Lebenselixiere zum Selber machen – Natürliche Ressourcen nutzen

Lebenselixiere zum Selber machen – Natürliche Ressourcen nutzen

Möchten Sie so natürlich wie nur möglich leben?

Suchen Sie nach Alternativen zur herkömmlichen Kosmetik?

Mutter Natur bietet uns durch ihr reichhaltiges Angebot an Pflanzen ein Schatzkästchen, das wir nicht nur für Heilung, sondern auch für unsere Körperpflege, Gesundheit und Schönheit nutzen können.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen unterschiedliche Lebenselixiere vor. Für den äußeren und inneren Gebrauch, sowie einige Rezepte aus natürlichen Mitteln, die Sie ausprobieren können.

Lebenselixiere: Gesundheit bis ins hohe Alter

Lebenselixiere werden schon seit ältesten Zeiten hergestellt.

Ihre Anfänge reichen zurück bis in die Antike und das alte Ägypten.

Im Mittelalter erreichten sie bei uns durch die Klostermedizin große Popularität und aus der Renaissance sind uns vielfältige Rezepte von großen Heilkundigen wie Paracelsus überliefert.

Lebenselixiere – allein der Klang des Wortes ist verlockend: ein Elixier für das Leben. Oder „Aqua Vitae“, wie die alten Heilkundigen sagten: Wasser des Lebens.

Die Wörter lassen vermuten, dass sich etwas Großes hinter ihnen verbirgt – und das ist nicht übertrieben. Denn Lebenselixieren werden vielfältige Eigenschaften zugeschrieben:

  • Sie sollen den Stoffwechsel anregen,
  • das Herz stärken,
  • den Schlaf fördern,
  • die Lebensfreude vermehren – und
  • somit lebensverlängernd wirken.

Ein Lebenselixier ist ein Wässerchen für Körper und Seele.

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Jutta Beutel beschreibt in ihrem Buch Lebenselixiere Schritt für Schritt, wie Sie diese selber herstellen können. Das beginnt schon damit, dass Sie die Pflanzen in der Natur erkennen dürfen. Im Buch finden Sie über 70 unterschiedliche Pflanzenportraits und eine Einführung in die Signaturkunde, damit Ihnen das auch gelingt.

Danach geht es an die Zubereitung: Zahlreiche Rezepte aus alter sowie neuer Zeit und Liebeselixiere nach Christian Heimüller bieten Material für Lebenselixiere und laden ein, selber zu experimentieren.

Wo ist der Unterschied zwischen Tinktur und Lebenselixier?

Während für Tinkturen das Pflanzengut mit Alkohol angesetzt wird, geht man bei der Herstellung einer spagyrischen Essenz einen Schritt weiter.

Eva Laspas

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Eva Laspas

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Der fertige Alkoholansatz wird nicht abgefiltert, sondern destilliert. Die übrig gebliebene Pflanzenmasse wird bei großer Hitze verascht, bis die Asche möglichst weiß ist.

Destillat und Asche werden nun zusammengefügt und dürfen dann für einige Wochen reifen. Während dieser Zeit vereinigen sich die einzelnen Bestandteile. So erhält man ein Elixier von höchster Güte.

Rezept Lebenselixier: Aqua Cephalica aromatica

Stärkt nicht nur Gehirn und Magen, sondern die Lebensenergie allgemein.

Ein relativ einfach und schnell herzustellendes Aqua Vitae, das man auch im Winter gut zubereiten kann, da es keine einheimischen Kräuter enthält und man auf gekaufte Ware zurückgreifen kann. Die Zugabe der Asche würde die Qualität noch verbessern.

Zutaten:

  • 30 g Muskat
  • 15 g Galgant
  • 15 g Kalmus
  • 30 g Muskatblüte
  • 30 g Nelken
  • 30 g Zimt
  • dazugemischt: Lavendelblüten

Zubereitung:

Mit den Kräutern eine Tinktur ansetzen, Wein dazugeben und ziehen lassen, danach destillieren.

Alte Texte sagen: "Es dienet nicht nur dem Haupt sondern auch dem Magen und kommt dessen Schwachheit zu Hilfe, verbessert die Rohigkeiten." Aus dem „Arzeney-Schatz“ von Johann Schröder, 1685

Einnahme:

Ein Aqua Vitae wirkt anregend auf unsere Lebensenergie und wird deshalb morgens und/oder mittags eingenommen; im Allgemeinen 1- bis 2-mal täglich, jeweils vor dem Essen.

