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Blasenprobleme und ihre Ursachen aus der Sicht der TCM

Blasenprobleme aus Sicht der TCM

Fast jeder Mensch hat schon einmal Blasenprobleme gehabt.

  • Manche plagen sich regelmäßig mit Blasenentzündungen herum.
  • Andere leiden ‚nur’ daran, dass sie mehrmals in der Nacht auf’s WC müssen.
  • Oder dass unwillkürlich Harn abgeht.

In welcher Form auch immer ‚Blasenprobleme’ auftreten, lästig ist es auf jeden Fall.

Wenn Sie mit Blase und Harnröhre immer wieder Probleme haben,  dürfen Sie die Ursache dafür finden. Die liegt nicht immer nur im körperlichen Bereich, sondern auch im seelischen.

In diesem Artikel finden Sie

  • “Erste Hilfe Maßnahmen”,
  • mögliche Ursachen aus Sicht der TCM,
  • geistig-seelisch-emotionale Aspekte von Blasenproblemen und die
  • spirituelle Bedeutung von Blasenentzündungen.

Handlungsschritte bei Blasenproblemen

  • Arzt
  • Check Ihrer Ernährungsgewohnheiten nach TCM​​
  • Wenn Sie sich noch nicht nach TCM ernähren: Überlegen Sie eine Umstellung auf die TCM-Ernährung. Die TCM-Ernährung ist aber auch eine ideale Ergänzung zur ärztlichen Therapie.
  • Ursache auf ganzheitlicher Ebene finden und eliminieren (geistig, seelische, spirituelle Ebene)

Erste Hilfe – Sofortmaßnahmen bei Blasenproblemen

  • 1
    Da wir im ersten Moment nicht wissen, worum es sich genau handelt – sobald also die Harnröhre nach dem Urinieren brennt – trinken Sie sofort mindestens zwei große Gläser Wasser. Der Körper weiß dann schon, was zu tun ist. 
  • 2
    Haben Sie immer Beerentraubenblättertee im Haus. Bitte kaufen Sie sich keine Teebeutel. Da ist meist nur minderwertiger Staub drinnen!

Kochen Sie sich 1 Teelöffel auf 250ml Wasser (langsam) ca. 10 Min. Dann abseihen. Abkühlen lassen. Zur Not lassen Sie kochendes Wasser aus dem Teekocher 20 Min. wirken, wenn Sie keine Möglichkeit haben, die Blätter zu kochen.

Die Beerentraubenblätter wirken wie ein pflanzliches Antibiotikum.

So haben Sie auch mal übers Wochenende alles unter Kontrolle, wenn der Arzt erst am Montag wieder da ist.

ACHTUNG: Finden Sie die tatsächliche Ursache möglichst rasch. Beobachten Sie, wann die Probleme auftreten. Schreiben Sie nötigenfalls ein Tagebuch. Übergehen Sie die Probleme nicht, sie “wandern” nur in die Knie. Das nennt man Symptomverschiebung. Knieprobleme werden in der TCM meist über die Blase aufgelöst.​

Mögliche Ursachen nach der TCM

In Bezug auf Blasenprobleme unterscheidet die TCM wichtige energetische Zustände.

Die einzelnen Begriffe finden Sie im Buch “Ernährung nach den 5 Elementen: Für Einsteiger” so erklärt, dass sie nachvollziehbar und logisch sind.

TCM Buch für Einsteiger


 Erfolgreich seit 2006 - 3. Auflage:

TCM zum Be-greifen. Alltagstauglich. Komm auch du ins Spüren. 

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Außerdem finden Sie im Buch auch einfache Wege beschrieben, wie Sie darauf achten, folgende “Klimazustände” im Körper nicht mehr herzustellen.

A) Körperliche Ursachen

Überblick

  1. 1
    Feuchte Kälte - [u.a. häufiger Harndrang, langsames Rinnen, Druck im Unterbauch, viel und heller (!) Urin]
  2. 2
    Feuchte Hitze aus äußeren Einflüssen. – [u.a. Harndrang, Brennen, erschwertes Urinieren, ev. auch Fieber]
  3. 3
    Feuchte Hitze aus inneren Einflüssen.
  4. 4
    Blasenprobleme durch Einfluss der Nierenenergie - [chronische Störungen der Blasenfunktion, Harninkontinenz, Harndrang in der Nacht, u.a.]

