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Stille in dir finden – in dir selber liegt der wahre Kern

Stille in dir finden – in dir selber liegt der wahre Kern

In unserer hektischen Zeit streben immer mehr Menschen nach Ruhe und innerer Einkehr. 

Aus-Zeit, Retreat, Zen und Kontemplation ist in vieler Menschen Munde.

Doch worum genau geht es dabei?

Um Entwicklung und Vertiefung geistig-seelischer Werte.

Um die Entdeckung der inneren Kraft, die in uns ruht, und um einen besonderen Bewusstseinszustand.

Um den für Sie besten Weg zu finden, bedarf es der Suche. Hier habe ich daher Wege zum Vergleich für Sie notiert. 

Lassen Sie sich ein auf die Stille in Ihnen!

Lebe frei! Das Buch von Eva Laspas

Die beste Vorbereitung auf dein eigenes Ende ist, dass du lebst. Und lernst, dich zu verändern.

Lies mehr darüber, wie du Loslassen übst und Veränderungen lieben lernst.

P.S.: Mit Ausmalschriften und anderen kreativen Elementen. 

Promotion

Alle Menschen suchen - meistens unbewusst.

Viele erkennen tief in ihrem Unterbewusstsein eine Leere, die sie auf die eine oder andere Art zu füllen versuchen.

Einkaufen, Dinge besitzen, Süchte – dies sind alles Versuche, die innere Leere zu füllen.

Sie leben exoterisch – von griechisch ‚exoteriko’, Ausland, im Äußeren; im Gegenteil zu esoterisch, griechisch ‚esoteriko’ – Inland, im Inneren.

Eva Laspas

Kommen Sie zur Leserschaft unserer Festival der Sinne-Familie

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Die spirituelle Reise beginnt

Dann, eines Tages beginnt der Mensch zu erkennen.

Er beginnt, bewusst zu suchen. Er sucht nach Geborgenheit, nach einem Platz, an dem er sich ausruhen kann, und nach jemandem, der ihn ohne Vorbehalte liebt.

Auf der Suche begegnen ihm Menschen, Bücher, Artikel, Onlinemagazine – und sie alle sprechen von der Innenschau, vom Paradies oder dem Reich Gottes, das in uns selber liegt, und von der Liebe zu uns selbst.

In uns liegt etwas, das wir entdecken sollen.

Esoterisch, im Land, im Inland, in uns selber liegt der wahre Kern. Und wir machen uns auf, unser Inneres, das Reich Gottes oder Gott selbst in uns zu finden.

Dabei gibt es unterschiedliche Wege

Achtsamkeit, Meditation, Kontemplation, Zen … jeder Weg bietet einen anderen Ansatz. Wichtig ist, nicht alle Wege zur selben Zeit zu wählen. Man kann nach einiger Zeit wechseln, sollte aber nicht mehreres zusammen versuchen.

Der Mensch beginnt zuerst, sich selbst zu ändern.

Hier kann er all seine Bewusstseinsebenen von der magischen zur mystischen, von der rationalen zur transrationalen (Jean Gebser) reinigend durchschreiten.

Schließlich erkennt er, dass er sich selbst schadet, wenn er anderen schadet, dass er ein Holon – ein Teil eines Ganzen ist (Ken Wilber).

Das Spiel der Gegensätze

Um eine Eigenschaft von etwas (von uns selbst) überhaupt als solche erkennen zu können, braucht es einen Vergleich. 

Und ein Vergleich ist das Gegenteil dieser Eigenschaft. In der Schule dürfen wir Gegensätze suche: groß-klein, schmal-breit, hell-dunkel, gut-schlecht...

Eigenschaften existiert überhaupt nur dadurch, dass es die andere Eigenschaft gibt.

Zwei Seiten einer Münze. Ohne die eine Seite gibt’s die andere nicht. Polarität eben.

Wenn Sie also auf der Suche nach Stille sind, wird Sie zuerst der Lärm verfolgen.

Möchten Sie Entspannung lernen oder Meditation, wir es zuerst die Unruhe sein, die Sie entdecken.

Der Klang kommt aus der Stille

Stellen Sie sich vor Sie hören den Klang eines Gonges. Damit der Gong von Ihnen gehört werden kann, muss er eine Zeit vorher nicht zu hören gewesen sein.

Die Stille, die scheinbar unwichtig ist, wird hier zur Meisterin des Klanges. Denn nur durch die Stille konnten Sie den Klang hören.

