Arbeitsspeicher Gehirn

Prävention, Früherkennung und Behandlung von Gedächtnisstörungen

Passiert Ihnen das auch immer öfter? Wo ist die Brille, den Schlüssel, was haben wir gestern besprochen? Wenn uns unsere Vergesslichkeit selber immer häufiger auffällt, beginnen zweierlei Faktoren zu wirken. Verdrängung aus Angst, dass „etwas nicht stimmt“ und damit einhergehend, das nach außen hin „vertuschen“ wollen, das Stress macht und uns wiederum noch mehr vergessen lässt.

Dabei sind nicht alle Formen der Vergesslichkeit gleich die Vorboten von Demenz. Vergesslichkeit kann in jedem Alter auftreten, soll unbedingt ärztlich abgeklärt werden und kann durch zahlreiche Methoden wieder gut verbessert werden. Hier lesen Sie mehr über das Thema Vergesslichkeit und wie Sie mit einer ganz einfachen Untersuchungsreihe Fakten schaffen, auf die Sie aktiv reagieren können.

Prävention

Erkrankungen des Gehirnes, wie z. B. Gedächtnisstörungen, treten nicht immer schicksalhaft auf, sondern sind oft durch Lebensstilfaktoren beeinflusst. So sind auch bestimmte Demenzformen durch Fehlernährung, v. a. Vitamin B und Folsäuremangel, Alkohol- und Nikotinmissbrauch bedingt. Andererseits belegen viele Studien, dass regelmäßige geistig fordernde Tätigkeiten, soziale Kontakte, entsprechende Ernährung und vor allem körperliches Ausdauertraining wesentlich zur geistigen Fitness bis ins hohe Alter beitragen.

Früherkennung

Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis, insbesondere des Kurzzeitgedächtnisses und Konzentrationsstörungen müssen nicht immer gleich ein Hinweis für eine beginnende Alzheimer-Demenz sein. Zahlreiche Störfaktoren, wie übermäßiger Stress, Reizüberflutung, Fehlernährung, Flüssigkeitsmangel, Schlafdefizit, Alkoholmissbrauch und vieles mehr sind typische lebensstilbedingte Ursachen von Gedächtnisstörungen. Aber auch eine Reihe behandelbarer Erkrankungen, wie Schilddrüsenerkrankungen, Folsäuremangel, Vitamin B1 und B12 Mangel, Kreislauf- und Bluterkrankungen, und andere sind häufige Ursachen eingeschränkter geistiger Leistungsfähigkeit. Weiters können oft Störungen des seelischen Gleichgewichtes, wie vor allem Burn-out Syndrom, Depression oder übermäßig eingesetzte Beruhigungsmittel sehr deutliche Gedächtnisprobleme verursachen. Schließlich können bei älteren Menschen Gedächtnisstörungen Teil der Altersvergesslichkeit oder doch ein Frühsymptom einer Demenz sein.

Bei Auftreten von Gedächtnisstörungen, Konzentrationsproblemen oder der Leistungsfähigkeit im Allgemeinen ist aufgrund der unterschiedlichen Ursachen eine fachärztliche Abklärung von besonderer Wichtigkeit.

Neben der neurologischen Untersuchung und einer neuropsychologischen Gedächtnistestung sind gezielte Bluttests, EEG-Untersuchungen (Ableitung der Gehirnströme) und die Tomografie des Gehirns (CT oder MRT) wesentlich. Leider meiden viele Betroffene über Monate oder sogar Jahre den Arzt aufzusuchen. Sie wollen sich ihre Gedächtnisstörungen nicht eingestehen oder glauben, dass sie nicht behandelbar sind.

 

Check fürs Gehirn

  • Labordiagnostik
  • Neurologische Anamnese und klinische neurologische Untersuchung
  • Neuropsychologische Untersuchung zur genauen Bestimmung der Gedächtnis- und Gehirnleistun
  • Messung der Hirnströme mittels EEG (Elektroencephalographie
  • Tomografie des Gehirns (Magnetresonanz oder Computertomografie)

 

Behandlung

Die Behandlung der Gedächtnisstörung bedarf je nach Ursache einer spezifisch gewählten Therapie. Diese kann Medikamente, gezieltes Gedächtnistraining aber auch zahlreiche psychologische Behandlungen umfassen. Da häufig seelische Ursachen zu Gedächtnisstörungen führen, sind Entspannungstherapien, wie autogenes Training oder Biofeedback aber auch gezielte psychotherapeutische Gespräche und Behandlungen aus dem Bereich der Körper-Verhaltenstherapie wichtige Grundsteine in der Therapie. Generell können Medikamente auf pflanzlicher Basis die Gedächtnisfunktionen bei Menschen mit leichten Gedächtnisstörungen positiv beeinflussen. Aber auch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel wie zum Beispiel Acutil®, das mit seinem 3fach Wirkstoff Omega 3 Fettsäuren, Folsäure und Vitamin B12 besonders punktet. Oder Souvenaid, das speziell auf die diätetischen Anforderungen im Frühstadium von Alzheimer-Krankheit angepasst ist, unterstützen die Funktionen des Gehirns. Entsprechend den Ergebnissen der neuropsychologischen Gedächtnistestung sind gezielte Gedächtnisübungen mittels spezieller Computerprogramme wesentlich in der Behandlung.

Sport kann die Entwicklung von Demenzerkrankung hinauszögern und den Verlauf positiv beeinflussen. Wichtig ist daher ebenso die Erstellung und Durchführung eines regelmäßigen Ausdauertrainings.

Kontakt:

Zentrum Gesundes Gehirn
Rudolfinerhaus
1190 Wien
Tel.Nr.: 0664 6393623,
www.gesundesgehirn.at

 

 

 

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