Die Essenz der Zufriedenheit 

"Lieber Mensch, wie geht es dir heute?" "Ich bin zufrieden."

von Sandra Tina Held


Kennst du das auch? - Du denkst dir, dass du eigentlich zufrieden bist oder sein müsstest, nur nicht jammern.....denn es könnte ja viel schlechter, schlimmer, mehr im Argen sein. Doch es fühlt sich gar nicht friedvoll an. Was ist eigentlich zufrieden sein? "Ich bin zufrieden." sagt sich so leicht, während sich still und fühlbar all die ungelebten Träume, die Visionen entfernen.

Ich sitze gerade hier bei einer Schale heißem Kakao aus Guatemala, schreibe an diesem Text und weiß genau, dass es wichtig ist, die heutigen Energien, die durch mich in diese Worte fließen, ins Leben zu bringen. Im Kalender der 13 Mondinnen steht der heutige Tag, der 17.November 2022, im Zeichen der blauen magnetischen Nacht.

Intuition- Träume- Fülle

Diese Kraft erinnert uns daran, auch aus dieser Fülle zu schöpfen. Aus dem was da ist. Voll und ganz. 

"Bring es auf und in die Erde, aber befriede, ja beerdige es nicht nur mache fruchtbaren Boden daraus. Sieh´, mit dem Samen säest du den Keim, die Pflanze, die Frucht. Für die nächsten Generationen. Fühlst du es?" 

Nix fehlt mehr, alles da! Zufrieden? Frieden sei mit uns.

Schmal ist der Grad zwischen Zufriedenheit und Glücklich sein. Ich lade dich dazu ein, das nächste Mal in einem Gespräch, wenn "Sei doch zufrieden!" über deine Lippen kommen will oder du dir deine Gedanken mit diesem Satz selbst, ganz automatisch, beantwortest, dass du dich ganz bewusst fragst: "Habe ich schon alles gehört? Habe ich wirklich gelauscht?- den Worten dieses Menschen, meiner herzvollen Seele?"

Im Frieden sein mit der Zufriedenheit. Dabei hilft uns Spiritualität. Das Spirituelle an der Zufriedenheit ist, finde ich, dass sie uns doch zum Glück in uns führt. Denn einmal zufrieden, also am "Ziel", spüren wir trotzdem tief in uns eine Unruhe, ein Sehnen... Wir ahnen, das da noch etwas in uns schlummert.

Das Potential, das Glück liegt wie in Allem, auch in uns Menschen. WIR sind die Denker, die Macher, die Schöpfer. Und doch ist da diese Spaltung, Einseitigkeit und Trennung, die uns erinnern will, wo wir das Eine wollen und das Andere tun.

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Auch Zufriedenheit kann unzufrieden machen

"Checkst´ das?" "Checkst´ das, bist a scho so weit, bist a scho Level 9, Stufe 11?"
Wir Menschen sind so gerne unzufrieden zufrieden, dass es uns ständig ums weiter, besser, mehr....mehr...geht. Nebenbei sprechen wir auch viel von Spiritualität, vom Göttlichen und fühlen uns gleich-zeitig noch nicht genug und noch nicht so weit. So, dass wir gar nicht bemerken, wie wir auf dem Weg zu mehr Zufriedenheit, kämpfen, rangeln, keuchen und um uns schlagen.

Vielleicht liegt es daran, dass die Zufriedenheit meist in unserem Denken oder im Schönreden entsteht. "So beruhigend, man könnte fast einschlafen." Abgelenkt von unserer wahren Essenz, unserem Wesen- dem Glückskind. Wie auf einer Kinoleinwand zeigt sich da ein zutiefst menschlicher Film.
Ein Film in dem wieder einmal jeder, wenns ums Ganze geht, die Hauptrolle zwar haben, dann aber doch nicht wirklich verkörpern will. Wollen wir den Alleingang oder geht´s echt um jede Einzelne, jeden Einzelnen von uns? Es geht wirklich ums`Ganze! Dem Leben geht es ums Ganze.

Die Zufriedenheit ist uns Ent-wicklungshelferin. Macht sich die Zufriedenheit breit, meldet sich das Leben in uns. "Und jetzt?2 fragt es uns. Ja, wir können den Unterschied zwischen Zufriedenheit und Glück fühlen und spüren. Manchmal, wenn wir zufrieden sind, sprechen wir so von Spiritualität, als ob sie noch gar nicht da wäre, gar nicht in uns wäre.

Als ob sie der eine Mensch hätte und der andere nicht. Als wär sie ein Vogerl, dass an manchen Tagen vorbeifliegt und an manchen eben nicht. Auch das Glück ist kein Vogerl. Dem Gott und der Göttin in uns sei Dank, sind wir beseelt, Menschen und Verkörperungen, fühlende Wesen. Wir sind mehr. Und Miteinander geht es weiter. Schritt für Schritt. Atemzug für Atemzug.

Wir sind das Leben

Das Spirituelle am Leben ist das Leben. WIR sind das Leben. Du und ich. Ganz da. Jetzt. In dieser beSinnLichten Zeit können wir das wieder schnuppern. Mit und ohne Weihnachtsduft. Aus der Tiefe und aus dem Verborgenen strömt es, klingt es, schwingt es:

"Mensch du bist heilig, von Geburt an! Feiere das Leben, diese Vielfalt in Hülle und Fülle! Weihnachten, Geburtstag, Ostern- alles zu gleich, du bist reich." Der heutige Tag kommt so nie wieder. Er ist ein Geschenk.

So können wir es erst erahnen. Dank unserer AhnInnen. Danke Mama, danke Papa. Danke Mutter....Erde....danke Vater...Himmel. Sicher ahnst auch du schon und erinnerst dich an sie.
Diese Erinnerung ist wie ein Gebet an Deine Ahnen und Ahninnen. Ein Gebet, ein liebevoller Gedanke. Unsere AhnInnen sind nicht nur im November, Dezember bei uns....sie sind immer da! "Frieden ist in mir!" Frieden ist in uns allen und will einfach genährt sein. Was gibst du dem Frieden heute?

Oh, du liebes Leben, du erleuchtest unser Sein, wie der Sonnenstrahl, der uns täglich, im Frühling, im Sommer, im Herbst und auch jetzt im Winter küsst. Nein, nicht nur wenn ich meine Augen aufmache, sondern auch wenn ICH die Schleier lichte, den Vorhang öffne und meine Lebensbühne als die solche erkenne. Frieden in mir, ist der Anfang vom GlückICHsein.

Jeder mag Frieden, weil er uns so sanft macht, weil er uns entwaffnet und uns wieder menschlich sein lässt, ganz bei uns selbst, atmend, fühlend und im Miteinander atmend, mitfühlend.

Lasst uns so, ganz neu mit und aus unseren Augen heraus auf die Welt, die Erde, auf die Menschen schauen. Sei nicht einfach zufrieden. Gibt dich nicht nur dem Frieden hin, gib dich dem ganzen satten Leben hin und empfange.
Was siehst du jetzt? Die Zufriedenheit ist wie eine Geburtswehe- du bist sie nicht, du reitest sie und so führt sie dich durchs Tor, leitet und läutet die Geburt ein.
Hallelujah! Als Glückskind bist du geboren. Du bist da!

Friede, Freude und Gesundheit, in dieser großen Wandelzeit.

Eva Laspas, Herausgeberin

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