Im ‚Tao Te King’, dem heiligen Buch vom Tao, das Lao-Tse geschrieben haben soll, steht geschrieben:

  • Sein und Nichtsein erzeugen einander.
  • Schwer und Leicht bedingen einander.
  • Lang und Kurz vermessen einander.
  • Hoch und Tief ergänzen einander.
  • Ton und Stimme finden einander.
  • Vorher und Nachher folgen einander.

Was bedeutet das aber in ganzer Tiefe?

  • Wozu nutzt uns ein Glas, hätte es nicht die Leere in sich. 
  • Wozu ein Fenster, wenn es in der Mitte nicht ‚Nichts’ hätte.
  • Ihre Wohnung hätte keinen Wert, wäre da in den Räumen keine Leere, in der Sie wohnen.
  • Wären nur Mauern und keine Leere, wäre die Wohnung wertlos und ein Ziegelblock.

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Dualismus trennt

Haben-wollen, Haben-müssen, um den Beweis zu haben, überhaupt zu sein – dem gegenüber das absichtslose Sein als Heil-Sein, wieder ‚All-sein-sein’, unseren ursprünglichen Zustand. (Erich Fromm)

Wirtschaftscoach und Autor Genro Laoshi Beirer schreibt in seinem Buch ‚Zen-sucht nach dem Wanderer’: „Im Innersten empfinden alle Menschen eine tiefe Sehnsucht nach dem Zustand von Liebe, Mitgefühl und Glückseligkeit.

Es sind jene Werte, die Leben ausmachen, sie sind dein Wesen! Menschen, die das ausdrücken, stehen in der Wahrheit.

Sich dem inneren Betrachter anzuvertrauen, in dieses Sein mit wachem Bewusstsein zu blicken, sich als ungetrennt zu erkennen, bringt uns Glückseligkeit...“

Unser Denken schafft die Unbehaglichkeit.

Es teilt ein, trennt und lässt uns aus der Glückseligkeit fallen. Gelassenheit beginnt, das Leben so lassen zu können, wie es gerade ist. Dass wir es annehmen mit all seinen Erscheinungsformen.

Beirer schreibt dazu: „Du kannst es lassen, indem du dir erlaubst, es als Wirklichkeit anzunehmen und auf dich wirken zu lassen...

... Wenn du ‚gut’ denkst, machst du ‚böse’. Wenn du dich als ‚hoch’ siehst, gibt es ein ‚niedrig’. Fährst du in dieser Weise fort, dann erlebst du dich wechselweise als Leid verursachend oder Leid empfindend, Leid erfahrend oder Leid verbreitend...“

Und damit ist natürlich nicht nur alle Gelassenheit sondern auch die Glückseligkeit futsch.

Doch indem wir etwas als „so oder so“ beschreiben, sind wir mitten drinnen in Bewertungen, die uns vom eigentlichen Ziel meilenweit abbringen.

Was bringen uns Bewertungen?

Es liegt an uns selber, wie wir uns fühlen und wie wir die Situation bewerten, in der wir uns jetzt gerade befinden. Ein ganz banales Beispiel ist jenes von arm und reich.

Kommt ein Mensch aus einer armen Familie zu Geld, dann empfindet er sich dann als reich, wenn er mehr hat, als seine Eltern hatten.

Verliert aber ein Mensch aus reichem Haus die Hälfte seines Vermögens, wird er sich als arm bezeichnen, obwohl er noch immer weit mehr hat, als der Mensch aus Beispiel eins.

Nur durch unsere Bewertung schaffen wir unser Lebensgefühl wie es ist.

Durch unsere Bewertung haben wir Freunde oder Feinde. Und durch unsere Bewertung entgehen uns Chancen, die das Leben (Tao) für uns gehabt hätte.

Der Blick zum Nachbarn bringt uns Leid. Kehren wir lieber vor unserer eigenen Türe, bleiben wir bei uns, in unserer Mitte.

Was wäre, wenn wir alles so sehen, wie es ist? 

Wenn wir jeden Menschen, dem wir begegnen, einfach so nehmen, wie er ist?

Eva Laspas, Herausgeberin

Haben Sie es schon bemerkt?