Details

1) Feuchte Kälte

Die Unterscheidung zwischen Kälte und Hitze ist immer die Farbe der Ausscheidung: Gelbliche Ausscheidungen und/oder Zungenbeläge weisen auf (feuchte) Hitze im Körper hin.​

Sie haben sich irgendwo verkühlt. Haben im feuchten Bikini gesessen, auf der kalten Wiese oder Bank.

Zusätzlich herrscht im Körper ein ähnliches "Klima". Bei dieser Form der Blasenentzündung kann der Arzt auch keine Bakterien nachweisen.

Diesen Zustand nennt die TCM: feuchte Kälte.

Achtung: Wenn Sie hierbei Antibiotika nehmen, bekämpfen Sie Kälte mit Kälte – was sinnlos ist und die Problematik verschlimmert.

Die Symptome bei feuchter Kälte können sein:
  • Hauptsächlich häufiger Harndrang mit viel und hellem Urin.
  • Ein schwerer Unterbauch.
  • Sehr langsames Rinnen.
Die Ursachen von feuchter Kälte sind vielfältig:
  • Eine Verkühlung der unteren Körperregion ist immer dabei.
  • Kalte Füße,Sitzen auf kalten Plastik- oder Metallsesseln,
  • nasser Badeanzug,
  • nasse Schuhe,
  • Zug auf die Fersen oder Knöchel
  • ein Wind in den Nacken (und überall dort, wo der Blasenmeridian verläuft)

Und bei Menschen, deren Abwehrkraft geschwächt ist, genügt oft wenig, um den Zustand der feuchten Kälte in der Blase zu manifestieren.

Ernährungsempfehlung bei feuchter Kälte

Vermeiden Sie:

  • Kalte und kühle Nahrung, sprich alles Rohe, sowie Milch und deren Produkte und einen Mangel oder Übermaß an Fleisch.
  • Milchersatzprodukte: Statt herkömmlicher Kuhmilch, die Kälte in den Körper bringt, können Sie auf die zahlreichen Alternativen wie ReismilchHafermilchSojamilchMandelmilch (direkte Links zu Amazon) u.s.w. zugreifen.

Nehmen Sie folgende Nahrungsmittel zu sich:

  • Nahrungsmittel, die Feuchtigkeit ausleiten und
  • den Körper wärmen (GersteAzukibohnen, Mais, Hafer oder Haferflocken, Quinoa, (etwas) Ingwer, Knoblauch, Walnüsse, Reis- und Reisprodukte, Kürbiskerne, Fenchel, Wachholderbeeren, Petersilie, etc.).

2) Feuchte Hitze aus äußeren Einflüssen

Eine weitere Möglichkeit ist, dass Kälte eindringt, diese dann durch den Körper als Gegenmaßnahme in Hitze sozusagen zum "Verdampfen" umgewandelt wird. Doch durch körperliche Prozesse kommt die Verdampfung zum Stillstand.

Ähnlich einem Dampfbad im Körper.

Bei dieser Form werden Bakterien im ärztlichen Befund nachgewiesen. (Bakterien = Hitzeprozess)

Diesen Zustand nennt die TCM feuchte Hitze. (Dazu zählt auch, wenn Sie häufig Pilze oder Durchfall haben.)

Daher ist es auch so wichtig, so rasch wie möglich Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Und zum Arzt zu gehen.

Die Symptome bei feuchter Hitze können sein:
  • Die Symptome sind hier nicht nur der häufige Harndrang, sondern auch das Brennen, das vor, nach und während des Wasserlassens auftreten kann.
  • Dazu kann auch hier eine schwierige Miktion kommen, der Urin ist aber nicht nur trüb sondern auch dunkelgelb.
  • In schweren Fällen kommt Sand oder Blut im Urin dazu,  Fieber und starker Durst.
Ursachen bei feuchter Hitze können sein:
  • äußere Kälte und Feuchtigkeit,
  • äußere Hitze und Feuchtigkeit, gepaart mit inneren „ungünstigen Faktoren“, genannt
  • innere Hitze, die durch große emotionale Belastungen, z.B. Stress, Ärger, Wut, Eifersucht, Misstrauen … entsteht.
  • Aber auch, wenn Sie zu viel Scharfes essen oder übermäßig Kaffee trinken. Und natürlich Bakterien, die von außen einwandern.

