Money-Mindset – Geschichten rund ums Geld

Gastbeitrag Uta Nimsgarn 

Wenn du hier gelandet bist, dann hast du dich sicher mit Geld, Money-Mindset und auch mit Spiritualität auseinandergesetzt.

Wahrscheinlich hast du viele unterschiedliche Sichtweisen und Erklärungen zu Geld gelesen. Was Geld aus spirituellerer Sicht ist (z.B. Energie) und wo es herkommt (z.B. Universum). Manches davon geht mit dir in Resonanz, anderes nicht.

Du fragst dich vielleicht, ob Money-Mindset wirklich so wichtig ist. Oder auch, warum du nicht so viel Geld hast, wie du gerne hättest, obwohl du doch so viel an deinem Money-Mindset verbessert hast.

Ich habe eine jahrzehntelange intensive Reise zu diesem Thema hinter mir und ich teile mit dir meine Erfahrungen und Sichtweisen. Das, was ich mit meinen Kundinnen teile und von dem ich weiß, dass es funktioniert und echte Veränderungen bringt. Bei mir und bei meinen Kundinnen. Und diese Veränderung ist konkret messbar. In Umsatz. In Geld. In Zeit. Nicht nur in einem Gefühl. Das gehört auch dazu, ist aber nur die Vorstufe zum messbaren Ergebnis.

Money-Mindset: Die Brille, durch die wir auf die Weltschauen?

Ich glaube zum Beispiel nicht mehr daran, dass wir uns extra um unser Money-Mindset kümmern müssen. Aber ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir uns um unsere innere Geschichte kümmern müssen. Darunter verstehe ich die meist unbewussten Glaubensätze und Überzeugungen, wie die Welt ist und wie sie funktioniert. Das ist die Brille, durch die wir in die Welt schauen und alles beurteilen. Die schließt auch unseren Blick auf Geld ein.

Warum ich es nicht mehr getrennt sehe? 
Gegenfrage: Wenn du nicht genug Benzin im Tank hast, was machst du dann? 

Genau. Du fährst an die Tankstelle und tankst.

Arbeitest du da vorher an deinem Mindset? 
So nach dem Motto: Oh je, mein Tank ist leer. Anscheinend habe ich eine Benzin-Blockade, denn alle anderen können ja noch fahren, nur ich muss tanken… ich ziehe schnell noch eine Tarotkarte, welche Tankstelle und was mein Spirit dazu meint. Hoffentlich ist meine Beziehung zu Benzin gut genug, vielleicht hätte ich doch den Benzin-Mindset-Kurs buchen sollen …

Eher wohl nicht.
Ich war Banker und Betriebswirtin (VWA). Nachdem ich jahrelang die Money-Mindset-Schleife durchwandert habe, weiß ich heute wieder, dass Geld einfach Geld ist. Eine Ressource. So wie Strom, Benzin oder Sauerstoff.

Alles andere ist eine Geschichte, die wir drum rum gebaut haben. Auch als Gesellschaft

Hinter Geld verstecken sich viele andere Themen

Geld bietet sich dafür auch grandios an. Denn dahinter können sich viele andere Themen gut verstecken. Außerdem ist es ein gut funktionierendes Geschäftsmodell, mit dem man viele Menschen beschäftigt, abhängig und unbewusst halten kann.

Das ist der eine Grund, warum ich nicht mehr an ein extra Money-Mindset glaube. Es ist nicht notwendig. Und es gibt noch einen Grund.

Was ist denn Geld? Außer eine Ressource?

Alles, was du darauf antwortest, ist deine Geschichte, deine individuelle Sicht darauf. Geprägt in deiner Kindheit, von der Gesellschaft, der Bewertung deiner Erfahrungen und manches angelesen aus all den Money-Mindset-Büchern. Ja, es ist auch Energie. So wie alles Energie ist. Der Stuhl auf dem du sitzt, der Stein und deine Gedanken. Aber im Grunde ist Geld einfach Geld. Nicht mehr und nicht weniger. Mit den Eigenschaften und Nutzen von Geld z.B. als Tauschmittel.


