Beziehung als Spiegel für deinen Entwicklungsweg

Glauben Sie auch, dass bei der nächsten Beziehung alles anders wird?

Haben Sie innerlich schon „gekündigt“ und warten nur mehr auf eine gute Möglichkeit, abzuspringen?

Suchen Sie für den Absprung gleich eine neue Beziehung?

Haben Sie das nicht schon öfter geglaubt? Und sind immer wieder ent-täuscht worden? 

Wenn Sie einige dieser Fragen mit Ja beantwortet haben, dann finden Sie in diesem Artikel einige Gedankenanstöße zu diesem Thema.

Statt Trennung: Lernen Sie etwas über sich selbst!

Glauben Sie immer noch, dass „alle“ PartnerInnen schuld waren, dass Ihre Beziehung so oder so schlecht lief?

Sind es für Sie auch „alle“ Männer oder „alle“ Frauen, die Sie nicht verstehen?

Ist für Sie die erste Konsequenz, sich zu trennen?

Und dann beginnt alles wieder von vorne?

Hier hilft es, einmal grundsätzlich ehrlich mit sich selber zu sein.

Ist Ihnen noch nie in den Sinn gekommen: 

  • Vielleicht ziehen Sie immer wieder die gleichen Situationen an, weil Sie daraus etwas über SICH SELBST lernen können?
  • Dass nicht - der oder die ANDERE Schuld sind, sondern Sie sich selber immer wieder diese Situationen kreieren, DAMIT Sie sich weiterentwickeln?

Natürlich hat jeder von uns seine eigenen Muster und damit Lerneinheiten. Ziel von uns Menschen ist es aber, dass wir uns weiterentwickeln. Überhaupt ist das Ziel der Evolution: Weiterentwicklung. Es kann daher gar nicht so sein, dass Sie in Ihren Mustern bis an Ihr Lebensende weiter feststecken.

Und daher ist die vergnüglichste Art und Weise, sich selber kennenzulernen, seine eigenen Beziehungen zu anderen Menschen zu betrachten und daraus zu lernen. Das geht bei allen Beziehungen, tiefer und erfüllender ist es aber bei einer Partnerschaft.

1. Schritt: Wie schauen Ihre Beziehungen aus?

Wie immer, wenn es darum geht, etwas zu verändern, hilft: Sich selber und seine Beziehungen zu betrachten. Nehmen Sie eine Schreibkladde und machen Sie pro Seite eine Bestandsaufnahme für einen Menschen, mit dem Sie irgendeine Beziehung haben. 

  • Wie denken Sie über diesen Menschen?
  • Was finden Sie gut an ihm?
  • Was stört Sie an ihm?
  • Worüber zanken Sie sich öfter?

Lassen Sie einfach Ihren Gedanken freien Lauf und schreiben Sie alles auf, was Ihnen einfällt. Machen Sie das über einige Tage, ergänzen Sie immer wieder, wenn Ihnen etwas Neues einfällt.

Dann legen Sie das Schreibheft weg. Lassen Sie es einen Monat oder länger liegen. 

Danach holen Sie es heraus und lesen Sie sich durch, was Sie notiert haben.

Erkennen Sie Gemeinsamkeiten?

Im besten Fall, ja.

Wenn Sie die Beziehung zu Ihrem Partner als Spiegel nehmen (oder die zu Ihren Kindern), dann haben Sie den Ultraboost gewählt. Wenn Sie annehmen können, was Sie in Ihrem Gegenüber über sich lesen, geht Ihre Entwicklung steil bergauf.

Boris-Becker-Phänomen

Eva-Maria Zurhorst (Autorin der Bücher „Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest“ sowie „Liebe dich selbst und freu dich auf die nächste Krise“) lässt uns an ihren Erfahrungen als Beziehungscoach teilhaben.

Was sie beim Einblick in die Rosenkriege vieler Paare erkennen kann, räumt gründlich mit der Erwartung auf, beim nächsten Partner werde alles anders.