Dieser Zustand gehört auf schnellstem Weg zum Arzt. Bis zum Arzttermin kann man sich mit einem Tee aus Bärentraubenblättern behelfen, die man in jeder Apotheke bekommt.

Ernährungsempfehlung bei feuchter Hitze

Langfristige Ernährungsumstellung, sowie die Lösung aller emotionalen Ursachen.

Meiden Sie:

  • Heiße Nahrungsmittel (sprich alle scharfen Gewürze, sowie die ‚typischen Wintergewürze’) und
  • Alkohol. Diese verstärken den Zustand der feuchten Hitze noch!!
  • Süßigkeiten,
  • fette Nahrungsmittel und
  • Junkfood (Cola…) sind ideale Erzeuger ‚feuchter Hitze’ und sind daher absolut zu meiden.

Essen Sie:

  • Nahrungsmittel, die Hitze kühlen, Feuchtigkeit ausleiten sowie Ihre Mitte stärken.
  • Buchweizen– und Buchweizenprodukte, Mais, Gerste, Amaranth, Walnuss (mäßig), Kürbiskerne, Tofu, Sojamilch, Rettich, Sellerie, Spargel, Fisolen – sowie alle Wurzelgemüse, Reis, Dinkel, Weizen.
  • Süßigkeiten,
  • fette Nahrungsmittel und
  • Junkfood (Cola…) sind ideale Erzeuger ‚feuchter Hitze’ und sind daher absolut zu meiden.

Ernährung bei Antibiotika-Einnahme

Ihr Arzt hat Ihnen Antibiotika verschrieben, damit die Bakterien abgetötet werden.

Bakterien gelten als Hitzeerzeuger, Antibiotika entfernen die Hitze aus dem Körper.

Zurück bleibt allerdings die übermäßige Feuchtigkeit.

Damit sich nun keine Feuchtigkeitsproblematik auftut (z.B. Pilz, Schnupfen, Blähungen, Durchfall, Wassereinlagerungen, Übergewicht…) trinken Sie drei Mal täglich eine Tasse Gerstenwasser solange Sie die Antibiotika einnehmen.

Zubereitung Gerstenwasser: 1 EL Gerste auf 2l Wasser, ca. 20. Min simmern lassen, (eventuell Wasser ergänzen) abseihen, lauwarm trinken.

Das Gerstenwasser kann im Eiskasten aufbewahrt werden, sollte aber vor dem Trinken immer leicht erwärmt werden. (KEINE Mikrowelle!!)

3) Feuchte Hitze aus inneren Einflüssen

Oft wird auch Hitze, die im Körper durch unterschiedliche Faktoren erzeugt wird, über die Blase ausgeleitet.

Diese inneren Hitzezustände können durch Stress oder Chemikalien (Medikamente, Mineralstoffe, Kräuter – alles hat eine Wirkung, wenn es lange genug angewendet wird!) ausgelöst werden.

Zubereitung Gerstenwasser: 1 EL Gerste auf 2l Wasser, ca. 20. Min simmern lassen, (eventuell Wasser ergänzen) abseihen, lauwarm trinken.

Ein gängiges Muster ist Herzhitze aber auch Leber-Hitze – diese Hitze wird nach der TCM als selbstregulierender Körper-Mechanismus über die Blase abgeleitet.

Wenn Sie sich oftmals “etwas zu Herzen” nehmen, “überhitzt das Herz”, die Hitze wird über die Blase abgeleitet.

Oder Sie können Ihr Potential nicht ausleben (in der Arbeit, einer Beziehung oder – wenn es junge Mädchen trifft - im Elternhaus), dann staut sich die Hitze (Wut wird hinuntergeschluckt) in der Leber. Von dort steigt sie zum Herzen auf und wird über die Blase ausgeleitet.

Ernährungsempfehlungen siehe feuchte Hitze (oben).

4) Blasenprobleme durch Einfluss der Nierenenergie

Diese Probleme zählt die TCM nicht zu energetischem Ungleichgewicht der Blase sondern der der Nierenenergie.

