So gelangt deine Partnerschaft wieder zu Intimität und lustvoller Hingabe

Badest du in himmlischer Liebe? Genießt du göttlichen Sex? Nein?

Warum ist das nur so schwer? Weil unser modernes Leben sehr stressig geworden ist. Manchmal braucht es Inseln der Regeneration. Das Zusammensein mit einem Partner kann dabei zu einer solchen werden. Wahre Intimität entsteht, wenn man sein Herz öffnet.

Tiefe Erfüllung

Kaum ist die Beziehung ein paar Jahre alt, scheint der siebte Himmel immer ferner. Heilpraktiker und Schamane Stefan Limmer zeigt uns in seinem Buch „Himmlisch lieben und göttlich vögeln“ den Weg zu neuer Intimität und tiefer Erfüllung.

Er nimmt uns mit auf die Reise zu den Tiefen unserer Seele unter den vier wichtigsten Aspekten unserer Liebesfähigkeit:

  • Selbstliebe - die Öffnung nach innen.
  • Nächstenliebe - die Öffnung für einen anderen Menschen.
  • Hingabe - die Fähigkeit uns voll und ganz einzulassen.
  • Ekstase - Grenzen auflösen.

Das gelingt wirklich: Durch Hingabe des Egos. Doch oft sind in Partnerschaften die Wege der Zweisamkeit eingespielt wie breite Trampelpfade. 1+2=3

Bequem, aber auch langweilig. Der Reiz der Begegnung ist vergangen, das 08/15 hat die Sinnlichkeit gekillt, der Intimität fehlt das gewisse „Etwas“. Das Herz. Die Hingabe. Das Spielerische. So kann es vorkommen, dass zwei Menschen, die einander lieben, nebeneinander herleben und dabei an ihren nicht gelebten Wünschen und Sehnsüchten „verdursten“.

Des L(i)ebens Lust – Erotische Poesie

Buch: Des Liebens Lust

Poesie kann ein magischer Moment in Leben sein.

Worte verbinden, vereinen, verweben sich.

Inneres drückt sich durch Äußeres aus.

Erotische Poesie.

Was wünschen wir uns?

In unseren Liebesbeziehungen wünschen wir uns Liebe pur und prickelnden Sex. Meist fehlt es aber nach einiger Zeit an beidem. Die Gefühle gehen im Alltag unter, daraus erwachsen Enttäuschung und Frust, der Sex wird immer fader.

Im Buch „Himmlisch lieben und göttlich vögeln“ zeigt uns der Autor Stefan Limmer, wie wir sowohl Liebe als auch die Sexualität in unsere Partnerschaft zurückholen können. Wie so oft, wenn es darum geht, unsere Beziehungsfähigkeit zu verbessern, beginnt die Reise bei uns selbst.

Gehen wir wirklich liebevoll und großzügig mit unseren eigenen Macken und Schwächen um? Denn bedingungslose Eigenliebe ist die Türe zu einer glücklichen Beziehung, zu vertrauensvollen Begegnungen mit dem Partner, in denen wir auch den Mut finden, uns so zu zeigen, wie wir wirklich sind.

Das Geheimnis ist die Hingabe an das Du. Körperliche Ekstase ist dann ein weiterer Schritt zu einer erfüllten Partnerschaft. Durch kraftvolle Rituale und Übungen können wir alte, oft aus dem Familiensystem übernommene Beziehungsmuster auflösen, unser Herz heilen und alle Hemmungen und Tabus auflösen, die leidenschaftlichem erfüllenden Sex und tiefer Liebe im Wege stehen.

Glaubenssätze – unsere mentale Lustblockade

Die besten Tipps zur Steigerung der Lust und Sinnlichkeit nützen nichts, wenn das lustvolle Genießen durch unbewusste Glaubenssätze verhindert wird.

Glaubenssätze können uns daran hindern, Lust und Sinnlichkeit zu empfinden.

Stell dir vor, du willst Lust erleben und zu neuen Ufern fliegen, aber der Pilot (dein Kopf) weigert sich, die Maschine zu starten. Daraus wird dann nichts. Zurück bleibt das unbefriedigende Gefühl von “Gas geben und gleichzeitig bremsen“, ein Zustand, der früher oder später beim Motor zu Schäden führen wird.