Partnerschaft ist für sie ein ebenso anspruchsvoller wie lohnender Entwicklungsweg.

Eine tiefe Beziehung ist auch dort möglich, wo Hoffnung vielleicht schon aufgegeben wurde.


Innerhalb der Beziehungen gibt es ein Muster, das die Paartherapeutin „Boris-Becker-Phänomen“ nennt.

Und dieses Phänomen ist nicht nur auf den prominenten Tennisspieler beschränkt.

Zu Beginn schweben wir auf Wolke Sieben. Doch die Beziehung geht erst richtig los, wenn wir von unserer Wolke in den Alltag zurückkehren.

Dann treten die ersten Schwierigkeiten auf. Dadurch werden wir zur Fairness, Toleranz und Achtung füreinander aufgerufen.

Der tiefe Sinn einer Beziehung oder Ehe liegt darin, die eigenen Knackpunkte über den Partner gespiegelt zu bekommen, um bearbeitet zu werden.

Hier stehen wir vor den schwierigsten Prüfungen.

Genau an diesem Punkt können wir am meisten lernen und wachsen. Aber auch am meisten empfangen.

So wird Ehe oder Beziehung zu einem Ort der Heilung und wahrer Liebe.

Eva Laspas

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2. Schritt: Der Alltag ist Ihr Prüfstein

Märchen hören immer da auf, wo der Alltag beginnt. Daher erfahren wir in Märchen auch nicht, ob und wie sich die beiden Protagonisten später einmal vertragen. Wenn Stress als dritter Spieler in eine Beziehung kommt, kann das als Wirkkraftverstärker gesehen werden. Genau dann, wenn Sie unter Stress stehen, müde oder hungrig sind, erkennen Sie sich besonders gut.

Bleiben Sie wachsam, erkennen Sie Ihre Muster und überlegen Sie, ob sie noch immer nützlich sind.


Natürlich wirft so ein Buch von Eva-Maria Zurhorst eine Unzahl von Fragen auf, woraufhin die Autorin einen weiteren spannenden Band auf die Welt gebracht hat.

In „Liebe dich selbst und freu dich auf die nächste Krise“ gibt sie auch Antworten auf die Frage, wie der Weg nun im Alltag konkret aussieht.

Die Autorin dazu: „Je mehr ich mich mit Menschen und deren Beziehungen beschäftige, desto mehr komme ich zu der Überzeugung, dass es nicht die großen Dramen sind, die uns hindern, unser Glück in Beziehungen zu finden.

Der größte Übeltäter ist eine weitaus kleinere Monster-Spezies: der innere Schweinehund. Seine schärfsten Waffen sind: Gewohnheit, Ablenkung, Verdrängung und Ersatzbefriedigung im Alltag.“

Eva-Maria Zurhorst und ihr Mann Wolfram zeigen eine Reihe von Techniken, wie wir es vermeiden, unsere Beziehung durch Routine und Unachtsamkeit einschlafen zu lassen. 

Sie zeigen, wie der Ehe-Alltag zum Abenteuer wird. Und outen sich dabei als Fans von Beziehungskrisen. Denn diese bergen das größte Potential, um uns wachzurütteln. Dabei entdecken wir tiefere Aspekte unserer Persönlichkeit und können gemeinsam wachsen.

Zu diesem Beitrag gibt es auf unserem YouTube-Kanal auch das Video:

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Wenn es verletzt, ist es keine Liebe

Eva-Maria Zurhorst schreibt immer wieder von den Büchern von Chuck Spezzano, dessen spirituelle Psychologie über die Dynamik zwischenmenschlicher Beziehungen hinausgeht.

Der Psychologe Chuck Spezzano fügt den herkömmlichen Therapien eine weitere Dimension hinzu: unsere Beziehung zu Gott.

Eines seiner Bücher „Wenn es verletzt, ist es keine Liebe“ zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Beziehungen als Spiegel der Selbsterkenntnis nutzen. So kann die Partnerschaft wahrhaft gelingen.

