Wild in die Welt – aber mit Stil

Wild reisen, aber mit Stil

 

Rucksackreisen stehen für grenzenlose Freiheit. Nach diesem unbeschwerten Lebensgefühl sehnen sich viele – allerdings nicht nach Mehrbettzimmern, Überlandbussen und gammeligen Garküchen. Doch es geht auch anders! Der moderne Weg, leicht und komfortabel zu reisen, nennt sich Flashpacking – Backpacking mit Upgrade eben. Wie das geht, erklärt Weltenbummler Sascha Tegtmeier in seinem Buch „Ich nehme dann mal das Upgrade!“ mit Witz und Know-how.

Aber bitte mit Stil

Kann man sich noch ein Leben ohne Spülmaschine vorstellen? Will man den Rollkoffer wieder gegen den Rucksack eintauschen?

Sascha Tegtmeier und seine Frau Pauline, beide Mitte 30, haben Deutschland für sechs Monate den Rücken gekehrt. Sie wollten um die Welt reisen, waren aber nicht bereit, ihr Hotelzimmer mit Kakerlaken oder einen Schlafsaal mit betrunkenen Mitreisenden zu teilen. Denn etwas Komfort möchte man sich mittlerweile doch schon gönnen. Mit diesen Ansprüchen sprechen sie vielen aus der Seele.

Flashpacking heißt diese Art zu reisen und ist mittlerweile ein globaler Trend.

Was aber bedeutet Flashpacking genau?

Sind das Backpacker, die blitzschnell reisen?

Nun, das Wort hat nichts mit Geschwindigkeit zu tun. Es kommt vom englischen Wort „flashy“ und bedeutet „schick“. Flashpacker sind also Rucksackreisende, die ihre Nächte komfortabler verbringen wollen als es Backpacker gewohnt sind.

Flashpacker haben einen Rucksack dabei, nehmen aber, wenn möglich, das Upgrade: das schönere Zimmer, den bequemeren Sitzplatz. Das bedeutet keinesfalls, dass sie über ein Luxusbudget verfügen müssen, aber eben über ein komfortableres als mit 18 Jahren.

Damit geht auch eine neue Art von Freiheit einher. Zum einen ist der Flashpacker frei von Leistungsgedanken, Abenteuer der Superlative mit nach Hause bringen zu müssen, zum anderen ist er auch frei von dem Anspruch, Antworten auf fundamentale Lebensfragen zu finden. All das kann man natürlich auch machen und erleben, den Unterschied zu Backpacker fühlt man sich als Flashpacker nicht dazu verpflichtet.

Über das Buch

Mit ihren unterhaltsamen Geschichten von Schlangen, Schamanen und Klimaanlagen ermutigen Sascha und Pauline alle Ex-Backpacker und spätberufenen Komfort-Abenteurer, den Rucksack zu entstauben und in die Welt zu ziehen.

Sein Buch „Ich nehme dann mal das Upgrade!“ gibt praktische Flashpacker-Tipps – egal ob für eine Woche Urlaub oder ein Jahr Auszeit.

Außerdem ist das Buch mindestens ein 2-D-Buch, denn für jedes Kapitel hat der Autor eine Playlist auf Spotify hinterlegt. Damit ermöglichte er dem Leser, über die Musik noch mehr Stimmung zum jeweiligen Reisebericht einzufangen. Über die jeweilige Suchfunktion lassen sich die Kapitel und der Autor finden. Die Spotify-App ist kostenlos.

Auszug aus dem Buch:

Machu Pichu – ein Riesenabenteuer

“… Bis vor wenigen Jahren konnte man noch mit dem Hubschrauber Machu Pichu erreichen“, sagte ich zu dem italienischen Pärchen. „Was für Weicheier!“

Der Form halber habe ich im Anschluss an Paulines deutliche No-Inca-Trail-Durchsage auch im Internet nach Touren geschaut. Ich hätte ja auch ohne meine Frau wandern können. Eine kurze Recherche ergab für mich eine Erleichterung: Touren entlang des Inca-Trails waren auf Monate ausgebucht, lediglich die Salcantay-Route wäre noch möglich gewesen. Aber so lange konnte ich meine Frau ja nun wirklich nicht alleine lassen …

… Der Zug ratterte, mal Schrittgeschwindigkeit, mal im Galopptempo, durch das Urumba-Tal. Es ist der Inka-Trail im Schnelldurchlauf. Die zerklüfteten Berge rechts und links von uns ragen immer höher in den Himmel, die Gipfel lassen sich bald nur noch durch die Panoramafenster erkennen. Tropischer Urwald bedeckt niedrige Teilstrecken.

Der Italiener bestellt süßes Gebäck nach.

Nach rund 3 Stunden erreichen wird den Ort Aguas Calientes, das sich neuerdings aus Gründen des Standortmarketings Machu Pichu-Dorf nennt. Pauline hat ein Flashpacker-Unterkunft übers Internet gebucht: ein Hotel mit wenig Zimmern, in dem das Doppelzimmer kaum mehr kostet als in dem örtlichen Hostel.

Der französische Besitzer holt uns am frühen Abend von Bahnhof ab. Die Luft hier auf knapp über 2000 Meter: kühl und klar, und es riecht nach Gegrilltem aus den zahlreichen Restaurants. Der Hotelbesitzer ein hagerer Mann, der uns unterwegs erzählt, was ihn hierher verschlagen hat. Mit zwei Freunden wanderte er vor einigen Jahren nach Peru aus, eine französische Bäckerei und Konditorei zu gründen. Wegen Streitigkeiten stieg Mathieu, so heißt der, aus dem Laden aus …

… Von unserem Zimmer aus, das sogar mit einem Fernseher ausgestattet wurde, blicken wir auf das entfernt an Hollywood erinnernde Schild „Machu Pichu-Pueblo“. Dem 2000-Seelen-Ort fehlt der kalifornische Glanz, im örtlichen Grillhaus ist dasMeerschweinchen gerade aus …

Der Autor

Sascha Tegtmeier, Jahrgang 1978, hat schon als zehnjähriger seine Traumrouten in den Weltatlas eingezeichnet und mithilfe der väterlichen Schreibmaschine seine Abenteuergeschichte zu Papier gebracht. Nach einem Studium der Journalistik und Germanistik in Leipzig war er als Redakteur bei der TAZ in Berlin tätig. Seit einigen Jahren denkt er sich PR-Konzepte für Unternehmen und Politik aus. Gemeinsam mit seiner Frau Pauline nimmt er sich immer mal mehrmonatige Auszeiten, um die Welt zu erkunden – als Flashpacker. Beide leben in Berlin.

Das Buch

Bildcover - Ich nehm dann mal das UpgradeIch nehme dann mal das Upgrade
Als Komfort-Abenteurer um die Welt
Sascha Tegtmeier
ISBN 978-3-442-17661-8
Verlag Goldman

 

Bilderverzeichnis

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