod. Anfang oder Neubeginn?

Der Tunnel-Effekt

Die Parallelen von Geburts- und Sterbeprozess sind zahlreich. Der eigenartige Tunneleffekt kennt sowohl das Baby als auch der Sterbende.

Eigentlich sind wir ja umgeben von Tunneln in unseren Lebensabschnitten.

Dabei möchte ich einfach jetzt das hier hinstellen, was Sie in „Gespräche mit Gott – Zuhause in Gott“ von Neale Donald Walsch lesen können: „Es gibt kein Leben nach dem Tod, weil es keinen Tod gibt. Alles ist Leben, das, was wir „Tod“ nennen, ist nur ein Tor zu einem anderen Lebensabschnitt.“

Wir sind also umgeben von Tunneln: die Eizelle schwebt in einem Tunnel ins Licht bis zur Gebärmutter, wenn wir annehmen, dass die Gebärmutter lichter ist als der Eileiter.

Auch die Samenzelle gelangt durch einen Tunnel ins Licht. Sind Ei- und Samenzelle dann verschmolzen, tanzen sie gemeinsam ins Licht der Gebärmutter.

Dort angekommen in der Wärme und All-Liebe der Mutter gedeihen wir lange

Zeit ohne Zeit zu empfinden, bis wir plötzlich weitergehen durch einen Tunnel ans Licht.

Vom Licht zum Licht sozusagen.

Oder: Das Leben nach dem Tod ist das Leben nach dem Tod.

Warum sollte es also dann mit diesem Leben anders sein? Wir gehen einfach weiter von Licht zu Licht… Denn, und das glaube ich mittlerweile fest, das Licht, das uns nach dem Tod erwartet, ist noch um einiges heller als das, das wir nach der Geburt erkennen.

Dabei kommt mir noch ein weiterer Gedanke: Kann es sein, dass unsere Geburtserfahrungen die Sterbeerfahrungen beeinflusst werden? (Dann empfiehlt es sich, die Geburtstraumen beizeiten aufzuarbeiten. Und dann sollten wir damit aufhören, Kaiserschnitt als bequeme Methode der Geburt anzusehen...)

Noch spannender ist der Gedanke, ob eventuell der Tunnel, den viele im Sterbeprozess sehen, derselbe ist, den wir im Geburtsprozess sehen – gehen wir vielleicht nahtlos über von Leben zu Leben zu Leben ohne Pause dazwischen?

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Nahtoderfahrung

Menschen, die „gestorben“ sind und wieder ins Leben zurückkamen, beschreiben fast alle einen „Tunnel-Effekt“ während sie ihren Körper verlassen.

Der Autor des Buches „Lucy im Licht“ Prof. Dr. Markolf H. Niemz lehrt Medizintechnik und Physik an der Uni Heidelberg. Das Buch ist eine aufregende Expedition im Grenzbereich zwischen Naturwissenschaft, Philosophie und Theologie.

Anhand eines Experimentes können wir alle nachvollziehen, warum dieser „Tunnel-Effekt“ entstehen kann: Die Seele des Sterbenden wird auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt!

Falls Sie zu den SkeptikerInnen gehören, dann können Sie hier lesen:

„Dass eine Seele vom Diesseits ins Jenseits gelangt, widerspricht naturwissenschaftlichem Denken keineswegs! Anhand von Erkenntnissen der modernen Physik sowie der Sterbeforschung formuliert Niemz überzeugende und in sich schlüssige Hinweise auf die Existenz eines Lebens nach dem Tod.

Dazu kommt, dass auch an Hand der Relativitätstheorie folgende These stimmig ist:

Für eine auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigte Seele finden alle Ereignisse in unserem Universum distanzlos und zeitlos statt. Das heißt: Eine auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigte Seele befindet sich in der Omnipräsenz und Ewigkeit.“

Im Buch „Endloses Bewusstsein“ widerlegt der Autor Pim van Lommel mit neuen medizinischen Fakten die unterschiedlichen Thesen, die sich rund um die Nahtoderfahrungen und ein mögliches Leben nach dem Tod ranken.

Eva Laspas

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Buch: Endloses Bewusstsein

Pim Van Lommel ist dabei sehr methodisch vorgegangen. Am Ende des Buches „Endloses Bewusstsein“ findet der interessierte Leser zahlreiche Register, die die einzelnen Texte hieb- und stichfest untermauern.

Zuerst wird festgemacht, was eine Nahtoderfahrung überhaupt ist. Allein dazu gibt es ja schon unzählige Studien. Es hat sich viel getan seit dem Buch in den Achtzigern, das meine Freundin und ich im Sommer auf der Wiese verschlungen haben.

