Alzheimer Demenz: Heilungschancen durch Naturheilkunde

Alzheimer Demenz: Heilungschancen durch Naturheilkunde

Einer amerikanischen Studie zufolge liegt die Tendenz über 50 % an Morbus Alzheimer zu erkranken.

Experten meinen, dass nahezu jeder Mensch Alzheimer bekommt. Wenn er nur lange genug lebt.

Doch neueste Forschungsergebnisse zeigen: Alzheimer ist eine Pandemie, die durch unseren Lebensstil genährt wird.

Lesen Sie hier mehr über Alzheimer Demenz:

  • Verstehen Sie die Hintergründe.
  • Ändern Sie jetzt schon Ihren Lebensstil.
  • Angehörige und Betroffene finden hier eine Zusammenfassung der Heilungsmöglichkeiten.

Die Ursache von Alzheimerdemenz

„Fragen Sie die weltweit über 25.000 Alzheimer-Forscher nach der Ursache von Alzheimer. Sie werden fast ebenso viele verschiedene Antworten bekommen.“, schreibt Dr. med. Michael Nehls, Arzt und habilitierter Molekulargenetiker, in seinem Buch „Alzheimer ist heilbar“.

Für die meisten Experten liegt den Grund der Erkrankung ganz allgemein beim Alter.

Andere wiederum erklären sich die Veränderungen des Gehirns. In der Ansammlung kleiner Proteine, die zum Alzheimer-Toxin verkleben.

Gesunde Mäuse, denen man das Alzheimer-Gen eingepflanzt hat, entwickelten Alzheimerdemenz. 

Nämlich dann, wenn sie für ihre Rasse unnatürliche Lebensweisen ausgesetzt wurden:

  • maximale Nahrungszufuhr bei
  • minimaler körperlicher Aktivität,
  • dazu Mangel an Schlaf und
  • sozialen Kontakten.

Alzheimer ist heilbar
Rechtzeitig zurück in ein gesundes Leben
Dr. med. Michaels Nehls
ISBN 978-3-453-20100-2
Verlag Heyne

TCM Buch für Einsteiger


 Erfolgreich seit 2006 - 3. Auflage:

TCM zum Be-greifen. Alltagstauglich. Komm auch du ins Spüren. 

Promotion


Hintergründe und vorbeugende Lösungsmodelle

Im Nachfolge-Buch „Die Alzheimer-Lüge“ schreibt Dr. med. Michael Nehlsin: “Alzheimer, so wird uns weisgemacht, sei eine Begleiterscheinung der steigenden Lebenserwartung.“

Und er erklärt in diesem umfassenden Werk, wie Alzheimer wirklich entsteht.

„Alzheimer kann man nicht durch Medikamente vorbeugen. Sondern nur durch eine Änderung des Lebensstils:

  • genügend Schlaf und
  • Bewegung,
  • gesunde Ernährung und
  • viel zwischenmenschliche Wärme.

Und genau an diesen Faktoren mangelt es unserer heutigen Zivilisation.“

Diagnose Morbus Alzheimer

Die Diagnose Alzheimer ist nicht leicht zu stellen.

Das liegt daran, dass keine spezifischen Symptome vorliegen. Weder bei Beginn noch im Verlauf der Erkrankung.

Dazu gibt es zu viele verschiedene Formen von Demenz, die ein ähnliches Krankheitsbild aufweisen.

Außerdem haben einige dieser weiteren Demenzerkrankungen ähnliche Ursachen.

Es kann also sein, dass die Patienten häufig gleichzeitig an mehreren Formen von Demenz erkranken und dann Mischformen vorliegen.

Man braucht trotzdem eine solide Basis, um Forschungsarbeiten durchzuführen. Um die Ergebnisse von Therapieversuchen an Alzheimer-Patienten beurteilen zu können. Daher wird die Alzheimer-Diagnose seit einigen Jahren weltweit nach dem selben Kriterienkatalog (NINCDS-ADRDA) gestellt.

Die Alzheimer-Lüge
Die Wahrheit über eine vermeidbare Krankheit
Dr. med. Michael Nehls
ISBN 978-3-453-20069-2
Verlag Heyne

3 Wahrscheinlichkeitsgrade

Danach wird die Krankheitshäufigkeit ermittelt. Man versucht damit realitätsnahe Prognosen zu erstellen.

Der Katalog wird ständig um neue Erkenntnisse und diagnostische Methoden erweitert und verbessert. Unterschieden wird dabei in drei Wahrscheinlichkeitsgrade.

„Vermutlich“: Wenn andere Formen von Demenz nicht sicher ausgeschlossen werden können.

„Wahrscheinlich“: Wenn typischen klinischen Symptome vorhanden sind. Aber noch keine Hirngewebsuntersuchung vorliegt.

„Definitiv“: Wenn der Patient gestorben ist, zeigt die Autopsie die klassischen neurologischen Veränderungen.

Nach dem NINCDS-ADRDA-Kriterienkatalog waren allein im Jahr 2005 weltweit ca. 24. Millionen Menschen an Alzheimer erkrankt.

Dabei war die Rate gerade in den höher entwickelten nordamerikanischen und europäischen Ländern höher. Dicht gefolgt von den industriellen Schwellenländern Indien, China und Brasilien.