Nun ist der Mensch natürlich keine Maschine, und dennoch führt dieses Hin und Her von Kopf und Bauch, Verstand und Lustgefühl auch hier zu Stagnation und Blockaden.Wir reiben uns zwischen fließendem Loslassen und starrem Widerstand. Unterschätze diese innere Sperre der einschränkenden Glaubenssätze und aktuellen Tabus nicht. Sie wirken oft unbewusst, sorgen für Anspannung und Verkrampfung statt Lockerung und Loslassen.

Eva Laspas

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Die Autoren Thomas Künne und Christina Stägert haben in einem Kapitel ihres Buches Lustvoll lieben typische Überzeugungen für dich zusammengetragen, die lustvolles Erleben lähmen oder sogar im Keim ersticken können. Damit sie nicht negativ erscheinen, haben sie sie ins Positive umgewandelt, doch der Inhalt bleibt derselbe.

In einer persönlichen Checkliste kannst du deinem mentalen Lustprogrammen auf die Schliche kommen. Auf einer Skala von 1-10 beantwortest du acht Fragen beispielsweise „Ich kann mich gut leiden, ja, ich liebe mich selbst.“ Oder: „Sexualität und Spiritualität passen gut zusammen.“

Schlüssel zur Intimität: Selbstliebe 

Auszug aus dem Buch „Himmlisch lieben und göttlich vögeln“: „Warum aber tun sich die Menschen so schwer mit der Selbstliebe? Warum können wir uns nicht einfach so annehmen, wie wir sind?

Das hängt vor allem mit unserer Herkunft zusammen, mit unserer Erziehung, mit den vielen ‚Neins‘, die wir tagtäglich in unserer Kindheit zu hören bekamen und bekommen. Wir haben schlicht und ergreifend nicht gelernt, uns selbst in unserer Ganzheit so zu lieben, wie wir sind.

Von frühester Kindheit wurden wir stattdessen trainiert, dass wir uns Liebe verdienen müssen und dass Anerkennung nur über Leistung kommt. Wir durften nicht so sein, wie wir sind. Die Wenigsten wurden in ihrem ganzen Sein einfach bestätigt und bedingungslos geliebt. Als Erwachsene führen wir dieses absurde Spiel in vielerlei Facetten einfach weiter, ohne uns wirklich Gedanken darüber zu machen, was wir eigentlich tun und was das mit uns macht. Wir versuchen weiter über Anpassung, Selbstverleugnung, Leistung usw. Anerkennung im Außen zu bekommen, anstatt zu überlegen, was wir tun können, um uns das selbst zu geben.

Was können wir tun, um uns all das geben zu können?

Als erstes dürfen wir uns darüber im Klaren sein, worin unsere ganz persönlichen Traumata und Beschränkungen bestehen, die dazu geführt haben, dass wir uns nicht so lieben und anerkennen können, wie wir sind.

Wir dürfen uns fragen, welche Verletzungen dazu geführt haben, dass wir uns vielleicht einen Schutzpanzer angegessen haben, dass wir vielleicht in einem Suchtmechanismus geraten sind, dass wir vielleicht krank geworden sind. Alles hat einen tieferen Grund.

Die Frage nach dem ‚Warum?‘ ist also der erste wichtige Schritt auf dem Weg zur Selbstliebe. Wenn wir erkannt haben, was uns daran hindert, uns selbst zu lieben, können wir daran gehen, etwas in unserem Leben zu ändern.“

Wie finde ich heraus, was ich wirklich will?

Nun, genau das ist die Krux. Du findest es meist dann, wenn du sehr gut im Spiegel deines Partners lesen kannst. Ja, das sind genau die Dinge, die dich so furchtbar stören. 

Oder du suchst dir Unterstützung von Außen. Ein Coach deines Vertrauens. Paarweise oder du alleine, wenn dich etwas stört. 

Carmen Hintermüller arbeitet mit Frauen und stärkt ihr Selbstbewusstsein. In Artikel "Wie du deine Herzenswünsche zu Zielen machst und diese mit Selbstliebe erreichst" zeigt sie dir wie du in 3 Schritten plus 3 Übungen, wie du erkennst, was du wirklich willst. 

Das hilft in erster Linie dir, da du dich selber besser kennen lernst und dadurch auch deiner Partnerschaft.

Und so geht es zu zweit

Sorge für einen ungestörten Zeitraum, in dem ihr vollkommen ungezwungen und natürlich aufeinander eingehen könnt. Ihr solltet frei von jeglichen Termin- und Zeitdruck sein. So könnt ihr euch ohne Erwartungen treffen und euch im Fluss der Sinnlichkeit treiben lassen. Sich öffnen, heißt Intimität zu leben.