Im Laufe unseres Lebens wird das Nieren-Yang manchmal rascher verbraucht (Stress, Überarbeitung, Nachtarbeit, stehende Berufe u.a. – die klassische Beschreibung aus TCM-Texten lautet „ungeeignete und zerstörerische Lebensführung“) als vorgesehen oder das Nieren-Qi wird ‚locker’ oder schwach.

Oder wir leiden unter Angstzuständen, Traumata oder aber auch nach übermäßiger sexueller Betätigung.

Daraus ergeben sich chronische Störungen der Blasenfunktion, Harninkontinenz, Harndrang, nachtröpfeln, Harndrang in der Nacht, u.a.. Bei Kindern kommt auch noch das Bettnässen dazu.

Symptome ungünstiger Nierenenergie können sein:
  • Chronische Störungen der Blasenfunktion,
  • Harninkontinenz
  • Harndrang,
  • nachtröpfeln​​​​
  • Harndrang in der Nacht, u.a. 
  • Bei Kindern zählt auch das Bettnässen dazu.
  • Schmerzen im Rücken und den Knien
  • Schwindel,
  • Sexualstörungen,
  • eventuell Kältegefühl.
Ursachen ungünstiger Nierenenergie:
  • aber eine schwache Konstitution,
  • ein hohes Alter,
  • übermäßige Sexualität,
  • starke emotionale Belastungen (da besonders Angst und Schreck) schwächen die Nierenenergie.
Ernährungsempfehlung bei ungünstiger Nierenenergie
  • Wichtig hierbei ist die Mitte zu stärken (keine rohen Lebensmittel, keine Milch und –produkte im Übermaß…).
  • Dazu noch alles, was die Nierenenergien stärkt.
  • Qi, Yin und Yang – und das jeweils in dem Maße, wie es schwach ist. Hier ist es ganz besonders wichtig, individuelle Ernährungspläne zu erstellen.

B) Geistig-seelische Ursachen

Nach Ansicht vieler ganzheitlicher Medizinen (TCM, Ayurveda, Tibetischer Medizin u.a.) sind Emotionen, die lange anhalten Ursache für Krankheiten.

Hinter der Energie von Blase und Niere steht die Energie der Angst und der Willenskraft.

Angst (da gehören z.B. Mobbing, Angst vor Existenzverlust … dazu) aber auch andere seelische Probleme, z.B. Ablehnung des Partners oder existenzgefährdende Situationen.

Es sind nicht die Emotionen, die wir in manchen Situationen fühlen, und die dann wieder vergehen.

Gemeint sind Emotionen, die wir über lange Zeit haben, in die wir uns aber (und das ganz besonders!) durch Kraft unserer Gedanken Tag für Tag selber hineindenken.

Nach Dr. Joe Dispenza beginnt die Spirale damit, dass wir öfter eine bestimmte Situation mit einer bestimmten Emotion beantworten.

Jede Emotion erzeugt einen ganz speziellen Hormoncocktail in unserem Körper, auf den unsere Zellen reagieren. (Beispielsweise bei Gefahr entsteht das Gefühl der Angst – und nun schießt Adrenalin in unsere Muskeln und lässt diese geschmeidiger arbeiten, damit wir vor der Gefahr weglaufen können.)

Passieren diese Situationen häufig in unserem Leben, bilden sich an unseren Zellwänden vermehrt Rezeptoren für die Chemikalien der Angst, damit in Zukunft noch besser auf Gefahr reagiert werden kann.

Mit der Zeit gewöhnen sich diese Zellen an den Hormoncocktail der Angst (als Beispiel) und sie haben viele Rezeptoren gebildet, um möglichst reichlich den Hormoncocktail aufnehmen zu können.

Bleibt dieser nun plötzlich aus, weil der Mensch auf Urlaub fährt und statt zu arbeiten nun im Liegestuhl liegt und schläft, wird der Körper unruhig.

Nach Dr. Joe Dispenza sind die Zellen nun süchtig nach ihrem täglichen Hormoncocktail und fordern diesen vehement ein.

Da aber von außen keine Gefahr droht, steuern nun die Zellen im Körper das Gehirn, damit es sich Gefahr vorstellt (oder Streit produziert, damit Stress aufkommt), wodurch der Körper wieder seinen gewohnten Angstpegel erreicht und die Sucht der Zellen gestillt wird.

