Heilgeheimnisse der Aborigines

Heilgeheimnisse Aboridgines

 

Während westliche Menschen oft erst an ihre Gesundheit denken, wenn sie krank sind, war die grundsätzliche Lebensenstellung aller Völker, die einst mit der Natur und sich selbst in Harmonie zu leben vermochten, gar nicht erst krank zu werden. Bevor die Europäer drastische Veränderungen in ihr Leben brachten, war auch der Sinn traditionell lebender Aboriginals darauf ausgerichtet, sich stets bei gutem Wohlbefinden zu halten.

Ihre grundlegende Gesundheitsregel lautet daher nicht Heil-Werden, sondern Heil-Sein. Auch heute gilt eine Krankheit als unnatürliches Ereignis und als die Abwesenheit von Gesundheit. Das wird nicht so einfach akzeptiert, und die Umstände, die dazu geführt haben, werden genau überprüft, denn jede Krankheit schließt die Warnung mit ein, dass die Harmonie der Gemeinschaft in Gefahr sein könnte. In der Aboriginal-Tradition wird jedenfalls die Gesundung eines Kranken nicht auf die Einnahme von Pillen oder Tropfen reduziert…

 

Heilgeheimnisse der australischen Aboriginal

Das herkömmliche Heilungssystem der australischen Aboriginals ist ungemein komplex und umfasst unterschiedlichste Lebensaspekte. Es bezieht den Einzelnen wie die Gemeinschaft, Lebende und Verstorbene, Totems und Schöpferwesen, ihr lokales Lebensumfeld wie das gesamte Land mit ein. Gesundheit zu bewahren, bedeutet dem Aboriginal, stets die richtigen Dinge zu tun, die richtige Nahrung zu sich zu nehmen, den richtigen Zeitpunkt und die richtige Himmelsrichtung zu finden, den richtigen Schlafplatz und den richtigen Partner zu wählen, mit den richtigen Menschen am richtigen Ort zusammenzuleben und stets richtig zu denken und zu handeln. Von größter Bedeutung ist der richtige Umgang mit der Lebenskraft, dem kostbarsten Gut, das der Mensch besitzt und mit dem herkömmlich lebende Aboriginals stets sorgsam und bewusst umgehen.

Es lässt sich auch kein wirklicher Zugang zur inneren Sichtweise der australischen Aboriginals und ihrer gesamten Lebenssicht finden, solange wir an dem gängigen Weltbild des Westens, das Materie und Geist trennt, festhalten. Die Begegnung mit einer anderen Kultut und der darin eingebetteten Weltanschauung ist nicht zuletzt stets eine Herausforderung, das eigene Weltbild zu hinterfragen. Und wenn wir Einsicht in das Wesen und in die Weisheiten anderer Völker gewinnen, erkennen wir in ihrer Wurzel  viel Gemeinsames. Es macht demnach wenig Sinn, wenn der Westen versucht, der ganzen Welt eine einheitliche Uniform überzuziehen. Damit gehen nur tiefe Kulturwelten verloren, die auch bei uns der Inspiration dienen könnten.

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Lebendige Nahrung – Heilgeheimnisse von Mutter Natur

Die Ureinwohner Australiens kannten keine kultivierten Pflanzen. Das heißt, ihre ursprüngliche Nahrung war nicht in ihrer Kraft beschnitten. Ihre Nahrung war wild und damit reich an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, ungesättigten Fettsäuren und Proteinen. Da ihre Ernährung absolut vollwertig, also von höchster Qualität war, benötigten sie viel weniger an Quantität als heute der zivilisierte Mensch, in dessen Nahrungskette bereits zahlreiche künstliche Eingriffe vorgenommen wurden.

