Welcher Stress-Typ bist du? Das macht Stress mit deinem Körper 

Du bist gestresst und möchtest dagegen etwas tun?

Dann bist du hier richtig.

Aber: Stress hat unterschiedliche Ursachen. 

In diesem Beitrag geht es darum,  zu erkennen, was Stress ist und welche Faktoren ihn erzeugen können.

So kannst du dann deinen Weg wählen, aus der Stressspirale zu kommen.


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Was ist Stress überhaupt?

Meditation bringt unseren Körper in einen stressfreien Zustand. Und das bringt Vorteile. Doch ehe wir überhaupt an Meditation denken können, gehen wir zum Ursprung.

An den Ursprung von Stress. Und der ist in den meisten Fällen hausgemacht.

Was Stress mit dem Körper macht

Während einer Stresssituation erhöht sich der Blutdruck, was unser Herz belastet.

Zusätzlich erhöhen sich die Stresshormone 

  • Adrenalin, 
  • Cortisol sowie der 
  • Blutzuckerspiegel.

Allerdings wird einstweilen die Blutzirkulation, besonders im Verdauungstrakt, reduziert

Dauer-Stress bewirkt eine Abnahme der Wachstums- und Sexualhormone.

Er kann zu Verstopfung führen.  

Langfristig wird das Immunsystem geschwächt.

All diese Dinge wirken bei einer kurzfristigen Stresssituation nicht schädlich und können von Körper in der folgenden Distressphase wieder ausgeglichen werden.

Doch in unserer Zeit stehen wir manchmal bis zu 24 Stunden unter Stress, und das führt dann zu unseren Zivilisationskrankheiten: koronare Herzerkrankung,

Und nicht nur der Stress von Außen schädigt uns, wir selber tragen extrem dazu bei, unseren Stresslevel ständig durch Gedanken (unseres Egos) zu erhöhen.

Stress durch unser Ego

Großer Stress entsteht durch unser Ego.

Beispielsweise, weil wir etwas erwarten.

  • Alleine dadurch, dass wir das Eintreten einer Situation erwarten - uns das Treffen mit dem Liebsten so und so ausmalen - geraten wir leicht unter Stress.
  • Je mehr wir uns erwarten, desto eher besteht die Möglichkeit, dass wir ent-täuscht (und ich scheibe das Wort bewusst mit einem Bindestrich) werden. Und das macht Leid, Leid erzeugt Stress.
  • Oder wir haften an unseren Gefühlen an. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass ein Gefühl nur wenige Sekunden anhält – außer wir hängen eine Geschichte daran. Wenn wir das Gefühl wahrnehmen – ah, ich fühle mich gerade traurig (wütend, depressiv…) – und dann weiter kochen würden, wäre das Gefühl aufgelöst, wie Wasser in der Wüste.

Aber nein, wir überlegen, warum wir wohl dieses oder jenes Gefühl hätten.

Irgendetwas muss daran doch Schuld haben.

Es muss doch einen Grund geben!

Schwupp, und schon suchen wir im Außen, überdenken unseren Tag, und finden mit Garantie den Nachbarn oder die Verkäuferin, die blöd geschaut hat oder was auch immer.

Das macht Stress. Und bringt uns nicht weiter im Leben.

Natürlich wird das meiste davon unserem Unterbewusstsein eingeprägt, bevor wir das zehnte Lebensjahr erreichen.

Unsere Reaktion auf jeden Augenblick ist eine Mischung

  • früher Konditionierung,
  • unserer DNA,
  • den gegenwärtigen Umstände,
  • unserer emotionalen Intelligenz und
  • unseres Geisteszustandes im jeweiligen Moment.
Lies zum zum Thema auch unseren Artikel: Umgang mit dem Ego oder: Die Weisheit des Egos

Stress durch Gedankenmuster

Unser Ego macht uns Stress. Denn wenn wir nach oben erwähnten Mustern handeln, streiten oder uns zurückziehen, statt eine intuitivere oder erleuchtete Reaktion zu wählen, sinken wir ab in unseren primitivsten Zustand.

Dieser wird die „Fight-or-Flight-Reaktion“ genannt und in ist in unsere DNA einprogrammiert.

Stress entsteht also nicht (nur) wegen der Umstände, die uns widerfahren, sondern wegen der Art und Weise, wie wir auf diese reagieren.

Osho schreibt darüber im Buch Meditation für Busy People)*: „Jeder bekommt als Kind erst einmal einen Charakterpanzer angelegt. Doch wenn dieser Charakterpanzer dann zum gesamten Leben wird, dann sind wir verloren.

