Stärke dein Immunsystem: Reduziere Stress

Stärke dein Immunsystem: Reduziere Stress (Titelbild)

Unser Immunsystem ist eine äußerst flexible körpereigene "Fabrik". Im Normalfall kann es dich lange am Leben erhalten. 

Doch über unsere Lebensführung erschweren wir es unserem Körper, das System so auszuführen, wie es gedacht ist.

Das ist so, wie wenn du voll aufs Gas trittst und gleichzeitig die Handbremse angezogen hast ...

Diesen Artikel kannst du also fast als Betriebsanleitung für dein Immunsystem nehmen.

So schwächst du dein Immunsystem

Gedanken haben große Macht. Du beeinflusst über deine Gedanken, Erinnerungen und unbewussten Programme deine Gefühlswelt. Und über deine Gefühle steuerst du Hormone, die deine Gesundheit beeinflussen.

Wenn du keine Gedankenhygiene betreibst und keine Konsumdiät (Bücher, Filme, Nachrichten …), lässt du andere über deine Gedankenwelten und Gefühle entscheiden.

Und damit schwächst du dein Immunsystem.

Mehr über den Zusammenhang von Gedanken und der Wirkung auf dein Leben liest du im Artikel: So steuerst du mit deinen Gedanken dein Leben

Das leuchtet dir ein? Doch wie kommst du aus diesem System?

Verschaffe dir einen Überblick über deinen Status Quo:

TCM Buch für Einsteiger

Du suchst noch ein sinnvolles Geschenk? Dann schenke mit diesem Buch Gesundheit. 

Ein Geschenk für viele Jahre.

TCM zum Be-greifen. Alltagstauglich. Komm auch du ins Spüren. 

Promotion

Überprüfe deine Gedankenwelt:

  • Wo hängen deine Gedanken fest?
  • Welches Wort verwendest du häufig?
  • Blicke in den Spiegel: Welche Falten treten besonders stark hervor
  • Welche Bücher (Genre) liest du?
  • Welche Filme schaust du dir an?
  • Liest du Zeitung?
  • Schaust du Nachrichten?


Und nun überprüfe deine Gefühle:

  • In welcher Gefühlslage befindest du dich häufig?
  • Bist du der Meinung, dass andere für deine Stimmung verantwortlich sind?
  • Wie häufig lachst du?

Wenn du diese Beobachtungen mit deinem Gesundheitszustand in Zusammenhang bringst, erkennst du, wo du die Stellschrauben drehen darfst.

Und ehe du jetzt sagst: „Ja aber …“ – mache folgende Übung:

  • Richte deine Haltung auf,
  • Schultern zurück,
  • blicke in den Himmel und
  • lächle.
  • Gehe nun beschwingten Schrittes zwanzig Minuten spazieren.
  • Blicke dabei immer wieder bewusst in den Himmel.
  • Lächle stetig und halte deine Schultern aufrecht.

Danach: Wie fühlst du dich jetzt?

Fazit: Möchtest du dein Immunsystem stärken, nutze die Vergangenheit, um Daten über deine Programme zu erhalten. Achte auf eine heitere Grundstimmung und vermeide alles, was dich länger davon abbringt. Dazu gehören auch Menschen, die dich gerne in ihre Welt der Emotionen mitnehmen möchten.

Unser Immunsystem und seine Aufgabe

Unser Organismus ist auf Leben ausgerichtet.

Jeder Organismus ist das.

Dazu hat uns Mutter Natur mit einem äußerst wandelbaren und flexiblen Immunsystem ausgestattet. Es läuft meist unbemerkt von uns ab und schätzt uns vor Viren, Bakterien und anderem.

Dazu braucht es eigentlich nur

  • ausgewogene Ernährung (TCM) und
  • möglichst naturbelassene Nahrungsmittel (Fertigprodukte) mit
  • ausreichend Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sowie
  • Ruhe, um arbeiten zu können. (Schlaf) Und einen
  • möglichst harmonischen Hormonspiegel (Dauerstress, Angst, Wut …)

Wenn wir uns also um diese Dinge kümmern (eigentlich schon merkwürdig, dass wir uns um naturbelassene Lebensmittel „kümmern“ müssen …), können wir unserem Immunsystem getrost seine Arbeit machen lassen.