Die Nahrung aus dem Busch hat für die Aboriginals nicht nur großen Nährwert, der den Körper gesund und fit, der den Körper gesund und firitueller und ritueller Bedeutung. Die gesamte Nahrungskette ist für sie in ihr mystisches, oder besser gesagt, ganzheitliches Lebensverständnis integriert. Der Lebenszyklus eines Menschen ist eng mit den Wachstumszyklen der Natur verbunden, die wiederum an die dynamischen Zyklen der Himmelskörper Sonne und Mond geknüpft sind.

 

Die Erde ist heilig

Da die Erde allen Naturmenschen heilig ist, ist auch die Nahrung, die aus ihr hervorgeht, heilig. Alle Nahrung wurde ihnen von ihren großen Schöpferwesen nach der Erschaffung sämtlicher Erdenformen gegeben. Vor allem die Hauptnahrungsmittel haben besonderen, sakralen Wert und werden in den Geschichten, Liedern, Tänzen und Zeremonien der Aboriginals entsprechend hervorgehoben.

Um im Busch zu überleben, genügt es wohl, Bescheid zu wissen, wo und man Wasser und Nahrung findet; aber um eine gleich bleibende Gesundheit und konstante Kraft zu bewahre, ist es auch notwendig, die innere Qualität der Nahrung zu kennen. Aboriginals unterscheiden beispielsweise zwischen rotem und weißem Fleisch, zwischen warmer und kühler, trockener oder feuchter Nahrung. Auch Chinesen unterteilen ihre Nahrung in kühle, feuchte Yin- oder warme, trockene Yang-Qualität. Es ist die Nahrung, die das Temperament beziehungsweise den Wärmegrad eines Menschen zu regulieren vermag.

Hitzige Personen müssen aufpassen, nicht zu viel Hitze erzeugende Nahrung wie Salz, Nüsse, Tierfett, Eigelb oder rotes Fleisch zu sich zu nehmen, um nicht den Blutdruck zu sehr zu erhöhen oder um zu viel Leidenschaft oder Kampfeslust zu entwickeln. Sie tun besser daran, viele grüne, kühlende Pflanzenkost, feuchtigkeitsspendendes Obst oder weißes Fleisch zu essen. Dagegen benötigen kühl veranlagte Personen mehr rote Nahrung, die sie wärmt, um genug Antriebskraft für ihre Lebensaufgaben zu haben.

 

Die Gemeinschaft ist ebenso heilig

Die australischen Ureinwohner lebten früher in größeren Familiengruppen zusammen, die etwa 20 bis 50 Personen umfassten. In jeder dieser Gemeinschaften gab es zumindest eine Person, meistens war es eine der älteren Frauen, die sich besonders gut in der Buschmedizin auskannten und die umfangreiche Kenntnisse über die Wirkkraft und Zubereitung der Heilpflanzen besaß. Auch heute noch sind die meisten Aboriginals mit den wichtigsten Pflanzen im lokalen Bereich und deren Verwendungsart vertraut. Sie wissen, von welchen Bäumen und Sträuchern die Früchte oder Wurzeln essbar sind und welche Rinden, Blätter oder Säfte als Medizin verwendet werden können. Über die traditionellen Hausmittel Bescheid zu wissen, bedeutet schließlich bessere Überlebenschancen im Notfall. Bereits Kinder werden von ihren Müttern und Tanten nicht nur mit der Nahrungsauffindung vertraut gemacht, sondern auch in die Busch-Apotheke eingeführt. Viele Pflanzen und Tiere, die für sie Nahrung sind, besitzen gleichzeitig Heilungspotential.

 

Jede Krankheit, jedes Unwohlsein zeigt na, dass mit dem feinstofflichen Energiefeld etwas nicht in Ordnung ist. Der Klang des Didjeridus besitzt eine bestimmte Schwingung, die einem bestimmten Energie-Urmuster entspricht, das die großen Schöpferwesen entworfen haben. Ein kranker Körperteil, der manifestiert, dass der Energiefluss blockiert oder das ihm inneliegende Energie- oder Kraftfeld gestört ist oder zu schwach pulsiert, kann durch den Urklang des Didjeridus wieder gesund werden. Das heißt, dass sich das aus der Balance geratene Energiemuster eines bestimmten Körperteiles durch die heilmachende Tonvibration des Didjeridus wieder einpendelt, oder besser gesagt einspielt.

