Werte – Wegweiser des Lebens?

Werte – Wegweiser des Lebens? Weisen unsere Werte uns den Weg? (FB)

Was sind Werte?

Brauchen wir die?

Haben wir alle Werte?

Steuern uns unsere Werte bewusst oder unbewusst? Wie „wasserdicht“ sind Werte – was würden wir alles tun, damit wir ihnen treu bleiben? Und wann fallen wir um?

Was hat das mit be-werten zu tun? Oder um-be-werten? Und hängt damit auch mein Wert zusammen?

Viele Fragen, die sich alle rund um das Wort „Wert“ drehen.

In diesem Artikel taste ich mich vorsichtig an das Thema heran. Ich freue mich, wenn du mir in meine Gedankenwelt folgst. Und gerne auch deine Ideen in die Kommentare schreibst.

Wert und Werte?

  • Welchen Wert hat dieses Buch für dich? 
  • Und nach welchen Werten lebst du dein Leben? 

Du siehst, hier handelt es sich um zwei Begriffe, die unterschiedlich sind. Und doch – auf einer Basis haben sie etwas Verbindendes.

Was das ist, werden wir gleich herausarbeiten.

Der „Wert“ misst etwas. Geld, Preise, Gehälter – aber auch Eigenschaften von etwas. Wie das Buch oder die Brosche der Oma. Den ideellen Wert.

Und mit dem ideellen Wert kommen wir in die Gefühlswelt – wo wir die Werte treffen.

Eva Laspas

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Werte sind unsere Wesensmerkmale – moralisch, ethisch oder weltanschaulich. So hat jeder von uns seine Wertsysteme, nach denen seine Gedankenwelten funktionieren. Danach werden also alle Glaubenssätze und unser gesamtes Denken ausgerichtet.

Und wenn wir auf eine ganz bestimmte Art und Weise denken, sprechen wir auch so. Und wir schreiben so. Das ist auch einer der Punkte, warum ich als Leiterin der Werbeagentur Laspas das Positionierungscoaching „Deine großen Fünf“ mache – und wir sehr intensiv auf die Werte eingehen. Denn die Werte spiegeln sich in den Worten. Und Worte wirken.

Worte wirken

Seit vielen Jahren empfehle ich schon die Bücher von Mechthild R. von Scheurl-Defersdorf über die Wirkung von Sprache und den Worten. Ihre Bücher haben mein Wirken in meiner Agentur maßgeblich gestaltet. Ich habe über die Jahre sehr bewusst an meinem Denken und meiner Sprache gearbeitet.

Nun hat Mechthild wieder ein neues Buch auf den Markt gebracht. „Ein lautes Ja zum Leben sagen“. Da geht es um die Lebens-Zufriedenheit, die wir mit bewusster Sprache erlangen können.

Und ich kann dir sagen, es wirkt. Doch es braucht Zeit, denn deine Gedankenstrukturen werden von deinen Werten bestimmt.

Und daher ist es wichtig, dass du dir deiner Werte bewusst wirst. Beziehungsweise findet ein Wertewandel statt, wenn du deine Gedankenwelten veränderst.

In ihrem Buch schreibt Mechthild:

„Krieg und Chaos beginnen beim Denken und Sprechen. Auch Frieden und Ordnung nehmen hier ihren Anfang. Die Sprache hilft uns umzudenken, den inneren Blick wegzubringen von Krieg und Schrecken hin zu Frieden, Sicherheit und Ordnung … Das Wort „kriegen“ ist ein Allerweltswort geworden: Wir kriegen Geschenke und Hinweise, wir kriegen auch eine neue Stelle und Kinder. „Kriegen“ ist mit dem Wort „Krieg“ verwandt. Es bedeutete ursprünglich „sich anstrengen“, „sich um etwas bemühen“, „streben“, dann auch „streiten“ und „Krieg führen“ … es ließe sich leicht ersetzen durch die Wörter „erhalten“ und „bekommen“.

Beim „erhalten“ werden wir nach Erhalt etwas in Händen halten. Und beim „bekommen“ kommt etwas zu jemandem. Da wird es einfach. Wir alle können bewusst eine friedvolle Sprache entwickeln und pflegen. Damit entziehen wir dem Krieg und dem Chaos Energie und fordern bewusst Frieden und Ordnung …“

Welche Werte hast du?

Deine Werte wirken auf deine Gefühle und erzeugen dadurch deine Handlungen. Einige unserer Werte sind auch aus unserer Kultur entstanden. Und daher stimmen viele Werte mit denen von anderen Menschen aus deiner Kultur überein.

Werte betreffen auch unterschiedliche Themen – bei meinen Positionierungscoachings erarbeitet sich meine Kunden Werte zum Thema „Kommunikation“, „Kunden“ und „persönliche Werte“.

Dann gibt es Wertelisten, auf denen viele Adjektive stehen – du kreuzt einfach an, was dich anspricht. Und genau das ist gar nicht so einfach.

Die meisten Menschen kreuzen dabei viel zu viele Werte an. Ja, alle sind wichtig. Doch im Härtefall handelst du immer nur nach dem dir wichtigsten Wert.

Und genau den gilt es zu finden.

Das Titelbild dieses Beitrags ist das Werteplakat aus dem Wertespiele-Set von EUTONIA – Wertemanagement. Hier findest du noch viele weitere Tools, um dich mit Werten zu beschäftigen oder die Materialien auch beruflich einzusetzen.

Aus diesem Wert ergeben sich dann auch deine Motive. Bzw. umgekehrt. Da gibt es das Grundmotiv, mit dem du geboren wirst. Und dann gibt es noch die Prägungen, die du im Laufe deines Lebens erhalten hast. Aus diesen ergeben sich Verhaltensmuster.

