Entspannung – beruhigende Leere einlassen

Entspannung

 

Nach einem Tag voller Stress sinkt man müde ins Bett. Entspannung muss her. Doch obwohl man bis in die Knochen müde ist, kann man nicht einschlafen. Da liegt man nun und die Gedanken kreisen um die Probleme der Firma, über Eheproblem und schließlich über das Schlafproblem an sich. Über die liebe Not beim Einschlafen kommt der Ärger darüber, dass man nicht einschläft. Müde aber Hellwach – was tun sprach Zeus?

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Beruhigende Leere einlassen – Entspannung im Kopf

Aus dieser Katze, die sich in den sprichwörtlichen Schwanz beißt, kommt man nur durch willentliche Beruhigung des Geistes. Man stoppt alle Gedanken, die einem da so durch den Kopf rasen und denkt an nichts oder an Schönes. Darüber wird man ruhig und schläft ein.
Oder auch nicht. Denn manchmal gelingt es nur schwer, seine Gedanken aus dem Kopf zu „verbannen“ – die beruhigende Leere einzulassen.
Hier bieten sich klassische Meditationstechniken oder spezielle Methoden an, um den übersprudelnden Geist zur Ruhe zu bringen. Denn allzu viel Denken schadet, wie die Traditionelle Chinesische Medizin besagt, dem „Verdauungsfeuer“.
Viel besser noch aber ist es, wenn man schon unter Tag die eine oder andere Entspannungs- oder Meditationsübung einlegt, so dass es gar nicht dazu kommt, nicht abschalten zu können.

Wir haben Ihnen eine kleine Auswahl an Techniken aufgeschrieben. Finden Sie sich einfach die Methode heraus, die Ihnen persönlich am Wohlsten tut und fangen Sie an!

 

Entspannung durch Atemübungen

Wenn man sich endlich entschlossen hat, seinen Geist zu beruhigen, ist es am Einfachsten, mit Techniken zur körperlichen Entspannung und mit Atemübungen zu beginnen.
Eine einfache Methode ist es, sich ein Mantra vorzusagen. Ein Mantra ist ein Satz, der immer wieder wiederholt wird und auf den man sich aus diesem Grund konzentriert. Es hilft einem, seine anderen Gedanken zum Schweigen zu bringen.
Probieren Sie es aus:
Setzen Sie sich bequem und atmen Sie ruhig aus und ein. Achten Sie auf Ihren Atem und fühlen Sie, wie er in Sie einströmt und Sie wieder verlässt.
Nun denken Sie beim Einatmen einen Satz. Z.B. “Ich bin ganz ruhig…“ und beim Ausatmen denken Sie den Satz zu Ende: „…und selbstbewusst.“ Nach wenigen Atemzügen passiert diese gedankliche Wiederholung ganz von selber im Rhythmus des Atems und dies kann man nun tun, solange man das Bedürfnis dazu hat.

Interessiert Sie mehr über unterschiedliche Atemübungen? In meinem Buch “7 magische Geheimnisse für dein außergewöhnliches Leben” habe ich Ihnen unterschiedliche Entspannungs- und Atemübungen gesammelt.

 

Bei allen diesen Übungen gilt:

Nach einer Übung kommen Sie langsam wieder zurück. Fühlen Sie ganz bewusst Ihren Körper, Ihre Muskeln und Sehnen – recken und strecken Sie sich genüsslich. Gehen Sie es langsam an. Aufspringen und weiterhasten kann hier sogar schaden. Daher bitte unbedingt einen Platz aufsuchen, an dem man für mindestens 10 Minuten nicht gestört wird.
(Wer jetzt den Kopf schüttelt, weil er weder diesen Platz noch diese Zeit in seinem Leben findet: Die meisten Häuser haben eine WC-Anlage, hier hat schon manche/r ManagerIn sich vor einer entscheidenden Sitzung zur Konzentration meditiert…warum nicht auch Sie?)
Und:
Bitte erzwingen Sie nichts. Wenn es nicht sofort geht, dann versuchen Sie die Technik etwas zu ändern. Oder verschieben Sie die Übung auf einen späteren Zeitpunkt. Machen Sie nur wenige Minuten, aber geben Sie nicht auf. Lassen Sie Ihren inneren Widerstand nicht siegen!

 

Ihr persönliches Entspannungsatemmuster finden

Wie tief Sie atmen und in welcher Frequenz Sie es tun, ist eine persönliche Sache. So ist es nur natürlich, sich sein eigenes Atemmuster zur Entspannung zu finden. Wenn man zu tief einatmet, dann verspannt man sich gleich wieder, wenn man zu rasch atmet, dann fühlt man sich noch mehr gestresst. Atmen Sie also ganz natürlich und beobachten Sie Ihren Körper: Was tut ihm gut?
Der Erfinder der Free Soul Methode, einer Methode, sich seine übersinnlichen Fähigkeiten nutzbar zu machen, erfand auch eine Entspannungsübung, die dem Einsteiger zur Meditation gut gelingt, weil sie in kurzer Zeit gute Erfolge erzielt.