Der Autor beschreibt auch die Folgen, die für Menschen entstehen, die eine Nahtoderfahrung durchgemacht haben. Es sind in jedem Fall Veränderungsprozesse – aber nicht nur positiver Art. Anhand von Beispielen erfahren wir die unterschiedlichen Erlebnisse, auch bei Kindern.

Sobald es ein Phänomen gibt, dann stürzt sich die Wissenschaft darüber. Zahlreiche Forschungen haben sich mit Nahtoderfahrungen beschäftigt. Einige aussagekräftige Studien werden im Buch beschrieben. So beginnt auch der stärkste Skeptiker zu wanken.

Schließlich nimmt Pim van Lommel das Gehirn unter die Lupe, seine Funktionen und wie es mit dem Bewusstsein zusammenhängt. Und natürlich die Quantenphysik, die ein völlig neues Weltbild eröffnet. Vorbei der Glaube an die Erde als Scheibe, als Ball… Was kommt jetzt?

Zum Schluss steigt er in die DNA ein. Erklärt mögliche Funktionen der Junk-DNA. Wie die Informationsübertragung durch die DNA funktioniert und wie das alles mit dem endlosen Bewusstsein zusammen hängt. Es gibt seiner Meinung nach also kein Leben nach dem Tod, weil es keinen Tod gibt.

Ein wirklich ausführliches Buch, das Mut macht und Welten aufzeigt, die wir noch lange nicht bereisen, wenn wir nicht endlich etwas ändern… Ausdrückliche Kaufempfehlung!

Buch: Zuhause in Gott

Ein weiteres Buch „Gespräche in Gott“ von Neale Donald Walsch, in dem uns Gott über das Mysterium des Sterbens und des Todes Auskunft gibt.

Zuhause in Gott“ ist ein Buch, das uns Trost bringen und unsere Ängste nehmen möchte. Es ist unbedingt lesenswert!

Ähnlich wie im Buch „Lucy im Licht“ steht auch hier, dass wir zeitlos und unendlich leben. Erstaunlich und glaubwürdig ist, dass nicht die „Zeit verrinnt“ sondern wir uns "durch die Zeit bewegen".

Das leuchtet mir ganz einfach ein, denn wir Menschen sind schon immer der „Nabelschau“ unterlegen. Und haben das Universum von uns aus betrachtet. „Die Sonne bewegte sich ja lange Zeit um die Erde“ – ehe man das Gegenteil auch wissenschaftlich beweisen konnte.

Es erscheint mir daher völlig logisch und aus dem Bauch heraus stimmig, dass nicht die Zeit um uns herum verrinnt, sondern wir uns in ihr langsamer oder schneller bewegen.

Wir sind ja Energie – also in einer Form Licht…

Tröstlich ist das Buch allemal.

Man erfährt, dass der Tod nicht existiert, dass er ein Geschenk ist, dass wir mit Gott eins sind und es keine Trennung gibt.

Es gibt auch keinen Weg nach Hause, da wir immer zu Hause sind. Und dass Geburt und Tod dasselbe sind. Auch hier: Es gibt kein Leben nach dem Tod, weil es keinen Tod in dem Sinn gibt.

Auszug aus dem Buch „Zuhause in Gott“

Gott sagt: „Wenn das Glaubenssystem, dem du vor deinem Tod anhingst, die Gewissheit beinhaltet, dass das Leben weitergeht, wirst du, sobald du begriffen hast, dass du „gestorben“ bist, sofort wissen, was passiert, und du wirst die Vorgänge auch verstehen.

Glaubst du an Reinkarnation, erlebst du vielleicht Momente aus früheren Leben, an die du dich vormals nicht bewusst erinnern konntest. Glaubst du, dass du von einem bedingungslos liebenden Gott in die Arme geschlossen wirst, wird das deine Erfahrung sein.

Glaubst du, dass über dich Gericht gesessen oder mit dir abgerechnet wird, so wirst du auch dies erleben, wonach du dann für alle Zeiten im Paradies oder in der Verdammnis landest...

...der Himmel wird genauso sein, wie es dir vorgestellt hast, die Hölle auch. Und wenn du weder in der einen noch in der anderen Richtung spezielle Vorstellungen hast, wirst du sie auf der Stelle entwickeln. Und dann werden diese Orte sogleich dementsprechend für dich erstehen. Du kannst in diesen Erfahrungen so lange verweile, wie du möchtest...

...Doch lass uns klar stellen: eine Hölle existiert nicht! Einen solchen Ort gibt es einfach nicht. Und deshalb gibt es auch keinen solchen Ort, wo du hingehen könntest. Es existiert nur deine Vorstellung davon und du kannst so lange darin verweile, wie du es möchtest...“

(Auszug Ende)

Eva Laspas, Herausgeberin

Haben Sie es schon bemerkt?