Wenn die Angst auf diese Art und Weise über 20 oder 30 Jahre in unserem Leben eine feste Instanz einnimmt, machen sich die ersten körperlichen Beschwerden im Bereich der Blase oder den Nieren bemerkbar.​

Übrigens: Das funktioniert mit jeder Emotion, nicht nur mit Angst. Nur betrifft jede Emotion andere Organe.

So beeinflussen Sie mit der TCM Ihre Gefühle

5 Elementis - Stoffwechselprogramm der Gefühle - Isabel Ockert

Das Wissen um die TCM und das System der 5 Elemente können wir uns zunutze machen und unser Gemütsleben einer „Stoffwechselkur“ zu unterziehen. Lesen Sie mehr über diese faszinierende Möglichkeit!

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Ursache finden: Was Sie tun können

Beobachten Sie Ihre Gedanken, wie Sie mit sich selber sprechen, was Sie über andere sagen, was Sie an anderen stört.

Beziehen Sie all das in direktem Weg auf sich, fragen Sie sich, was Sie damit zu tun haben, dass Sie sich dieses oder jenes ins Leben gerufen haben.

Wenn Sie wirklich Ihre Blasenprobleme los haben möchten, schauen Sie sich selber zu – beobachten Sie, wann diese Probleme auftauchen – zu welchen Situationen (vor oder nach welchen).

Legen Sie ein Tagebuch an, wo Sie alle Informationen notieren: Wann begonnen, was davor gegessen/getrunken, welche Medikamente eingenommen, welche Situation im Leben gehabt, was hat das Blasenproblem Gutes gebracht (wovon hat es Sie gerettet?!) Oder vielleicht möchte Sie aber auch eine Ihrer Körperinstanzen vor etwas Schönem – abhalten – zu Glücklich zu sein … etc.)

  • Wann haben die Blasenprobleme begonnen,
  • welcher Art sind sie (fühlen sie sich an),
  • was haben Sie zwischen 20 Min und 2 Stunden davor gegessen/getrunken,
  • welche Medikamente haben Sie eingenommen,
  • mit welcher Situation im Leben waren Sie konfrontiert, 
  • was hat das Blasenproblem Gutes gebracht (wovon hat es Sie u.U. gerettet?!).
  • Oder vielleicht möchte Sie aber auch eine Ihrer Körperinstanzen vor etwas Schönem – abhalten – z.B. zu Glücklich zu sein … etc.)

So bekommen Sie ein Gefühl für Ihre Blasenprobleme, lernen Ihren Körper und seine (noch) unbewussten Muster zu verstehen und kommen der Ursache auf die Spur.

Und dann können Sie gezielt an der Ursache arbeiten.

C) Seelische (spirituelle) Ursachen von Blasenproblemen

Alle anderen Blasenprobleme, die nach medizinischer, alternativtherapeutischer und psychotherapeutischer Therapie übrig bleiben (oder aber auch, wenn sie immer wieder auftreten, trotz veränderter Lebensführung), können aus dem Aspekt der seelischen oder aber auch spirituellen Ursachen angeschaut werden.

Familienaufstellung

Um einer seelischen Ursache auf die Spur zu kommen – kann zum eine das Familiensystem angeschaut werden.

Oftmals herrschen bestimmten Emotionen in Familien vor oder jemand übernimmt eine Aufgabe von einem Vorfahren, womit er dann dessen Blasenprobleme auch übernimmt.

In jedem Fall macht es sich bezahlt, auch ins Familienfeld zu schauen und hier ggf. übernommen Aufgaben zurückzugeben und die Harmonie im Feld wieder herzustellen.

Mehr zu Familienaufstellungen sehen Sie in Video auf unserem Youtube-Kanal

Chakrenenergie

Die Lehre der Chakren spricht von Energierädern oder –zentren, die unterschiedliche Bereiche und Organe im Körper mit Energie versorgen.

Es gibt unterschiedliche Systeme, das bekannteste ist wohl das System der 7 (Haupt-) Chakren.

Für den Bereich der Blasen- und Nierenenergie ist in diesem System das Svadhisthana oder Sakralchakra zuständig.

