Leben: Was bedeutet es wirklich? 

Seit in den Medien und von Regierungsmenschen propagiert wird, dass eine bestimmte Menschengruppe „vom Leben ausgeschlossen“ wird, begann ich mich zu fragen, was das denn eigentlich sei, das Leben.

Denn zeitgleich mit dieser Aussage kommen die Wörter „Restaurant, Kaffeehaus, Kino, Theater, Fitnesscenter und Geschäfte“. Damit entsteht ein ganz bestimmtes Framing, also ein Rahmen, unter den der Begriff „Leben“ gestellt und in Folge dann auch so von den Menschen geglaubt und manifestiert wird.

Was genau ist das Leben?

Das Witzige an der Geschichte ist, dass ich persönlich genau diese Begriffe, die hier geframt werden, NICHT als Leben verstehe. Warum also diese Begriffe mit dem Wort Leben verbunden werden sollen, kann nur dazu dienen, dass sich die Menschen ausgeschlossen fühlen sollen, wenn sie diese Angebote nicht nutzen dürfen.

Doch – ist der Besuch eines Restaurants wirklich „das Leben“? Und wenn ja, welche Art von Leben ist es, wenn ich tatsächlich daran teilnehme? Ist es nicht eher so, dass Leben ganz etwas anderes ist, als das, was man uns da stetig einträufelt?

Wenn wir mal Wiki befragen, dann kommen wir da auch nicht wirklich weiter, denn Wiki schreibt, dass „Leben ein Sammelbegriff für eine Vielzahl materieller Erscheinungen“ ist. Und das ist ziemlich daneben. Denn indem ich Leben mit „Materie“ verbinde, bin ich direkt im Kommerz drinnen und in der – vom Menschen gemachten - Wirtschaft.

Schon in der TCM, die über 4000 Jahre ist, weiß man, dass Leben Energie (Qi), also eben „nicht materiell“ ist. Aber auch in anderen Kulturen, Philosophien oder Richtungen wusste man das: Prana, Odem, Äther wurde die Lebensenergie genannt.

Indem wir also das Wort Leben mit der nichtmateriellen Lebensenergie verbinden, kommen wir der tieferen Bedeutung von Leben wirklich näher.

Was alles ist Leben nicht?

Leben ist also in erster Linie eine Energie, die Materie etwas einhaucht. Man könnte sagen, Leben ist vom Geist durchdrungen. Vom Alles Was Ist – dem Schöpfergeist, Gott, … genannt, durchdrungen.

Damit ist auch die Energie der Liebe, der All-Liebe, des Beseeltsein dabei … Güte, Freude, Spaß …Also könnte man den Rückschluss ziehen, dass Leben alles das NICHT ist, wo dieser Geist fehlt oder durch etwas anderes ersetzt wurde. Vielleicht ohne, dass wir es merken.

Als Beispiel: Weihnachten war einst ein völlig anderes Fest, in meiner Kindheit hieß es noch „Fest der Liebe“ - vielleicht stammte es vom Julfest ab (wer kann das sicher behaupten, niemand war von uns anwesend …) und wurde zur Sonnwende am 21. Dezember gefeiert. Dann kamen die Römer, so wird uns gesagt und die brachten ihren Saturn mit, einen Feuergott (auch Nimrod, Saturn, Kronos, Moloch und Baal) genannt, den sie mit ziemlich unappetitlichen Ritualen (Kindsopfer) am 25. Dezember feierten.

Ein Schelm, der Böses denkt - schließlich wurde Christus Geburtstag am 24. Dezember angenommen (wer soll das schon nachprüfen können) und nun huldigt nahezu die gesamte Welt den saturnischen Energien – auch wenn sie es weder bewusst machen noch wollen. Durch die Feiern wird weltweit die Saturnenergie gestärkt.

In jedem Fall wurde aus einem Fest der Liebe ein Fest des Kommerzes gemacht, damit die Kassen klingeln. Ob das ganze Fest wirklich noch Sinn macht, der Stress, Geschenke zu kaufen, für Menschen, die ja schon alles und noch mehr haben … seine Bedeutung wurde umgedreht, und viele Menschen wären empört, würde man das Weihnachtsfest streichen.

Es gehört doch zum Leben dazu, oder?

Aber – tut es das wirklich? Ist etwas Wirklichkeit, wenn es (fast) alle tun?

Ich denke, Leben ist alles, was nicht Kommerz ist, was nicht Wirtschaft ist, was nicht „Dinge“ sind oder etwas, wofür ich Geld bezahlen muss.

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13 Tipps für das wahre Leben

Wenn wir also alles abziehen, was wir nur mit Geld erreichen können, dann kommen wir dem Begriff des Lebens wirklich nahe. Dann wird Leben zu Atem, Freude und Liebe.

Da gibt es zum Beispiel

  1. gute Gespräche von Angesicht zu Angesicht mit Menschen, die einander wertschätzen.
  2. ein Spaziergang in die Natur, in den Wald, ans Meer – je nachdem, wo du wohnst.
  3. Kochen mit Freunden – aus Nahrungsmitteln direkt vom Bauer
  4. Musizieren mit Freunden oder auch alleine
  5. Handwerk nachgehen
  6. Ein gutes Buch lesen
  7. In einem Literaturzirkel gemeinsam Bücher lesen
  8. Selber Theater mit Freunden spielen, Sketches, Laientheater, Pantomime
  9. Themenkreise mit Freunden (zum Beispiel unser Festival der Sinne-Club-Cafè – alle zwei Monate tauschen wir uns zu einem Thema aus, die Termine werden über unseren SinnesLetter ausgeschrieben.)
  10. Reflexionskreise mit anderen Menschen (z.B. Metamorphose zum SEIN)
  11. Kuscheln mit einem oder mehreren lieben Menschen
  12. Einem Freund zuhören
  13. Liebe machen

Schreibe gerne deinen eigenen Tipp in die Kommentare, was du zum Leben zählst. Lasst uns wieder lebensnäher leben!


Deine Eva Laspas

Eva Laspas

Eva Laspas

Expertin für Wahrnehmung und Kommunikation 

„Wie erkenne ich, wer ich wirklich BIN?”

laspas.at

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Bilderverzeichnis

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  • Was ist „das Leben“ nicht? (Pin): Pia Odorizzi
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  • Was ist das Leben genau? Eine Betrachtung von Eva Laspas: Pia Odorizzi

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