Superkörner

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Buchbesprechung des gleichnamigen Buches von Tanja-Gabriele Schmidt und Doktor Matthias R. Schmidt durch Eva Laspas

 

Neue Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass unser überzüchtetes Getreide mit seinem hohen Glutengehalt mehr belastet als nützt. Besonders der alltäglich verwendete Weizen gerät zunehmend in Kritik.

Um dem Dilemma zu entkommen, haben die Autoren dieses Buches eine ganze Reihe anderer Getreidearten unter die Lupe genommen und stellen sie vor. Einkorn, Emmer und Urkorn. Roggen in seiner Urform, Hirse und Hafer. Außerdem die Arten Amaranth, Quinoa und Buchweizen.

Diese Getreidearten sind voll gepackt mit gesunden Inhaltsstoffen, die unserem Körper Energie bringen und mit ihren wertvollen Vitalstoffen unsere Küche vielseitig bereichern.

 

Das Buch

Im Buch „Superkörner“ finden Sie eine spannende trendige Körnerkunde mit vielen Tipps und wohlschmeckenden Rezepten.

Unter dem Begriff „Superkörner“ sind all die kleinen oder größeren essbaren Körner und Samen gemeint, wie zum Beispiel das uralte Getreide Einkorn, Emmer oder Urdinkel. Es sind auch die gehaltvollen Samen, Früchte oder Nüsse des Buchweizen, der Quinoa oder des Amarant. Ergänzt wird die Sammlung durch Leinsamen, Sonnenblumenkerne und viele andere mehr.

All diese Superkörner bereichern unseren Speiseplan mit ihren vollwertigen Inhaltsstoffen. Sie sind die beste Alternative zum allgegenwärtigen hochgezüchteten Saatweizen, der nicht nur in Brot und Nudeln, sondern in einer kaum noch überschaubaren Menge in vielen unserer Nahrungsmitteln steckt. Und der in letzter Zeit nicht ganz zu Unrecht in die Kritik geraten ist, weil er uns auf Dauer dick und krank machen kann.

So ist viel Fantasie und Kreativität gefragt und einiges an Experimentierfreude. Die Autoren sparen mit verwirrenden Querverweisen, mischen manchmal in einem Gericht verschiedene Superkörner miteinander, so dass das Buch sehr praxistauglich ist.

 

Rezept

Hirsefladen mit Asia-Flair

Zutaten:

  • 150 g eingeweicht Leinsamen
  • 50 g Buchweizenkeimlinge
  • 50 g Hirseflocken
  • eine halbe Zwiebel
  • Wasser
  • Tamari-Sojasoße

Zubereitung:

Leinsamen und Buchweizenkeimlinge gut miteinander vermischen. Danach die Hirseflocken mit der Zwiebel und einem ausreichenden Schuss Wasser im Mixer oder mit einem guten Stabmixer zu einer geschmeidigen Masse verarbeiten. Alles mit dem Löffel vermischen und mit etwas Salz und Tamari-Sojasoße nach Geschmack würzen. Den nicht zu zähflüssigen Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech fließen lassen, mithilfe eines Teigschabers sehr dünn verteilen und bei 120-180° backen, bis er sich gut lösen lässt und sowohl zart als auch knusprig geworden ist. Warme Stücke abbrechen und auf der Zunge zergehen lassen.

Passt gut zu einem süß-sauren Tipp, einer ganz gewöhnlichen selbst gemachten Kräuterremoulade oder frischen grünen Salat … Ja sogar zu leckeren Fruchtmus. Natürlich können Sie die Fladen auch trocknen und als Knäckebrot verwenden.

 

Buchtipp:

Superkörner
Tanja-Gabriele Schmidt und Doktor Matthias R. Schmidt
Verlag Goldman
ISBN 978-3-442-22166-0

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