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Buch: Die Hand im Spiegel

Autorin Janis Heaphy Durham arbeitete lange Zeit als Herausgeberin einer Zeitung in Sacramento Bee. Als ihr Mann starb, begann für sie eine spirituelle Reise. In „Die Hand im Spiegel“ beschreibt sie mysteriöse Erscheinungen, die nach dem Tod ihres Ehemannes Max beginnen. Lange Zeit verschließt sie die Augen davor, will es nicht wahrhaben, was eigentlich nicht sein kann: Max versucht aus der anderen Ebene Kontakt herzustellen. Vielleicht möchte er das Leben nach dem Tod – die Weiterexistenz – beweisen?

Als schließlich am ersten Todestag von Max eine weiße Hand aus einer pudrigen Substanz am Badezimmerspiegel auftaucht, kann sie die Augen nicht mehr länger verschließen. Und sie beginnt ihre spirituelle Reise, die sie mit spirituellen Heilern, Scharlatanen und Wissenschaftlern zusammenbringt. So erforscht sie das „Leben nach dem Tod“ und schließlich hat sie die Botschaft verstanden.

Sie schreibt: „Der Tod hat mich gelehrt, das Leben besser zu verstehen. Ich verschwende jetzt kaum noch Zeit. Es gibt weniger Streit, und ich urteile nicht, wenn Menschen, die ich liebe, sich dafür entscheiden, anders zu sein. Während der kostbaren Zeit, die ich mit meiner Familie und Freunden verbringe, bin ich wirklich präsent und lasse mich nicht mehr ablenken. Ich lebe in der Gegenwart und bin offen und aufmerksam gegenüber allen Dimensionen. Die Hand auf dem Spiegel, die sich mir offenbart hat, hat alles verändert.“

Wer wichtige Einblicke des Lebens gerne in Romanform liest, ist mit diesem Buch mehr als gut beraten.

Richtig Leben heißt richtig Sterben

Im Buch „Nackt zur Wahrheit“ von David Deida heißt das erste Kapitel ebenso. Im Buch geht es darum, das Leben richtig zu leben.

Jeden Augenblick zu spüren und intensiv zu erleben.

Indem wir sind, was wir sind. Nur das. Denn:

„Sie sind am Leben – im Moment jedenfalls. Sie spüren, wie Ihr Herz in Ihrer Brust schlägt ...

Empfinden Sie Ihren Herzschlag als Geschenk an alle. Und spüren Sie dabei nach, wie Sie Ihre Augenblicke leben.

  • Was haben Sie heute getan?
  • Welche Pläne haben Sie für morgen?
  • Wen lieben Sie und
  • wie sehr lieben Sie ihn?

Egal wie viel Geld Sie verdienen oder wie oft Sie Liebe gemacht haben: Eines Tages werden Ihre Beine kalt und gefühllos werden, Ihr Herz wird aufhören zu schlagen, Sie werden aufhören zu atmen, und alles wird entschwinden.

In irgendeinem JETZT-Moment, der so real ist, wie eben dieser hier, wird Ihr Leben zu Ende sein.

Sind Sie bereit?

Haben Sie wirklich vollkommen geliebt und Ihre verborgensten Gaben dargeboten?

Zu einem richtig gelebten Leben gehört, dass man den Tod annimmt. Indem man sich allem zu jedem Zeitpunkt von ganzem Herzen öffnet.

Wenn Sie ganz offen sind, können Sie geben, ohne etwas zurückzuhalten, und etwas empfangen, ohne es von sich zu weisen.

Wenn Sie ganz offen sind und Ihr Herz allem zugewandt ist, dann sind Sie Offenheit. Und eng verbunden mit diesem völlig offenen Moment. Jeder Teil dieses Momentes kommt und geht als Offenheit.

Das Lächeln Ihrer Kinder, die Umarmung Ihres Geliebten – jeder Moment ist wundersam und schon im Entschwinden begriffen.

Jede Erfahrung ist zugleich tief und leer

Ein Leben, das allein um der Erfahrung willen gelebt wird, ist ein Halbleben.

Sie sind verkrampft, unsicher, einsam, nicht ausgefüllt. Ihre Erfahrung kann Sie nicht ausfüllen, denn kaum haben Sie sie gemacht, ist sie schon wieder verschwunden. Ein flüchtiges Irrlicht, das Schlusslicht der Hoffnung, das immer weiter in der Ferne verschwindet.

Hält man nicht mehr an diesem Moment des Lebens fest, kann er sich ungehindert und strahlend wie eine Blüte entfalten. Wenn Sie sich weit öffnen und hingeben, tief atmen und Ihr Herz als Geschenk darbieten, werden Sie offen in diesem Moment hineingeboren...“

Osho lehrt uns (im Buch „Tod – Höhepunkt des Lebens“): „Wir müssen uns das Leben wie einen Fluss vorstellen: In diesem Fluss gibt es einen Punkt, der ‚Geburt’ und einen Punkt, der ‚Tod’ genannt wird. Aber der Fluss fließt weiter.

