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So geht es: 6 praktische Tipps für mehr Umweltbewusstsein

6 Tipps für ein gesundes, umweltbewusstes Leben

 

Gastbeitrag von www.alte-hausmittel.de

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Wie empfinden Sie unser Konsumverhalten?

Leider sind viele Verbraucher sehr gedankenlos. Sie kaufen ohne genauen Plan ein. So werden viele Lebensmittel weggeworfen, die noch genießbar wären.

Derart verursachen wir Berge von Müll ohne an unsere Umwelt zu denken.

Völlig zurecht setzt sich Schritt für Schritt das Thema Nachhaltigkeit immer stärker durch.

Es gibt aber auch Menschen, die achten auf Herkunft und Art der Produktion bei ihrem Konsumverhalten.

Gehören Sie schon zu letzteren?

Noch nicht ganz?

Mit unseren Tipps helfen wir Ihnen, das Umdenken verstärkt zu demonstrieren.

 

1. Sinnvoll konsumieren

Warum vernichten wir in den Industriestaaten Berge von Lebensmitteln? Wir konsumieren zu viel, zu reichhaltig und ohne beim Einkauf nachzudenken.

  • Bitte überlegen Sie sich, was Sie die Woche über essen möchten.
  • Kaufen Sie bewusst das ein, was Sie dafür brauchen.
  • Machen Sie sich im Vorfeld darüber Gedanken, welche Mengen für den Einkauf sinnvoll sind. Sie finden im Lebensmittelgeschäft dennoch frische Tomaten, leckere Kirschen oder Kartoffeln vom Biobauern, die nicht auf Ihrem Einkaufszettel stehen?
  • Natürlich dürfen Sie diese Lebensmittel spontan einkaufen. Doch bitte verwenden Sie die Waren. Gut gekühlt halten sich Obst- und Gemüsesorten oft einige Tage frisch. So schmeckt auch der frisch zubereitete Salat im Sommer noch mit den Tomaten, die Sie vor Tagen eingekauft haben.
  • Sind Lebensmittel übrig, die Sie nicht wegwerfen möchten? Sehen Sie sich nach einem neuen Rezept um und verwerten Sie die Lebensmittel weiter.
  • Ein Beispiel: Haben Sie schon einmal aus schrumpeligen Kartoffeln eine leckere Kartoffelsuppe zubereitet?

 

2. Saisonal einkaufen

Warum müssen es im Winter Erdbeeren sein?

Erdbeeren als Weihnachtsdessert schmecken meist nicht süß und kosten ein kleines Vermögen.

  • Diese Beeren werden auf langen Wegen zu uns nach Europa transportiert.
  • Sie strotzen voller Konservierungsstoffe, damit sie haltbar sind.
  • Sie sind aufwendig verpackt in Folien und Plastikschalen.

Daher sind sie weder gesund, noch schmackhaft. Sie schaden der Umwelt und Ihrer Geldtasche.

Besser ist es, hiesige Produkte auf Wochenmärkten oder in regionalen Bio-Läden zu kaufen.

Hierbei bietet sich an:

  • Kaufen Sie auf Bauernmärkten regionale Produkte.
  • Konsumieren Sie Lebensmittel biologischer Herkunft.
  • Vielleicht haben Sie einen Bauern in Ihrer Nähe, der ab Hof verkauft?
  • Nehmen Sie einen Einkaufskorb (oder andere dauerhafte Gebinde) zum Einkauf mit.
  • Haben Sie einen Garten? Oder ein Blumenkistchen vor dem Fenster? Bauen Sie Gemüse einfach selber an.

 

3. Verpackung vermeiden

Nicht immer können wir auf einem Bauernmarkt, der meist nur einmal die Woche stattfindet, all unsere Einkäufe abwickeln.

Schließlich bietet auch der Supermarkt ein Warenangebot, das wir mit Pflege- und Haushaltsprodukten wie Spülmittel, Toilettenpapier oder Handcreme nutzen.

Warum sollten wir hier nicht noch die Tomaten oder den Käse mit nach Hause nehmen?