Mit der Studie ist es nicht so einfach: Die größte Schwierigkeit ist, dass die Krankheit schleichend beginnt. Die Diagnose wandelt sich über einen Zeitraum von Jahren von „vermutlich“ über „wahrscheinlich“.

Vorsichtige Schätzungen zufolge beginnt der Alzheimer-Prozess schon zehn bis 15 Jahre vor den ersten klinischen Zeichen. Möglicherweise noch sehr viel früher.

Krankheitsverlauf: 5 Phasen klinischer Unterscheidungen

Um die Patienten besser einordnen zu können, wurden nach dem Kriterienkatalog fünf klinische Unterscheidungen des Alzheimer-Krankheitsbildes entwickelt.

Dr. Nehls beschreibt sie uns so:

1) Vorklinische Erkrankung

Hier hat der Krankheitsprozess schon begonnen, es zeigen sich aber keine Symptome.

Mittlerweile hat man an Primaten festgestellt, dass wiederholte Alkoholexzesse in der Jugend das Risiko erhöhen. Außerdem auch andere jugendliche Vorliegen, wie etwa hoher Zuckerkonsum oder Bewegungsmangel.

Ebenso hat der frühe Verlust eines Elternteils einen messbaren Effekt. Falls es den Betroffenen nicht gelingt, die Weichen anders zu stellen.

Ungelöste seelische Probleme bleiben so womöglich auch langfristig nicht ohne Folgen.

„Schon heute liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr Leben mit der Alzheimer-Krankheit beenden werden, bei 50-90%. Je nach Ihrem Lebensalter und Geschlecht. Sie können aber schon jetzt entscheiden, ob Sie nur auf zukünftige Medikamente hoffen. Oder etwas an Ihrem Lebenswandel ändern…“, so Dr. med. Michael Nehls.

„Wenn Sie aber nichts tun und einfach abwarten, dann wird mit einiger Wahrscheinlichkeit Phase 2 folgen.

2) Kognitive Beeinträchtigung

Hier zeigen die ersten klinischen Untersuchungen, dass die Hippocampi erkrankt ist.

  • Der Weg durch das Tor zum Gedächtnis wird holprig…
  • Die Persönlichkeit ist noch intakt.
  • Die Erinnerungsfähigkeit schon gestört.
  • Neue Erlebnisse werden immer schlechter abgespeichert.
  • Aber auch frühere Erlebnisse gehen nach und nach verloren. 
  • Im Gespräch fallen immer seltener die richtigen Worte ein.
  • Die Sätze werden mit Füllwörtern gespickt.
  • Ebenso verliert das Riechhirn seine Leistungsfähigkeit.

Mit modernen bildgebenden Verfahren wie dem Magnet-Resonanz-Imaging (MRI) können in dieser Phase schon Störungen entdeckt werden.

Dennoch ist in dieser frühen Phase noch nicht eindeutig vorhersehbar, ob die Krankheit mit Alzheimer enden wird.

Doch 80 % derer, die eine sehr deutliche und schnell zunehmende Störung der Erinnerungsfunktion aufweisen, entwickeln das Vollbild der Krankheit innerhalb der folgenden sieben Jahre.

3) Frühe Erkrankung

In dieser Phase wird der geistige Verfall immer offensichtlicher. Und nun auch für den Patienten selber spürbar.

Erhöhte Mengen an Alzheimer-Toxin und funktionsgestörtem TAU-Protein bewirken im Gehirn nun auch in anderen Gebieten Störungen.

Die emotionale Intelligenz leidet, charakterliche Veränderungen treten plötzlich oder schleichend auf.

  • Das Gefühl für Zeit und Ort geht verloren,
  • Dinge werden an den unpassendsten Stellen verlegt,
  • plötzliches Desinteresse an Hobbys und
  • zunehmende Antriebslosigkeit sind ebenfalls Zeichen.


4) Moderate Erkrankung

Dr. Nehls schreibt: „Durch die Neurodegeneration erhalten auch bis dato gesunde Neuronen keine Überlebenssignale mehr, die deren Suizid verhindern könnten.

Dies markiert den vermutlichen „Point of no return“. Also den Zeitpunkt, bei dem sich der nun fortschreitende Zerstörungsprozess auch durch eine Verhaltensänderung nur noch verlangsamen, aber nicht mehr aufhalten lässt.

  • Die Entwicklung der Krankheit beschleunigt sich…“
  • Die Denkfähigkeit wird zunehmend eingeschränkt,
  • langsam gehen auch frühere Erinnerungen verloren.
  • Die Körperpflege funktioniert nicht mehr,
  • die Persönlichkeit verändert sich stärker,
  • Halluzinationen und
  • Paranoia-Anfalle werden häufiger,
  • fremde Unterstützung folgt ab dieser Stelle.

Das Gehirn wird nun stetig zerstört, Änderungen passieren im Rückwärtsgang.

  • Von der emotional unsicheren „pubertierenden“ Phase,
  • über die Phase des Wickelkindes bis hin
  • zur embryonalen Phase, wo z. B. das Schlucken „verlernt“ wird.


5) Spätphase

Jetzt reagiert der Patient nicht mehr auf den Betreuer, von dem er völlig abhängig ist.

Ein 24-Stunden-Job, mit dem die Angehörigen völlig überfordert sind.

90 % aller Alzheimer-Patienten verbringen ab diesem Stadium ihre letzte Zeit in einem Pflegeheim.