Der Klang des Didjeridus wird also vom Körper aufgenommen und geht auf diese Weise in die Tiefe. Um den Körper eines Kranken besonders aufnahmefähig für die Schwingung des Urklanges zu machen, wird er mit leicht erwärmten Echsenöl eingerieben, das stärkende Kraft besitzt.

 

Checkliste zur Überprüfung bei Unwohlsein:

  • Nehme ich wertvolle Nahrung zu mir? Nahrung, die meinem eigenen Naturell gut tut?
  • Achte ich beim Essen auf ein gesundes Mittelmaß oder esse ich in der Regel übermäßig?
  • Faste ich regelmäßig, um mich zu reinigen und meinen Körper zu entlasten?
  • Bewege ich mich viel in frischer Luft? Wann habe ich das letzte Mal Gras oder einen Baum berührt?
  • Vergeude ich meine Lebensenergie? Mute ich mir selbst zu viel zu?
  • Schlafe ich auf dem richtigen Platz? Passt der Wohnort überhaupt zu mir?
  • Lebe ich mit mir selbst und mit anderen in Harmonie?
  • Lebe ich mit den richtigen Menschen zusammen? Habe ich mit den richtigen Menschen Umgang? Oder machen mich andere Menschen mit neidischen, destruktiven, aggressiven oder manipulierenden Äußerungen und Verhaltensweisen krank?
  • Wer ständig müde ist, sollte sich fragen: Was oder wer nimmt mir Kraft? Oder was oder wer schlägt mir auf den Magen?
  • Gibt es Differenzen mit anderen, habe ich sie mit ihnen erörtert und mich mit ihnen ausgesprochen? Das heißt allerdings nicht, eine Ausrede finden, sondern sich ehrlich Dinge von der Seele zu sprechen und dabei stets offen für Versöhnung zu sein.

Treten verzwickte Probleme auf, sagt mitunter der Volksmund: Hier liegt der Hund vergraben. Ehrlich zu sich selbst zu sein, bedeutet oft, seinen eigenen Schweinehund, seine eigenen Schattenaspekte nicht zu verstecken, sondern ihnen offen zu begegnen, um nicht stets aufs Neue über den vergrabenen Hund zu stolpern. Bei Problemen aller Art ist es hilfreich, sich mit Gleichgesinnten auf konstruktive Weise auszutauschen. Das stärkt die Gruppenenergie wie die des Einzelnen.

 

 Checkliste bei Krankheiten:

  • Bin ich geistig flexibel und vielseitig interessiert?
  • Bin ich freundlich und hilfsbereit zu anderen Menschen?
  • Schade ich anderen mit meiner ego-orientierten Lebensart? Verletze ich andere damit oder mache ich sie ärgerlich, sodass ihre gekränkten oder zornigen Empfindungen auf mich zurücktreffen?
  • Lebe ich nur nach außen hin oder besinne ich mich auch auf innere Lebensqualitäten?
  • Habe ich genug Möglichkeiten, mit mir allein zu sein, um innere Ruhe zu finden?
  • Vertraute ich auf eine innere geistige Führng? C.G. Jung hatte aufgrund seiner reichen tiefenpsychologischen Auswertungen festgestellt, dass Menschen mit psychischen Problemen in der Regel Probleme in ihrer Beziehung zu Gott beziehungsweise zur geistigen Welt hatten.

 

Buchtipp:

Heilgeheimnisse

Heilgeheimnisse der Aborigines
Die Naturmedizin der australischen Ureinwohner
von Christina Cerny
Taschenbuch:
Verlag Lübbe
ISBN 3-404-70189-5

 

 

 

 

 

 


Bilderverzeichnis

  • Heilgeheimnisse Aboridgines: Walkerssk | pixabay

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