Würde es für dich einen Unterschied machen, wenn du Geld einfach nur noch als Geld betrachten würdest?

Oft bekomme ich die Rückmeldung, dass alleine der Gedanke, diese Entscheidung (denn es ist nur deine Entscheidung, als was du Geld betrachtest) so viel Erleichterung gebracht hat.

Dann möchte ich auch gleich mit der Aussage aufräumen, dass Geld vom Universum kommt. Geld kommt immer von anderen Menschen.

Vielleicht willst du jetzt einen Moment innehalten und das nochmals lesen:

Geld kommt immer von anderen Menschen.
Oder hast du schon jemals Geld vom Universum auf dein Konto überwiesen bekommen? Und wenn du einen Geldschein auf der Straße findest, dann hat ihn ein Mensch verloren. Auch staatliche Unterstützung kommt von einem oder mehreren Menschen.

Ich persönlich glaube, dass dieser Glaube, dass Geld vom Universum kommen kann, sehr viele Menschen im Mangel hält. Vom Universum/Leben/Quelle erhalten wir Ideen, Inspiration, Hinweise, die wir dann umsetzen können und die dann auch zu einem Geldfluss führen können, aber kein Geld. Das ist ein extrem wichtiger Unterschied.

In meinen Augen kommt Geld idealerweise von anderen Menschen, weil ich ihnen diene. Sie mir mit Freude ihr Geld geben, weil ich und meine Arbeit ihr Leben besser machen. Selbstverständlich gibt es auch Menschen, die anderen, wie auch immer, das Geld aus der Tasche ziehen und betrügen, aber das ist nicht mein Weg.

Hätte ich gerne mehr Geld, dann heißt das, dass ich mehr Menschen noch besser dienen sollte, damit sie mir mit Freude ihr Geld geben.

Jetzt wird es schon für die eine oder andere etwas unbequem. Vielleicht, weil sie die Überzeugung hat, dass sie nichts zu geben hat, niemand etwas dafür bezahlt oder bezahlen kann, sie angestellt ist, es nicht so einfach ist oder welche Geschichte auch immer da aktiv wird. 


Hat das was mit Geld zu tun? Oder dem Money-Mindset?

Nein. Geld ist nur das Symbol oder der Auslöser des Themas. Das hat mich bei vielen Money-Mindset-Gedanken schon immer gestört, dass sie uns im Opfer halten. Wir müssen von "außen" gerettet werden z.B. vom Universum, das dann Geld schickt, wenn ich die richtige Affirmation sage oder Blockade löse. Anstatt, dass ich in mir nach der Lösung suche und es löse.

Eva Laspas

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Wieviel Geld traust du dir selber zu?

Wenn du wissen willst, wieviel Geld du dir selbst zutraust, dann brauchst du nur auf dein Konto schauen. Genau so viel. Allerdings ist das eine unbewusste Entscheidung von dir. Aber sie gilt. Du kannst sie jedoch jederzeit ändern. 

Ich bin davon überzeugt, dass es zuerst in uns beginnt. Also, bevor du jetzt losstürmst und mehr verkaufst, beginne besser mit der Frage, was du denn gerne erleben und erfahren möchtest. Denn dafür willst du ja das Geld letzten Endes.
Vielleicht willst du eine entspannte Zeit am Meer, eine gute Bildung deiner Kinder, ein behagliches Zuhause oder das Gefühl von Sicherheit oder alles zusammen und noch viel mehr.

Deswegen gebe ich meinem Geld ein Zuhause, bevor ich mir ein Geld- oder Umsatzziel setze und bevor ich ganz konkret damit anfange mehr zu dienen/zu verkaufen. 

Dann verbinde ich mich bewusst mit der Version von mir im Feld aller Möglichkeiten, die das Leben lebt, das ich mir wünsche. 
Was denkt sie? Was macht sie? Wie fühlt sie?

