Ist Einfallsreichtum harte Arbeit?

Ist Einfallsreichtum harte Arbeit?

Denkst du, dass du nicht kreativ bist?

Und wenn du es mit „Einfallsreichtum“ übersetzt?

Bist du es dann?

Jeder Mensch ist kreativ. Uns allen fällt etwas ein, wenn wir vor ein Problem gestellt sind.

Dem einen früher, dem anderen später.

Wenn du länger für deine Ideen brauchst, ist der Artikel für dich richtig.

Das Genie in dir will gefordert werden.

Je öfter du es anstrengst, es bemühst, desto leichter wird es Ideen liefern.

In diesem Artikel zeige ich dir, dass Kreativität nicht einfach auf den Bäumen wächst – sie ist harte Arbeit.

Und ich zeige dir, wie du sie lockst.

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Lies mehr darüber, wie du Loslassen übst und Veränderungen lieben lernst.

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Der steinige Weg zum Einfallsreichtum

Im Grunde bist du nicht alleine: Viele Menschen verneinen, wenn man sie fragt, ob sie kreativ wären.

Fragt man sie dann aber, ob sie einfallsreich wären, beginnen sie zu strahlen.

Jeder ist in unterschiedlichen Bereichen gut, je tiefer du in einem Fachgebiet bist, desto einfallsreicher.

Wolfgang Erharter nennt es in seinem Buch „Kreativität gibt es nicht“ -

„kreativen Schaffensprozess“ oder „schöpferische Produktivität“.

Im Buch stellt der Autor die „Vier Modi für den Schaffensprozess“ vor – anhand derer auch du auch bei dir Kreativität – Einfallsreichtum oder schöpferische Produktivität aktivieren lernst.

Etwas Neues auf die Welt zu bringen, bedeutet, schöpferisch produktiv zu sein.

Egal also, ob „kreativ oder produktiv“ – schöpferische Produktivität ist ein Akt des „Er-Schaffens“.

Und beim Wort „erschaffen“ haben wir doch gleich ganz andere Bilder im Kopf.

Um etwas zu erschaffen, brauchen wir Disziplin, Systematik und Konzentration. Mit einem Wort: harte Arbeit.

Im Grunde genommen ist Einfallsreichtum nichts anders als Arbeit.

Du kannst ihn üben.

Zu diesem Beitrag haben wir dir im 

Festival der Sinne-Club Arbeitsblätter zum Thema "kreativ werden" vorbereitet.

Wann entstand der Begriff der Kreativität?

Wolfgang Erharter recherchierte ein bisschen zu den beiden Begriffen.

  • Zu Beginn des 20. Jahrhunderts befasste man sich mit den Themen Intelligenz und Genialität, aus diesen beiden Themen entsprang schließlich Einfallsreichtum.
  • 1905 wurde der erste Intelligenztest entwickelt und auch der deutsche Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald schrieb in seinem Buch „Große Männer“ über Intelligenz.
  • Über die „schöpferische Produktivität“ schrieb außer Paul Plaut noch Max Wertheimer, der Begründer der Gestalttheorie.
  • 1954 entstand die erste Kreativitätstechnik. Und nach dem Zweiten Weltkrieg war so gut wie ausschließlich nur mehr von Kreativität die Rede.

Vielleicht wurde damals ein falsches Bild erzeugt in unseren Köpfen – vom Kreativen, der lieber in der Sonne saß, nachdachte und dafür im Winter hungerte.

Bei dem Wort Einfallsreichtum allerdings ist jemand, der die Arbeit anderer durch Denken unterstützt. Der Vordenker also – der im Geiste immer schon einen Schritt voraus ist. Dadurch vermeidet man viele Umwege.

Schließlich die Produktivität. Die hat die besten Karten. Darunter versteht man selber die Arbeit zu tun und das auch noch gut.

Und dann bekam der Ausdruck Kreativität einen schalen Geschmack. Und kaum jemand will derjenige sein, der faul in der Sonne sitzt und die anderen für ihn arbeiten lässt.

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So oder ähnlich dürfte die gute alte Produktivität durch die modernere Kreativität ersetzt worden sein.

Auf das Wort kommt es an

Vielleicht gibt es bei dir auch den Glaubenssatz, der einen „kreativen Menschen“ mit einem „Künstler“ gleichsetzt? Und ein solcher, das „wissen“ wir alle – arbeitet nichts, ist „nur“ kreativ.