Eva Laspas

Komm auch du zur Leserschaft unserer Festival der Sinne-Familie

Einmal pro Monat kostenfrei das Monatsthema in mundgerechten Happen, sinnvolle Termine und eine ganz besondere Überraschung per pdf - exklusiv für dich.

Eva Laspas

Kommen Sie zur Leserschaft unserer Festival der Sinne-Familie

Einmal pro Monat kostenfrei das Monatsthema in mundgerechten Happen, sinnvolle Termine und eine ganz besondere Überraschung per pdf - exklusiv für Sie.

Je mehr wir darüber nachdenken, dass es vielleicht nicht gut arbeiten könnte, desto mehr setzen wir die Emotionsspirale in Gang … und damit schwächen wir es wieder …

Mit diesen Gedanken zeigen wir unserem Körper nur, dass wir ihn ablehnen und unzufrieden sind, was mit dem Selbstwert zusammen hängt.

Und wenn wir dem Immunsystem vertrauen, hören wir auch seine Rückmeldungen, wenn etwas nicht stimmt.

Rückmeldungen unseres Immunsystems

  • Schmerzen bedeuten: Lass mich in Ruhe arbeiten, halte dich ruhig, schlafe viel und bewege dich nicht (wo es weh tut).
  • Fieber bedeutet: Ich habe gerade viel Arbeit, bitte lege dich ins Bett, schwitze und schlafe.
  • Durchfall bedeutet (unter Umständen): Du hast zu viel Unverdauliches gegessen, ändere das!
  • Husten bedeutet: Du hast unpassendes gegessen, bist in einer Umgebung, die giftige Luft enthält oder mit Menschen zusammen, die dir den Atem rauben.
  • Die Liste lässt sich endlos ergänzen …


12 Schritte Stress zu vermeiden

Dr. Lutz Bannasch stellt uns in seinem Buch „Gesunde Psyche, gesundes Immunsystem: Wie Psychoneuroimmunologie gegen Stress hilft“ drei PNI-Typen vor.

PNI bedeutet „Psycho-Neuro-Immologie“.

 

Und die drei Typen sind:

  • ausgeglichener Typ,
  • gebremster Typ und
  • überaktiver Typ

Sie alle unterscheidet ihr

  • Denken und
  • Fühlen.

Und durch diese beiden Faktoren setzen sie im Körper tiefgreifende Prozesse in Gang, die über Gesundheit und Krankheit entscheiden.

Im Buch findest du einen Test, an Hand dessen du deinen PNI-Typen bestimmen kannst. Nachdem weißt, welcher PNI-Typ du bist, kannst du dir aus dem Buch ein Coachingprogramm aus zwölf Schritten zusammenstellen.

Es hilft dir, Strukturen von Gesundheit und Krankheit zu durchbrechen.

Dabei geht es um folgende 12 Schritte

  1. Überprüfe deine Überzeugungen und Anschauungen.
  2. Nimm einen anderen Blickwinkel ein.
  3. Bedenke die Macht der Sprache.
  4. Visualisiere deine jetzige Lebenssituation.
  5. Hole dir Feedbacks.
  6. Schau in den Spiegel.
  7. Erkenne deinen eigenen Widerstand.
  8. Übernimm Verantwortung für dich selbst.
  9. Definiere deine Ziele.
  10. Überprüfe deine Lebensbedingungen.
  11. Überprüfe deine Beziehungen.
  12. Achte auf versteckte Botschaften des Lebens.

Wenn du wirklich etwas ändern möchtest an deinem Leben – empfehle ich dir das Buch zu kaufen. Ja – allerdings ist es damit nicht getan!

Du darfst die Inhalte auch umsetzen.

Du möchtest mit Gleichgesinnten an diesen Themen arbeiten?

Arbeitsblätter, Videos und Audios zur Erweiterung des Themas? Dann komm in den Festival der Sinne-Club.

Zu diesem Beitrag haben wir dir im 

Festival der Sinne-Club

zahlreiche Arbeitsmaterialien, wie die "Meditation für das innere Kind" oder die "Meditation für Dankbarkeit" vorbereitet.

Therapieansätze und Vorschläge dein Immunsystem zu stärken

Im Buch findest du für jeden der drei PNI-Typen unterschiedlichste Vorschläge für die Bewältigung deines neuen Lebens.

Dabei sind Therapien, wie z.B. die Musiktherapie oder aber auch Yoga und Atem-Therapie und diverse mentale Techniken.