„Am wahrscheinlichsten beendet eine Lungenembolie das Drama.“, schreibt Dr. med. Michael Nehls. Und geht über, sein Lösungsmodell, ebenfalls wissenschaftlich untermauert, zu beschreiben.

Vorbeugen ist besser als Heilen

Die modere Alzheimer-Forschung benutzt als Tiermodelle Mäuse (sie besitzen zu 99 % unser Genmaterial). Es hilft, den Krankheitsverlauf besser zu verstehen. Dabei werden Therapien entwickelt und getestet.

Diese Mäuse leben in einem Umfeld, das ihrer Gattung nicht üblich ist, nämlich im Labor.

Der Autor hat jahrelang mit Mäusen gearbeitet. Und dabei die erste Idee zu seinem Modell “Zivilisationskrankheit Alzheimer” erhalten.

Eine solche Maus entwickelt die Krankheit oft viel früher, ausgeprägter und weist meist auch eine größere Anzahl der menschlichen Alzheimer-Charakteristika auf.

„Der moderne Wissenschaftsbetrieb macht aus der „Jäger-und-Sammler-Maus“ eine „Couch-Potato-Maus“.

Sie erlebt, so wie wir Menschen in unserem Zeitalter. Die schädliche Trias aus

  • Fast Food,
  • Bewegungsarmut und
  • mangelnder geistiger Aktivität.“


Hexagramm für menschliche Bedürfnisse

Dieses Hexagramm basiert auf

  • Grundlagen der Ergebnisse der Okinawa-Forschung,
  • Erkenntnissen der Evolutionsbiologie
  • sowie auf unzähligen epidemiologischen, klinischen und molekularbiologischen Studien.

In diesem Hexagramm werden die 6 grundlegenden menschlichen Bedürfnisse dargestellt.

Sie stehen in logischer Beziehung zueinander.

Je mehr Mängel in diesen sechs Bereiche, desto höher das Alzheimer-Risiko.

In Kürze: Im Zentrum des Hexagrammes steht der

  • logische Zweck unserer Existenz mit der „Weitergabe des Erbgutes“, es folgen
  • Ernährung (artgerechte),
  • Selbst (Schlaf, Achtsamkeit, Meditieren…),
  • Bewegung (Ich denke, also laufe ich),
  • Umfeld (Geborgenheit, zwischenmenschliche Wärme) und
  • Zeit (chronischer und angeborener Stress).

Details dazu, lesen Sie bitte im Buch nach.

Fazit: Bei Unsicherheit und bei möglichen bestehende Anzeichen den Facharzt zu Rate ziehen.

In jedem Fall, lohnt es sich und schadet nicht, zusätzlich das Buch zumindest ab Seite 170 durchzuackern. Ob Sie danach Ihr Leben nach Verbesserungsmöglichkeiten durchforsten, bleibt Ihnen überlassen.

Alzheimer und Heilungschancen durch die Naturheilkunde

Medikamente gegen Alzheimer Demenz?

Immer noch wird nach dem Medikament gesucht der die Krankheit heilt.

Eine nicht medikamentöse Alternative, die auf einer ganzheitlichen Erklärung aufbaut, wird so gut wie gar nicht in Betracht gezogen.

Dies ist etwa so, als würde man die Ursache für Lungenkrebs erst dann anerkennen, wenn man ein heilendes Krebsmittel gefunden hätte.“

Der Mediziner Dale Bredesen, Direktor der „Neurodegenerative Disease Research, David Geffen School of Medicine at UCLA“ in Los Angeles, hat neun seiner zehn Alzheimer-Patienten geheilt.

Der einen, dem man nicht mehr helfen konnte, hatte sich schon im letzten Stadium der Krankheit befunden.

Bredesen beschreibt die Alzheimer-Krankheit wie ein baufälliges Dach: „Man stelle sich ein Dach mit 36 Löchern vor. Ein Medikament bessert eins davon aus. Damit ist aber nur ein einziges Loch ist gestopft worden. Durch die restlichen 35 Löcher regnet es weiterhin herein. So hat sich kaum etwas verändert.“

Bredesen beschreibt mit diesem Dach sehr gut das Therapiedilemma, in dem sich die pharmazeutische Forschung befindet.

Seine Fachkollegen akzeptierten zwar seinen Heilungserfolg, aber nicht seine Erklärung.

So kann Heilung geschehen: Selbstheilungskräfte aktivieren

Um Alzheimerdemenz zu heilen, muss man sich auf eine lebensverändernde und zugleich lebenslange Behandlung einlassen. Und das, ohne zu verstehen, was dabei geschieht.

Denn im Gegensatz zum Dach leben wir, und ein lebendiger Organismus hat die Fähigkeit, sich selbst zu heilen.

Wichtig sind

  1. Ernährung
  2. Entspannung und Schlaf
  3. Bewegung und Sport
  4. Regeneration
  5. Soziale Kontakte


1) Ernährung

Ernährung fürs Gehirn

In der Ernährung sollten wir uns an die mediterrane und asiatische Küche halten.

„Objektiv betrachtet ist die typisch deutsche Küche absolut nicht die richtige, wenn es um die Gesundheit unseres Gehirns geht.

Denn sie verwendet zu viel Butter, Käse, Wurst und Fleisch. Auch die Amerikanische ist sicherlich nicht ideal (zu viel Frittiertes und Süßgetränke).

