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Nahrung ist Leben – mehr Wohlgefühl im Bauch statt Diäten

Nahrung ist Leben. Wohlgefühl aus dem Bauch.

In diesem Artikel geht es darum, unsere Gesundheit zu bewahren oder wieder gesund zu werden.

Neben allen anderen Therapieformen ist es unbedingt nötig, seine Ernährung umzustellen, bzw. an den Gesundheitszustand anzupassen.

Therapien helfen viel besser, wenn sie durch passende Nahrungsaufnahme unterstützt werden.

„Passend“ ist aber das Zauberwort - denn nicht alles passt für alle Menschen.

Früher lebte der Mensch tief mit der Natur und sich selbst in Harmonie.

 „Sag mir, was du isst und ich sage dir, wer du bist.“, sagte schon der französische Schriftsteller Jean Anthelme Brillat-Savarin (1755 - 1826).

Bringen wir also unseren Gesundheitszustand wieder mit unserer Ernährung in Zusammenhang!

In diesem Artikel möchte ich Sie andererseits auch dazu inspirieren, Nahrungsmittel mit anderen Augen wahr zu nehmen.

Ernährungsformen gibt es viele: 1000x1000x1000

Ich lade Sie ein, sich mit Ihrem Speiseplan in einer völlig neuen Art und Weise auseinander zu setzen.

Wählen Sie aus, was Ihnen wirklich schmeckt.

Gehen Sie nach dem Wohlgefühl und nicht nach dem Kopf. Wenn Sie heute sitzen und morgen den ganzen Tag im Garten graben, brauchen Sie heute andere Nahrung als morgen.

Tausende Ernährungsvorschriften von tausend Menschen innerhalb tausenden von Jahren.

Warum das wohl so ist? Weil jeder von uns einzigartig ist und daher seine ganz spezielle Ernährung braucht!

Wenn Frau Müller rohes Obst verträgt, und Frau Maier nicht, dann ist das weder gut noch schlecht, es ist einfach so.

Ein schlechtes Gewissen macht das rohe Obst für Frau Maier nicht verdaulicher, im Gegenteil.

Für alle Abläufe im Körper braucht er Energie.

Befindet sich durch

  • Unreife (Babys, kleine Kinder),
  • zu wenig Bewegung,
  • übermäßigen Verbrauch (Stress, Überarbeitung, lange Krankheit, etc.) oder
  • ein langes Leben

weniger Energie im Verdauungsbereich, werden manche Nahrungsmittel schlechter vertragen.

Je roher etwas ist, desto mehr Energie wird benötigt, es zu verdauen. Das ist einfache Physik. Man kann sich das vorstellen wie einen Herd. Um Rohes gar zu kochen, brauchen Sie mehr Strom, als wenn Sie schon Gekochtes nur aufwärmen, oder?

Also macht Frau Maier aus unserem Beispiel ihr Obst und Gemüse bekömmlich, indem sie es dünstet, brät oder grillt, etc.

Gehen wir in der Zeit zurück

Zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert lag fast die gesamte medizinische Versorgung der Menschen in der Hand der Klöster.

Neben der klösterlichen Kräuterkunde findet man auch zahlreiche Literatur zur Klosterernährung, die in die europäische Antike zurückreicht und große Gemeinsamkeiten mit der TCM und der Ayurvedischen Ernährungslehre besitzt.

Das Augenmerk der Klosterernährung lag auf der Erhaltung der Gesundheit von Körper, Geist und Seele, der Schlüssel dazu in der richtigen Ernährung und Lebensweise.

Allen Naturmedizinen bzw. Traditionellen Medizinen ist gemeinsam, dass das Leben aus verschiedenen Elementen besteht.

Krankheit entsteht, wenn diese Elemente in Ungleichgewicht kommen. Wenn also Körper, Geist und Seele nicht mehr Eins sind. Betrachtet wird immer der Mensch als Ganzes, nicht nur seine Organe.

Wer bei uns Bauchweh hat, denkt an Krankheitserreger ehe er an falsche Nahrungsmittelwahl denkt. Früher und in Kulturkreisen, die ein anderes Gesundheitsbewusstsein haben, wird zu allererst nachgesehen, was zuletzt gegessen wurde und wie dieses Nahrungsmittel wirkt. So erzeugt zum Beispiel zu viel Kamillentee Kälte im Magen und Darm, was zu Übelkeit, Magenkrämpfen, Erbrechen oder Durchfall führen kann. Lässt man diesen Tee weg und trinkt zur Erwärmung z.B. Fencheltee ist der Spuk sehr rasch wieder vorbei. So wirkt das simple Verändern der Nahrungsaufnahme auf den Gesundheitszustand.​

Was sagen Kneipp, Hildegard und TCM dazu?

Von Hippokrates (er prägte den Ausspruch: »Es ist immer der ganze Mensch, der behandelt werden muss! «) über Galen von Pergamon (129-200n. Chr.) zu Hildegard von Bingen, Pfarrer Kneipp, sie alle sprechen auch davon, dass Nahrung unsere Gesundheit beeinflusst.

Hippokrates sah als Hauptursache krankhafter Störungen: falsche Ernährung, Stress in Umwelt und Beruf, ausschweifender Lebenswandel. Er verordnete Diätkuren und Fasttage.

Zu Lebzeiten Hildegards von Bingen (1098-1170) war die Lebenserwartung ungefähr 50 Jahre. Sie hatte erkannt, dass weit mehr zur Genesung notwendig war, als simple Medizin. Ihre Ernährungslehre basiert auf der simplen Frage: „Was tut mir gut?“ - „Was bekommt mir nicht so gut?“. Sie fordert auf, bei der Nahrungsauswahl auf seinen Körper zu hören. Abwechslungsreich – also von allem etwas, aber ja nicht zu viel. Da sie ihre eigene Medizin auch selber anwendete, konnte sie ein so hohes Alter (81) erreichen.

