Durch Schwingung verändern: Kraft der Musik

Durch Schwingung verändern: Kraft der Musik

Diesen Artikel finden Sie auch im Buch „Festival der Sinne-Journal. Das Buch

Schon immer hat man versucht, Musik in eine allgemeingültige Definition zu zwängen.

Es liegt an ihr selbst, dass dies bisher nicht gelang.

Musik ist so alt wie die Menschheit. 

Mus​​​​ik verbindet die Menschen. 

Sie ist Mathematik und Therapie.

Wissenschaft und Kunst.

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Bleibt leblose Theorie oder wird lebendige Praxis. Fest steht:

Melodien oder Musikstücke können unsere Stimmung beeinflussen, uns fröhlich oder traurig machen. Wir alle kennen die Kraft der Musik.

Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem, der kranke Mensch ist wie ein verstimmtes Musikinstrument.

Novalis (Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg)

Was ist Musik?

Musik ist nach dem neuesten Definitionsversuch „klingender und wahrnehmbarer Schall“. Ob die Protagonisten „nur“ die Regentropfen sind, die stetig auf die Dachrinne tropfen, das Meer, das an den Strand rauscht, oder ein Orchester von 20 unterschiedlichen Instrumenten, das Noten spielt – alles ist Musik.

Die Inhaltsstoffe dabei sind: Klänge, Melodie und Rhythmus.

Musik war in der antiken Wissenschaft noch reine Mathematik. Pythagoras entdeckte, dass Schwingungen Töne erzeugen.

Er unterteilte diese Schwingungen in Intervalle und bemerkte, dass die Schwingungen in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen.

Ihm haben wir das Wissen zu verdanken, dass verschiedene Oktaven entstehen, wenn man eine Saite teilt. Zu seiner Zeit wurde Musik mit Mathematik, also trockener Wissenschaft gleichgesetzt.

Im Mittelalter entstand durch den Einfluss der Kirche die klösterliche Musikkultur. Der Gregorianergesang, der heute wieder im Kommen ist, hat hier seinen Ursprung.

Mit der Zeit wandelte sich aber nicht nur die Musik, auch die Musikinstrumente veränderten sich. Die Violine durfte auch als Soloinstrument gespielt werden, die Orgel galt als Königin der Instrumente.

Eva Laspas

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Eva Laspas

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Bach und Händel waren die ersten Musiker der „Klassik“. Durch den Einsatz unterschiedlichster Instrumente, die auch miteinander spielten, gewann der Mensch die Fähigkeit, ganze „Geschichten“ durch Musik auszudrücken. Heutzutage ist Musik auch ein Kommunikationsmittel, um Gefühle auszudrücken, sie für andere „hörbar“ zu machen.

Musiktherapie - So alt wie die Menschheit

Musiktherapie setzt Musik gezielt ein, um seelische, körperliche und geistige Gesundheit wiederherzustellen bzw. auch zu fördern.

Schon bei den Naturvölkern wurde durch Musik Unheil abgewehrt. Das Alte Testament erwähnt, dass Saul durch das Spiel Davids auf der Kinnor (altes hebräisches Saiteninstrument) geheilt wurde. In der griechischen Antike wird der Musik die Reinigung der Seele zugesprochen.

Die Musiktherapie heutzutage ist eine Methode der Psychologie, weshalb es des Studiums bedarf, um sie ausüben zu dürfen. Weitere wesentliche Beziehungen der Musiktherapie stehen zur Pädagogik und zur Musikwissenschaft. Dadurch wird ihre Wirksamkeit mittlerweile auch durch die Wissenschaft bestätigt.

Unterschieden werden „aktive“ Therapien, in welchen der Patient selber ein Instrument spielt, und „rezeptive“, in der gemeinsam bestimmte, vom Therapeuten ausgesuchte Musikstücke gehört werden.

In beiden Fällen geht es darum, die Emotionen und die damit auftretenden körperlichen Krankheiten und Beschwerden zu erkennen und in Gesprächen therapeutisch zu bearbeiten.

