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Wie Verletzlichkeit dich innerlich stärker macht

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In diesem Text verwende ich die “Du-Form” da wir beide über Themen sprechen werden, die tiefgehend sind. Ich mag es bei solchen Themen lieber, dich per Du anzusprechen.

Ich bin Verena Sati von www.wominess.com dem Blog für leise & sensible Frauen.

Wie fühlst du dich, wenn du Gefühle zeigst, vor Menschen weinst, dich schämst oder jemand dich bloßstellt?

In solchen Moment bist du verletzlich. Es sind Situationen in denen du dich klein fühlst. Eigentlich auch eher solche Momente, die du ungerne fühlen möchtest.

Am liebsten würdest du sie unterdrücken?

In diesem Beitrag schauen wir uns einmal an, wie dich genau diese verletzlichen Situationen innerlich Stärker machen können.

 


Wann bist du verletzlich? 

Ich fühle mich gerade verletzlich. Beim Schreiben in einem Blog habe ich oft dieses Gefühl der Verletzlichkeit. Dazu kommen diese Gedanken “Wer will das denn schon lesen? Wenn interessiert es, was du da schreibst?”. Immer, wenn ich meine Kunst veröffentliche ist ein Gefühl der Verletzlichkeit dabei.

Ich stecke immer einen Teil meiner Selbst in meine künstlerischen Arbeiten. Dadurch spüre ich, wie ich mich öffne und mein Inneres anderen Menschen zeige. Etwas was ich als introvertierter Mensch gar nicht gerne mache. Doch die Kunst ist sozusagen mein Medium, um meine innere Gedankenwelt zu teilen.

Du fühlst dich also verletzlich, wenn du dich innerlich für andere öffnest. Es könnte schließlich sein, dass du negatives Feedback bekommst, Fehler machst, dich schämst oder jemanden wütend machst.

Vielleicht kommen dann direkt in dir selbst diese Gefühle hoch: Scham, Aggression, Traurigkeit, geringes Selbstwertgefühl, Schwäche.

Genau in diesen Momenten, wo du dich und dein Inneres öffnest bist du verletzlich.

 


Was das besondere an deiner sichtbaren Verletzlichkeit ist

Wenn es sich so schlecht für mich anfühlt, mich verletzlich zu zeigen, warum tue ich es dann?

Diese Frage habe ich mir lange gestellt. Du stellst sie dir vielleicht auch.

Wenn du dich verletzlich zeigst, öffnest du immer einen Raum zu dir selbst. Es ist eine Möglichkeit für andere Menschen dich wirklich wahrzunehmen.

Denn wenn wir anderen Menschen begegnen interessiert uns deren Geschichte. Wer sind sie? Wieso machen sie das in ihrem Leben? Was bewegt sie?

Die wichtigste Frage jedoch: Fühlen sie so wie ich?

Wenn du auf einen Menschen triffst, der die gleichen Gefühle und Gedanken dir gegenüber offen zeigt, dann kannst du mit ihm mitfühlen. Du kannst dich viel tiefgehender auf diesen Menschen einlassen.

Das baut tiefgehende Beziehungen auf.

So ist es, wenn du dich verletzlich zeigst. Du gibst mir die Möglichkeit mich in dich hineinzuversetzen, dich zu verstehen und mich dann selbst dir gegenüber zu öffnen. Denn vielleicht fühlen wir auf einer bestimmten Ebene gleich. Wir schämen uns für die selben Sachen, weinen in den gleichen Situationen oder spüren wahre Freude bei den gleichen Dingen.

Dich verletzlich zu zeigen bedeutet, dich zu öffnen auf einer Gefühlsebene und dich dadurch für die Menschen nahbar zu machen.

 


Lässt du Gefühle zu?

Bist du manchmal traurig, glücklich, beschämt? Erlaubst du dir, diese Gefühle zu fühlen?

Gefühle zu zeigen bringt dich in die Situation, dass du anderen Menschen sichtbar zeigst was in dir vorgeht. Nicht nur von uns negativ empfundene Gefühle sind schwierig zu zeigen. Oft sind es sogar die schönen Gefühle mit denen wir uns schwer tun.

Denn in unserer Gesellschaft gilt es oft als Schwach, wenn wir emotional sind.

Starke Menschen zeigen angeblich keine Gefühle.

Für mich ist es jedoch eher so, dass gerade die innerlich starken Menschen Gefühle zulassen und auch zeigen.