Sie geht so:

Suchen Sie sich eine bequeme Haltung.
Achten Sie auf ihren Atmen und lassen Sie ihn langsam tiefer gehen – so tief, wie es Ihnen noch angenehm ist.
Sobald Sie Ihren Rhythmus gefunden haben, konzentrieren Sie sich bei der Einatmung darauf ruhiger und friedlicher zu werden. Beim Ausatmen konzentrieren Sie sich darauf, dass nun Druck und Anspannung Ihren Körper verlassen. So werden Sie ruhiger und entspannter mit jedem Atemzug.
Atmen Sie noch 5 – 10 Atemzüge weiter und lassen Sie allen Gedankenmüll los.
Nach einigen Minuten fühlen Sie nach, wie es Ihnen nun geht. Vergleichen Sie den Ist-Zustand mit dem davor.

Je öfter Sie diese Technik anwenden, desto einfacher werden Sie sich entspannen können. Übung macht eben den Meister.

 

Tiefenentspannung durch Bilder

Indem man sich ein inneres Bild schafft und sich darauf konzentriert, löst man sich leicht von Gedanken, Ärger oder Sorgen. Die Erholung ist nicht nur physischer sondern auch psychisch Art. Die Bildvorstellung liefert dem Unterbewussten auch positive und angenehme Impulse für das emotionale Wohlbefinden.
Diese Entspannungsübung sollte im Liegen ausgeführt werden und eignet sich daher ganz vorzüglich zum Einschlafen. Wenn Sie unter Tags diese Übung machen, dann denken Sie bitte auch an eine Atemmeditation zu Beginn und an eine Abschlussphase danach.

Nun eine Übung zur physischen und mentalen Entspannung: (aus dem Buch: Visuelle Meditationen)
Ich stelle mir vor, an einem sonnigen Strand unter Palmen zu liegen. Mein Körper liegt wohlig schwer auf dem warmen, hellen Sand und sinkt ein wenig ein.

  • Mein Kopf ruht angenehm kühl im Schatten der Palmen. Das Meeresrauschen ist so gleichmäßig wie mein Atem. (Wenn man diese Meditation zum Einschlafen nimmt, dann einfach hier verweilen, man schläft nun rasch ein.)
  • Ich fühle mich ruhig, zufrieden und gelöst.
  • Versonnen betrachte ich den klaren blauen Himmel, über den eine große weiße Wolke treibt. Der Wind verändert ganz allmählich ihre Form und zerfasert sie. Einzelne Formationen lösen sich im Himmelsblau auf. Wie ein Wattebausch gleitet die Wolke weiter, weich und leicht.
  • Nun spüre ich die angenehme Wärme der Sonne, die den Körper wohlig warm durchstrahlt. Beide Arme sind ganz warm, auch die Hände sind warm bis an die Fingerspitzen. Die Beine sind warm durchströmt, bis hinunter in die Füße. Auch die Fußsohlen und Zehen sind wohlig warm.
  • Die Sonnenstrahlen durchwärmen den Bauch- und Beckenraum, der gesamte Bereich ist sonnig warm und gelöst.
  • Der Brustkorb ist ebenfalls von sanfter Sonnenwärme durchflutet. Ich atme frei und gelöst.
  • Mein Kopf ruht in der erfrischenden Kühle des Schattens einer Palme und ich fühle mich klar und wach.
  • Noch eine Weile genieße ich das Gefühl sonniger Wärme und erhole mich.
  • Erholt und erfrischt komme ich in Gedanken hier in der Situation an und bin voller Energie.
    (Ende)

Sie können sich natürlich auch andere Bilderwelten vorstellen, ganz nach Ihrem Belieben. Denn in den Tiefen unseres Bewusstseins liegt eine Bilderwelt voller komplexer Symbole und Archetypen verborgen. Diese Bilderwelt, die wir alle in uns tragen, wirkt oft stärker, als uns bewusst ist.

 

Buchtipps:

Visuelle Meditationen (Von der Entspannung zur tiefen Meditation)
Von der Entspannung zur tiefen Meditation
v. Gabriele Rossbach
Verlag Windpferd
ISBN 3-89385-425-8

Die Geheimnisse übersinnlicher Wahrnehmung
v. Pete A. Sanders jun.
Verlag Windpferd
ISBN 3-89385-092-9

 


Bilderverzeichnis

  • 657564_web_R_by_gänseblümchen_pixelio.de: gänseblümchen | pixelio

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