Wir verzichten bewusst auf nervige blinkende Banner von Drittanbietern. Wir freuen uns daher, wenn Sie von unseren Partnern kaufen, unsere eigenen Bücher bestellen oder solche, die wir am Ende der Artikel empfehlen. Und wie lieeeben es, wenn Sie uns weiterempfehlen. Vielen Dank und Namaste. 😉

Ihn nicht schubladisieren nach Gewand, Äußerem und Sprache?

Vielleicht entgeht uns durch unsere Bewertung ein wirklich guter Freund. Vielleicht ist es aber auch ein Weiser, über dem Laotse im Tao Te King schreibt: „Der Weise trägt ein unscheinbares Gewand und birgt das Juwel im Herzen.“

Genauso ist es mit Situationen – mit der Bewertung verschließen wir uns nicht nur der Chance, die in jeder Situation liegt, wir übersehen sogar die Lösung, die vor unserer Nase liegt.

Natürlich schließt das nicht ein, dass ich mich mit jedem Menschen gut verstehe oder jede Situation mir gefällt.

Wenn sich ein Mensch mir gegenüber nicht so verhält, dass ich mich gut fühle, dann habe ich die Möglichkeit, jedes weitere Zusammentreffen mit ihm (für einige Zeit) zu vermeiden.

Doch damit lehne ich nicht ihn sondern nur sein Verhalten mit gegenüber ab und handle selbstbestimmt für mein Wohlgefühl.

Da gibt es oft keinen ersichtlichen Grund, den man mit Worten oder Logik erfassen könnte.

Vielleicht gehe ich in mich und überlege, was genau in mir dieses Gefühl ausgelöst hat. Und kann etwas Wesentliches für mich daraus erkennen, etwas, das dieser Mensch mir spiegelt, das ich in mir selbst ablehne...

Dieser Artikel gehört zu unserer Themeninsel "Achtsamkeit in dein Leben lassen" - außerdem finden Sie weiterführende Artikel auf der Themeninsel "Lebens-Reise"

Betrachtung: Stille & Lärm

"Es gibt vielerlei Lärme. Aber es gibt nur eine Stille." (Kurt Tucholsky, Die Weltbühne)

Lärm – unerwünschter Gast

Nachdem unser Gehörsinn nicht von uns selbst beeinflussbar ist, sind wir den Geräuschen unserer Umwelt ausgeliefert. Wir können uns die Ohren zwar mit diversen Mitteln „zustopfen“, aber nicht wirklich schließen wie Augen, Mund oder Nase.

Intensive Geräusche werden als Lärm bezeichnet, wenn sie als störend wahrgenommen werden.

In wie weit ein Geräusch als Lärm eingestuft wird, hängt von der Verfassung bzw. den Vorlieben des betroffenen Menschen ab.

Lieben wir ein bestimmtes Lied, dann drehen wir die Lautstärke auch weit über das normale Maß hinaus auf, ohne es als störend zu empfinden.

Lärm wird auch oft als „das Geräusch der anderen“ beschrieben.

Der Ausdruck „Lärm“ an sich kommt aus dem italienischen „all’ arme“, „zu den Waffen“, und findet sich auch im Wort „Alarm“.

  • Und das hat doch etwas, oder? 
  • Sind wir nicht alarmiert, wenn wir uns von zu viel Geräusch belästigt fühlen?
  • Versuchen wir nicht alles, um die Lärmquelle unschädlich zu machen?

Lärm ärgert uns. Und mit Recht, zu viel Geräusch ist gesundheitsschädlich.

Stille – Zeit ohne Geräusch

"Früher brachte der Lärm die Menschen aus der Ruhe. Heutzutage ist es die Stille." Ernst Ferstl, "Zwischenrufe"

  • Setzen Sie sich an einen möglichst ruhigen Ort und schließen Sie die Augen. 
  • Nun verschließen Sie mit beiden Händen auch Ihre Ohren.
  • Beobachten Sie, was nun passiert. 

Nachdem Sie sich bewusst dem Außen verschlossen haben, werden Sie sich plötzlich der Welt in Ihrem Inneren bewusst. Dabei haben Sie nur Ihre beiden stärksten Sinne dezimiert.

  • Sie hören Ihren Atem durch die Nase strömen,
  • das stetige Rauschen des Blutes,
  • in scheinbarer Ferne klingt der rhythmische Schlag Ihres Herzens. 