Da wird eine Kombination aus mediterraner Ernährung:

  • Olivenöl,
  • Fisch,
  • Knoblauch,
  • viel Obst und
  • Gemüse und
  • gelegentliche Rotwein sowie
  • Griechischer Bergtee

und asiatische Ernährung:

  • Kokosöl,
  • viel Fisch,
  • Curry,
  • Ingwer, ebenso
  • viel Obst und Gemüse
  • sowie Grüntee

den Bedürfnissen unseres Gehirns schon wesentlich gerechter.“

Nahrungsergänzungen für den Geist

Auch im Buch "Alzheimer ist heilbar" setzt Nehls das sogenannte Alzheimer-Puzzle zusammen.

Er bezeichnet es als Erziehungsmaßnahme der Natur. Sie möchte, dass wir aufwachen und bemerken, dass sich unsere Kultur auf dem Holzweg befindet.

Danach geht er sehr detailliert auf die sechs eingangs erwähnten Lebensbereiche ein, die wir optimieren sollten.

Dr. Nehls empfiehlt besonders die Spurenelemente

  • Selen,
  • Zink und
  • Lithium.

Sie sollten wir in ausreichender Menge zu uns nehmen.

Außerdem haben

  • Grüner Tee und
  • Griechischer Bergtee

besondere Wirkstoffe, die den Abtransport der Alzheimer-Toxine beschleunigen.

Denselben Wirkungsmechanismus haben wir auch schon bei Johanniskraut entdeckt.

Entgiftung fürs Gehirn

Ebenso geht es darum sich natürlich zu entgiften.

Wir sollten uns eine gesunde, vielfältige Ernährung suchen, und die möglichst

  • schadstoffarm und
  • ballaststoffreich.

Ballaststoffe binden die Giftstoffe in der Nahrung. Und hemmen so deren Passage durch die Darmwand. Damit werden sie erst gar nicht aufgenommen.

Chlorella-Algen helfen bewiesenermaßen bei der Entfernung von aufgenommenen Schwermetallen.

Langfristig wird so auch das Gehirn von schon eingelagerten Schadstoffe entlastet werden.

Alle Stoffe in unserem Körper befinden sich in einem ständigen Fließgleichgewicht.

Zieht man einen bestimmten Stoff an einem Ende (Darm) ab, wird er auf Dauer auch am anderen Ende (Gehirn) verringert.

Die direkte Hirnentgiftung erfolgt mittels Alpha-Liponsäure, ein Molekül, das unser Körper selbst herstellt. In Nahrungsmitteln sind aber nur geringe Mengen enthalten.

Der therapeutische Effekt von Alpha-Liponsäure ist in Bezug auf Alzheimer aber nicht auf die genannte Entgiftungsfunktion beschränkt. Im Rahmen der intensiven Alzheimer-Therapiephase sollte Alpha-Liponsäure über sechs Monate eingenommen werden. (Dies aber stets nur auf Anordnung des behandelten, ganzheitlich praktizierenden Arztes.)

2) Stress verringern durch Entspannung

Auch das neueste Buch „Die Alzheimer Lösung“ von Dr. Deam Sherzai und Dr. Ayesha Sherzai beschreibt den Lebensstil der Menschheit als Ursache für Alzheimer Demenz.

Das Buch ist eine Zusammenfassung von 15 Jahren klinischer Erfahrung mit Patienten in allen Stadien der Demenz.

Es ist damit eine der größten Beobachtungszeiträume, die jemals zu kognitiver Gesundheit und Lebensweise durchgeführt wurde.

Die Autoren Sherzai: „Insgesamt zeigt unsere eigene Forschung überzeugend, dass Alzheimer Demenz und die Hirngesundheit insgesamt in direktem Zusammenhang mit Lebensstilfaktoren stehen. Und damit nicht zuletzt durch alltägliche Weichenstellungen beeinflussbar sind.

Tatsächlich haben wir innerhalb von sechs Jahren und unter Einbeziehung von mehr als 2500 Patienten im Hinblick auf Ernährung, körperliche Aktivität und Bildung festgestellt, dass weniger als 1 Prozent unserer Demenzpatienten einen gesunden Lebensstil pflegt.

Dazu gehören:

  • Pflanzliche Kost
  • Regelmäßige Bewegung
  • Stressbewältigung
  • Gemeinschaftsaufgaben
  • Anspruchsvolle geistige Tätigkeiten

Die Alzheimer Lösung
Das wissenschaftlich erprobte Programm zur Prävention und Behandlung von Alzheimer
Dr. Dean Sherzai und Dr. Ayesha Sherzai
ISBN 978-3-517-09739-8
Verlag Südwest​​​​​

Stress und das Gehirn

Es gibt unterschiedliche Arten von Stress. Wie schon im Artikel „Meditation gegen Stress“ beschrieben, zählen als Stressoren nicht nur Zeitnot oder Druck in der Arbeit. Stress kann auch hausgemacht durch die eigenen Gedanken sein.

Wie Dr. Joe Dispenza sagt: „Wir sind süchtig nach unserer täglichen Dosis an Stresshormonen.“

Die Autoren Sherzai unterteilen Stress in drei Arten.

  • Akuten
  • Chronischen
  • Dauerhaften

Sie gehen im Buch den Fragen auf den Grund:

  • Ist akuter Stress grundsätzlich gut?
  • Ist chronischer Stress schlecht?

