Chinesische Heilkunst (TCM Buchvorstellung)

Chinesische Heilkunst (TCM)

Die Anfänge der chinesischen Heilkunst oder Medizin liegen über 4000 Jahre zurück. Weise beobachteten die Natur und zogen Rückschlüsse von deren Vorgängen auf die des menschlichen Körpers.

Viele unterschiedliche Werke gelehrter Männer zeugen von der jahrhundertelangen Entstehungsgeschichte der chinesischen Medizin.

Daraus haben sich fünf Säulen herauskristallisiert. Sie alle zielen darauf ab, den Energiefluss Qi im menschlichen Körper wieder herzustellen und sein ganzes Organgefüge in Balance zu bringen.

Die fünf Säulen der chinesischen Heilkunst sind:

  • Ernährungslehre
  • Kräutertherapie
  • Akupunktur und Moxibustion
  • Tuina
  • Qi Gong und Tai Chi/Taiji (Bewegung)


Ernährungslehre:

Man erkannte schon sehr früh, dass es keinen Unterschied zwischen Nahrungsmitteln und Arzneimitteln gibt. Bei uns setzten Hippokrates und Hildegard von Bingen Nahrung zu Heilzwecken ein. Auch in der chinesischen Medizin steht die qualitative Wirkung der Nahrungsmittel auf den Organismus an erster Stelle.

Die erste und wichtigste Maßnahme bei Erkrankungen war die Umstellung der Ernährung, damit so das energetische Gleichgewicht wieder hergestellt werden konnte.

"Ist er Koch oder Arzt?"

So war im alten China der in chinesischer Heilkunst erfahrene Arzt auch gleich der Koch. Und bezahlt bekam er nur, solange die Familie gesund war. Erkrankte ein Familienmitglied, dann nahm man an, dass der Arzt nicht richtig gekocht hatte.

Als die wichtigsten krankmachenden Faktoren gelten seit damals:

  • An erster Stelle schwächen übermäßige Emotionen den Energie(Qi)-Fluss des Organismus. 
  • An zweiter Stelle kommt ungesunde Ernährung über längeren Zeitraum hinweg.
  • Und erst wenn diese Faktoren den Organismus ausreichend geschwächt haben, können sogenannte "pathogene Erreger" (krankmachende Erreger) im Körper wirksam werden.

Mehr über die TCM-Ernährung lesen Sie hier: TCM-Ernährung oder 5 Elemente Ernährung leicht erklärt

Unterschiedliche Artikel über Beschwerdebilder aus Sicht der TCM erklärt finden Sie auf unserer Themeninsel "TCM".

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Kräutertherapie

Die Gesundheit kann man auch mit chinesischen Kräutern unterstützen. Ähnlich wie bei uns die Kräutertees und die alten Rezepte von Hildegard von Bingen oder Kneipp, arbeitet man in China auch mit Tees aller Art.

Dabei werden auch in der chinesischen Heilkunst aus allen Pflanzenauszügen - auch den Pflanzen, die wir als Lebensmittel bezeichnen - Teeabsude gekocht. Rinde, Wurzel, Äste, Blätter von Pflanzen, im traditionellen China aber auch Teile von Tieren, bringen den Qi-Fluss effektiv wieder in Ordnung.

Eva Laspas

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Bei uns in Österreich dürfen chinesische Teemischungen nur von (TCM)- Ärzten verschrieben werden. Da die chinesischen Kräuter viel stärker wirken als die westlichen, empfiehlt es sich, chinesische Teemischungen aus Büchern nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt über einen längeren Zeitraum hinweg zu verwenden.

Akupunktur und Moxibustion

Akupunktur nimmt direkten Einfluss auf unsere  Lebensenergie Qi (siehe den Artikel "TCM-Ernährung oder 5 Elemente Ernährung leicht erklärt"), die unter anderem in Bahnen, die in der Fachsprache "Meridiane" genannt werden, fließt. So hat jedes Organ seinen eigenen Meridian. Ähnlich wie Autos auf der Autobahn, sollte die Lebensenergie pro Meridian nur in eine bestimmte Richtung fließen. Manchmal kommt es aber vor, dass ein Teil der Lebensenergie in die umgekehrte Richtung fließt - Geisterfahrern gleich. Daraus resultieren Probleme.

Während einer Akkupunktur-Sitzung wird das Qi in bestimmten Meridianen mittels sehr feiner Nadeln wieder in seine Flussrichtung gebracht. Diese Tradition ist in China sehr alt, bei uns jedoch relativ jung.

Manchmal manifestieren sich gewisse Kältezustände im Körper, die eine spezielle Wärmeanwendung benötigen. Hier greift man zur Moxibution. Dazu werden spezielle "Moxazigarren" über dem bestimmten Akupunkturpunkt abgebrannt.

