Was uns wirklich bewegt: Gedanken im Kopf

Unser Leben entsteht in unserem Kopf. Jede kleinste Muskelbewegung, jeder Herzschlag, jeder Atemzug … ja und auch jedes unserer Erlebnisse - alles passiert „zwischen unseren Ohren“.

Natürlich ist uns das bezüglich unserer Körperfunktionen klar. So erneuern sich doch auch unsere Zellen in bestimmten Abständen. „Gott sei Dank muss ich nicht daran denken, Luft zu holen, meine Fingernägel zum Wachsen zu bewegen und auch nicht daran, wie ich die Masche in meinen Schuhbändern binde.“, wirst du denken. Du brauchst nicht daran zu denken, weil für all diese Funktionen dein Kopf zuständig ist.

Wie entstehen unsere Erlebnisse im Kopf?

Für unsere Sicherheit sorgt ein anderer Teil in unserem Kopf. Dieser prüft ständig unsere Umgebung auf Gefahren. Und packt seine Erkenntnisse aus dem Erlebten in Schubladen im Gedächtnis. Im Laufe der Jahre entsteht eine große Datenbank, die uns hilft, rasch auf Gefahren zu reagieren. Zum Beispiel mit Flucht, schreien, kreischen oder Kampf.

Da wir aber Sekunde für Sekunde unzähligen Sinneseindrücken ausgesetzt sind, wählt unser Gehirn aus, was es in seinen Datenspeicher abgelegt wurde. Unser Körper verarbeitet Milliarden von Daten, die in oder auf unseren Körper hereinprasseln. Und nur ein Bruchteil dieser Informationen wird abgespeichert.

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Bei weitem sehen, hören, spüren, riechen oder schmecken wir das Wenigste von dem, was es tatsächlich gibt. Das Meiste wird ausgeblendet.

Wozu 

  • sollten wir die Ameise bemerken, die da am Rande unseres Gesichtsfeldes vor sich hin klettert? Ausgeblendet.
  • brauchen wir das monotone Autogebrumme der Großstadt, wenn wir im Garten liegen? Ausgeblendet.
  • sollten wir unser eigenes Parfum ständig riechen, es ist ja eh dauernd da? Ausgeblendet.
  • bemerken, dass der Hosenbund zwickt? Ausgeblendet.
  • das Blubbern im Magen und Darm? Ausgeblendet.

Wir sehen, es ist tatsächlich eine ganze Menge, dass da ohne unser Wissen ausgeblendet wird. Ganz schön eigenwillig, oder?

Wenn du deine Aufmerksamkeit bewusst auf das eine oder andere Detail in deiner Umgebung lenkst, nimmst du es wieder wahr.

Eva Laspas

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Die Filter unseres Lebens

Und so ist das mit allem im Leben. Dank unserer automatisierten Filter im Kopf bemerken wir beachtlich wenig, bzw. nur das, was unser Gehirn will.

Leider auch das Gute, Positive und Erfreuliche.

Das hat aber auch etwas Gutes, denn wenn wir hungrig sind, dann freuen wir uns, dass unsere Filter uns den Weg zum nächsten Würstchenstand weisen.

Diese Filter im Kopf stellen sich im Laufe unseres Lebens ein. Sie stammen aus unserer Erziehung in der Kindheit, werden durch Partnerschaften geboren, sind Teil unserer Kultur, unserer Sprache, werden auf Basis unseres Geschlechts erstellt. Auch unser Alter ist ein Filter.

Und unser Gehirn wendet sie Tag für Tag an. Ein Leben lang.

Alle Eindrücke laufen durch diese ganz speziellen Filter und werden aus- oder einsortiert.

Das führt so weit, dass unser ganzes Leben durch Teile unseres Gehirns gestaltet wird. Wie wenn du eine rote Brille aufsetzst. Du siehst alles rot getönt.

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Ein Beispiel, wie der Kopf das Erleben steuert

Nehmen wir als Beispiel einen Menschen, der irgendwann in seinem Leben erfahren hat, dass die Welt da draußen ungerecht ist. Irgendwann in seiner frühesten Kindheit hatte er ein für ihn traumatisches Ereignis. Und sei es nur, dass er keinen Kaugummi von der Nachbarin bekommen hatte, sein älterer Bruder hingegen schon. In einem bestimmten Alter ist Kaugummi sehr gefährlich, aber das „leer ausgehen“ war unlogisch für dieses Kind und daher traumatisch.

Bei diesem Menschen hat sich also dieser spezielle Filter gebildet und dazu ein ungutes Gefühl, dass die Welt ungerecht ist.

Nun überprüft sein Gehirn all die Dinge, die „sein“ Mensch Tag für Tag erlebt, durch diesen Filter.

Er wird täglich Erlebnisse haben, die ihn in seiner Ansicht bestätigen. Tatsächlich weiß er bald ganz genau: die Welt ist schlecht.

Da kann sogar eine neutrale oder positiv gemeinte Bemerkung wie: „Du hast heute ein schönes T-Shirt an.“, einen Wutausbruch auslösen. Weder ist der Satz schuld an dem Wutausbruch, noch der Sprecher, sondern nur der ganz spezielle Filter dieses Menschen, der die Welt als „ungerecht“ erlebt.

Er denkt sich vielleicht: „Der grinst so blöd, der meint das nicht erst, der will etwas von mir. Da werde ich wieder leer ausgehen.“ Oder: „Der hat das Wort ‚schön‘ so süffisant ausgesprochen, das war sicher ironisch gemeint. Die Welt ist einfach ungerecht.“ So lebt er sein Leben so lange in dieser vermeintlichen Ungerechtigkeit, …

Und wenn er nicht gestorben ist, dann lebt er noch heute.

Eva Laspas, Herausgeberin

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Erkenne deine Filter im Kopf

Es kann aber auch sein, dass unser Mensch durch einen Impuls von außen zu reflektieren beginnt. Er denkt über sein Leben nach, und erkennt seine Filter.

Impulse von außen können Bücher, Seminare, Gespräche oder aber auch Krisen sein. Immer dann, wenn wir Situationen ausgesetzt werden, die eher ungewöhnlich sind. Gelingt es uns in solchen Momenten (oder danach), uns ganz genau zu beobachten, lernen wir uns und unsere Filter kennen.

Man könnte sagen, die eine Hälfte unseres Lebens verbringen wir damit, Filter einzubauen, die andere, sie zu finden und wieder abzubauen. Lies dazu auch den Artikel: „So steuerst du mit deinen Gedanken dein Leben

Unser Kopf – und unsere Gedanken darin - kann wahrlich viel bewirken.

Deine

Eva Laspas

Eva Laspas

Eva Laspas

Expertin für Wahrnehmung und Kommunikation 

„Wie erkenne ich, wer ich wirklich BIN?”

laspas.at

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