Gegen Ende beschreibt und Dr. Bannasch, woran wir erkennen, wann professionelle Hilfe nötig ist.

Denn: „Sie haben in diesem Buch erfahren, welche komplexen Zusammenhänge jeden von uns einzigartig machen. So können Sie sich, Ihr Umfeld und Ihre Gesundheit jetzt selbst besser einschätzen, eine Art Selbstdiagnose erstellen.

Und Sie haben Methoden und Verfahren kennengelernt, um gesünder und glücklicher mit sich und anderen zu leben. Doch der Radius der Selbsterkenntnis und der Selbstbehandlung ist natürlich begrenzt. Denn wir stehen uns selbst viel zu nah, um uns objektiv betrachten zu können. Und manche von uns haben auch nie gelernt, sich selbst wahrzunehmen und auf sich zu achten.

An wenn wir an diesem Punkt der Erkenntnis angelangt sind, nehmen wir diese als Chance wahr und suchen uns therapeutische Hilfe.“

Die Macht liegt in uns

Schon in der TCM, die 4000 Jahre alt ist, sagt man, dass Körper Geist und Seele eine feste Einheit sind. In der TCM gelten dabei lange festsitzende Emotionen als Krankmacher Nummer eins. Danach erst kommen Ernährung und ganz zum Schluss die Erreger, wie Viren oder Bakterien und andere.

Auch in der westlichen Medizin weiß man davon, und zwar im Wissenswirtschaftszweig der Psychosomatik. (Psyche = Seele; Soma = Körper).

Hier ist schon länger bekannt, dass ausgeprägte seelische Konflikte früher oder später körperliche Symptome oder gar chronische Krankheiten erwirken können.

„Viele Menschen empfinden schwere Krankheiten und andere leidvolle Erfahrungen zwar als Einbruch in ihrem Leben und als große Krise.

Dennoch hadern sie nicht mit ihrem Schicksal, verzweifeln und brechen nicht, sondern begeben sich auf die Suche nach einer tiefen Wahrheit, nach der Botschaft, die ihnen das körperliche Leiden auf geistig-seelischer Ebene mitteilen will.“, so Dr. Lutz Bannasch in seinem Buch.

Beispiel zum Faktor Stress

Ich möchte dir hier kurz ein Beispiel aus dem Buch mitgeben, damit es für dich noch anschaulicher wird, wie seelische Konflikte den Körper nachweislich beeinflussen.

Angelika Geschichte: „Die Arbeit macht mich krank!“

Angelika litt regelmäßig an Nebenhöhleninfekten und Blasenentzündungen , sodass sie häufig Fehlzeiten am Arbeitsplatz hatte. Sie war müde und abgespannt und konnte sich zu nichts mehr aufraffen.

Sie litt unter ihrem langweiligen Job, und wollte sich beruflich verändern. Ihre Stelle in einer öffentlich-rechtlichen Position war eine krisenfeste 30-Stunden Anstellung. Doch sie war in einem Archiv tätig und litt darunter, nicht unter Menschen sein zu können.

Dabei träumte sie von einer neuen Tätigkeit in einer Veranstaltungsagentur, weil sie dort abwechslungsreiche menschliche Kontakte sah. Die Jobsuche gestaltete sich als sehr schwierig, ihre Bewerbungen kamen postwendend zurück. Es gab nicht eine einzige Einladung zu einem Gespräch. Angelika fühlte sich in ihrem bisherigen Leben gefangen. Sie sah keinen Ausweg.

Sie fühlte sich einsam und wollte etwas bewegen. Außer zu ihrer Mutter und ihrem Sohn, den sie allein erzog, hatte sie keine positiv und inspirierend menschlichen Kontakte. Ihre häufigen Blasenentzündungen, die Infekte und ihre ewige Müdigkeit hatten ebenso ihren Beitrag dazu geleistet wie ihre Schwierigkeit, auf andere Menschen zuzugehen. Sie stellte sich als ruhig, fast verschlossen und ängstlich dar. Außerdem erzählte sie, dass sie mit einigen Menschen einfach nicht „könne“, besonders wenn sie sich unter Druck gesetzt oder kritisiert fühlt.

Was passierte in Angelikas Körper?

