Religio – Zurück zum Ursprung? Ein philosophischer Ausflug.

Bist du auf der Suche nach der Erleuchtung? Nach Religio, der Anbindung an etwas, was du glaubst verloren zu haben?

Um dich nicht alleine zu fühlen?

Ich sage dir, du bist niemals alleine.

Dann wir sind alle verbunden.

Miteinander.

Und daher auch mit Allem Was Ist.

Egal wie wir das nennen.

Wie kommen wir aber zu einem Seinszustand, wo wir uns 

  • ständig alleine fühlen?
  • so sehr nach der Nähe von einem anderen Menschen sehnen, dass wir bereit sind, uns zu verbiegen?
  • gegenseitig verletzen, heruntermachen, bestehlen…?

Da scheint es doch tatsächlich so, als hätten wir uns entfernt von unserem Ursprung.

Und ja, wir haben uns entfernt.

Von der universellen Wahrheit.

Davon, dass wir alle EINS sind.

Der Ursprung der Trennung

Religio – die Rückbindung. Das Wort "Religio" kommt aus dem lateinischen. Es heißt "Rückbindung".

Es bedeutet, man hat die Verbindung zu etwas aufgegeben. Und möchte sie nun wieder herstellen.

So weit, so gut.

Das Wort „Religio“ steckt auch im Wort „Religion“.

Und diese versprechen uns, dass sie uns dabei helfen, die Verbindung wieder herzustellen.

Das ist auch gut.

Es soll die Verbindung zur Wirklichkeit, Wahrhaftigkeit und unserem Ursprung sein.

Denn, so sagen die Religionen, wir haben uns von Gott (wobei hier die Namen wechseln) entfernt. Und müssten nun danach streben, uns die Anbindung wieder zu verdienen. Doch das Wort „verdienen“ impliziert, dass es etwas außerhalb von uns ist. Etwas, das nicht unser Seinszustand ist. Oder unser Geburtsrecht.

Das ist schlecht.

Stelle dir vor, du müsstest es dir verdienen, Teil deiner Familie zu sein. Und dafür Steuer bezahlen …

Die Religionen erzählen seit tausenden von Jahren, dass wir getrennt wären. Und uns die Anbindung erst verdienen müssten. Indem wir Ablass bezahlen. Und unsere Süden bereuen. (Woran sie gut verdienen. Nun ja, gutes Marketing verkauft die schlechtesten Inhalte.)

Jedoch: Angst ist der schlechteste Weg, etwas zu erreichen. So kommen wir nicht weiter. 

Wenn wir aber in die Liebe gehen, erkennen wir, dass wir bereits verbunden sind.

Immer.

Wozu leben wir?

Was ist der wirkliche Grund unserer Anwesenheit hier auf Erden?

Ist es unsere Bestimmung, Tag für Tag im Trott vor uns hin zu wursteln?

Oder steckt ein tieferer Sinn dahinter?

Immer mehr Menschen gelangen immer früher an einen Punkt im Leben, an denen sie den Lebenssinn suchen.

Früher oder später gelangen wir alle zu der Erkenntnis, dass der wirkliche Grund der ist, unser spirituelles Bewusstsein zu entwickeln. Zumindest in unserem Kulturkreis.

Irgendwann erkannte der menschliche Geist erstmals seine Spiritualität.

Dieser Beitrag ist Teil der Themeninsel "Retreat - Dein Weg zur inneren Freiheit

Erkannte, dass es neben der dinglichen Welt noch eine andere, tiefer gegründete Welt geben müsse. Eine, die er durch Intuition und Inspiration, durch Phantasien und Traum erfahren konnte.

Bedeutende Zeugnisse dieser Entwicklung sind die Schöpfungsmythen aus aller Welt. Sie alle besitzen gewisse Gemeinsamkeiten.

Ein indianisches Wort sagt dazu: „Die Menschen müssen das tun, was die Götter zu Anfang taten.“ Was heißen soll, dass die Menschen schöpferisch tätig sein müssen. Dazu bedarf es einer beständigen Verbindung zu ihrer Schöpfergottheit...“ (aus ‚Die Schöpfermythen der Menschheit’, Dietmar Först)

Religio - nen und Gott

Was ist nun unser ‚spirituelles Bewusstsein’?