Weiters findest du auch Werte im Zusammenhang mit deinen unterschiedlichen Rollen – als Mutter, Vater, Chefin, Liebhaber … und es gibt Werte für konkrete Situationen – die dann auf Basis deiner Wertvorstellungen von dir gelöst werden.

Und genau hier sehen wir, dass uns unsere Werte auch unbewusst steuern. Denn wenn du eine bestimmte Situation noch nie erlebt hast, kannst du nicht sagen, wie du dich verhalten wirst. Welcher Wert in deinem Gehirn dann als Handlungsreferenz herangezogen wird, entscheidet dein Unterbewusstes …

Wie viel Wert haben deine Werte?

Genau hier wird es spannend – denn wenn du beim kleinsten Gegenwind „umfällst“, war dieser eine Wert nichts wert. Wenn Menschen das eine sagen und danach dann etwas anderes tun – oder auch mit Worten etwas anderes bewirken – merken wir, wie wichtig Werte sind. Und wie sehr sie mit unserer Authentizität zu tun haben.

Werte dienen also auch dazu, andere von uns zu überzeugen. Doch wenn wir uns einen Wert nur auf die Fahne heften, ohne mit Handlungen und Worten dahinter zu stehen, macht uns das dann für andere „schwammig“.

Der ultimative Wertetest ist – wie weit würdest du gehen, um deine Werte beizubehalten? Wenn du also den Wert „Freiheit“ hast – wie weit würdest du gehen? Würdest du aufstehen, wenn dein Land die Menschenrechte verletzt? So wie Mandela? Oder Gandhi? Oder dich kreuzigen lassen wie Jesus?

Wenn du denkst, das sei jetzt weit hergeholt – mag sein. Doch es ist eine Tatsache, dass Werte das erste sind, das sich ändert, wenn es um lebensbedrohliche Situationen geht. Oder das Reptiliengehirn denkt, dass die Situation lebensbedrohlich wäre.

Wenn du dich tatsächlich kennenlernen möchtest, lade ich dich ein – gehe in dich und simuliere in Gedanken eine Situation: Was wäre wenn?

Selbstwert: Welchen Wert gibst du dir?

Auch diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Denn hier tauchen wir in deine Lebensgeschichte ein. Wir sprechen vom Selbstwert.

Der Selbstwert wird schon ganz früh begründet – mit der Anerkennung, die ich von Außen bekomme – aber auch damit, wie viel Anerkennung ich mir selber geben kann. Je sicherer ich mir also bin, dass ich wertvoll bin – weil ich mir auch selber Anerkennung zolle – desto höher nehme ich meinen Wert wahr. Wenn ich mich wertschätze, mich selber als wertvoll annehme, desto eher kann ich auch bei Situationen oder Angeboten Nein sagen, Grenzen setzen. Denn ich kann klar erkennen, ob das meinem Wert entspricht.

Und da ich im Laufe des Lebens lerne, mich immer besser und besser für meinen Wert zu entscheiden, steigt dieses Selbstwertgefühl auch stetig. Bis ich mir meiner Selbst klar bin, mich mit meinen Schwächen ausgesöhnt habe, mir meine Fehler verziehen habe und ich in jeder Situation meine Werte vertrete. Und das bedeutet authentisch sein.

5 Punkte, dein Selbstwertgefühl zu steigern

  1. Deine Bedürfnisse anerkennen: Wenn dich jemand fragt, was du trinken möchtest, Tee oder Kaffee – sage, was du möchtest. Vermeide Aussagen wie: Was weniger Umstände macht …
  2. Deinen Körper lieben: Ideal ist, wenn du dich bei deinem Körper bedankst. Aus ganzem Herzen bedankst, dass er dich bis hierher so gut begleitet hat. Obwohl du ihn nicht immer optimal gepflegt hast … Steigere deinen Selbstwert indem du deinen Körper so annimmst, wie er ist.
  3. Deine Haltung aufrichten: Indem du aufrecht gehst, zeigst du „Haltung“ und steigerst so dein Selbstbewusstsein. Und das nimmt Einfluss auf deinen Selbstwert, denn mit einer aufrechten Haltung bekommst du andere Spiegel im Leben.
  4. Vermeide es, dich „klein“ zu machen. Das betrifft nicht nur die Körperhaltung, sondern auch die Situationen, wo du Lob abschwächst oder Komplimente abwiegelst.
  5. Kontrolliere deine Gedanken und auch, wie du mit dir selber sprichst. Sobald dir etwas auffällt, was du denkst oder sagst, das dich „klein“ macht oder deinen Selbstwert untergräbt – denke diese Gedanken bewusst um und streiche sie aus deinem Wortschatz.
Eva Laspas, Herausgeberin

Hast du es schon bemerkt?

Wir verzichten bewusst auf nervige blinkende Banner von Drittanbietern. Wir freuen uns daher, wenn du von unseren Partnern kaufst, unsere eigenen Bücher bestellst oder solche, die wir am Ende der Artikel empfehlen. Und wie lieeeben es, wenn du uns weiter empfiehlst. Vielen Dank und Namaste. 😉

Linktipp

EUTONIA – Wertemanagement

Buchtipp

Ein lautes Ja zum Leben sagen

Zufrieden werden mit bewusster Sprache

Mechthild R. von Scheurl-Defersdorf

Verlag Herder

ISBN 978-3451600814

Psychologie der Werte: Von Achtsamkeit bis Zivilcourage – Basiswissen aus Psychologie und Philosophie

von Dieter Frey

ISBN 978-3662480137

Mein Werte Buch: Arbeitsbuch zur Ermittlung persönlicher Werte

von DA VINCI 3000 GmbH

ISBN 978-3947672035 

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