MusikMedizin – gut aber leider vergriffen

In zahlreichen Studien untersuchten die Mitglieder der International Society of MusicMedicine (ISMM) unter der Leitung von Dr. med. Ralph Spintge, Professor für MusikMedizin in Hamburg und Anästhesist im Sportkrankenhaus Hellersen bei Lüdenscheid, den Einfluss von Musik auf Kopf und Körper, Kreislauf und Immunsystem.

Sie leisteten Grundlagenforschung mit knappen Mitteln und häufig neben ihrem „Job“.

Dr. Ralph Spintge über die Ergebnisse:

"In den vergangenen 15 Jahren sind bedeutende Fortschritte sowohl in der Forschung als auch in der klinischen Anwendung von Musik in der Medizin erzielt worden. Heute schließlich liegen zuverlässige Beweise dafür vor, dass Musik eine reproduzierbare Wirkung ausübt und über wertvolle therapeutische Eigenschaften verfügt.

Musik ist als angst- und schmerzlösendes Therapeutikum inzwischen in die Klinische Medizin eingeführt. Dies war möglich, weil in klinisch-kontrollierten Studien, ähnlich denen, wie sie für Medikamentenprüfungen durchgeführt werden, nachgewiesen werden konnte, dass spezielle Musikarten den Anwendungskriterien eines Medikamentes genügen.

Diese für jedes Medikament geforderten Anwendungskriterien ermöglichen es dem Arzt und Therapeuten, seiner Verantwortung bezüglich Verträglichkeit, Sicherheit und Effektivität der von ihm angewendeten Therapie gegenüber seinem Patienten gerecht zu werden."

8 therapeutische Wirkungen von Musik

  1. Herabsetzung der Muskelspannung
  2. Senkung von Herzfrequenz und Blutdruck
  3. Reduzierung des Stresshormonspiegels
  4. Harmonisierung des Atemrhythmus
  5. Senkung des Sauerstoffverbrauchs und des Stoffwechsels
  6. Reduziertes Schmerzempfinden
  7. Weniger Angst
  8. Stärkung des Vertrauens, usw.

(Leider sind das Buch sowie zahlreiche CDs gegen Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme seit 2003 vergriffen, ob das an der mangelnden Wirksamkeit liegt, darf bezweifelt werden. Eher daran, dass Musik günstiger zu haben ist als Medikamente. Vielleicht findet sich ja bald wieder etwas auf diesem Gebiet.)

Inhaltsstoffe der Musik: Klang, Melodie und Rhythmus

Um als Musik gelten zu dürfen, müssen unterschiedliche Bausteine eine Einheit finden.

Die drei Grundelemente sind Klang, Rhythmus und Melodie. Sie können gemeinsam oder getrennt voneinander vorkommen. Hier finden Sie eine kurze Beschreibung; in den Folgeartikeln werden wir uns dem einen oder anderen Bestandteil intensiver widmen.

Klang:

Klang füllt Räume. Kinder, im Alter bis zu ca. 7 Jahren, erfassen einen großen Raum, indem sie von einer Wand zur anderen laufen und dabei schreien oder kreischen. So entsteht unbemerkt bzw. bekrittelt von uns Erwachsenen das erste mathematische Raumbewusstsein.

Seit den Anfängen der Menschheit sind Klänge und deren Wirkung auf den Körper bekannt, zahlreiche urzeitliche und schamanische Instrumente zeugen davon:

Klänge können verschiedene Tonhöhen haben, die gleich bleiben, solange der Klang zu hören ist.

Die Kraft eines reinen Klanges ist stark.

Er bewegt unser Gemüt auf vielfältige Art und Weise. Seine Schwingung tritt in Kontakt mit unserem Körper und ruft Reaktionen hervor. Klang wirkt auch auf unsere Psyche – entspannend oder aufwühlend.

Rhythmus:

Rhythmus ist Zeit.

Rhythmus ist der Wechsel von

  • Tag und Nacht
  • einer Jahreszeit zur nächsten
  • der Jugend zum Alter und
  • Geräusch zu Stille.