Es liegt in etwa dort, wo das Hara ist, das ein Energiezentrum anderer Kulturen ist.

Wie in der TCM ist das Element des Sakrakchakras das Wasser und auch die Lebensthemen sind ähnlich. Es geht um freien Fluss der Lebensenergie, der Lebensfreude, Lust, Sexualität, Begehren – aber auch Kreativität und Schöpferkraft.

Entstehen also aus weltlichen Erfahrungen durch oben genannte Themen Stauungen  - festgefahrene Emotionen wie Scham oder Schuld, Angst oder unterdrückte sexuelle Gefühle oder unterdrückte Kreativität - im Sakralchakra, zeigen sich u.a. Probleme in den Bereichen von Geschlechtsorgane, der Harnorgane, Nieren, Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase sowie deren Säften.

Das Alter, in dem solche Stauungen den Energiefluss im Sakralchakra besonders negativ beeinflusst werden können, ist in der Kindheit zwischen drei und fünf Jahren und dann noch einmal in der Pubertät.

Besonders wenn das Ausleben von Kreativität, Sexualität und der Selbstausdruck verhindert oder gehemmt wird, oder aber auch Zuneigung und körperliche Nähe fehlt, (oder aber auch unpassend eingefordert wird von einem Erwachsenen) kann es zu einer Blockade im Sakralchakra kommen. Und damit zu wiederkehrenden Problemen mit der Blase kommen. 

Und zwar immer dann, wenn der Mensch erneut mit dem ursprünglichen Thema konfrontiert wird.

Die Auswirkungen 

sind unterschiedlich – haben aber alle mit Emotionen zu tun – sie werden entweder gar nicht „gespürt“ oder nicht zugelassen.

Wenn ich aber meine Emotionen nicht zulasse, mich von ihnen abspalte – werden mich genau diese Emotionen, die ich bei mir selber nicht zulassen bei anderen irritieren.

Rückzug und damit soziale Vereinsamung ist das Ergebnis. Wenn das Sakralchakra geschwächt ist, fehlt die Energie, Verbindung und Nähe herzustellen und Sexualität zu genießen.

Kommt der Mensch nun in die „Gefahr“ (und einer seiner Körperinstanzen wird es als solche sehen) – einer sexuellen Begegnung (deren Ausgang er vielleicht nicht einschätzen kann) – kann der Organismus mit einem Brennen in der Harnröhre oder Blasenproblemen antworten. So wird der Körper vor der Erfahrung „geschützt“ – gleichzeitig aber von der Freiheit immer weiter abgeschnitten.

Doch die Energieblockade im Sakralchakra bleibt nicht dort alleine stehen – die sieben Chakren sind miteinander verbunden und nähren einander. Führt ein Chakra wenig Energie, bekommen auch die anderen Chakren weniger ab.

So macht es bei Blasenproblemen Sinn, auch die seelisch-spirituellen Ursachen anzuschauen und daran zu arbeiten.

Wie Sie Ihr Sakralchakra stärken

Arbeiten Sie Ihre Kindheitserlebnisse auf. Tantra ist ein sehr wertvoller Weg, auf dem Sie die Energie jedes Chakras stärken und harmonisieren.

Unterschiedliche Meditationen harmonisieren Ihre Chakren:

Außerdem gibt es natürlich diverse Öle (hier eines für Ihr Sakralchakra) und Essenzen (Beispiel: Set von 10 ml Chakra Essences in Box), die Ihnen helfen, die Energieblockaden aufzulösen und Ihre Themen zu lösen, um Ihre Emotionen frei fließen zu lassen.

Bücher zum Thema

Ernährung nach den 5 Elementen: Für Einsteiger

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Stressen dich die normalen TCM-Bücher?

Du bekommst keinen Durchblick, wie genial die TCM-Ernährung ist?

(Das Thema ist ja auch komplex!)

Kein Grund, aufzugeben!

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TCM zum Be-greifen. Alltagstauglich. Komm auch du ins Spüren.

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Bilderverzeichnis

  • 5 Elementis – Stoffwechselprogramm der Gefühle – Isabel Ockert: Isabel Ockert
  • Blasenprobleme aus Sicht der TCM: Engin_Akyurt | pixabay

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