Oft fällt es uns schwer, im eigenen häuslichen Umfeld gänzlich abzuschalten und loszulassen, denn der Alltag und seine vielfältigen Aufgaben begleiten uns unterschwellig.

Deshalb kann ein Wochenendausflug, zum Beispiel in ein Wellnesshotel, magische Momente der Intimität ermöglichen.

Intimität: Der Weg ist das Ziel

  • Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um mit dir, deinem Partner und der Welt in einen liebevollen Eingang zu kommen.
  • Erkenne die vielen Pluspunkte deines Körperlandes als Stationen zu einem erfüllten Liebesleben, reise auf dem Körper wie bei einer Urlaubsreise:
    • Stell dir vor, du willst mit deinem Wohnmobil in die Toskana reisen.
    • Du startest, ohne die Route exakt geplant zu haben.
    • Du weißt, dein Ziel liegt irgendwo in Italien.
    • Unterwegs hälst du an besonders malerischen Orten und Städtchen an.
    • Du nimmst dir Zeit und Muße für interessante Begegnungen mit Menschen und Kulturen.
    • Am Ziel angelangt, denkst du immer noch erfüllt an die eigentliche Reise zurück, geprägt von unvergesslichen Eindrücken und Begegnungen.

Du erkennst und verstehst: Der Weg ist das Ziel

Klingt das noch fremd und ungewohnt für dich? Oder steigt in dir bereits ein Gefühl der inneren Freude auf? Gefällt dir der Gedanke, sich Zeit für sich zu nehmen, ohne dies als Egoismus zu werten? Bist du es dir wert, diesen Weg (nach innen) zu beschreiten?

Drei wichtige Punkte

1) Sei dein bester Freund!

So wie du in schweren Zeiten für Freunde da bist, sie bestmöglich unterstützt und sie durch deren Lebensphasen begleitest, ohne sie zu kritisieren, so darfst du auch mit dir selbst verständnisvoll umgehen.

2) Schenke dir Zeit!

In unserer schnellen Gesellschaft wird das "Gut Zeit" immer wertvoller. Fang ganz spielerisch an, täglich 15 Minuten für sich selbst abzuzweigen, vielleicht setzt du dich einfach auf die Couch und trinkst eine Tasse Tee.

Lebe deine Sinnlichkeit - lebe deine Zärtlichkeit!

Meditation Sinnlichkeit (Mockup)

Du möchtest dich wieder spüren?

Du wünschst dir einen Partner und Zweisamkeit?

Mit dieser Meditation kommst du in einen entspannten Zustand um deine Magie wieder zu entdecken, dich zu spüren und Liebe anzuziehen.

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3) Lobe dich selbst!

Wann hast du dir das letzte Mal selbst auf die Schulter geklopft?

Oder machst du dies nur bei anderen Personen und vergessen sich dabei selber?

Sagst du öfter mal zu dir: „Heute gefalle ich mir!" oder auch:

„Heute bin ich vollkommen zufrieden mit mir selbst!“

Wenn du unsere Tipps liebevoll umsetzt, beschäftigst du dich auf positive Weise täglich mit dir selbst und stärkst zugleich dein Selbstbewusstsein.

Du wirst viele wunderbare Dinge an dir entdecken. Du wirst staunen wie viel Schönes und Unerwartetes aus dir erwachsen darf!

Abenteuerreise versus Langeweile?

Es liegt nun an dir, wofür du dich in deinem weiteren Leben entscheidest:

  • für dich selbst oder gegen den Menschen, der du in deinem Innersten wirklich bist
  • für authentische Begegnungen mit der Welt oder dagegen
  • für den Mut oder für die Angst
  • für eine aufregende Beziehung mit prickelndem Sex oder für Langeweile, Frust und Lethargie
  • für die Liebe oder dagegen.


Eva Laspas, Herausgeberin

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Buchtipps

Lustvoll lieben
Akupressur, Yoga und Co. für neu erlebte Intimität und Lebensfreude
Thomas Künne und Christina Stägert
Verlag Mankau
ISBN 978-3-86374-452-6

Himmlisch lieben und göttlich vögeln
Rituale und Seelenreisen für Vertrauen und Hingabe
Stefan Limmer
Verlag Arcana
ISBN 978-3-442-34201-3

3 Punkte wahre Intimität zu leben
Lustvoll lieben. Auszug aus dem gleichnamigen Buch
Der Weg ist das Ziel. Lustvoll lieben.

Bilderverzeichnis

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