Letztendlich geht es um die Auswirkung von Stress auf den Organismus. Dabei kommen auch Gefühle als Stressoren in Betracht – insbesondere dann, wenn sie länger um immer wieder auftreten.

Sie beschreiben folgende negative Auswirkungen:

  • Angst und Depression
  • Verminderte Immunfunktion
  • und Aufmerksamkeit
  • Erhöhte Entzündung
  • Mehr oxidative Abbauprodukte
  • Schrumpfung des Gehirns
  • Erhöhtes Beta-Amyloid
  • Genaktivierung und Funktionalität
  • Gewichtszunahme
  • Erhöhte Herzfrequenz und hoher Blutdruck

(Diese Phänomene kennt auch die TCM – und das schon seit vielen tausend Jahren …)

Meditation gegen Stress

Über Meditation, was dazu zählt, wie sie wirkt und mehr über den Einstig in die Meditationspraxis lesen Sie hier im Artikel „Meditation gegen Stress?“.

Als Alternativen schlägt das Autorenteam vor:

  • Gehen
  • Yoga
  • Musik hören
  • Aufräumen (Ordnung schaffen)
  • Gute Beziehungen pflegen
  • Ein sinnvolles Leben führen

Wichtig dabei ist, dass Sie sich nicht erneut unter Stress setzen, wenn Sie Ihren Lebensstil ändern. Da eine dauerhafte Veränderung wichtig ist, sollten Sie kleine – aber dauerhafte – Schritte umsetzen.

Wenn Sie (also Ihr Ego, das natürlich den gewohnten Weg weiter gehen möchte, da es ihn für sicher  hält – über den Umgang mit dem Ego lesen Sie hier mehr.) es kaum merken, dass Sie etwas anders machen, dann sind Sie auf dem richtigen Weg.

3) Regeneration durch Schlaf

Über Schlaf haben wir schon (hier) geschrieben. Durch das künstliche Licht bleibt die Menschheit viel länger wach, als sie es noch vor hundert Jahren tat. Doch das geht auf Lasten der Gesundheit.

Im Buch „Die Alzheimer Lösung“ beschreiben die Doktoren Sherzai das Problem ähnlich. Und es ein ungesunder Kreislauf. Zu lange wach zu bleiben macht Stress, der uns wiederum nicht einschlafen lässt.

Schlafentzug hat eindeutige und schwerwiegende Folgen für unseren Körper. Nicht nur physiologische sondern auch neurologische.

Menschen mit Schlafentzug haben verminderte Hirnaktivierung sowohl bei mathematischen als auch bei verbalen Tests.

Vorzüge erholsamen Schlafes

Allgemeingesundheit ist besser – wer besser schläft, geht weniger zum Arzt.

  • Immunsystem – mehr Schlaf führt dazu, dass man weniger erkältet ist.
  • Stimmung – wer mehr schläft ist glücklicher
  • Konzentration und Aufmerksamkeit steigen
  • Lernen – guter Schlaf fördert das Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis.
  • Koordination verbessert sich – Schlafmangel lässt unsere Sinne erschlaffen
  • Entscheidungsfindung – Schlaf fördert bessere Entscheidungen
  • Alkohol- und Drogenmissbrauch (Süchte allgemein) wird seltener
  • Diabetesrisiko sinkt – wer lediglich 5 Stunden schläft hat erhöhtes Risiko
  • Schlaganfallrisiko sinkt
  • Kopfschmerzen werden weniger
  • Gewicht sinkt – wer weniger als 7 Stunden pro Nacht schläft, ist häufiger übergewichtig
  • Libido steigt – mehr Schlaf lässt den Testostronspiegel steigen
  • Gehirnatrophie selten – (Bei der Gehirnatrophie richtet sich der Organismus gegen sich selber und baut wichtige Zellen ab.)

Im Buch finden Sie weitere Informationen und Tipps zum Thema Schlaf – untermauert mit klinischen Studien. Außerdem geht das Autorenteam auf den gefährlichen Verbrauch von Schlafmittel ein.

Abschließend erstellen Sie Ihr persönliches Schlafprogramm – ja, auch wenn Sie jetzt noch nicht gut ein- oder durchschlafen können. Wichtig ist, dass Sie alles weglassen, was gesundem Schlaf im Wege steht. Weil es Sie wach hält.

Im Grunde ist Schlaf eine Gewohnheit und lässt sich trainieren.

Lesen Sie mehr über Schlaf hier.

4) Bewegung und Sport

Dr. Sherzai schreibt im Buch „Die Alzheimer Lösung“: „Jedes Plus an täglicher Bewegung ist positiv für das Gehirn.

Die neuesten Forschungsergebnisse legen nahe, dass ein forderndes 30-minütige Workout nach einem sitzend verbrachten Tag alleine nicht genug ist, um die Gesundheit zu erhalten bzw. das Gehirn vor kognitiver Beeinträchtigung zu schützen.

Im Moment finden wir gerade heraus, dass ein sitzender Lebensstil im Hinblick auf

  • Krebs,
  • Diabetes und
  • kognitiver Verfall (Demenz)

riskant ist.

Nach den neuesten Forschungen hat die Anzahl der im Sitzen verbrachten Stunden die größere Auswirkung auf die Hirngesundheit als das tägliche Workout.

Diese Forschungen zeigen, dass vier bis fünf Stunden Sitzen pro Tag mehr Schaden anrichten, als bisher gedacht.