10 Tropfen – die Menge können Sie individuell variieren – werden pur oder mit etwas Wasser verdünnt geschluckt.

Wenn Sie mögen, können Sie die Tropfen auch in ein Glas Wasser geben und über den Tag verteilt trinken.

Eva Laspas, Herausgeberin

Hast du es schon bemerkt?

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Weitere Rezepte finden Sie im Buch "Lebenselixiere".

Schönheitselixiere: Grüne DIY-Pflege für Haut und Haar

Schönheitselixiere aus Kräutern selber machen

Kräuter- und Blütentees tun uns nicht nur von innen gut, auch unsere Haut mag die Wirkstoffe der Pflanzen!

Die Autorin und Kräuterkundige Ingrid Kleindienst-John zeigt in ihrem Buch DIY Schönheitswasser, wie man Schönheitswasser in der heimischen Küche herstellt.

Und das geht mit ganz einfachen Mitteln: Mit einer Espressomaschine, als Tee oder Pflanzenauszug in kaltem Wasser.

Die Autorin stellt 19 heimische Pflanzen und ihr Beauty-Potential vor. Zahlreiche einfache Rezepte für pflegende Gesichtswasser, Tonics, Lotions & Cremes, Deos, Zahnpasta u.v.m. sind leicht nachzumachen und liefern uns frische Pflanzenkraft für unsere Schönheit.

Erdbeeren als Quell der Schönheit

Schon in der Antike war die Erdbeere als Heilpflanze bekannt und im Mittelalter galt sie als Zauberpflanze. Die Damen des Barock und des Rokoko schworen auf die Erdbeerblätter als Quell der Schönheit.

Erdbeeren haben wir zumeist selbst im Garten. Immer wieder bilden sie Ausläufer, deren junge zarte Blätter für ein Schönheitswasser verwendet werden können.

Rezept Fußbad

Aus den Erdbeerblättern kann man einen starken Tee bereiten und für Hand- und Fußbäder verwenden.
Die Inhaltsstoffe der Erdbeerblätter helfen vor allem bei rissiger Haut. Wenn Sie regelmäßig Fußbäder damit machen, werden Ihre Füße glatt und zart.

Rezept Zahncreme mit Erdbeerwasser

  • Eine Handvoll getrocknete Erdbeerblätter und Erdbeerwurzeln werden gemörsert.
  • Dazu mischt man einen Esslöffel weiße Heilerde und 20 ml Erdbeerblätterwasser.
  • Nehmen Sie so viel Heilerde dazu, dass Sie eine
    dicke Paste erhalten.
  • Wenn Sie wollen, vermischen Sie diese Paste zusätzlich noch mit 2–3 Tropfen ätherischem Bergamotteöl.
  • Füllen Sie die Paste in eine kleine Dose und entnehmen Sie die jeweils benötigte Menge bitte mit einem Spatel.

Veilchen und Stiefmütterchen

In alten Kräuterbüchern ist immer wieder von duftenden Veilchen und ihren Verwandten, den Stiefmütterchen, die Rede. Sie werden nicht nur für Heilzwecke bei Husten und Bronchitis eingesetzt, sondern sind auch wahre Energiespender für die Haut!

Es müssen also nicht immer die Duftveilchen sein, sondern auch die Ackerstiefmütterchen können wir gut verwenden (aber bitte nur dort sammeln, wo nicht mit Kunstdünger gedüngt wurde).

Rezept Veilchencreme

Vorbereitung:

  • Aus Duftveilchen oder wilden Stiefmütterchen stellen wir einen Ölauszug her.
  • Dazu sollten Sie die Veilchen etwas vortrocknen (am besten ungefähr einen Tag).
  • Eine Handvoll der zarten Blüten geben Sie in ein Schraubverschlussglas und übergießen die Veilchen mit Mandelöl. Die Blüten müssen vollständig bedeckt sein.
  • Das Glas wird verschlossen und bleibt nun für circa 4 Wochen an einem dunklen Ort stehen.
  • Anschließend durch einen Stofffilter abseihen.