Damit entsteht in uns das Gefühl der Zeit.

Während Klang eine räumliche Ausdehnung ohne Struktur ist, schafft Rhythmus eine Struktur.

Ideale Rhythmus- und Klanginstrumente sind Trommeln. Man bekommt Lust, der von ihnen erzeugten Tonstruktur durch Tanz Ausdruck zu verleihen.

Melodie:

Melodische Musik entstand eher später in der Menschheitsgeschichte. Zuerst war da die schamanische Musik, eher monoton in der Klangabfolge, aber gerade darum wirksam als ein Werkzeug zur Induktion veränderter Bewusstseinszustände.

Mit den Religionen entstand die melodische Musik, die zu Ehren der Götter gespielt wurde. Melodische Musik stellt eine Kommunikation mit dem „Jenseitigen“, dem Göttlichen dar.

Menschen, die nur arbeiten,

finden keine Zeit zum Träumen.

Nur wer träumt, gelangt zur Weisheit.

Smohalla, Nez-Percè-Häutling

(aus dem Buch „Die Gesänge der heiligen Berge“)

Unsere Stimme

Im Buch „Das Lied der Seele“ macht uns Autorin Caitlin Matthews Mut, die eigene Singstimme zu erheben.

Lasten, Leiden oder Unterdrückung, die Menschen erdulden müssen, hört man in der unterdrückten oder zurückhaltenden Art ihrer Stimme. Viele sind sich dessen bewusst und achten genau auf ihre Stimme, weil sie wissen, wie viel sie preisgeben.

Einer Stimme kann der Schmerz der ganzen Welt anhaften.

Doch

  • wenn wir sie erheben zum Klang von Rassel oder Trommel,
  • wenn wie uns mit unseren Spirits verbinden wollen
  • und ihnen eine Stimme verleihen möchten,

dann geschieht so etwas wie ein Wunder.

Der Hörer wird eine unglaubliche Befreiung zu Gehör bekommen, wenn die Stimme alle ihre Bedenken fallen lässt und einstimmt in den Chor des universellen Gesanges.

Leider gibt es nur wenige soziale Anlässe, zu denen wir unsere Stimme zum Lied erheben. Und solange nicht der Alkohol in Mengen fließt und sie ermutigt, ziehen die meisten Menschen es vor, nicht zu singen.

Also: Erlaube dir, deine freie Singstimme zu erheben.

Sie ist eine eigene, freie Begabung und eine große Hilfe für das Sourcing. Es macht uns möglich, auf den Schwingen des Spiritwindes zu gleiten. Und im freien kosmischen Netz zu bewegen und zwischen den Welten zu wandern.

Ich bin das Land. Meine Augen sind der Himmel.

Meine Glieder sind die Bäume.

Ich bin der Fels, die Wassertiefe.

Ich bin nicht hier, um die Natur zu beherrschen

Oder sie zu nutzen. Ich bin selbst Natur.

Hopi-Indianer

(aus dem Buch „Die Gesänge der heiligen Berge“)

Wirkung der Trommel

Untersuchungen haben ergeben, dass der Trommelklang eine positive Wirkung auf Puls und Kreislauf hat. Also einen direkten Einfluss auf den Körper und das Wohlbefinden.

Trommelklänge können beruhigen und meditative Wirkung haben (Herzschlag), aber auch anregen und aufregen (Disco, Techno), je nach Schlag, Klang und Rhythmus.

Das wussten auch schon die Naturvölker. Krankheiten waren für sie immer eine Art von ‚Besetzung’ durch einen Geist oder eine Störung in der Kommunikation mit der Ahnenreihe.

(So abartig ist das gar nicht, wenn wir auch glauben, dass wir von Viren, Bakterien oder sonstigen Erregern „besetzt“ oder „befallen“ werden, bzw. gewisse Krankheiten als „vererbt“ oder „in der Familie liegend“ gelten.)

Um eine Krankheit zu heilen, rief man bei den Naturvölkern den Schamanen. Dieser war kräuterkundig, konnte aber auch mit der Anderswelt sprechen.

