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Vegetarismus – hält er, was er verspricht?

Vegetarismus in Europa

 

Autor: Ulrich Neumeister

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Vegetarismus gehört zum  Mainstream – und das ist  das Gefährliche daran.

 

„Den Vegetarismus in Frage zu stellen ist ein ähnlicher Tabubruch, wie einem Christen seinen Glauben auszureden.“

 

Die vegetarische Ernährung erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Laut Vegetarierbund Deutschland gibt es mittlerweile 7 Millionen Vegetarier und 1,2 Millionen Veganer. 42 Millionen Menschen bezeichnen sich gar als „Teilzeitvegetarier“. In keinem anderen Land in Europa, so scheint es, haben die Anhänger des Vegetarismus derart hohe Zuwachsraten wie in Deutschland.

 

Aber hält die vegetarische Ernährung auch das, was sie verspricht?

Nein, das tut sie definitiv nicht. Ich bin in der Vegetarier-Szene groß geworden, sie ist mir vertraut wie meine eigene Westentasche. Nur ein Insider und Aussteiger, so wie ich es bin, vermag zu erkennen, was bei den Vegetariern schiefläuft – und das ist einiges.

 

Vegetarismus: Eine Anklageschrift

„Mein Buch liest sich vielleicht wie eine  Anklageschrift, und das ist auch gut so.“

 

Vegetarismus – und zwar weder die moderate noch die strengere Form – ist kein probates Mittel, um dem gesundheitlichen Verfall unserer Gesellschaft Einhalt zu gebieten. Im Gegenteil: Er beschleunigt ihn nur noch, weil er auf den gleichen Missverständnissen beruht, von denen auch die Gemischtköstler betroffen sind.

 

Vegetarismus – Irrtum: Klimakiller Fleischkonsum

Das Problem ist nicht die Tierhaltung an sich, sondern unser falsches Denken: Es werden immer nur einzelne Aspekte herausgegriffen, wie zum Beispiel das Rülpsen der Kühe, während der Blick für das Ganze verloren geht. Der CO2-Kreislauf der Natur ist viel zu komplex, um ihn auch nur annähernd mathematisch zu erfassen. Zudem sind die Zahlen eine unglaubliche Irreführung, weil sie ausschließlich auf der industriellen Massentierhaltung basieren.

Mit Tierhaltung lässt sich sogar die Klimabilanz verbessern, nämlich dann, wenn man die Tiere draußen grasen lässt. Denn egal ob Flussauen, Bergwiesen, Niedermoore, Heiden oder  Hutewälder: Alle diese Flächen sind  ausgezeichnete CO2-Senken, die sich nur mittels Beweidung erhalten lassen!

 

Vegetarismus – Irrtum: Pflanzliche Nahrung ist gesünder als tierische

Die Vorstellung, man könne einer Übersäuerung des Organismus entgegenwirken, indem man reichlich basenbildende Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse verzehrt – was ja gerade der vegetarischen und veganen Ernährung so viel Zulauf beschert –, ist ein unhaltbarer Mythos.

Bei Übersäuerung wäre es vollkommen falsch, dem Körper nun einfach mehr Basen zuzuführen, denn das führt nicht zu einer Entsäuerung des Gewebes, sondern zu kristallinen Ablagerungen, wie man sie von den Nieren- oder Gallensteinen her kennt.

Bereits als Jugendlicher wurde bei mir Nierengrieß diagnostiziert, was die Vorstufe von Nierensteinen ist. Nierensteine bzw. Harnsteine kommen bei Kindern in den westlichen Ländern eigentlich nicht mehr vor.

Ganz anders sieht es in den Entwicklungsländern aus: Bei Kindern, die überwiegend mit Reis ernährt wurden, fand man erhöhte Konzentrationen von Ammoniaksalzen im Urin, was ein deutliches Indiz für eine Übersäuerung ist. Aus solchen Ammoniaksalzen können sich dann Harnsteine bilden.

(Text zur Verfügung gestellt vom Verlag Freya)

 

Veggiewahn
Ulrich Neumeister
ISBN: 978-3-99025-245-1
Freya Verlag

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