Wenn Sie Ihre inneren Ohren nun noch weiter spitzen,

  • können Sie vielleicht auch den Magen hören. 
  • Und Sie merken vielleicht, dass Ihre Nase nun verstärkt die Umgebung wahrnimmt,
  • dass Ihr Körper beginnt, mehr zu fühlen. 

Eventuell überkommt Sie langsam auch Unruhe und der Zwang, Ihre Ohren wieder „zu öffnen“, wird immer größer.

Stille zu genießen, erhöht unsere

  • Konzentrationsfähigkeit, 
  • unsere Leistungsfähigkeit und
  • unser Wohlbefinden. 

Aus diesem Grund herrscht in Bibliotheken, in Kirchen und auch in Spitälern meist das Gesetz der Ruhe. Hier wird geflüstert und leise gegangen, um die Mitmenschen nicht zu stören.

Betrachtung: Langsamkeit und Leere

Wir brauchen eine neue Kultur.

Die der Brachzeit, der Langsamkeit und der Leere, kurz: der Stille. Denn nur damit fördern wir unsere Lebensqualität.

Als Hilfe könnten wir den Rhythmus der Jahreszeiten nutzen. Denn Mutter Natur hat sich seit Urzeiten als unsere Rhythmusgeberin bewährt.

Im Laufe eines Jahres gibt es Phasen des Aufbruchs, der Hitze, des Loslassens, aber auch der Stille und scheinbaren Leere.

Lassen wir im Inneren zu, was wir im Außen spüren.

Achtsamkeit ist einer der Schlüssel zu dieser neuen alten Lebensphilosophie.

Achten wir auf unser Tun, beobachten wir uns dabei. Machen wir immer nur Eines – und beobachten wir uns dabei.

Essen wir, wenn wir essen, lesen wir, wenn wir lesen, und vermeiden wir das so hoch geschätzte „Multitasking“, also viele Dinge auf einmal zu tun.

Achtsamkeit im Alltag.

Ein mehrschichtiges Buch.

Achtsamkeit im Alltag - das Festival der Sinne-Buch

Achtsam zu werden – achtsam zu SEIN ist Übungssache. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit braucht es bewusste Momente, die dich aus dem Trott aussteigen lassen. Diese 24 Übungen helfen dir dabei! 

So entdeckst du neue Welten und kommst dabei der eigenen immer näher.

Damit gelingt es uns, Schritt für Schritt unser Leben wieder zurück zu bekommen.

Einfach zum Nachdenken

Der vietnamesische Zen-Meister Thich Nhat Hanh, Autor zahlreicher Bücher über die „innere Stille“ und „Achtsamkeit“, spricht davon, dass es nicht nötig sei, unser Glück und unseren Frieden zu verschieben oder darauf zu warten.

Wenn wir Frieden und Glück wollen, dann sind sie hier, in diesem Moment verfügbar. 

Er gibt uns folgenden Tipp:

„Das Ziel des Lebens ist, jetzt so zu leben, dass eine gute Zukunft möglich wird. Das Beste, was wir also für unsere Zukunft tun können, ist, sich um das Jetzt zu kümmern. Buddha sagt, dass die Zukunft aus nur einer Substanz besteht, und das ist die Gegenwart. Es hilft uns also nicht, wenn wir uns permanent um unsere Zukunft sorgen oder gar ängstigen. Denn damit legen wir den Samen für die Zukunft. Es gibt nur einen Moment, in dem wir wirklich lebendig sind, und das ist der gegenwärtige Augenblick.

Deshalb sollten wir lernen, wie wir in unserem Alltag glücklich leben können, und anderen damit zeigen, dass es möglich ist, in diesem Moment glücklich zu sein.“

Mein (geniales) Schreibbuch

Mein Schreibbuch - wartet auf deine Reflexionen

Das erste leere Buch mit leerem Inhaltsverzeichnis. So findest du deine Notizen, Träume, Reflexionen, Ideen, Rezepte, Reisebeschreibungen, Affirmationen, Gedanken, Gedichte, Motivationen rasch wieder.

 … und natürlich zum Verschenken an einen lieben Menschen! 

Zusätzlich habe ich dir ein leeres Cover vorbereitet, das du selber beschriften kannst. Kostenlos zum Downloaden.

Weg der Kontemplation – eine beschauliche Betrachtung

In unserer hektischen Zeit streben immer mehr Menschen nach Ruhe und innerer Einkehr.