Das tat er mit seiner Trommel. Durch sie nahm er mit speziellen Ritualen mit Ahnen und Geistern Kontakt auf, um für das Leben des Kranken zu bitten.

Über den Schlag der Trommel gelangten die Kranken in einen Zustand der Trance, in dem sie Schmerzen und Eingriffe besser ertragen konnten. Manchmal war das Bemühen des Schamanen von Erfolg gekrönt, manchmal nicht.

Bei solchen Zeremonien waren alle Verwandten und Stammesangehörige anwesend. Sie alle halfen mit ihrer Konzentration und ihrem Glauben mit. Durch die Kraft der Gemeinschaft wurden bei vielen Kranken die Selbstheilungskräfte angeregt.

Wer trommelt, drückt seine Emotionen aus.

Dabei verständigt er sich nonverbal mit seiner Umwelt. Trommeln hat sich auch bewährt, um Stress und Aggressionen abzubauen und Konflikte gewaltlos zu lösen. Zusätzlich unterstützt  das Trommeln, soziale Kompetenz zu entwickeln.

Klangmassage mit dem Didgeridoo 

(Text: Klaus Wintersteller)

Das Didgeridoo ist das australische Pendant zur Trommel. Es wurde von den Aborigines bei der Heilung eingesetzt.

Bei der Klangmassage bewegt der Spieler den Didgeridoo unmittelbar über den Körper der/des Klangbadenden.

Neben dem Hören des Klanges „massieren“ die Schallwellen

  • Haut,
  • Muskulatur,
  • inneren Organe und
  • Knochen

Die Schwingung und Energie des Klanges wirkt auf den Organismus und all seine Schwingungsebenen reinigend und ordnend.

Das Didgeridoo spielt man ohne Unterbrechung. Dadurch kann man es als Klangmassage unterstützend bei unzähligen Beschwerden einsetzen.

Der Spieler kann auch dem Verlauf der Meridiane folgen.

Das sind Leitbahnen, durch welche den Organsystemen zugeordnete Energieströme laufen. Sie sind aus der traditionellen Chinesischen Medizin und dem Shiatsu bekannt.

Die Meridiane werden bei einer Klangmassage durch die Schwingungen des Didgeridoo stimuliert.

Chakren sind ebenfalls Energiepunkte, die aus der Medizin Indiens bekannt sind. Sie stellen einen sehr feinstofflichen Aspekt des menschlichen Wesens dar und reagieren intensiv auf Klangschwingungen.

Das Klangbad wirkt wie eine Mikromassage.

Eva Laspas, Herausgeberin

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Feinste Strukturen innerhalb des Körpers nehmen eine Klangschwingung viel intensiver wahr, als wir das mit dem Bewusstsein beobachten können.

Bringt man eine Blockade in ihrer kleinsten Struktur, den Zellen durch diese Mikromassage ins Schwingen, reagieren sie mit einer Veränderung ihres Stoffwechsels.

Das kann der Ausgangspunkt sein für eine Veränderung in den größeren Strukturen, z.B. den Muskeln die verspannt sind.

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Buchtipps

Das Lied der Seele

Von Caitlin Matthews

Verlag Arun

ISBN 3935581874

Die Gesänge der heiligen Berge

Die Weisheit der Indianer

Verlag Diederichs

ISBN 9783720530088

Schamanische Ritualmusik und die Kraft der Klänge

von Axel Brück

Verlag Arun

ISBN 3935581785

Die Musik des Körpers – Integratives Stimmtraining

Von Romeo Alavi Kia

Aurum im Kamphausen Verlag

ISBN 978-3899011821

Klangheilung

Die Schöpferkraft des Obertongesangs

v. Jonathan Goldman

Amra Verlag

ISBN 978-3939373049

Tibetische Heilklänge

von Tenzin Wangyal Rinpoche

Goldmann Arkana Verlag

ISBN 978-3442338313


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  • Musiktherapie-seelische-koerperliche-geistige-Gesundheit-festivaldersinne-onlinemagazin: annca
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