Zutaten:

  • 15 ml Veilchenöl
  • 8 g Kokosöl
  • 5 g Kakaobutter
  • 20 ml Veilchenwasser
  • 2 ml Weingeist
  • 5 Tropfen ätherisches Öl (z.B. 1 Tropfen Ylang-Ylang, 1 Tropfen Rose, 3 Tropfen Blutorange) 

Zubereitung:

  • Veilchenöl, Kokosöl und Kakaobutter gemeinsam aufschmelzen (bei 40° C).
  • Veilchenwasser, Weingeist und ätherisches Öl einrühren.
  • In eine kleine Dose füllen.

Haltbarkeit bei kühler Lagerung bis zu 4 Wochen.

Weitere Rezepte finden Sie im Buch DIY Schönheitswasser.

Schatzkiste: Grün macht schön

Grün macht natürlich schön

Das Buch „Grün macht schön“ von Chantal Sandjon und Anna Cavelius kann sich zu unserer persönlichen Schatzkiste entwickeln. Es prall gefüllt ist mit Ideen, Informationen und Inspirationen, um unsere individuelle Schönheit zu erleben.

Den Autorinnen ist wichtig, dass wir unsere persönliche und natürliche Schönheit erkennen und sie durch natürliche Mittel stärken.

Das Buch ist randvoll mit Tipps für eine grüne Ernährung mit der vollen Pflanzenkraft, denn Gesundheit ist wichtigste Baustein für eine tolle Ausstrahlung. Dazu gibt es Rezepte für leckeres Smoothies, zuckerfreie Gaumenfreuden und Detox-Mahlzeiten.

Zusätzlich werden wir inspiriert von Wissen und Rezepte rund um Reinigung und Pflege-Naturkosmetik zum Selbermachen.

Und natürlich dürfen auch die Tipps für Mind & Soul nicht fehlen: Glück, Entspannung und Optimismus lassen uns von innen heraus leuchten. Der Weg dorthin gestaltet sich individuell. Ob wir im Park meditieren, Blumen in unserer Stadt säen oder das große Glück von kleinen Gesten der Hilfsbereitschaft genießen.

Zu diesem Beitrag haben wir dir im 

Festival der Sinne-Club

das Arbeitsblatt "Atemübungen für mehr Wachheit" vorbereitet.

Badefreuden zur Entspannung

Haben Sie schon einmal ein Bad mit Zutaten aus dem Kühlschrank oder der Vorratskammer probiert?

Folgender Badezusatz reinigt, pflegt und wirkt entspannend. Außerdem hat er den Vorteil - im Gegensatz zu selbst gemachten Ölbädern -, dass die Wanne anschließend ganz leicht zu reinigen ist.

Rezept Honig-Milch-Bad

Milchbäder sind bei trockener Haut zu empfehlen. Sie reinigen schonend und fördern die Durchblutung.

Zutaten:

  • Ein Esslöffel voll Milch,
  • eine Tasse Honig,
  • ein bis zwei Tassen (Natur-)Salz.

Geben Sie alle Zutaten in die Badewanne und schäumen Sie diese mit dem Duschstrahl auf.

Lassen Sie die Wanne voll Wasser laufen (38 °C). Bleiben Sie nicht länger als 15 Minuten in der Wanne, trocknen Sie sich danach nur leicht ab.

Sugaring - Zuckersüßes Ritual

Sugaring - Zuckersüßes Ritual

Zucker ist als Nahrungsmittel nicht unbedingt gesund. Wenn wir ihn aber in der Kosmetik statt Chemikalien verwenden, wir es zum nützlichen Helfer.

Die Haarentfernung mit Zuckerpaste wurde schon sehr lange praktiziert. Besonders in den heißen Ländern, wie Türkei, Libanon, Persien, Tunesien und Ägypten praktizierten und ist heute für Frauen im Orient ein geselliges Event. 

Auch in Europa wird die neue alte Methode des Sugarings immer beliebter. Sich mit einfachen Mitteln zu pflegen und verschönern hat eine lange Tradition und wurde seit Generationen in allen Regionen und Kulturen weitergegeben.

Wer seine eigene Zuckerpaste kochen, mit seinen Freundinnen orientalische Schönheitsrituale zelebrieren oder sich selbst zuckern möchte, hält mit "Sugaring" ein einzigartiges Praxisbuch in seinen Händen.

Goldenes Karamell

Die Zuckerpaste besteht aus drei einfachen Grundzutaten, welche in jeder Küche zu finden sind: Zucker, Zitronensaft und Wasser.