Du kannst als kleine Übung einfach mal versuchen dich gegenüber Menschen zu öffnen, die du schon kennst und denen du vertraust. Deinem Partner oder einer guten Freundin gegenüber. Vielleicht hast du vor ihnen schon einmal geweint. Wie haben sie auf dich reagiert?

Und ebenfalls die Frage: Wenn du Gefühle zeigst, wie reagierst du dann auf dich selbst?

 


Verurteilung von Gefühlen

Wenn du Gefühle zeigst, dann denkst du vielleicht dein Umfeld verurteilt dich dafür. Doch wie oft verurteilst du dich selbst dafür? Sagst du zum Beispiel zu dir, dass du “jetzt aufhören sollst zu weinen!” Wieder der angeblich starke Mensch sein sollst, der funktioniert und sich nicht von seinen Gefühlen so stark beeinflussen lassen sollte.

Du selbst bist in vielen Fällen dein stärkster Kritiker, der dich für Fehler oder Schamgefühle verurteilt. Hier ist es wichtig, dass du liebevoll zu dir bist. Wenn du weinen musst, dann weine. Bist du traurig oder einfach einmal wütend? Dann verdränge es nicht, sondern lass deinen Gefühlen freien lauf.

Je mehr du dich dafür öffnest deine Gefühle anzunehmen und zuzulassen, desto mehr findest du eine starke Verbindung zu dir selbst und deiner Seele.

Hast du dich sehr stark vor deinen eigenen Gefühlen verschlossen? Dann lass es in kleinen Schritten zu. Du kannst es machen, wenn du ganz alleine bist. Einfach einmal die Tränen laufen lassen, den Schmerz spüren und die unangenehmen Gefühle hochkommen lassen.

Das befreit dich!

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Verletzlichkeit zulassen – dich selbst mehr spüren

Kennst du dieses Gefühl mit dir selbst nicht mehr verbunden zu sein? Bei mir war dies der Fall, als ich lange Zeit meine Gefühle unterdrückt habe und damit keine Verletzlichkeit mehr zugelassen habe.

Ich fühlte mich wie eine Maschine und fand keine Verbindung mehr zu meinem Inneren.

Wenn du mit langsamen Schritten wieder mehr Verletzlichkeit zulässt, dann öffnest du dich innerlich auch dir selbst gegenüber. Du kannst mehr fühlen, was dich bewegt und wohin deine Seele dich intuitiv führt. Denn deine intuitive Ader ist eine gefühlvolle Verbindung zu deiner Seele, die weiß wohin dein Lebensweg dich führt.

 


Innerlich stärker werden durch deine verletzliche Seite

Mit jedem öffnen dir selbst gegenüber lernst du dich neu kennen. Welche Gefühle und Gedanken spielen sich in dir ab? Entdeckst du deine Seele und Intuition vollkommen neu?

Auf diesem Weg wirst du an manchen Tagen verzweifeln, da es gar nicht so leicht ist dich wieder innerlich zu öffnen.

Doch mit jedem Schritt kannst du mehr auf dich und deine Gefühle vertrauen. Du kannst spüren, dass es ein schönes Gefühl ist Verletzlichkeit zu spüren und damit auch Dinge loszulassen, die dich belasten.

Innerlich stärker wirst du, wenn du erkennst wie wundervoll du bist, dich selbst mehr liebst und annimmst und diese Stärke nach außen trägst.

Denn Verletzlichkeit zu zeigen und damit zu deinen Gefühlen stehen, dass finden andere Menschen bewundernswert.

Du weißt bestimmt, wie sehr die Menschen auf der Suche nach authentischen Menschen sind? Die Menschen, die ihr inneres Gefühlsleben mit uns teilen.

Genau zu diesen authentischen Menschen wirst du, wenn du offen deine Gefühle kommunizierst. Die Menschen in deiner Umgebung können so viel leichter eine Beziehung zu dir aufbauen, denn sie verstehen was du meinst.

Jeder von uns hat schon mal geweint, sich geschämt und Fehler gemacht. Wenn wir darüber sprechen, dann können wir anderen zeigen was wir daraus gelernt haben. Die anderen können uns wahrnehmen und wirklich sehen wer wir als Menschen sind.

Wie gehst du mit deiner Verletzlichkeit um? Schreibe es mir gerne in die Kommentare 🙂

 


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Bilderverzeichnis

  • Verletzlichkeit-macht-dich-stark-festival-der-sinne: Verena Sati
  • Verletzlichkeit-macht-dich-stark-festival-der-sinne: www.pexels.com
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