Berufstätige Mütter

Kind und Job in Einklang bringen

Immer mehr Frauen möchten Beides: Ein erfülltes Familienleben und ein noch erfüllteres Arbeitsleben. Das treibt manche ins Burn Out hinein, lässt andere wiederum aufblühen. Welches sind die Geheimnisse der berufstätigen Mütter, die es schaffen Beruf und Familie und sich selber unter einen Hut zu bringen?

Aus eigener Erfahrung kann ich dazu nur sagen: Sie brauchen Hilfe. Und sie nehmen jede Hilfe an, die ihnen geboten wird. Unterstützung vom Ehemann im Haushalt und bei den Kindern, Unterstützung von einem Netzwerk oder einer Aushilfskraft. Sonst bleibt zuerst die Frau selber auf der Strecke. Damit wäre der Traum dann aus. Doch dazu muss es ja nicht kommen, zahlreiche Ratgeberbücher und Seminare zeigen den Weg aus der Falle, noch ehe man drinnen ist.

Mama im Job

Das gleichnamige Buch ist ein Gemeinschaftswerk von einer Mama von vier Kindern und einer Nicht-Mama, die zwischen Berlin und Wien einen Faden gesponnen haben.

Mit der Hilfe vieler Frauen haben die beiden Autorinnen Karin Matejcek und Petra A. Bauer ein Lese- und Arbeitsbuch geschaffen, aus dessen reichhaltigen Fundus die ‚working Mum’ täglich aus Neue schöpfen kann.

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Dabei geht es um die Schaffung von etwas Neuem, etwas Individuellem. Es geht aber auch darum, den LeserInnen Mut zu machen und das Beste aus ihrer Entscheidung zu machen. Und es geht letztendlich darum, den Frauen Alternativen für die Gestaltung ihres Arbeitstages aufzuzeichnen, mit praktischen Tipps die Organisation zu erleichtern und sie bei ihren Aufgaben derart zu unterstützen, dass frau nicht ganz auf ihre eigenen Bedürfnisse vergisst.

Unterhaltsam lesen sich die Interviews von ‚working Mums’ die immer wieder eingestreut sind.

 

Einen Tipp aus dem Buch möchte ich Ihnen hier notieren:

Gönne Sie sich ganz bewusst einen kompletten Tag Auszeit – auch ohne Hausarbeit – und beschäftigen Sie sich ausschließlich mit schönen Dingen, die Spaß machen, dann geht der nächste Arbeitstag wie von selbst. Aber wirklich nur einen Tag, sonst sinkt die Hemmschwelle, dem inneren Schweinehund nachzugeben…

 

Chaos auf dem Schreibtisch und Zeitmangel

Es bringt zahlreiche Nachteile mit sich, wo immer Chaos auch herrscht. Das mag auf den ersten Blick nicht sichtbar sein, kristallisiert sich aber klar heraus, wenn man die Sache näher beleuchtet. Unter der Unordnung leidet die Seele und letztendlich auch unsere Gesundheit. Und durch die Unordnung stagniert das Qi. Und wo kein Qi fließt, da fließt auch keine Kreativität, keine Ideen und kein Geld

Kann man im Chaos etwas nicht finden, gerät man in Stress oder Zeitnot. Die Nerven werden strapaziert, der Magen gereizt. Das alles muss nicht sein. Im Buch ‚Arbeit im Griff!’ von Christine Zacker finden Sie viele praktische Tipps zum Thema.

Oft entsteht das Chaos dadurch, dass man mit seinen Tagesaufgaben nicht nachkommt. Telefon, Kollegen oder Termine haben uns mehr Zeit gekostet, als wir eingeplant haben. Da hilft zu aller erst einmal das bewusstere Planen unserer Zeit. Weniger geplant ist meist mehr. Dann sollten wir die Faktoren Telefon und Kollegen/BesucherInnen ansehen. Beschränken Sie sich hier auf das Nötigste, bitten Sie Kollegen, die ständig anrufen und Sie aus der Konzentration reißen, sich die Dinge zu notieren und nur einmal am Tag darüber zu telefonieren. Das selbe geht auch mit Kollegen, die selber kommen, um etwas bei Ihnen ‚abzuladen’ oder BesucherInnen, die meinen, da Sie ‚ja sowieso’ zu Hause arbeiten, Ihre Zeit unbezahlt in Anspruch nehmen zu können.