Daraus wird dickes, zähes Karamell gekocht.

Basisrezeptur Zuckerpaste

mittlere Konsistenz, ergibt eine schöne, zartgoldene Paste

  • 500 g Zucker
  • 150 ml Wasser
  • 20 ml Zitronensaft / ca. ½ Zitrone
  1. Alle Zutaten in eine kleine Pfanne geben, auf mittlerer Stufe langsam erhitzen und wenn, dann nur anfangs rühren, damit sich die Zutaten gut vermischen.
  2. Bewährt hat sich kurzes Erhitzen auf höhere Stufe, bis die Mischung zu schäumen beginnt. Danach runter auf tiefere Temperatur und köcheln, bis keine Zuckerkristalle mehr sichtbar sind.
  3. Oder langsam auf niedriger Stufe köcheln, bis ein zartgoldener Zuckersirup entsteht. Sobald sich der Duft in Apfelsaft und leichtes Karamell ändert, vom Herd nehmen, 10 Min. abkühlen lassen.
  4. In ein feuerfestes Gefäß füllen und warten. Die Paste ist erst bei Körpertemperatur anwendbar.

Das Zuckergel ist, kühl und trocken gelagert, dank der stark konservierenden und antibakteriellen Eigenschaften des Zuckers und der Säure der Zitrone ewig haltbar.

Und so geht das Shugaring

Im Buch finden Sie eine genaue Anleitung. Am beliebtesten ist die ursprüngliche Handtechnik (Flicking), die nichts als die Hände, die Zuckerpaste und die Haare braucht. Sie ist nicht ganz so schnell zu beherrschen wie die einfachere Vliestechnik, dafür ist man umso flinker, wenn die Handbewegung einmal sitzt.

Die körperwarme, weich bleibende Zuckermasse wird beim Flicking mittels Fingern direkt auf die zu enthaarende Körperstelle aufgetragen, dreimal herzhaft aufgestrichen, blitzschnell parallel zur Haut wieder abgezogen und kann mehrmals an derselben Körperpartie wiederholt werden.
Das Sugaring mit der Handtechnik wirkt besonders gründlich, da die dicke Zuckermasse das zu entfernende Haar gänzlich umschließt.

Die Zuckerpaste kann aber auch, hauchdünn aufgetragen, mit Stoff- oder Vliesstreifen abgezogen werden.

Die Haut vorbereiten

Die Hautpflege beeinflusst dein  Sugaring-Ergebnis sehr.

Verzichten Sie auf erdölhaltige Produkte für ein gutes Ergebnis!

Die Zuckerpaste haftet sonst nicht richtig, umschließt das Haar nicht voll, Haare brechen in der Folge eher ab, als dass sie mit der Wurzel epiliert werden. Man sollte derartige Produkte mindestens 24 Stunden vor dem Sugaring meiden.

Sugaring ist sanft zur Haut und radikal zum Haar. Für dein erstes Mal solltest du deine Haare mindestens 2 Wochen mit keiner Methode entfernt haben. Eine Haarlänge von etwa 7–10 mm ist ideal

Buchtipps

Lebenselixiere
ISBN: 978-3-99025-212-3
von Jutta Beutel
Verlag Freya

DIY Schönheitswasser
ISBN: 978-3-99025-247-5
Ingrid Kleindienst-John
Verlag Freya

Grün macht schön
Chantal Sandjon und Anna Cavelius
Verlag Kailash
ISBN 978-3-424-63117-3

Sugaring
Orientalische Haarentfernung mit Zuckerpaste
ISBN: 978-3-99025-244-4
von Marianne Weiss
Verlag Freya

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Bilderverzeichnis

  • Schönheitselixiere aus Kräutern selber machen: silviarita | pixabay
  • Grün macht natürlich schön: silviarita | pixabay
  • Sugaring – Zuckersüßes Ritual: DreamyArt
  • Lebenselixiere zum Selber machen – Natürliche Ressourcen nutzen: Mareefe | pixabay
  • Lebenselixiere – Gesund bis ins hohe Alter: Mareefe | pixabay
  • Lebenselixiere und natürliche Schönheitsmittel – mit zahlreichen Rezepten: Mareefe | pixabay
  • Lebenselixiere zum Selber machen – Natürliche Ressourcen nutzen: Mareefe

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