Wegen der paar Lebensmitteln würde ein 4 Kilometer Umweg mit dem Auto auch umwelttechnisch nicht positiv ranken. 😉

Aber auch im Supermarkt lässt es sich bewusst einkaufen.

Viele Märkte oder Discounter bieten Bio-Produkte an.

Haben Sie schon einmal Äpfel oder Paprika direkt in Ihren Korb gelegt und dadurch die Plastikverpackung bei frischem Obst und Gemüse vermieden?

Bewahren Sie einfach Ihren Einkaufskorb immer im Kofferraum Ihres Autos auf, so haben Sie immer eigene Verpackung mit!

In den letzten Jahren haben immer mehr Unverpackt Geschäfte eröffnet. Hier sind die Produkte ohne Plastikverpackung zu haben. Stattdessen können Sie alles in Gläser, Flaschen und Baumwollbeutel packen.

 

4. Fahrrad statt Auto

Wer das Rad zur Arbeit nutzt, hat schon viel für die Umwelt getan.

Warum müssen wir jeden Kilometer mit hohem Energieaufwand zurücklegen?

Der Kraftstoffverbrauch ist hoch, täglich belasten wir damit Natur und Umwelt.

Das muss nicht sein.

Radeln Sie öfter.

Gehen statt Busfahren macht fit und Sie ersparen sich das Fitnessstudio.

 

5. Fleischkonsum einschränken

Achten Sie auf den bewussten Umgang mit allen Ressourcen.

Das gilt für pflanzliche Lebensmittel ebenso wie für tierische Produkte.

Mit Bio-Fleisch konsumieren Sie Produkte, die den Einsatz von chemischen Düngemitteln und Pestiziden nicht zulassen.

Bei Fleisch und Fisch aus der Region, das Sie direkt beim Händler kaufen, wissen Sie, was Sie konsumieren.

 

6. Essen „retten“

Ein gesellschaftlicher Trend setzt sich fort.

Mittlerweile gibt es regelrechte „Essensretter“. Gerade in großen Städten gibt es bewusst lebende Menschen, die in der Nacht diese Lebensmittel heimlich “retten”.  Denn das „unauthorisierte Leeren von fremden Mülltonnen“ ist perverser Weise (zumindest in Österreich) verboten.

Es werden Kochpartys veranstaltet, wo das aus dem Müll gefischte „geklaute“ Essen lecker zubereitet und an Passanten zur Verkostung vergeben wird.

Und wenn sich Ihnen jetzt bei dieser Vorstellung der Magen umdreht – lassen Sie es gar nicht so weit kommen!

Verarbeiten Sie Ihre Lebensmittel immer bis zum letzten Stück. Werden Sie kreativ – lassen Sie sich etwas einfallen.

Wissenswertes zum Ablaufdatum:

Das Problem dabei ist das Gesetz, das vorschreibt, wie lange Nahrungsmittel (bzw. auch andere Produkte) verkauft werden dürfen. Das sogenannte „Haltbarkeitsdatum“ sollte in eine „gesetzlich geregelte Verkaufsfrist“ umgewandelt werden.

Das Wort „Haltbarkeit“ impliziert nämlich, dass das Lebensmittel nicht mehr zum Verzehr tauglich wäre. Was aber in den meisten Fällen nicht stimmt.

Ebenso im gegenteiligen Fall, wo Lebensmittel auch schon verdorben sein können, obwohl das Ablaufdatum noch lange nicht erreicht ist.

 

Fazit

Im Grunde geht es um Achtsamkeit mit den Ressourcen, die uns Mutter Natur zur Verfügung stellt.

Viele kleine Schritte im Leben zu Gunsten des Themas Nachhaltigkeit verändern die Welt.

Und wie das bei allen Veränderungen so ist:

Der erste Schritt liegt bei uns.

Bei mir und bei Ihnen. 😉

 

Gastbeitrag by Nick von alte-hausmittel.com

 

Bilderverzeichnis

  • 6 Tipps für ein gesundes, umweltbewusstes Leben: annca | pixabay

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