Was Körper und Gehirn brauchen, sind über den Tag verteilte Bewegung in kurzen Einheiten.

Also einmal pro Stunde für zehn Minuten gehen oder Stiegen steigen oder eine andere Bewegungsform.

Dabei sind wir angehalten kreativ zu werden. Denn wer 8 Stunden täglich im Büro sitzt, hat die „gesunde Sitz-Zeit“ weit überschritten.

Im Buch wird das Trainingsprogramm eines Patienten vorgestellt, der im Alter von 50 Jahren 35 Klimmzüge, 120 Liegestützen und 70 Kniebeugen macht. Was deutlich mehr ist, als die Bewegung, die er als aktiver Sportler machte.

5) Soziale Kontakte und Körperkontakt

Berührung ist nicht nur für Babys und Kinder wichtig. Alle Menschen brauchen den Körperkontakt.

Im Festival der Sinne-Journal Buch schrieb ich dazu: „Kaiser Friedrich II (1194 – 1250) führte ein grauenhaftes Experiment durch, er wollte herausfinden, welche Sprache Kinder entwickeln würden, spräche niemand mit ihnen.

Die Ammen waren angewiesen, den Versuchskindern die Brust zu geben und sie körperlich zu versorgen. Aber unter keinen Umständen mit ihnen zu sprechen oder sie zu herzen. Somit würde er herausfinden, in welcher Sprache sie zu sprechen begännen. Sie sprachen in keiner, denn alle Kinder starben. Ihnen fehlte das Streicheln, das Kosen, das Sprechen und Singen – ihnen fehlte die gesamte Lebensbasis: Berührung.

Berührung ist also nach der festen Nahrung die zweit wichtigste für uns Menschen. Ich möchte es sogar noch ausweiten auf den Augenkontakt.

Ein tatsächlicher Blick, ein Blick, wo du wahrgenommen wirst ist wie eine Berührung.“

Mit der ersten Buchausgabe des beliebten Festival der Sinne-Journals für mehr Wissen rund um die Sinne, einem wahren Sinnesschmaus, möchten wir Sie ins Reich der 5 Sinne zurückführen und Sie einladen, alle Sinne wieder verstärkt zu nutzen.

In 3 Ausgaben: Farbe, SW und Kindle.

Doch unsere Kultur geht immer mehr dazu über, das Individuum Mensch zu vereinsamen.

  • Das Singeldasein wird gezielt gefördert.
  • Paare trennen sich oftmals, weil sie den Sinn einer Beziehung nicht kenne.
  • Familien trennen sich – übrig bleiben Menschen, die sozial vereinsamen. Denen der Hautkontakt, die Berührung fehlt.

Das macht auf die Dauer auch krank.

Soziale Interaktion

Auch im Buch „Die Alzheimer Lösung“ geht es um diesen Aspekt des Lebens.

Soziale Interaktionen fordern unterschiedliche Regionen im Gehirn:

  • Gesichtserkennung,
  • Gedächtnis,
  • Konzentration,
  • Aufmerksamkeit,
  • Hörfähigkeit und
  • Sprachkenntnisse
  • Sie erzeugen Gefühle, die für die Motorik und Sinnfindung im Leben wichtig sind und
  • vermindern Depression sowie
  • Stimmungsschwankungen und
  • erleichtern den Ausdruck von Gefühlen.

Wichtig ist, dass Sie sich Menschen finden, die ähnlich ticken wie Sie.

Suchen Sie sich Aktivitäten, die Sie zu mehreren ausüben können. Tanzen, Sport, Reisen …

Ob man sich zum Kuscheln trifft oder zusammen wohnt – es gibt viele Modelle, wo Einsamkeit vermieden wird.

Und ja – zusammen zu leben ist eine Herausforderung. Man kommt tiefer mit sich selbst in Kontakt.

Allgemeine Lebensregeln

Natürlich ist es wichtig, auch Dinge weg zu lassen. Sie können noch so viele Nahrungsergänzungen essen. Wenn Sie die schädlichen Dinge nicht aus Ihrem Leben entfernen, werden Sie keine Verbesserung sehen.

Vermeiden Sie also

  • Plastik
  • Rauchen oder Passivrauchen
  • gepökelte Wurst-und Fleischwaren
  • Lassen Sie die Wasserqualität überprüfen (Nitratgehalt oder niedriger pH-Wert)
  • Kaufen Sie Nahrungsmittel aus biologische Landwirtschaft
  • Lassen Sie sich Amalgam-Füllungen vom Zahnarzt entfernen
  • Trinken Sie viel (und grundsätzlich Nitrat- und nitritarmes Wasser).

Mehr allgemeine Lebens- und Ernährungsregeln finden Sie auch in meinem Buch:

Ernährung nach den 5 Elementen: Für Einsteiger

TCM Buch für Einsteiger

Stressen dich die normalen TCM-Bücher?

Du bekommst keinen Durchblick, wie genial die TCM-Ernährung ist?

(Das Thema ist ja auch komplex!)

Kein Grund, aufzugeben!

Versuche mein Buch, ich habe es für meine verzweifelten Kunden geschrieben. Du kommst ins Fühlen. Weg vom Denken. 

TCM zum Be-greifen. Alltagstauglich. Komm auch du ins Spüren.


