The Bond

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Die Wissenschaft der Verbundenheit

Was mit der Quantenphysik begann, setzt sich in vielen anderen Wissenschaftsrichtungen fort: Neue Forschung liefert immer mehr Beweise dafür, dass die Dinge nicht isoliert für sich selbst existieren, sondern alles durch ein unsichtbares energetisches Band miteinander verbunden ist.

Wir sollen uns daher auf das Verbindende konzentrieren. Wenn wir diese Erkenntnis berücksichtigen, verändert das unsere Art zu leben von Grund auf. Konkurrenz und Kampf ums Dasein werden abgelöst von gegenseitiger Hilfe und Verantwortung füreinander. Die bekannte Wissenschaftsjournalistin Lynne McTaggart ermöglicht ein neues Verständnis von Sein und Bewusstsein und öffnet uns die Augen für die wechselseitige Verbundenheit allen Lebens.

Auszug aus dem Buch:

Erbgut beeinflussen? 

Genetiker finden immer mehr Beweise dafür, dass unser Erbgut kein elterliches Schicksal ist, sondern Umwelteinflüsse unsere Gene jederzeit ein- und ausschalten können. Neurowissenschaftler zeigen uns, wie Spiegelneuronen die Grenzen zwischen dem Beobachter und dem Beobachteten auflösen, und Sozialwissenschaftler versichern uns, dass unser Bedürfnis nach Konsens und Kooperation angeboren und nicht anerzogen ist …

Verbunden mit allem

In diesem Buch trägt die englische Wissenschaftsjournalistin Lynne McTaggart die wichtigsten Forschungsergebnisse zusammen, die das Weltbild der Quantenphysik auf allen Ebenen bestätigt.

Die Theorie ergänzt durch eindrucksvolle Fallgeschichten. Ihre revolutionäre Schlussfolgerung lautet: wir existieren in einem Feinstofflichen Energiefeld, dass alles miteinander verbindet. Die Wahrnehmung der Trennung ist letztendlich Illusion.

Der Blick auf das Ganze, was wir selbst tun – was wir unternehmen, wie wir uns fühlen, was aus eigener Kraft erreichen -, steht im Mittelpunkt und bildet das Zentrum unseres Daseins.

Elternhaus und Schule stellen herausragende persönliche Leistungen über alles. Wir sehen den Rest der Welt ausschließlich im Bezug auf uns selbst. Man bringt uns bei – ja, ermutigt uns dazu – eigenständig und der Fokus unserer eigenen Geschichte zu sein …

Unabhängig oder verbunden?

Vom Augenblick seiner Geburt an lernt ein Kind im Westen, auf Unabhängigkeit hinzuarbeiten. Von früh auf bringt man uns nicht nur bei, wie wir denken, sondern wie wir zu sein haben. Wir lernen, dass Autonomie das wichtigste ist. Lynne stellt fest, dass Babys im Westen ermutigt werden, allein zu schlafen und so schnell wie möglich unabhängig zu denken und zu entscheiden. Mütter machen ihre Kinder mit der Welt vertraut, in dem sie den Objekten einen Namen geben und Alternativen zur Wahl stellen: Schinken oder Eier? Roter oder blauer Stift?

Der verstorbene Anthropologe Edward T. Holl hat diese Art des Denkens als das Ereignis einer Gesellschaft mit geringem Kontext bezeichnet, womit er ausdrücken wollte, dass unsere Identität unabhängig von unserem Umfeld ist.

Wir betrachten uns selbst als frei handelnde Menschen; verpflanzt man uns von einer Gesellschaft in eine andere, dann würde das nichts an unserer persönlichen Identität ändern. Diese übergeordneten, autonomischen Vorstellungen – dass unsere Identität autonom ist, dass wir die Meister unseres Universums sind – prägen die Art und Weise, wie wir auf die zahllosen Eindrücke und Reize reagieren, mit denen wir jeden Augenblick konfrontiert sind.

In Ostasien lernen die Kinder mit völlig anderen Vorstellungen lesen. In einem ihrer ersten Lesebücher sitzt ein kleiner Bub auf den Schultern eines größeren Buben: „Der große Bruder kümmert sich um den kleinen Bruder. Der große Bruder liebt den kleinen Bruder. Der kleine Bruder liebt den großen Bruder.“

Menschen in Ostasien sehen sich selbst immer nur in ihrem Bezug zum Ganzen, sei das Ganze nunmehr ihre Familie, ihre Nachbarschaft, ihre Kultur, das Tao oder sogar ihr Bewusstsein. Kinder in Ostasien (und auch in vielen Stammeskulturen) wachsen mit einem so starken Gefühl der Verbundenheit mit anderen auf, dass sie sich selbst in Beziehung zu ihrem Kontext wahrnehmen können. Weil die Menschen im Osten ihre Welt anders definieren, lernen sie, sie mit anderen Augen zu betrachten. Kinder im Osten lernen, dass die Beziehung das wichtigste ist – das Ziel mit jemand anderen eine Einheit zu bilden, verbunden durch ein unauflösliches Netzwerk …

Buchtipp:

The Bond
Die Wissenschaft der Verbundenheit
Lynne McTaggart
ISBN 978-3-442-22160-8
Verlag Goldman

 

 

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