Und dann setze ich das um. Ganz praktisch, aber auch energetisch (Mindset). Hinter diesem Satz verbergen sich Tonnen von Aktivitäten und Schritten auf allen Ebenen. 

Wenn ich praktisch an meinem Business /Angebot arbeite, erkenne ich schnell und klar, welche alten Überzeugungen mir noch im Weg stehen, und die kann ich auflösen, heilen, integrieren oder loslassen. Manche werden direkt mit Geld zu tun haben, andere mit meinem Selbstwert oder meiner Fähigkeit, etwas Bestimmtes zu tun, wieder andere mit meiner Sicht darauf, wie Leben funktioniert und welche Erwartungen ich habe.

Jede Ausrede, jeder Grund, etwas nicht tun zu können, wird dann zu einem Geschenk.

Hast du eine liebevolle Beziehung zu dir selbst?

Merkst du, dass du genauso wenig eine Beziehung zu Geld brauchst wie zu Benzin oder Sauerstoff? Was du brauchst, ist eine echte, ehrliche und liebevolle Beziehung zu dir und all deinen inneren „Mitspielern“. So, dass du alle Ressourcen für dich nutzen kannst. Egal ob Benzin oder Geld.

Für mich bedeutet Spiritualität, dass ich meine Schatten in Liebe durchlichte, so dass immer mehr die Liebe durch mich wirken kann. Auch und besonders im Zusammenhang mit Geldthemen aller Art. 

Klingt vielleicht schwülstig, ist es aber ganz und gar nicht.

Dazu gehört

  • Mut. Mut, die Schritte zu machen, wenn alles in mir vor Angst zittert.
  • über meine inneren Grenzen zu gehen.
  • dass ich besonders dann sehr, sehr lieb mit mir umgehe, wenn ich scheitere oder hinfalle, wenn ich versage oder verzage.
  • dass ich meine alten Geschichten, Vorstellungen und Glaubenssätze so umschreibe, dass sie mich unterstützen und förderlich sind. 

Dazu kannst du dir auf meiner Webseite gratis

einen Journaling-Prozess runterladen,

der dich dabei unterstützt.

Und vor allem, dass ich mich traue groß zu träumen. Richtig groß. Meine Seelenwünsche ernst nehme und sie wahr werden lasse. Und frei, vor allem finanziell frei, werden wir erst dann sein, wenn wir Geld als Ressource ansehen können, die uns jederzeit verfügbar ist, wenn wir sie benötigen. Unabhängig davon, wie die Währung heißt oder welches Geldsystem vorherrscht. Wenn wir es in uns von all den Anhaftungen befreien. Wenn wir die volle Verantwortung für uns selbst und unser Leben übernehmen und sie nicht weiterhin an Geld abgeben. Wenn wir Geld nicht mehr länger als Ausrede für was auch immer nutzen.

Wenn wir auf dieser Ebene Geld gemeistert haben, dann sind wir auch bereit für die Gesellschaft ohne Geld. 
Was für viele jetzt schon ein großer Traum ist, weil sie dann die unter dem Thema Geld liegenden Schattenthemen in sich selbst weder erkennen noch heilen müssten. Nur ohne sie zu erlösen, wird es nicht funktionieren.

Ich habe mich für den Weg der Heilung entschieden. Den zu gehen, ist für mich wahre Spiritualität. Er macht mich frei. Ich erlebe es täglich. 

Welchen Weg willst du wählen? 

Denn alles ist immer nur eine Entscheidung. Deine.

Uta Nimsgarn
Spiritualität trifft Betriebswirtschaft
www.uta-nimsgarn.de

Eva Laspas, Herausgeberin

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Bilderverzeichnis

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Der letzte Zeitwächter - Das Spiel beginnt - Roman von Eva Laspas

"Letztlich ist es egal, welchen Weg du nimmst. Sie führen alle zu dir."

Ein Roman, der nicht unbedingt einer ist ...