Intensive Alzheimerdemenz-Therapie

In Kapitel 22 des Buches „Alzheimer ist heilbar“ geht der Arzt Dr. Nehls auf die ca. sechs Monate lange Intensivtherapie ein.

Mit ihrer Hilfe kann man Alzheimer verlangsamen bzw. auch heilen. (Es kann ja wirklich nicht schaden, diese Therapie auszuprobieren – sechs Monate intensiv gesund zu leben …)

Heilungswilligen Menschen schreibt er gleich zu Beginn des Kapitels:

„Liebe Leserin, lieber Leser, um bei der Therapie von Alzheimerdemenz erfolgreich zu sein, benötigen Sie neben

  • der Bereitschaft zum Umdenken
  • Durchhaltevermögen und
  • Disziplin auch unbedingt
  • die Unterstützung durch einen ganzheitlich praktizierenden Arzt.


Ganzheitlich praktizierende Mediziner gesucht

Immer öfter wird der ganzheitlich denkende und handelnde Arzt gefragt sein. Und damit wird sich auch das Bild des Arztes wandeln. 

Verdient ein Arzt mittlerweile nur mehr an kranken Menschen, wird dieses Modell in Zukunft ein auslaufendes sein. Die Menschen werden mündiger, durch das Internet können alternative Heilungsmethoden gefunden werden. 

Ein Arzt, der 10 Basismedikamente hat, die er all seinen Patienten "als das genau richtige für Sie" verschreibt, wird bald ausgedient haben. Pharmafirmen verlieren damit auch ihre menschlichen Versuchskaninchen. 

Damit wird der Druck auf die "Krankenkassen" steigen, auch hier wird sich das Modell der "Gesundenkassen" durchsetzen. 

Ganzheitlich denkende und handelnde Ärzte werden die Zukunft sein. Ein Mensch, der sich stetig weiterbildet und mir als Suchenden Vor- und Nachteile für mich erklären kann. (Was das Internet nicht kann.) Damit bekommt der Mediziner auch wieder für das bezahlt, wofür er ursprünglich gedacht war: Dafür Menschen bei der Heilung zu unterstützen.

Dr. Nehls schreibt dazu: "Deshalb wendet sich das Kapitel, in dem ich mein Behandlungskonzept für die etwa sechsmonatige, intensiv Therapiephase vorstelle, in erster Linie an Mediziner.

Aber auch als Betreuer, Partner oder Patient ist es wichtig für Sie zu wissen, warum welche therapeutischen Maßnahmen im Rahmen einer ganzheitlichen Therapie zur Anwendung kommen sollte.

Während für die Prävention von Alzheimerdemenz noch eine Anpassung unserer Lebensweise genügt, ist dies nach Ausbruch der Krankheit ebenfalls nötig. Leider ist es aber nicht mehr ausreichend.

Zu viele Stoffwechselprozesse und Signalwege sind dann durch den fortschreitenden Krankheitsprozess schon so weit verändert, dass sie ein Eigenleben entwickelt haben. Und sich immer weiter selbst verstärken.

Um die Krankheit zu heilen, bedarf es eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes. Dieses basierend auf einer angepassten Lebensweise und unterbricht solche selbstverstärkenden Mechanismen gezielt.

Deshalb auch immer wieder mein Hinweis, dass die Therapie unbedingt von einem ganzheitlich praktizierenden Arzt geleitet werden muss.

Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn unsere heutige Medizin ist noch sehr vom Spezialistentum geprägt.“

Spirituelle Ursache begreifen

Im Buch „Demenz – Wenn sich die Seele zurückzieht“ widmet sich Autor Hans Stolpe dem Umgang mit dem Krankheitsbild Demenz aus spiritueller Sicht.

Hier wird die Ganzheit von Körper, Seele und Geist beachtet.

Wenn sich der Geist zwischenzeitlich aus seiner körperlichen Hülle entfernt hat, bleibt es Individuum dennoch bis zum letzten Atemzug anwesend.

Das seelische Wesen kann alles bewusst miterleben, was sich rund um seine irdische Hülle abspielt.

Diese Erkenntnis bringt einen neuen Aspekt in den Alltag von Demenzpatienten und ihren Angehörigen.  

Bisher hatte man angenommen, dass in den späteren Stadien einer Demenz keinerlei Kontakt mehr mit der betroffenen Person aufrechterhalten werden kann.

Doch Stolpe zeigt Beispiel, die beweisen, dass auf einer inneren Ebene eine ununterbrochene Verbindung zur Umwelt besteht.

Demenz
Wenn sich die Seele zurückzieht
Hans Stolpe
Aquamarin Verlag
ISBN 978-3-89427-700-0

Gleichgewicht zwischen unseren verschiedenen Seelenkräften

Bei Demenz fällt unser Denkvermögen langsam aus. Zugleich werden andere Bereiche unserer Seele frei.

Diese können nun eine Entwicklung durchmachen.

  • Das Fühlen,
  • die Wahrnehmung,
  • das Spiel mit Farben,
  • die Entfaltung eines Gefühls für Schönheit und
  • vieles mehr.

Das kann dazu führen, dass eine demenzkranke Frau beginnt, eine neue Karriere als Kunstmalerin anzugehen.

Sie fängt in dieser Lebensphase an, eine neue geistige Kraft zu entwickeln, die sie bereichert.