Kontemplationskurse möchten eine gesunde Distanz zum Alltag schaffen. Und einen Weg erschließen, der zu größerer Achtsamkeit im Leben führt. Dabei geht es um Entwicklung und Vertiefung geistig-seelischer Werte.

Das Wort Kontemplation entstammt dem Lateinischen und bedeutet soviel wie Betrachtung, Nachdenken, Nachsinnen.

Es ist der mystische Weg der christlich-westlichen Tradition. Er wurde innerhalb der christlichen Religion erstmals in den Texten zum 40-tägigen Fasten Jesu in der Judäischen Wüste beschrieben.

Die Kontemplation ist erst in jüngster Zeit aus ihrem Randgruppendasein erwacht. Lange Zeit wurde sie einfach nur geduldet.

Eine wichtige Ansicht der Kontemplation ist, dass der Geist Gottes oder das Heilige in jedem Menschen (eso) sitzt.

Über die Kontemplation oder ein kontemplatives Leben (meditative Konzentration auf das Leben selbst, das Leben im Jetzt) gelangt der Mensch zu einem anderen Bewusstseins-, einem besonderen Empfindungszustand.

Methoden

Der Weg zum Reich Gottes in uns führt über:

  1. Reinigung,
  2. Erleuchtung
  3. und schließlich zur
  4. Seeleneinheit mit Gott.

Dem Ziel der Kontemplation kann sich der Mystiker durch verschiedene Methoden nähern.

Da gibt es die

  • benediktinische Methode (lectio – Lesen der Schrift, meditatio – Ausrichten zur Mitte, oratio – Beten),
  • das Jesusgebet (Rezitation des Wortes Jesu) oder
  • diverse andere Meditationen.

Die Kontemplation wurde stark von Theresa von Avila, Johannes vom Kreuz, Hildegard von Bingen und vielen anderen mehr geprägt.

Lehrer der Kontemplation in der Gegenwart sind: Pater Willigis Jäger OSB und Pater Anselm Grün OSB.

Ziel der Kontemplation

Das Ziel der Kontemplation ist, das Paradies auf Erden und damit den Geist (Gott, das Heilige) in sich selbst zu erkennen, zu fühlen.

Das wird durch das totale Aufgeben des eigenen Seins (Ego) erreicht.

Dieser Zustand liegt fern jeder Möglichkeit, ihn zu beschreiben, er ist einfach da, und jeder, der dort angelangt ist, weiß es.

Der eigene spirituelle Kern wird als Kraft erfahren, die den Menschen selbst trägt, heilt und ihn zur Wahrnehmung seines Wesens führt.

Dadurch wird er authentisch. Das hat Auswirkungen auf den Alltag, in dem mehr Gelassenheit, Tiefe, Heilung und Gottesnähe spürbar werden.

So beginnen Sie

Damit wir aus dem turbulenten Alltag besser heraus kommen, können wir uns darin üben, im Jetzt zu sein.

Damit ist bereits ein wichtiger Grundstein für das Gelingen des kontemplativen Weges gelegt.

Der Autor und spirituelle Lehrer Eckhart Tolle schreibt von der Kraft der Gegenwart: „Dieser eine Augenblick, das Jetzt, ist das Einzige, dem du nicht entrinnen kannst. Es ist die einzige Konstante im ganzen Leben. Was auch immer geschehen mag, wie sehr sich das Leben auch verändert, eines ist gewiss: Es ist immer Jetzt.“

Mit dem Jetzt hat es nämlich einiges auf sich. Das Jetzt ist das Resultat des Jetzt der Vergangenheit, und das jetzige Jetzt bestimmt die Qualität des morgigen Jetzt.

Lassen Sie sich das bitte auf der Zunge zergehen. 😉

Im Jetzt leben zu lernen, beginnt mit ganz kleinen Übungen der Achtsamkeit.

Eckhart Tolle schreibt dazu: „ Wann immer du beispielsweise die Treppe zu Hause oder bei der Arbeit hinauf- oder hinuntergehst, achte genau auf jeden Schritt, jede Bewegung, auch auf deinen Atem. Sei ganz gegenwärtig. Oder wenn du deine Hände wäschst, gib allen Sinneswahrnehmungen, die dazugehören, deine Aufmerksamkeit: dem Geräusch und Gefühl des Wassers, der Bewegung deiner Hände, dem Duft der Seife und so weiter... Werde dir eines stillen, aber kraftvollen Gefühls der Gegenwärtigkeit bewusst. Es gibt ein sicheres Kriterium, an dem du deinen Erfolg mit dieser Übung messen kannst: Den Grad an Frieden, den du in dir spürst.“

Weg des Zen – Konzentration des Geistes

Zen bedeutet, das Leben so zu vereinfachen, dass wir erkennen, wie es wirklich ist, frei von Illusionen.