Probleme mit der Technik (PC) können auch unheimlich aufhalten. Steht das Werkel einmal still, sind wir total aus der Routine gebracht, weil wir zu fast allen Dingen einen PC brauchen. Wenn Sie wirklich vom PC abhängig sind (so wie ich), dann ist ein Laptop wirklich ein Segen. Man kann ruhig und ist nicht eine ganze Woche lahmgelegt, denn die Arbeit kann auf dem ‚Mini’ weitergehen.

Ehe Sie aber stundenlang am PC selber herumprobieren, rufen Sie einfach um Hilfe.

 

Checkliste für berufstätige Mütter:

Folgende Tipps sind jahrelang ausprobiert und ‚härtegetestet’. Ich habe sie hier in Form eines Brainstorming angeführt. Unabhängig davon, ob Sie selbstständig oder unselbstständig arbeiten, probieren Sie mal folgendes:

  • Versuchen Sie sich mit einer anderen Mutter zu einem ‚Kindertausch’ zu organisieren, einen Nachmittag hier, einen dort, und Sie haben einen Nachmittag frei. Das Verhältnis der Stunden und Mahlzeiten sollte ausgewogen sein. Überzeitenbezahlung regeln Sie am besten vorher – klare Regeln von Anfang an.
  • Planen Sie Ihre Tage nicht zu voll, mit Kindern kann immer etwas Unvorhergesehenes dazwischen kommen – und ständig offene Punkte auf Ihrer Tagesliste demotivieren.
  • Bitten Sie um Hilfe, so oft Sie können und nehmen Sie diese auch an!
  • Teilen Sie Ihre Familienmitglieder zur Mitarbeit ein, akzeptieren Sie aber auch die Art und Weise, wie sie die Aufgabe erledigen. Auch ‚hinten nacharbeiten’ ist nicht besonders motivierend für die Helferlein aller Größen und Alter.
  • Legen Sie hie und da (den oben erwähnten) freien Tag ein.
  • Auch ein freies Wochenende in einem Wellnesshotel kann Wunder wirken!
  • Hängen Sie in der Küche einen Einkaufszettel auf, auf den jeder das schreibt, was gerade ausgegangen ist. (Kleine Kinder machen gerne eine Zeichnung…)
  • Gehen Sie nur zwei Mal die Woche einkaufen, da aber nehmen da Sie alles mit.
  • Kochen Sie auf Vorrat und viele Einzelheiten im ‚Baukastensystem’, die lassen sich dann wunderbar zu einem großen Ganzen zusammen stellen. Mein TCM-Leitsatz ist gegen Einfrieren, doch kann man Suppen, Eintöpfe und Kompotte auch heiß in Einsiedegläser geben, nach dem Auskühlen ist ein Vakuum entstanden. Das Essen hält über eine Woche im Eiskasten (länger konnte ich es nicht vor den Kindern retten J) und man kann es im Wasserbad aufwärmen.
  • Nutzen Sie den Lieferservice vom “Gemüsekistchen” direkt vor die Haustüre (gibts mittlerweile schon in jeder Region)
  • Hören Sie öfter auf Ihr inneres Kind (Bauchgefühl), wenn Sie wirklich nicht mehr weiterarbeiten möchten, dann hören Sie besser auf (machen eine Pause, dann geht es nachher rascher weiter) oder machen Schluss für heute.

 

In diesem Sinne liebe Grüße!

Eva Laspas

 

Buchtipps:

Mama im Job.

Karina Matejcek u. Petra A. Bauer
Redline Wirtschaft
ISBN 3-8323-1062-2

Arbeit im Griff! So organisieren Sie ihren Büroalltag

Christine Zacker
ISBN 3-332-01507-9
Urania Verlag


Bilderverzeichnis

  • Tipps für berufstätige Mütter: Iurii-Sokolov | fotolia

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