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Hanf oder Cannabis sativa L.: Vielseitige Pflanze – geniale Produktvielfalt

Hanf oder Cannabis sativa L - Ein Geschenk für die Gesundheit

Hanf ist eine Pflanze, die schon von den Urvölkern zu unterschiedlichen Zwecken genutzt wurde.

Wie so vieles im Leben hat Hanf zwei Seiten.

Eine berauschende, die Zerstörung sähen und eine nährende, die Leben fördern kann.

Die unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten beginnen bei der Gewinnung von Hanfwein oder –bier. Gehen über Samen und Öl zur Ernährung. Und enden bei der Verwendung des Hanfstrohs für Kleidung, Seile oder Baustoffe. Und man gewinnt auch das bewusstseinsverändernde Rauschmitteln.

Die Hanfpflanze ist ein weiterer Beweis dafür, dass „die Dosis das Gift“ macht. Wie andere Pflanzen, wie beispielsweise die Kartoffel oder die Tollkirsche (Belladonna), haben verschiedene Pflanzenteile unterschiedliche Wirkungen.

Cannabis sativa l. - Petra Gomer - Cannapur, Juchheim

So enthält Hanf besonders zwei Inhaltsstoffe. Diese haben in den letzten Jahren immer mehr an Aufmerksamkeit gewonnen. Keiner kennt sich daher mehr richtig aus.

In diesem Beitrag möchten wir uns der gesundheitsfördernden Wirkung von Hanf widmen. Und eine Aufklärung und Abgrenzung zum Rauschgift Marihuana schaffen.

Lesen Sie weiter, wenn Sie sich für Hanf-Produkte interessieren.

Schatten und Licht – Die Inhaltsstoffe THC und CBD

Je nach Hanfpflanzensorte hat man unzählige und unterschiedliche Inhaltsstoffe nachgewiesen.

Darunter rund 60 unterschiedliche Cannabinoide.

Cannabinoide sind aber nur Transformationsprodukte.

Das sind Substanzen, die durch chemische Stoffumwandlungen entstehen. Es muss also erst etwas auf sie einwirken, damit sich Rezeptoren für Cannabinoide bilden können.

Als man die Cannabinoide erforschte, entdeckte man das Endocannabionoid-System. Das sind körpereigene Substanzen, die ähnliche Eigenschaften wie die Cannabinoide haben.

Dabei entdeckt man 2016 in Zürich, dass auch Stoffe aus der

  • Echinacea, diverse
  • Gewürzpflanzen oder aber auch
  • Teesorten 

ähnliche Eigenschaften haben.

Interessant sind vor allem zwei Cannabinoide

Die eine ist das THC (Tetrahydrocannabinol), aus dem das psychoaktive Marihuana hergestellt wird. 

Dieses Cannabinoid kommt nur in unbefruchteten weiblichen Pflanzen vor.

Das Cannabioniod, das im Moment gerade besonders erforscht wird, ist das Cannabidiol (CBD).

Diese Substanz hat keinerlei Wirkung, die die Psyche beeinflusst oder high macht.

CBD hat man aber in Bezug auf entzündungshemmende, krampflösende Eigenschaften untersucht.

Außerdem solle es Brechreiz lösen und bei bestimmten Krebsarten hemmend wirken.

Hanf als Nahrungsmittel

Die Lebensmittel und Nahrungsergänzungen unterliegen strengen Kontrollen. Denn es dürfen nur Hanfsorten verwendet werden, deren THC-Gehalt unter 0,3 % liegt.

Ehe eine Hanfpflanze für Produkt als Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel in den Handel darf, wird am Ende seiner Blütezeit der Gehalt an THC untersucht.

So wird sichergestellt, dass Lebensmittel und Nahrungsergänzungen keine psychoaktive Wirkung haben.

Man verwendet nur die Hanfsamen dieser speziellen Hanfsorten zur Herstellung von unterschiedlichen Nahrungsmitteln. Aus den Blättern wird Tee, aus den Samen oder der ganze Pflanze erzeugt man Extrakte, Proteinpulver, Mehl, Knabbersamen und sogar Bier.

Besonders interessant ist das Hanföl.

Es ist reich an

  • Proteinen,
  • Vitaminen (E, B1, B6),
  • Mineralstoffen (Eisen, Zink, Phosphor, Magnesium und Kupfer),
  • Folsäure und vor allem an
  • ungesättigten Fettsäuren wie Alpha-Linolsäure, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. 

Letzteres im idealen Verhältnis für den menschlichen Organismus.

Hanfextrakt – vielseitiges Naturprodukt

Aus getrockneten Hanfblättern und –blüten gewinnt man unter Zugabe von Lösungsmittel in einem aufwändigen Verfahren Hanfextrakt.

Unter Extrakt versteht man „herausziehen“ von Inhaltsstoffen.

Die einfachste Form eines Extrakts ist ein Teegetränk. Teeblätter werden mit heißem Wasser übergossen, etwas ziehen lassen, abseihen und fertig ist das „Teeextrakt“.

Bei Extrakten erreicht man, dass eine hohe Anzahl von Inhaltsstoffen in handlicher Dosierung vorhanden ist. So kann in einem Milligramm Extrakt der Gehalt an Inhaltsstoffen mehrere Kilo der Pflanze enthalten sein.

Wer also eine große Menge an Inhaltsstoffen in handlicher Dosierung zu sich nehmen möchte, greift zu einem Extrakt.

Extrakte werden in Kapselform oder aber auch in hochwertigen Ölen gelöst geliefert.

Diverse Hanfprodukte für Ihre Gesundheit

Hier haben wir Ihnen einige Hanfprodukte notiert und gleich mit dem Produkt auf Amazon verlinkt. So können Sie mit einem Klick noch ein sinnvolles Geschenk besorgen!

Im Buch "Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf" von Jack Herer werden Sie fündig. Das Buch führt sie genau in alle Anwendungs- und Verwendungsformen von Hanf ein. Denn kaum ein Stoff hat solch ein ökologisches Potential. 

Hanfsamenöl - Kapseln zur Einnahme - enthalten vor allem die hochwertigen Omega 3 und Omega 6 Fettsäure sowie die Alphalinolensäure, Vitamine A, C und E sowie natürliche Radikalfänger. Wer keinen Fisch mag, ist hiermit auf der sicheren Seite.

Sie können aber auch das wertvolle Hanf-Naturöl zum Einnehmen verwenden. Auch hier finden sich die wertvollen Omega 3 und 6 Fettsäuren in konzentrierter Form wieder. 

Zum Knabbern oder als wertvolle Eiweiß-Ergänzung für Salate, Suppen und andere Speisen eigenen sich die geschälten Hanfsamen oder auch das Hanfmehl zum Backen. 

Und für Ihren Salat empfehlen wir das Hanf-Öl, das Sie mit seinem leicht nussigen Geschmack verzaubern wird.

Stöbern Sie im gesamten Sortiment der Hanf-Produkte

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Bilderverzeichnis

  • Cannabis sativa l. – Petra Gomer – Cannapur, Juchheim: herbalhempt | pixabay
  • hanf_cannabis-sativa-l_titelbild_partnerseite: CBD-Infos-com

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