Du solltest nicht zu der Mauer werden, die dich umgibt; du solltest Herr darüber bleiben und in der Lage sein, deine Festung zu verlassen. Andernfalls ist sie kein Schutz mehr, sondern ein Gefängnis. Du solltest in der Lage sein, deinen Charakter hinter dir zu lassen.“

Osho schreibt auch, dass wir flexibel bleiben sollen, denn die Flexibilität entspricht der Jugend, die Starre entspricht dem Alter. Je flexibler, desto jünger sind wir, je steifer, desto älter. 

Mehr über Gedankenmuster liest du in meinem Artikel: Gedankenmuster verändern – mit diesen 7 Schritten gelingt es

Finde deinen Stress-Typ

Ergänzung von Anette Krumhaar

Damit du deinen Weg findest, gegen Stress etwas zu tun, hilft es, deinen Stress-Typ herauszufinden.

Stress kann sich auf drei unterschiedlichen Ebenen festsetzen: 

a) Vegetative Ebene – typische Anzeichen sind:

  • feuchte Hände, trockener Mund, weiche Knie, höhere Herzfrequenz
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden, Magengeschwüre
  • Im Prinzip Reaktion aller körperlichen Systeme: sowohl Ausschüttung spezieller Hormone als auch Veränderung des elektrischen Hautwiderstandes

b) Kognitive Ebene – typische Anzeichen sind:

  • einschränkende Selbstinstruktionen, z.B. Gedanken wie „Das geht bestimmt schief“ oder „Das schaffe ich nie“
  • Gedankenkreisel (unangenehme Gedanken können nicht abgeschaltet werden, Grübeln ohne Ergebnis)
  • Gedankliche Blackouts, Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, Schlafstörungen

c) Körperliche Ebene – typische Anzeichen sind:

  • Anspannung der „quergestreiften“ Muskulatur
  • Daraus folgt:
    • langfristiger Aufbau von Rückenschmerzen
    • körperliche „Entspannungsunfähigkeit"

Du erkennst nun sicherlich, dass es für jeden Stresstyp einen anderen Weg gibt, die Stressspirale zu unterbrechen.

Am Ende dieses Beitrages haben wir dir Artikel zu Themen gesammelt, die dir gegen Stress helfen.

Ende Ergänzung Anette Krumhaar

Lösung: Flexibel bleiben

“Der Tod ist vollkommene Steifheit, Starre. Das Leben ist vollkommene Beweglichkeit, Flexibilität. Daran solltet ihr euch immer erinnern.“ (Osho)

Für Gedankenmuster oder den Ego-Stress hilft eines: Lerne dich und deine Gedankenmuster kennen. Das geht sehr einfach bei meinem Online-Gruppenprogramm für Frauen: "Metamorphose zum SEIN" - lies hier gleich, worum es geht:

Erkenne, wer DU wirklich bist.

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Ein Beispiel von einem Gedankenmuster, das unpraktisch geworden ist:

Wenn du  also die Schokobanane nicht bekommst, hast du viele Möglichkeiten, deinen Frust zum Ausdruck zu bringen.

Du könntest

  • jemanden anbrüllen, 
  • dich auf den Boden werfen,
  • die Augen rollen oder
  • einmal tief durchatmen. 

Je nachdem, wie alt du bist. Etwas in dir – eine Instanz (Ego) entscheidet instinktiv und meist ohne deine bewusste Kontrolle, wie du zu reagieren hast.

Nur nebenbei gefragt: Willst du das?

  • Willst du dich derart von deinen Instanzen manipulieren lassen? 
  • Regieren lassen?
  • Möchtest du wie eine Marionette deines Egos an den Fäden zappeln?

Jedes Mal, wenn deine Bedürfnisse nicht befriedigt werden und du auf Stress mit Enttäuschung reagierst, 

  • schlägt dein Herz schneller, 
  • deine Atmung beschleunigt sich,
  • dein Immunsystem fährt herunter,
  • und deine Blutplättchen werden klebriger.

Wie lange, glaubst du, kann das weitergehen bis dein körperlich-geistiges System erkrankt?

Mit der Zeit kann dieser chronische Stress zu emotionalen und physischen oder sexuellen Fehlfunktionen führen.

Die Chance zu einer Erkrankung erhöhen sich, ebenso die Möglichkeiten einer chronischen Krankheit wie zum Beispiel Reizdarmsyndrom, Hauttuberkulose, Morbus Crohn oder sogar Hautkrankheiten wie Psoriasis und Panikattacken oder Herzklopfen.

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