Der Fluss geht über den Tod hinaus. Der Fluss ging der Geburt voraus...

Unsere gesamte Aufmerksamkeit wird in die Irre geleitet. Unser ganzer Fokus ist darauf gerichtet, wie wir dem Tod entgehen, und nicht, wie wir das Leben erkennen können...“

Die Wurzel aller Probleme erkennen

Wie ich schon zu Anfang feststellte: Je länger ich mich mit den einzelnen Begriffen Tod, Geburt und Sterben beschäftige, desto mehr erkenne ich, dass es nur Begriffe sind. Wörter, denen wir eine bestimmte Bedeutung zugemessen haben.

Ohne zu wissen, ob diese Bedeutung der Wirklichkeit entspricht.

Wir betrachten diese Dinge vielleicht nur etwas kurzsichtig aus unserer Perspektive des irdischen Lebens heraus. Und sehen (wieder einmal) nicht das große Ganze. Diese Begriffe sind vielleicht nur eine Ansammlung in bestimmter Reihe aneinander gehängter Zeichen und sagen daher überhaupt nichts aus.

Im Buch „Das Leben tiefer verstehen“ von Dalai Lama steht im Kapitel „Die Wurzel aller Probleme erkennen“, dass unsere Sinneswahrnehmungen zu unserer Unwissenheit beitragen.

Denn auf Basis dieser gesehen, scheinen Objekte auf wirkliche Weise aus eigener Kraft heraus zu existieren. Unser Geist tendiert dazu, diese irrtümlichen Erscheinungen zu akzeptieren, statt ihnen zu widerstehen.

Er hinterfragt nicht, um festzustellen, ob sie korrekt sind, sondern akzeptiert einfach, dass die Dinge so sind, wie sie uns erscheinen.

„Wenn es um unser eigenes Selbst geht, dann betonen wir auch diese Verbindung und reden von „meinem Körper“, „meinem Besitz“, „meinen Freunden“ oder „meinem Auto“.

Wir

  • überbetonen die Attraktivität des Objekts,
  • verdecken seine Fehler und Nachteile und
  • entwickeln eine Anhaftung daran.

Das hilft uns, Wohlbehagen und Freude zu bekommen. Dadurch werden wir aber, wie an einem Nasenring, mit Gewalt zur Begierde hingezogen.

Oder es kann sein, dass wir die Unattraktivität des Objekts überbetonen, indem wir etwas Unbedeutendes zu einem großen Fehler aufblähen. Und die gute Qualität des Objekts unbeachtet lassen...

Gröbere Auffassungen von „Ich“ und „mein“ erzeugen gröbere Leid bringende Emotionen wie zum Beispiel Arroganz und Aggressivität.

Sie verursachen nur Schwierigkeiten für Sie selbst, für Ihre Gemeinschaft und sogar für Ihr Land. Diese irrtümlichen Auffassungen müssen klar erkannt werden, indem Sie Ihren eigenen Geist beobachten...

Auf diese Weise werden wir durch unsere eigene Unwissenheit zugrunde gerichtet und Leben für Leben in diesem Kreis des Leides gefangen gehalten, das wir den Daseinskreislauf nennen.“

Fazit

Das Leben, die Geburt, den Tod und die Trauer darüber mögen wir also mit neuen Augen sehen: Alles ist EINS und immer zur gleichen Zeit - JETZT.

Lasst uns das Jetzt genießen und es wird gleichgültig, wie das „Leben nach dem Tod“ sein wird.

Buchtipp

Endloses Bewusstsein 
Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung
Pim van Lommel
Kanur.Leben
ISBN 978-3-426-87822-4

Die Hand im Spiegel
Eine wahre Geschichte über das Leben nach dem Tod
Janis Heaphy Durham
Trinity
ISBN 978-3-95550-267-6

​Lucy im​​​​ Li​​​​cht
​​v. Prof. Dr. Markolf H. Niemz
​​ISBN 978-3-426-27420-0
​​Verlag Droemer

​„Nackt zur Wahrhe​​​​it“
​​von David Deida
​​Verlag J. Kamphausen
​​ISBN 978-3-89901-076-3

​Tod – der Höhepunkt des Lebens
​von Osho
​​ISBN 3936360820
​​Innenwelt Verlag

Das Leben tiefer verstehen
Erkenne dich selbst und lebe gelassener
Dalai Lama
Verlag Herder
ISBN 978-3-451-29370-2

​Zuhause in Gott: Über das Leben nach dem Tod​​​​e
​​Neale Donald Walsch
​ISBN 978-344221874​5
​​Goldmann

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Bilderverzeichnis

  • Leben nach dem Tod – Welche Form es wohl hat?: StockSnap

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