Der Anti-Stress-Vertrag

Die Reaktion unseres Körpers auf Gefahren ist ein archaisches Relikt. Zu Beginn der Menschheitsgeschichte war es überlebenswichtig, auf gefährliche Situationen blitzschnell reagieren zu können.

Auge in Auge mit einem wilden Bären, der auch gerne in unserer Höhle übernachten möchte, war es wichtig zu reagieren: davonlaufen oder Kampf. „Fight or Run“

Lebe frei! Das Buch von Eva Laspas

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Bei beiden Entscheidungen brauchen die Muskeln „Sprit“, Kraft, um zu arbeiten. Die Hormone werden vermehrt ausgeschüttet, Sinnesorgane sind aufs äußerste aktiviert, das Herz versorgt Muskeln der Extremitäten mit Blut. Derweilen unwichtige Funktionen wie Verdauung und Fortpflanzungsorgane werden „ruhig gestellt“ und vermindert versorgt. Oft schaltet sich auch das Großhirn aus – unser Stammhirn reagiert nämlich schneller und besser – lange Überlegungen des Großhirns könnten das Leben kosten…

Was unserer Spezies geholfen hat zu überleben, schadet ihr nun. Denn wo wenige Situationen in unserem heutigen Leben bedürfen derartig drastischer Maßnahmen.

Ätzt der Kollege, schreit der Chef oder quält eine Behörde ist wahrlich von der „Fight or Run“ Methode abzuraten.

Seine Fäuste dem Kollegen ins Antlitz zu drücken könnte mit unter nicht das gewünschte Resultat bringen.

Die Reaktionen unseres Körpers sind aber da, die Hormone überschwemmen unseren Organismus. Wir zwingen uns, unseren Instinkt zu überhören. „Runterschlucken“ heißt die Devise. Und das kostet Gesundheit. Da ist es schon viel Sinnvoller, Methoden zu erarbeiten, Strategien zu entwickeln, die Stress gar nicht erst aufkommen lassen. Eine Möglichkeit zeigt uns der Autor Thomas Prünte in seinem Buch „Der Anti-Stress-Vertrag: Ihr Weg zu mehr Gelassenheit und Lebensfreude“. In diesem humorigen Buch finden Sie gut erprobte und genussvolle Bewältigungsansätze. Anekdoten aus Anti-Stress-Seminaren und Tipps für ein sinnesfroheres Leben ergänzen das Buch, in dem der Autor sich wünscht: „Auf dass Sie nie mehr ein Anti-Stress-Buch kaufen müssen!“

Tipps für „Warteschlangen“:

  1. Betrachten Sie das Warten als kostenlose Übungsstunde und Generalprobe für andere Stess-Situationen. Stellen Sie sich bewusst an die längste Schlange an und erforschen Sie mit Pioniergeist Ihre Stressmuster. Vertiefen Sie währenddessen Ihr persönliches Repertoire an Entspannungstechniken.
  1. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit wohin Sie wollen – nur nicht auf die auslösenden Stressreize. Suchen Sie Kontakt, atmen sie tief durch und gestatten Sei sich den Genuss tierischer Phantasien.
  1. Betreiben Sie Charakter- und Muilieustudien, verbessern Sie Ihre Menschenkenntnis und bauen Sie sich an der tröstlichen Erkenntnis auf: Sie sind nicht alleine!

Quintessenz:

Das Happyend besteht bei manchen Filmen und Warteschlangen einfach darin, dass sie zu Ende sind.

Nein sagen und Grenzen setzen

  1. Gehen Sie Konflikte bewusst ein. Sagen Sie „Nein“, wenn Sie „Nein“ meinen. Das sind Sie Ihrem Selbstwertgefühl schuldig. Grenzen Sie sich deutlich ab, wenn andere Sie unangemessen unter Druck setzen.
  1. Geben Sie dem anderen eindeutige und klare Signale, auch ungewöhnliche Maßnahmen sind erlaubt! Zeigen Sie die rote Karte!
  1. Schalten Sie die eingebaute Begründungs-Automatik aus. Sie müssen nicht jedem ausführlich erklären, warum Sie etwas nicht wollen. Setzen Sie sich ruhig mal ab oder jemanden vor die Tür.

Quintessenz:   

Ein rechtzeitig ausgesprochenes Nein ist ein Ja zu sich selbst und damit selbstwerterhaltend.

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Buchtipp:

Der Anti-Stress-Vertrag: Ihr Weg zu mehr Gelassenheit und Lebensfreude

Ueberreuter Verlag
ISBN 3-8000-3907-9


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