  • Hat das mit Kirche und Religionen zu tun?
  • Oder doch mit Gott?
  • Oder ist es einfach ein Lernen aus unseren Fehlern?
  • Und das Reflektieren darüber, das uns Stufe um Stufe weiterbringt?
  • Bis wir eine tieferen Sinn im Leben erkennen?

Vielleicht hast du es schon bemerkt, ich glaube nicht an die Institution der Kirche. Ich habe schon immer an eine Form von Gott geglaubt. An eine Energie, die auf unsere Hingabe (in Form von Dankesgebeten oder Danksagungen) antwortet. Indem sie Energieströme lenkt. An Mutter Natur, die in ihrer unendlichen Weisheit die Erde und alles Leben auf ihr gestaltet.

Später erkannte ich, dass ich es selbst bin, die diese Energieströme lenkt. Indem ich etwas denke, sage oder danach handle.

Mittlerweile glaube ich nicht mehr. Mittlerweile weiß ich. Ich fühle es.

Ich bin verbunden mit Allem Was Ist.

Alles Was Ist

In der östlichen Philosophie heißt es, dass wir durch den Faktor der Energie (Qi) mit allem verbunden sind.

Dass wir alle eins sind.

Als ich begann, mich mit der TCM zu beschäftigen, kaufte ich mir das große Buch vom Qi. Ich wollte diesem Begriff auf den Grund gehen. Ihn be-greifen.

Was ich erhielt, war ein A3 Buch, das so dick war wie früher die Telefonbücher. Ich war völlig überfordert.

Dieses riesige Buch beschrieb, was Qi ist?

Stelle dir den Umfang des Buches vor. Mit kleiner Schrift, Zeichnungen, Beschreibungen, Skizzen, Darstellungen – alles voll mit Qi. Der Autor hatte die Beschreibungen hunderter Philosophen zusammengetragen. Alles nur, um es dem Qi zu widmen. Zu verdeutlichen, was Qi ist.

Ich kämpfte mich durch die ersten paar Seiten. Zurück blieb die Erkenntnis:

Alles ist Qi.

Daher sind wir auch alle miteinander verbunden.

So ist es auch mit dem Qi – es gibt feines Qi, der als ein leichter Sommernebel am Morgen über dem Meer schwebt. Es gibt aber auch den Nebel, bei dem man nicht einmal mehr die eigene Hand vor Augen sieht. Und dazwischen gibt es zahlreiche weitere Variationen von Nebel.

Dichtes Qi in einem Stein, lockeres in der Luft.

So sind wir also alle miteinander verbunden und derart auch verbunden mit (oder in) Gott. Wir sind Teile Gottes.

Wir tragen Gott in uns. Daher sind wir Gott.

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Eva Laspas

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Quantenphysik

Die Quantenphysik kann es jetzt sogar schon beweisen, was Menschen seit jeher wussten. Instinktiv fühlten. Und über die Jahrhunderte vergessen hatten. Weil sie diejenigen systematisch umgebracht haben, die wussten und fühlten. Doch was nützt es uns, wenn wir uns das mit den Quantenteilchen nicht mit ins praktische Leben nehmen?

Wenn es nur das eine gibt: Alles Was Ist.

Bin ich Teil dieses Alles was ist? Ja. Und du auch. Und Gott auch. Darum sind wir Alles was ist.

Darum sind wir Gott.

Und niemand ist alleine oder getrennt.

Niemand muss sich das „verdienen“.

So ist auch die Angst vor dem Sterben unbegründet.

Kein Fegefeuer (außer dem, das wir uns selber machen durch unsere Ängste…) und keine Erbsünder.

Nur Liebe.

(Lies dazu die "Gespräche mit Gott" von Neale Donald Walsch)

Was nun – Religio oder doch nicht?

Über die Jahre habe ich viele Bücher gelesen und rezensiert. In einem stand – in etwa zitiert:

Wir wären alle schon erleuchtet, wenn wir nicht immer vor lauter Suchen im Außen daran vorbeirennen würden.

Und so ist es.

Indem wir ständig versuchen, uns an etwas im Außen (Religio) zurück anzubinden, vergessen wir, dass wir ja Teil dieses Ganzen sind.

Wir es daher in uns tragen.

Die ganze Zeit. Jede Stunde, jeden Tag.

Darum höre auf zu suchen.

Beginne zu leben.

Alles Was Ist.

Religio - Zurück zum Ursprung (Pin)
Alles Was Ist. (Pin)
Ursprung oder Trennung? (Pin)

Bilderverzeichnis

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