Ich will mich ja selbst lieben

lieben

 

The Work: Ist Selbstliebe anstrengend?

Was wäre, wenn sie sich selbst nicht mehr von anderen Menschen oder Umständen abhängig machen müssten und zu ihrem eigenen, wunderschönen Leben finden?

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Die Autorin Ina Rudolph hat ihr Buch „Ich will mich ja selbst liebe, aber muss ich mich dafür ändern?“ auf Basis der vier Fragen von Byron Katie „The Work“ geschrieben. Mit dieser Methode im Gepäck macht sie sich auf den Weg, und erzählt uns viele beispielhafte Geschichten und Episoden aus ihrem Alltag und ihrer Erfahrung als Coach.

So gelingt es uns, eine Antwort auf die zentrale Frage „Wie geht Selbstliebe?“ zu finden.

Nicht alles was wir glauben ist auch wahr

Wie fühlt es sich an, wenn Sie sich Vorwürfe machen, streng mit sich sind und sich kritisieren?

Kommunikation beginnt immer bei uns selber. Davon ausgehend, dass wir die ganzen Zeit mit uns selber sprechen, uns selber Befehle geben, Lob und Tadel aussprechen, baden wir den ganzen Tag nonstop in unseren eigenen Kommunikationsfiltern.

Das bewirkt, dass wir sie weiterhin für wahr halten. Wir memorieren sozusagen unsere Einstellung zu bestimmten Dingen und halten sie daher für wahr.

Ina Rudolph: „Wenn Sie solchen Gedanken glauben, können Sie Ihre eigene Schönheit nicht wahrnehmen, sehen nicht, wo Sie genug sind, liebevoll und genau richtig, so, wie Sie sind. Diese Gedanken verwehren Ihnen den Eintritt ins Paradies und stressen sie unnötig.“

In dem Buch „Ich will mich ja selbst lieben“ zeigt uns Ina, wie wir solche Glaubenssätze finden, überprüfen und auflösen können. Dadurch gelingt es uns, bessere Perspektiven für unser Leben zu finden als Kummer und Schmerz.

„Wenn wir unseren stressigen Gedanken und Befehlen nicht mehr glauben, löst sich die Härte gegenüber uns selbst und dadurch auch anderen Menschen gegenüber.“

Wenn wir den Gedanken grundsätzlich akzeptieren, dass wir mit anderen genau so umgehen, wie wir es mit uns selber machen, gelingt es uns dies sichtbar zu machen, wenn wir

  1. die Reaktion anderer Menschen auf uns überprüfen und
  2. auf den Zeitpunkt achten, wenn wir wieder einmal meinen, dass andere Menschen rücksichtslos mit uns umgehen.

 

Wenn Sie sich von jemandem ungerecht behandelt fühlen, oder das Verhalten eines anderen Menschen Ihnen gegenüber unpassend finden, ist das die beste Möglichkeit, mehr über sich selber zu lernen.

Die Methode „The Work” von Bryon Katie

Im Grunde geht es dabei um Gedanken. Ein Gedanke ist etwas Flüchtiges, das nur dann Wirkung auf mich hat, wenn ich an seine Inhalte glaube.

[ctt title=”Wenn ich meine Gedanken für wahr halte, werden sie Wirklichkeit.” tweet=”http://www.festivaldersinne.info/ich-will-mich-ja-selbst-lieben/ Wenn ich meine Gedanken für wahr halte, werden sie Wirklichkeit. TWITTER” coverup=”8LF2M”]

Meine Gedanken können mir bekannt sein oder aber auch in den Tiefen des Unterbewusstseins vergraben, letztere sind besonders tückisch, weil ich sie nicht beeinflussen kann.

In jedem Fall haben unsere Gedanken Wirkung auf unsere Einschätzung von Dingen und Menschen die uns begegnen. Ebenso beeinflussen meine Gedanken die Einschätzung von mir selber.

Ina Rudolph: „Glaube ich zum Beispiel, ich müsste ein liebenswerter Mensch sein, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich Gefühle wie Unzufriedenheit oder Ärger spüre, wenn ich mein Handeln mal wieder als nicht liebevoll genug einschätze. Dann glaube ich vielleicht auch, dass ich mich erst ändern muss, bevor ich mich lieben kann. Dies ist ein guter Weg, Glück und Liebe immer auf morgen zu verschieben und wieder auf morgen, auf nächste Woche oder auch nie.“

Was sind Ihre Gedanken?
Worauf warten Sie noch?
Vervollständigen Sie diesen Satz: Ich kann mich erst lieben, wenn ich …

„The Work“ wurde vor ca. 30 Jahren von Bryon Katie entwickelt und ist mittlerweile überall auf der Welt verbreitet. Es ist einfach, und jeder der seinen Verstand öffnen kann, kann es anwenden.