Sebastian Kneipp lebte nach seinem Leitspruch: "Wenn du merkst, du hast gegessen, dann hast du schon zu viel gegessen." Bewusst essen, auf Wohlgefühl achten.

Tibetische, Traditionelle Chinesische und Ayurvedische Ernährungslehre geht sogar noch etwas weiter und verwenden Nahrungsmittel als „Medizin“. So kann man z.B. aus Gerste einen wunderbaren Tee kochen, der die Nase klärt, oder im Winter regelmäßig Gerstensuppe essen, um der Schnupfennase vorzubeugen.

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Unser Diätwahn

Hochglanzmagazine bemühen sich Jahr für Jahr neue Diät-Arten zum Abnehmen zu kreieren. 

Wer aber sein Leben lang damit beschäftigt ist, Kilos zu verlieren und seinen Körper dabei einseitig ernährt, bzw. mit lebenswichtigen Stoffen unterversorgt, braucht sich nicht zu wundern, wenn der Körper aus Energiemangel täglich anfallende Giftstoffe mit Wasser verdünnt und ansammelt, anstatt sie auszuscheiden.

Übergewicht ist Energiemangel und zeigt pure Verzweiflung des Körpers.

Jede Kasteiung wird den Organismus tiefer und tiefer in seine Not bringen. Die TCM geht davon aus, dass zu wenig körperliche Bewegung, lange Fastenzeiten und einseitige Ernährung die Energie der Milz schädigen.

Dazu zählen Produkte, die durch künstliche Hilfsstoffe auf 0% Fett reduziert wurden, Produkte, denen Zucker entzogen wurde und die danach chemisch gesüßt werden.

Energiemangel entsteht durch mangelhafte, durch ungesunde, durch energielose Ernährung. Er schleicht sich ein durch fortwährende belastende Emotionen z.B. Unlust, Trauer, durch einen ungeliebten Job, eine zermürbende Partnerschaft, dadurch, dass wir keinen Platz im Leben sehen, natürlich auch nach langen Krankheiten, vielen Geburten, aber auch durch übermenschliche Belastungen, wie wir sie alle tagtäglich auf uns nehmen.

In dieser Situation hilft unserem Körper nur mehr striktes Energiemanagement.

Mehr einnehmen als ausgeben! Regeneration, Energie tanken, Vitamine, Mineralstoffe, etc. zu uns nehmen, die uns fehlen, genau jene Lebensmittel essen, die wir auch „verstoffwechseln“. Wieder Freude an Bewegung gewinnen und den Körper heilen lassen, der Gewichtsverlust kommt dann von alleine.

Erst wenn wir heil sind, genug Energie haben, alte Gifte und Schlacken auszuscheiden, erst danach werden wir abnehmen. Auch wenn wir es gerne anders hätten.

Nahrung ist Wohlgefühl im Bauch

Es gibt zahlreiche Ernährungswege, keiner ist richtig, keiner falsch – es gilt nur für jede/n von uns, den persönlichen „Wohlfühl - Weg“ zu finden.

Achten Sie auf körperliche Anzeichen, wenn Sie Nahrung auswählen.

  • Kaufen Sie immer wieder eine Gemüsesorte ein, kochen sie jedoch nie und werfen sie weg, weil sie verdorben ist?
  • Ekelt Sie die Berührung zu einem bestimmten Nahrungsmittel
  • Schmeckt Ihnen das eine oder andere gar nicht, Sie essen es aber trotzdem, weil Sie denken, es wäre gesund?

Achten Sie auf solche Reaktionen Ihres Körpers, meist hat er recht und Sie verstoffwechseln dieses oder jenes nicht gut.  

Wenn Sie Ihre Nahrung bewusst auswählen, dann ist der nächste Schritt die bewusste Nahrungsaufnahme.

Zelebrieren Sie die Mahlzeiten, nehmen Sie kleine Bissen und genießen Sie sie, kauen Sie öfter als Sie es gewohnt sind und trainieren Sie Ihren Geschmackssinn neu.

Checkliste

  • Nehme ich wertvolle Nahrung zu mir? Nahrung, die meinem eigenen Naturell gut tut?
  • Achte ich beim Essen auf ein gesundes Mittelmaß oder esse ich in der Regel übermäßig?
  • Bewege ich mich viel in frischer Luft?
  • Wann habe ich das letzte Mal Gras oder einen Baum berührt
  • Vergeude ich meine Lebensenergie?
  • Mute ich mir selbst zu viel zu?
  • Schlafe ich auf dem richtigen Platz?
  • Passt der Wohnort überhaupt zu mir?
  • Lebe ich mit mir selbst und mit anderen in Harmonie?
  • Lebe ich mit den richtigen Menschen zusammen?
  • Habe ich mit den richtigen Menschen Umgang?
  • Oder machen mich andere Menschen mit neidischen, destruktiven, aggressiven oder manipulierenden Äußerungen und Verhaltensweisen krank?
  • Wer ständig müde ist, sollte sich fragen: Was oder wer nimmt mir Kraft?
  • Oder was oder wer schlägt mir auf den Magen?
  • Gibt es Differenzen mit anderen, habe ich sie mit ihnen erörtert und mich mit ihnen ausgesprochen? (Das heißt allerdings nicht, eine Ausrede finden, sondern sich ehrlich Dinge von der Seele zu sprechen und dabei stets offen für Versöhnung zu sein.)

Quelle:

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Leo Buscaglia

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Bilderverzeichnis

  • Nahrung ist Leben. Wohlgefühl aus dem Bauch.: suju | pixabay

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