Bei der Blutkontrolle der Immunzellen fand sich erwartungsgemäß für den psychologischen Typus ein stark gebremstes Immunsystem. Gerade ängstliche Menschen, die sich über längere Zeit viele Sorgen machen, sich unglücklich und einsam fühlen, haben eine hohe Cortisolausschüttung. Diese bremst ihr Immunsystem. So wurde auch Angelika Körper anfällig für Infektionen wie Nasennebenhöhleninfekt, Blasenentzündungen und Pfeiffersches Drüsenfieber.

Die Virusinfekte wiederum zerstörten Teile ihrer Immunzellen und beschleunigten den Teufelskreis: Nachgewiesenermaßen waren die Abwehreiweiße oder Immunglobuline im Speichel und auf den Schleimhäuten reduziert, damit stieg wiederum die Anfälligkeit für Infekte.

Das Beispiel zeigt deutlich, dass die Unzufriedenheit und die scheinbare Ausweglosigkeit in Arbeit und Leben ihre Krankheiten förderte.

Stress und psychosomatische Krankheiten

Psychosomatische Krankheiten bahnen sich vor allem durch drei Mechanismen ihren Weg von der Seele in den Körper:

  • Verdrängung: Ein Problem wird gar nicht erst erkannt, sondern sofort ins Unbewusste verschoben. Dort zehrt es unterschwellig und führt zu zahlreichen Störungen. Was du tun kannst: Achte auf deine Gefühle. Schiebe sie nicht gleich weg, sondern betrachte sie bewusst: Was ist die Ursache? Wie oft kommt sie vor? Wie kann ich sie abstellen?


  • Verschiebung: Unbewusst ein Problem von einem Bereich auf einen anderen übertragen. Zum Beispiel die Angst vor Herzkrankheiten auf den Magen, der dann rebelliert. Das kannst du tun: Analysiere ehrlich deine Situation. Was bereitet dir Schwierigkeiten? Was macht dir Angst? Haben sich in letzter Zeit Probleme verschoben?


  • Konflikt: Im psychosomatischen Sinn handelt es sich dabei um einen Widerspruch zwischen Können und Wollen. Zum Beispiel möchte jemand eine schlechte Beziehung beenden, kommt aber vom anderen nicht los. Was du tun kannst: Unterdrücke deine Gefühle nicht. Realisiere, wo deine Wünsche und Ziele liegen, und lebe danach. Lerne, Entscheidungen zu fällen.

Gesundheit ist das Ziel unseres Immunsystems

Menschen, die eine schwere Diagnose bekommen haben, stehe vor der Wahl: Nehme ich diese als Todesurteil? Oder als Chance?

Nehmen wir solche „Schicksalsschläge“ als Chance wahr, senden durch ihre veränderte Geisteshaltung neue Signale aus.

Diese Menschen verändern ganz bewusst ihr Leben, korrigieren ihre Wege.

Und kommen mit sich selbst und ihrer Umwelt ins Reine.

Das führt oftmals zu frappierenden Erfolgen.

Der Umschwung im Leben facht die im Organismus innewohnenden Selbstheilungskräfte an. Und Patienten finden sich von schweren, chronischen Leiden wie Rheuma oder sogar Krebs befreit.

Sie sind wieder ganz gesund. Durch ihre innere Einstellung, Veränderung ihrer Gefühlswelten, dadurch ihrer Emotionen und Hormone.

Dadurch unterstützen wir unser Immunsystem, denn es hat nur eine Aufgabe: Uns am Leben zu erhalten. Also unsere Gesundheit.

Eva Laspas, Herausgeberin

Hast du es schon bemerkt?

Wir verzichten bewusst auf nervige blinkende Banner von Drittanbietern. Wir freuen uns daher, wenn du von unseren Partnern kaufst, unsere eigenen Bücher bestellst oder solche, die wir am Ende der Artikel empfehlen. Und wie lieeeben es, wenn du uns weiter empfiehlst. Vielen Dank und Namaste. 😉

Buchtipp

Gesunde Psyche, gesundes Immunsystem:

Wie Psychoneuroimmunologie gegen Stress hilft
Dr. Lutz Bannasch und Beate Junginger
ISBN 978-3-426-87646-6
Knaur Menssana

Bilderverzeichnis

  • Stärke dein Immunsystem: Reduziere Stress (Titelbild): Engin_Akyurt

Hinterlasse einen Kommentar: