Tibetische Medizin

Tibetische Medizin

Die tibetische Medizin ist ein ganzheitliches System. Wie die Chinesische und die Ayurvedische Medizin. Körper, Geist und Seele werden gleichsam beachtet und in den Heilprozess miteinbezogen.  

Autor Florian Ploberger ist ein Spezialist auf dem Gebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin. Mit diesem Buch "Tibetische Medizin" ehrt er wunderbares altes Heilsystem. 

Hier geht es um die Vermittlung der geistigen Botschaften einer alten Tradition.

Wunderschöne Bilder von alten Tafeln, sowie tibetische Landschaften und Pflanzenbilder machen das Lesen zu einer wahren Sinnesfreude.

Tibetische Medizin und Buddhismus

Die tibetische Medizin ist eng mit dem Buddhismus verknüpft.

Sie war von Anfang an ein integraler Bestandteil des Buddhismus. In alten Texten wird der Ursprung der tibetischen Medizin wie ein Märchen beschrieben:

Prinz Siddharta führte ein von Menschen abgeschottetes Leben. Eines Tages bemerkte er den Anblick eines alten Menschen. Eines kranken Menschen und eines Beerdigungsumzuges. 

Er war dadurch dermaßen geschockt, dass er sein abgeschiedenes Leben aufgab. Und sich auf die Suche nach dem Ursprung allen Leidens machte.

Nach langen Jahren der Suche erlangte er den Zustand der Erleuchtung. So wurde aus ihm Buddha, der Erwachte. Er gab seine Erkenntnisse an seine Schüler weiter. Die Essenz seiner Erkenntnisse wird als ‚die vier edlen Wahrheiten’ bezeichnet.

Astrologie und tibetische Medizin

Tibetische Astrologie beschäftigt sich hauptsächlich mit der Entstehung des Universums. Sowie der Position der Planeten, der fünf Elemente und chronologischer Abläufe.

Um ein qualifizierter tibetischer Astrologe zu werden, muss man fünf Jahre studieren. 

Zu den Haupttätigkeiten eines Astrologen gehört: 

  • die Beratungstätigkeit
  • die Erstellung medizinischer Horoskope und Amulette 
  • das Durchführen von Berechnungen, die ähnlich unserer Astrologie und dem Feng Shui bei Hochzeiten, Eröffnung von Büros und vor Reiseantritt oder dergleichen zur Anwendung kommen.

Leider gibt es so gut wie keine englische Übersetzung bzw. Literatur, die sich umfassend mit dem Thema tibetischer Astrologie auseinandersetzen. 

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Drei Hauptformen der Erkrankungen

Auch bei der tibetischen Medizin gibt es drei Hauptformen der Erkrankungen: Wind, Galle und Schleim. Ähnlich der ayurvedischen Medizin.

Über unterschiedliche Diagnosewege erkennt der Heiler, wo eine Disbalance vorliegt. (Urindiagnose, Berührung und Befragung)

Dabei wird als Ursprung allen Übels die Unwissenheit angesehen. Der Mensch sieht sich als von der Umwelt getrenntes Individuum. Darin liegt die Unwissenheit. 

Die Begriffe von „Ich“ und „Mein“ führen zur Entstehung der drei Geistesgifte. Diese führen zu Wind, Galle und Schleim.

Die Krankheiten werden eingeteilt in oberflächliche Krankheiten. Diese können aus falscher Ernährung oder Verhaltensmustern entstehen. Sie können relativ leicht behoben werden. Man sollte Ernährung und/oder Verhaltensmuster hierfür ändern.

Eine weitere Möglichkeit sind die Krankheiten, deren Ursache in diesem Leben zu finden ist. Sie resultieren aus Handlungen aus früheren Abschnitten dieses Lebens. Wenn sie nicht behandelt werden, können sie auch zum Tod führen. 

Dafür stehen mehrere Heilwege zur Verfügung. Wichtig ist dabei auch, dass der Patient die Absicht hat, in Zukunft keine negativen Handlungen mehr durchführen zu wollen.

Schwer heilbare und karmische Krankheiten sind eine weitere Möglichkeit zu erkranken.

Die Entstehung dieser Krankheiten basiert auf dem Glauben der Wiedergeburten und resultieren aus schlechten Handlungen, die in früheren Leben begangen worden sind.

Hier hilft nur durch innere Reinigung und verschiedene religiöse Praktiken. So wird das angesammelte negative Karma abgebaut.

Schließlich gibt es nach buddhistischer Auffassung auch unsichtbare Kräfte. Diese können einzelnen Lebewesen Schaden zufügen.

Dies sind Geister, die hinter Krankheiten stecken. Und diese können nicht ohne Hilfe von religiösen Praktiken, Übungen und Methoden bezwungen werden. Ist der Geist ausgetrieben, ist auch die Krankheit geheilt.

Zu diesem Beitrag gibt es auf unserem YouTube-Kanal auch das Video: "Gedankensalat und die TCM"

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Vier Therapiemöglichkeiten in der Tibetischen Medizin

Selbstverständlich sind die Ernährung sowie die Verhaltensmaßnahmen auf die tibetische Kultur und die geografische Lage des Landes abgestimmt.

Wie bei chinesischer und ayurvedischer Medizin sollte man auch bei der Anwendung der tibetischen Medizin auf die Unterschiede in Klima und Kultur achten und sie seinen Bedürfnissen anpassen.

In der tibetischen Medizin kennt man vier Therapiemöglichkeiten:

  • Richtige Ernährung
  • Korrektes Verhalten
  • Medikamente
  • zusätzliche Therapien, z.B. Akupunktur, Moxibustion und Schröpfen.

Die tibetische Medizin bedient sich ebenso der Kräuterrezepturen wie es die ayurvedische und chinesische tun. 

Es gilt die Annahme (wie auch schon Paracelsus bei uns sagte), dass nichts auf dieser Welt ohne Heilqualitäten existiert. 

Der menschliche Organismus besteht aus den gleichen fünf Elementen wie die Natur. Er steht mit ihr in enger Beziehung.

Daher wird nicht nur Kräutermedizin verwendet. Sondern auch Mineralien und in geringer Menge Tierprodukte.  Tibetische Ärzte greifen ausschließlich auf alte und bewährte Mischungen zurück.

Bei der Herstellung der Kräutermedizin wird darauf geachtet, dass die Pflanze an einem sauberen Ort stand.

Weiters wird der richtige Zeitpunkt der Ernte beachtet.  Schließlich werden etwaige toxische Bestandteile entfernt.

Anschließend wird die Pflanze getrocknet und in einer Mischung verarbeitet. Dabei wird ein Mantra rezitiert, das die Wirkung der Mischung erhöht:

"Täyatha om bekadze bekadze maha bekadze bekadze radza samud gate soha."

Eva Laspas, Herausgeberin

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Buchtipps:

Tibetische Medizin
v. Florian Ploberger
Bacopa Verlag
ISBN 3-901618-17-1

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