Es ist „dein alltägliches, normales Leben“.

Ein Weg, der zu einem reicheren, mutigeren, mitfühlenderen und erfüllteren Leben führt.

Wer möchte das nicht?

Die Welt klarer sehen, durch die Zen-Meditation zu Ruhe und neuer Stärke gelangen.

Wir lernen, unsere Gefühle anzuerkennen und sind eingeladen, unsere Augen zu öffnen, um die Faszination des Lebens zu entdecken.

Im Zen heißt es: „Erlauben Sie Ihrem Geist nicht, so gesättigt und abgelenkt zu sein, dass Sie vergessen, wer Sie sind.“

Geschichte des Zen

Die frühesten Wurzeln, die noch überliefert sind, liegen in Indien, in den Lehren von Siddhartha um 500 Jahre v.u.Z. Zen entwickelte sich aber in China weiter und erreichte dort im 6. Jh.v.u.Z. seine Blütezeit.

Lebe frei! - Veränderungen leicht gemacht.

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Im Buchhandel und Amazon:

Die Lehre des Zen wurde von Herz zu Herz weitergegeben und nicht durch Worte. Daher stehen die Ursprünge und Strömungen nicht zu 100% fest.

Hat Zen etwas mit Religion zu tun?

Nicht im üblichen Sinn. Zen ist zwar eine buddhistische Schule und erkennt ein Leben nach dem Tod an.

Es spricht von Wiedergeburt in dieser oder einer anderen Welt. Und, dass Erleuchtung zu Nirwana führt, von wo man nicht mehr wiedergeboren wird.

Doch dem allen wird wenig Bedeutung beigemessen. Zen betont das Hier und Jetzt, die Wichtigkeit des Augenblicks und der Gegenwart.

Zen ist die Abkürzung von „zenna“, der japanischen Form eines chinesischen Begriffes, der „die Konzentration des Geistes“ bedeutet.

Im Grunde geht es bei Zen nämlich darum, sich voll und ganz in seine momentane Tätigkeit zu vertiefen.

„Wenn du abwäschst, dann wasche einfach nur ab.“, „Wenn du gehst, gehe einfach nur.“

So wird jedem Moment seine volle Aufmerksamkeit geschenkt, der Geist soll stets präsent sein.

Somit wird das Denken als ein Werkzeug angesehen, das nur eingesetzt wird, wenn man konzentriert ist – dann ist es nützlich. 

Der Kern des Zen ist das unerschütterliche Streben nach unserer wahren Natur.

Buchtipps


Zen denken
Benjamin und Amy Radcliff

Einführung in die Zen-Meditation
David Fontana

Klarheit, Ordnung, Stille: Was wir vom Leben im Kloster lernen können
Petra Altmann und Anselm Grün

Herzensruhe: Im Einklang mit sich selber sein
Anselm Grün

Jetzt! Die Kraft der Gegenwart
Eckhart Tolle

ZEN-sucht nach dem Wanderer
Genro Laoshi
Verlag Gert & Vesna Beirer
ISBN 3-200-00384-7

Laotse
Tao te King
Neuübersetzt von Heinz Klein
ISBN 3-934291-30-9

Jeden Augenblick genießen. Übungen zur Achtsamkeit
Thich Nhat Hanh, Verlag Theseus

Weg der Kontemplation - eine beschauliche Betrachtung
#Stille in dir finden. In dir selber liegt der wahre #Kern.
Was wäre, wenn wir alles so sehen, wie es ist?

Bilderverzeichnis

  • Achtsamkeit im Alltag – das Festival der Sinne-Buch: Verlag Laspas
  • Mein Schreibbuch – wartet auf deine Reflexionen: Verlag Laspas
  • Weg der Kontemplation – eine beschauliche Betrachtung: earthroom | pixabay
  • #Stille in dir finden. In dir selber liegt der wahre #Kern.: earthroom | pixabay
  • Was wäre, wenn wir alles so sehen, wie es ist?: earthroom | pixabay
  • Stille in dir finden – in dir selber liegt der wahre Kern: earthroom | pixabay

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