Prozess der Selbstüberprüfung

„The Work“ besteht aus vier Fragen:

  1. Ist es wahr?
  2. Kannst mit absoluter Sicherheit wissen, dass es wahr ist?
  3. Wie reagierst du? Was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst?
  4. Was wärst du ohne Gedanken?

Als Beispiel schreibt uns Ina Rudolph: “Ich suche mir eine konkrete Situation, in der ich Stress empfunden habe. Eine Situation, in der ich ärgerlich, wütend, verzweifelt oder traurig war. Ich schaue genau hin, über wen ich mich geärgert und was ich in dieser Situation geglaubt habe. Diesen Glaubenssatz schreibe ich auf. Beispielsweise: ‚Mein Partner liebt mich nicht.‘

Daraufhin stelle ich mir diese vier Fragen:

Ersten: Ist es wahr?
Ich werde still. Ich lasse den Verstand die Frage stellen und warte, welche Antwort aufkommt.

Zweite Frage: Kann ich mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
Zu 100 %? Ich bedenke folgende Fragen: Kann ich immer erkennen, ob jemand mich liebt? Kann ich absolut sicher sein, dass es langfristig das Beste für mich wäre, wenn mein Partner mich liebte?

Dritte Frage: Wie reagiere ich, was passiert, wenn ich diesen Gedanken glaube?
Wie reagiere ich, wenn ich glaube, dass mein Partner mich nicht liebt? Wie behandle ich ihn mit diesem Glauben? Ziehe ich mich zurück, bestrafte ich ihn indem ich ihn nicht beachte, oder beantworte ich seine Fragen nur kurz und knapp. Ich frage mich deshalb: Wie fühlt es sich an, ihn so zu behandeln? Wie ist mein Leben, wenn ich den Gedanken für wahr halte? Ich bemerke alle Auswirkungen, die der Gedanke ‚Mein Mann liebt mich nicht‘ auf mich und mein Leben hat.

Vierte Frage: Was wäre ich ohne diesen Gedanken?
Nun stell ich mir die Situation vor, wenn der Gedanke nicht aufgetaucht wäre. Ich sehe dabei meinen Mann vor mir. Sehe, was er tut und wie das auf mich wirken würde, wenn ich diesen Gedanken nicht hätte. Ich nehme mir Zeit wahrzunehmen, wie mein Leben ohne diesen Gedanken wäre und wie sich das anfühlt.

Nun drehe ich den ursprünglichen Gedanken um in: ‚Mein Partner liebt mich‘
Und gehe wieder durch diese 4 Fragen. Finde danach für die Umkehrung drei ehrliche Beispiele, die auf mein Leben zutreffen. Dabei geht es nicht darum, mich selber anzuklagen, sondern nur darum, Alternativen zu entdecken, die mir Frieden bringen. Solange ich glaube, das Problem läge im Außen und jemand anders sei für meine Probleme verantwortlich, hört das Leiden nicht auf. ”

Die Autorin Ina Rudolph

Ina Rudolph wurde an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin in der darstellen Kunst ausgebildet. Sie arbeitete viele Jahre für Fernsehen und Kino, schrieb an Drehbüchern und Theaterstücken und veröffentlicht bisher vier Bücher. Seit 17 Jahren arbeitet Rudolf als Trainerin von „The Work“ von Bryon Katie, hält dazu Vorträge, gibt Seminare und bietet Einzelberatungen an. Sie ist Mitglied im Verband von „The Work e.V.“ und ist von diesem als Coach für ‚The Work’anerkannt.

Das Buch:

Ich will mich ja selbst lieben, aber muss ich mich dafür ändern
Ina Rudolph
ISBN 978-3-442-22207-0
Verlag Goldman

https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Rudolph_IIch_will_mich_selbst_lieben_175803.jpg

 

Bilderverzeichnis

  • Ich will mich ja selbst lieben: Random House
  • lieben: pixel2013

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