Stellen Sie sich vor:

Sie müssten sich in einer wildfremden Stadt zurechtfinden. Aber der Stadtplan in Ihren Händen zeigt nur eine weiße Fläche. Sie betraten neues, manchmal gefährliches Territorium.

So beginnen die meisten Menschen ihr Leben und nicht selten bleibt es ein Leben lang so.

Dr. Chuck Spezzano ist Visionär und Begründer einer neuen psychologischen Bewegung.

Wer Chuck von seinen Seminaren her kennt, weiß, mit wie viel Humor und Liebe er mit sich selbst und mit anderen Menschen umgeht.

Im Grunde geht es darum, dass wir aus dem tiefen Verständnis der eigenen Beziehungskonflikte ein immer wieder ehrlich empfundenes JA zum anderen ausdrucken.

So machen wir aus unserer Beziehung einen Weg, der uns größtmögliches spirituelles und persönliches Wachstum ermöglicht. 

In Chucks Buch fließen auch viele persönliche Erfahrungen mit ein. Denn Chuck ist diesen „Weg der Beziehung“ zusammen mit seiner Frau gegangen.

Krisen haben das größte Wachstumspotential

Auch Chuck ist Anhänger der Krise.

Denn gerade in Krisensituationen – im Moment der Erschütterung, des Verlustes und der Ausweglosigkeit – steckt unerwartetes großes Wachstumspotential. 

Meist bleibt dieses Potential jedoch unbenutzt.

Das Buch „Wenn es verletzt, ist es keine Liebe“ hilft uns, vertrauen in die Krise zu entwickeln. Und wir lernen, wie Beziehungen, mit allen ihren Höhen und Tiefen, als eine Quelle der Liebe, Energie und Kreativität erlebt werden können.

3. Schritt: Entwickeln Sie Ihre Partnerschaft konsequent weiter

Ein weiteres seiner Bücher ist das „Beziehungs-Notfall-Set“, das uns lehrt, die Gesetzmäßigkeiten unserer Beziehungen zu verstehen.

Es bietet sich als Kurs an, mit Prinzipien, Lektionen und Übungen. Mit dem Buch haben Sie alles an der Hand, was Sie für eine konsequente Entwicklung Ihrer Partnerschaft brauchen.

Sie finden die richtige Lösung, wenn Ihre Beziehung in einer akuten Krise steckt. Oder aber beschleunigen das gesunde Wachstum, wenn Sie sich einer glücklichen Partnerschaft erfreuen.

Einige seiner Tipps möchte ich Ihnen hier schon verraten:

  • Lernen Sie, um Wunder zu bitten (das ist der einfachste und oft auch schnellste Weg).
  • Schenken Sie Vergebung (was nicht ganz einfach ist, aber dennoch überaus wirkungsvoll).
  • Übernehmen Sie die Verantwortung für die eigenen Gefühle.
  • Entschuldigen Sie sich vom Herzen, auch wenn Ihnen im Grunde nicht danach ist.

Schlussendlich weiß Chuck aus 35-jähriger Erfahrung: 

„Es gibt nur eine Richtung, die funktioniert – auf den Partner zu!“

Eva Laspas, Herausgeberin

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Möglichkeiten

Buchtipps

Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest
Eva-Maria Zurhorst
Verlag Goldmann Akrana
ISBN 978-3-442-33722-4
Liebe dich selbst und freu dich auf die nächste Krise
Eva-Maria und Wolfram Zurhorst
Verlag Goldmann Akrana
ISBN 978-3-442-33754-5
Wenn es verletzt, ist es keine Liebe
Chuck Spezzano
Verlag Goldmann Akrana
ISBN 978-3-442-21722-9
Beziehungs-Notfall-Set
Chuck Spezzano
Verlag Goldmann Akrana
ISBN 978-3-442-33781-1
Wie schauen Ihre Beziehungen generell aus?
Der tiefe Sinn einer Beziehung liegt darin, die eigenen Muster gespiegelt zu bekommen.
Beziehung als Spiegel für deinen Entwicklungsweg

Bilderverzeichnis

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