Hans Stolpe: „So schwer und heftig die Demenz auch ist, bietet diese Krankheit uns auch eine Möglichkeit, etwas mehr Gleichgewicht in unsere Seelenkräfte zu bringen. Und die einseitige Überbetonung des Denkens zu durchbrechen.

Es ist wichtig zu erkennen, dass diese Frau – durch den geistigen Gewinn, den sie in ihrer letzten Lebensphase erwirbt, ein weiteres Leben auf andere Weise gestalten wird.

Sie wird das neue Leben als ein Mensch beginnen, dessen Seelenkräfte etwas mehr in Einklang miteinander gekommen sind, und nicht als ein einseitiger Mensch, der ein neues Leben sozusagen als „Kopf“ antritt.“

Am Ende steht dann: Der richtige Umgang mit Demenzerkrankten

Demenzerkrankte verlieren ganz allmählich den Kontakt zur Wirklichkeit. Im Umgang mit Demenzerkrankten gibt es einige Punkte zu beachten:

  • Gönne Ihnen Zeit und hetze sie nicht
  • Sprich einfache Worte, gut verständlich und sag, was du tust
  • bitte den Demenzerkrankten um Hilfe, wo dies möglich ist, damit er immer wieder aktiviert wird
  • behandelt ihn mit Respekt und Würde
  • lass ihm nach Möglichkeit freie Wahl


Validation nach Naomi Feil

Validation oder der wertschätzende Pflegeansatz wurde 1963 von Naomi Feil entwickelt.

Validation stellt sich die Frage:

Welches ist in der letzten Phase die sinnvollste Art und Weise, um mit dem Demenzkranken umzugehen?

Feils Ansatz war die Tatsache, dass in dieser Phase der Krankheit alle möglichen unverarbeiteten Erinnerungen aufsteigen, die noch verarbeitet werden wollen.

Daher ist es sinnvoll, von der Erlebniswelt des Demenzerkrankten auszugeben.

In der ersten Phase versuchte die Person, die für ihn die Pflege übernommen hatte, den Demenzkranken so weit wie möglich in die Wirklichkeit des Augenblicks zurückzurufen.

Doch nun, da dies nicht mehr gelingt und der Demenzkranke vor allem in der Vergangenheit lebt, ist es wichtig, in seine Erlebniswelt mitzugehen.

Denn, so stellt Feil fest, der Demente braucht nun die Anerkennung und Bestätigung der Welt, in der er lebt.

Bei der Validationsmethode geht es folglich um eine

  • Haltung voller Empathie, das
  • Einfügen in die Gefühlswelt des anderen und
  • um die Fertigkeit, aus dieser Haltung heraus Fragen zu stellen.

Empathie bedeutet in diesem Fall, dass man sich – mit ganzer, aufrichtiger Liebe im Herzen – in die Gefühlswelt des Demenzkranken hinein versetzt. Und zwar so, dass dieser spürt, dass er verstanden wird.

Ein berührendes Beispiel

zeigt das Buch "The Memory Book" (leider nur auf Englisch). In diesem authentischen Roman geht es um eine junge Frau, die an juveniler Alzheimer erkrankt.

Der Leser liest im "Memory Buch" mit, das zuerst Claire selber schreibt, das aber dann im Verlauf der Krankheit immer öfter von ihrer Tochter und Mutter geführt wird.

Besonders hart scheint das Schicksal von Claire, da sie einige Jahre ehe die Krankheit ausbrach, einen neuen Mann leben gelernt hatte und mit ihm ein Kind bekam. Da die Krankheit rückwärts verläuft, kennt sie alsbald weder ihr Baby noch ihren Mann. 

Doch eines Tages lernt sie in einem Cafe - in das sie sich rettet, weil sie nicht mehr weiß, wo sie wohnt und vom Regen nass ist - einen jungen Mann kennen, in den sie sich verliebt ...

So entsteht vor den Augen der Leser eine Möglichkeit, mit der Krankheit umzugehen und den Patienten bis zum Tod zu begleiten und ihm seine Würde zu lassen.

Buchtipps

Die Alzheimer Lösung
Das wissenschaftlich erprobte Programm zur Prävention und Behandlung von Alzheimer
Dr. Dean Sherzai und Dr. Ayesha Sherzai
ISBN 978-3-517-09739-8
Verlag Südwest

Alzheimer ist heilbar - Rechtzeitig zurück in ein gesundes Leben
Dr. med. Michaels Nehls
Verlag Heyne
ISBN 978-3-453-20100-2

Die Alzheimer-Lüge
Die Wahrheit über eine vermeidbare Krankheit
Dr. med. Michael Nehls
ISBN 978-3-453-20069-2
Verlag Heyne

Demenz
Wenn sich die Seele zurückzieht
Hans Stolpe
Aquamarin Verlag
ISBN 978-3-89427-700-0

The Memory Book: A feel-good uplifting story about what we will do for love (English Edition) von Rowan Coleman

Ursache und Heilungschancen von Alzheimer Demenz
Alzheimer - Vorbeugen ist besser als heilen
Alzheimer Demenz: Heilungschancen durch Naturheilkunde

Bilderverzeichnis

  • Ursache und Heilungschancen von Alzheimer Demenz: Geralt
  • Alzheimer – Vorbeugen ist besser als heilen: geralt
  • Alzheimer Demenz: Heilungschancen durch Naturheilkunde: Geralt
  • Alzheimer Demenz: Heilungschancen durch Naturheilkunde: Geralt

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