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Superkörner – kleine, feine Energiespender für den Alltag

Superkörner - Wie wir wirksam die Weizenwampe verhindern

Neue Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass unser überzüchtetes Getreide mit seinem hohen Glutengehalt mehr belastet als nützt. Daher ist es kein Wunder, dass besonders der alltäglich verwendete Weizen zunehmend in Kritik gerät.

Um dem Dilemma zu entkommen, haben die Autoren dieses Buches eine ganze Reihe anderer Getreidearten unter die Lupe genommen. Einkorn, Emmer, Urkorn, Roggen in seiner Urform, Hirse und Hafer. Außerdem die Arten Amaranth, Quinoa und Buchweizen.

Diese Getreidearten sind vollgepackt mit gesunden Inhaltsstoffen, die wichtig sind, um unserem Körper Energie zuzuführen. Damit bereichern Sie mit ihren wertvollen Vitalstoffen unsere Küche vielseitig.

​Das Buch

​Im Buch „Superkörner“ finden Sie eine spannende trendige Körnerkunde mit vielen Tipps und wohlschmeckenden Rezepten.

Unter dem Begriff „Superkörner“ sind all die kleinen oder größeren essbaren Körner und Samen gemeint, ​zum Beispiel ​die uralten Getreide Einkorn, Emmer, Urdinkel​ oder ​die gehaltvollen ​Besta​ndteile des Buchweizen. Ebenso gehören Quinoa ​und Amarant dazu. Ergänzt wird die Sammlung durch Leinsamen, Sonnenblumenkerne und viele andere mehr.

All diese Superkörner bereichern unseren Speiseplan mit ihren vollwertigen Inhaltsstoffen.

Somit sind sie die beste Alternative zum allgegenwärtigen hochgezüchteten Saatweizen. Dieser steckt nicht nur in Brot und Nudeln, sondern auch in einer kaum noch überschaubaren Menge vieler unserer Nahrungsmitteln. Saatweizen ist in letzter Zeit nicht ganz zu Unrecht in Kritik geraten, weil er uns auf Dauer dick und krank machen kann.

In den Rezepten im Buch werden oftmals mehrer Superkörner verwendet und miteinander kombiniert. ​Beim Nachkochen sind also Fantasie und Kreativität gefragt und einiges an Experimentierfreude. 

Die Autoren sparen mit verwirrenden Querverweisen und mischen manchmal in einem Gericht verschiedene Superkörner miteinander, so dass das Buch sehr praxistauglich ist.

​Rezepte

​Im Buch sind viele Rezepte enthalten, für einen kleinen Vorgeschmack hier eines davon:​

​Hirsefladen mit Asia-Flair

Zutaten:

  • ​150 g eingeweicht Leinsamen
  • ​50 g Buchweizenkeimlinge
  • ​50 g Hirseflocken
  • ​eine halbe Zwiebel
  • ​Wasser
  • ​Tamari-Sojasoße

Zubereitung:

Leinsamen und Buchweizenkeimlinge gut miteinander vermischen. Danach die Hirseflocken mit der Zwiebel und einem ausreichenden Schuss Wasser im Mixer oder mit einem guten Stabmixer zu einer geschmeidigen Masse verarbeiten. Alles mit dem Löffel vermischen und mit etwas Salz und Tamari-Sojasoße nach Geschmack würzen. Den nicht zu zähflüssigen Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech fließen lassen. Mithilfe eines Teigschabers sehr dünn verteilen und bei 120-180° backen, bis er sich gut lösen lässt und sowohl zart als auch knusprig geworden ist. Warme Stücke abbrechen und auf der Zunge zergehen lassen.

Passt gut zu einem süß-sauren ​Dip, einer ​selbst gemachten Kräuterremoulade oder frischem grünen Salat … ja sogar zu leckerem Fruchtmus. Natürlich können Sie die Fladen auch trocknen und als Knäckebrot verwenden.

​Buchtipp:

​Superkörner
Tanja-Gabriele Schmidt und Doktor Matthias R. Schmidt
Verlag Goldman
ISBN 978-3-442-22166-0

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Bilderverzeichnis

  • Superkörner – Wie wir wirksam die Weizenwampe verhindern: Pixabay | pixabay

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