Und wer nichts arbeitet ist faul. Das will wohl keiner sein.

Oder?

Also – so die Logik unseres inneren Schweinehundes, inneren Kindes  oder sonstigen Getiers. Glaubst du dich deshalb nicht kreativ, weil du nicht als „faul“ gelten möchtest?

So in der Art?

Jetzt kommt die gute Nachricht: Hast du bisher gedacht, du wärst nicht kreativ, kannst du jetzt dennoch schöpferische Arbeit leisten. Du bist eben einfallsreich.

Erschaffe dir dein Lebenswerk

Der Autor schreibt: „Vergessen Sie Kreativität, wenn Sie etwas Kreatives machen wollen. Und lernen Sie, warum die Logik des Schaffens der Einfallsreichtum - für Sie nützlich ist.“

Wenn du etwas erschaffen möchtest, geht es eindeutig um Kreativität. Doch wie schon erwähnt, kann das ein schwammiger Begriff sein. Im Grunde geht es darum, dass wir etwas erschaffen, das wir vorher im Kopf hatten. Es ist uns eingefallen.

Dieses Wort bedeutet im Wesentlichen:

  • Etwas Einzigartiges ausdenken oder hervorzubringen,
  • Probleme zu lösen.

Das Wort „Einfallen“ birgt also in sich, dass wir äußerst produktiv etwas Einzigartiges hervorbringen.

Zu diesem Beitrag gibt es auf unserem YouTube-Kanal auch das Video: "Gestalte deine Welt kreativ"

Abonniere ihn hier, damit du kein interessantes Video mehr verpasst.

Es ist ein Schaffensprozess.

Die Modi des Schaffensprozesses

Im Buch findest du die unterschiedlichen Schaffensprozesse, die grundsätzlich einer gewissen Abfolge gehorchen, einen bestimmten Rhythmus haben.

Es bedeutet nicht, dass wir diese Schaffensmodi immer der Reihe nach durchschreiten müssen. Außerdem hat jeder dieser einzelnen Modi auch seine Gefahren.

  • Du kannst dich darin verzetteln,
  • im jeweiligen Modus verharren,
  • etwas Wichtiges nicht erkennen oder
  • einen Prozess zu früh abbrechen.

Die vier Modi sind:

  • zulassen
  • sich einlassen
  • weglassen
  • loslassen

Diese Schritte dienen dazu, den Schaffensprozess zu erlernen.

Der Autor vergleicht es ähnlich dem Tanzen lernen: „Gehen können Sie bereits, trotzdem müssen Sie jeden Tangoschritt erst einmal lernen. Solange bis Sie alle Schrittfolgen flüssig beherrschen. Danach können Sie sich mehr und mehr Freiheiten in der Gestaltung Ihrer Choreografien nehmen. Auf jeden Fall sollten Sie jedoch in Ihrem Schaffensprozess sicherstellen, dass Sie die jeweiligen Gefahren und Sättigungspunkte erkennen.“

Eva Laspas, Herausgeberin

Hast du es schon bemerkt?

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Wenn du also bisher mit deiner Kreativität auf Kriegsfuß gestanden bist, hast du jetzt die Möglichkeit stattdessen „schöpferisch produktiv“ oder „einfallsreich“ zu sein.

Beginne mit kleinen Dingen – beobachte dich, wie du auf Probleme reagierst. Wie du ein Menü zusammenstellst. Oder wie du deine Wohnung gestaltest.

Hast du deinen Einfallsreichtum einmal gefunden, kannst du ihn erweitern auf anderen Bereiche.

In der Themeninsel Kreativ werden – dein Leben gestalten“ findest du viele Anstöße, deinen Einfallsreichtum zu üben und ihn in Kreativität umzuwandeln.


Starte vielleicht hier: Wecke das innere kreative Kind & finde deine Stärke oder hole dir hier Ideen und Anleitungen:
Jeder ist kreativ: Zehn Wege der Kreativität – und wenn du sehr mutig bist, gehst du den „Weg des Künstlers“ und veränderst dein Leben.

Buchtipp

Kreativität gibt es nicht

Wie Sie geniale Ideen erarbeiten

Wolfgang A. Erharter

Redline Verlag

ISBN 978-3-86881-332-6

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Bilderverzeichnis

  • Ist Einfallsreichtum harte Arbeit?: rawpixel

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