Akupunktur darf bei uns in Österreich auch nur von einem TCM-Arzt angewendet werden, eine Form der Selbsthilfe stellt aber die "Akupressur" dar, die auch der Laie in Kursen für die Selbsthilfe lernen kann.

Tuina

Tuina - gesprochen mit Betonung auf dem "a"- sieht sich als wichtige Ergänzung zur Akupunktur-, Kräuter- sowie Ernährungstherapie. Sie nimmt dabei einen hohen Stellenwert ein.

Genau wie die anderen Traditionellen Chinesischen Therapieformen basiert Tuina auf der Meridianlehre und dem optimalen Fluss des Qi’s im Körper. Eine sehr alte Lehre, aus der sich andere Techniken - z. B. Shiatsu - entwickelt haben.

Bestimmte Meridianpunkte werden durch spezielle Schiebe- und Reibetechniken stimuliert. Dadurch kommt das Qi in Fluss, das Yin und Yang im Körper wieder ins Gleichgewicht und der Kreislauf der fünf Elemente beginnt optimal zu funktionieren.

Bei gesunden Menschen kann die Tuina-Therapie das Wohlbefinden verbessern und dabei die Abwehrkraft des Körpers stärken.

Qi Gong und Tai Chi (Bewegung)

QI GONG ist eine aus China stammende energetische Methode zur Pflege und Kultivierung von Körper, Psyche und Geist. Diese über Jahrtausende gewachsene Methode der Energiearbeit (QI = Energie; GONG = Arbeit) aktiviert, verstärkt und reguliert im Sinne einer Harmonisierung unseren Körper, unsere Atmung und unsere geistige Haltung. Diese Harmonisierung wird erreicht, wenn wir in einem ersten Schritt durch die bewegten Qigong- Übungen unsere Aufmerksamkeit voll und ganz auf unseren Körper und auf das lenken, was wir im gegebenen Zeitpunkt, im Hier und Jetzt, tun.

QiGong

Durch Qigong wird so die Lebensenergie Qi verstärkt zum Fließen gebracht, denn sie folgt unserer Aufmerksamkeit. Zu Beginn unserer Übungspraxis richten wir unsere Aufmerksamkeit auf das wichtige Energiezentrum im Unterbauch, den "unteren Dantian". Durch ausdauerndes Üben wird nach und nach Energie gesammelt  und  über Leitbahnen/Meridiane in Körperbereiche gelenkt und geleitet, die Energiemangelzustände aufweisen. Es ergibt sich so ein Energieausgleich, wodurch körperliche wie auch psychische Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten auf den Weg der Besserung bis zur Heilung gebracht werden.

TaiChi

TAI CHI weist den Weg zum Einklang von Körper, Geist und Seele. Tai ist die Quelle der Lebenskraft. Es ist ein Konzept von Kraft, Energie, Atem, welches das gesamte Universum einschließt. Alles Leben sowie der menschliche Organismus sind Manifestationen des Qi’s. Der zweite Aspekt ist der geistig spirituelle, mit der man die Energie im Körper fühlen und bewusst lenken lernt.

Bei den Übungen werden die eigenen Körperwahrnehmung geschärft, die Meridiane geöffnet, damit das Qi besser fließen kann, der Qi-Fluss stark erhöht und das Qi in den wichtigen Zentren des Körpers gespeichert.

Dadurch bringt die Beschäftigung mit der universalen Lebenskraft schon zu Beginn der Übungen Freude und Erfolg für die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens. Je mehr Zeit und Übungen man in die Kultivierung dieser Lebenskraft investiert, desto besser sind die Erfolge.


Das Buch der chinesischen Heilkunst

In diesem Buch von Prof. TCM Univ. Yunnan Li Wu finden Sie einen guten Leitfaden für die chinesische Heilkunst - ausgenommen der Ernährung. Sie finden hier einen reichen Schatz an Empfehlungen, Rezepten und Übungen für die Selbsttherapie aus der Kräutertherapie, Akkupressur, TaiChi und QiGong.

So stärken Sie Ihre Lebensenergie über ganz bestimmte Punkte auf Ihrem Körper, erfahren, welche Kräuter sich für welche Beschwerdebilder am besten eignen und halten Ihren Energiefluss durch sanfte Körperübungen in Bewegung. 

Das Das Buch der chinesischen Heilkunst sollte in keinem Haushalt fehlen und gemeinsam mit dem Buch Ernährung nach den 5 Elementen für Einsteiger halten Sie den Schlüssel zu Ihrer Gesundheit in Händen.

Eva Laspas, Herausgeberin

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Buchtipp

Das Buch der chinesischen Heilkunst
Bewährtes Heilwissen aus dem Reich der Mitte
Prof. TCM Univ. Yunnan Li Wu
ISBN 978-3-86374-538-7
Verlag mankau

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Bilderverzeichnis

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