Haben Tiere eine Seele?

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Eine Rezension des gleichnamigen Buches von Peter Wohlleben durch Eva Laspas

Lebe frei! Das Buch von Eva Laspas

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Leser unseres Blogs erinnern sich vielleicht an die beiden anderen Bücher von Peter Wohlleben (Wenn Bäume miteinander sprechen und Waldspaziergang).
Das vorliegende ist ein weiteres Werk des Autors Peter Wohlleben, der auch diesmal aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung geschöpft hat. Und sich dabei auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse stützt.
Diesmal ist ihm ein besonders informatives Buch gelungen, das uns die Tiere in Wald und Flur, Haus und Hof mit neuen Augen sehen lässt. Wie es es nun, haben Tiere eine Seele?

 

Ist der Mensch etwas Besonderes – haben Tiere eine Seele?

Wenn der Mensch im Sinne der Biologie eine ganz besondere Konstruktion wäre, würde er sich nicht mit anderen Arten vergleichen. Wir maßen uns an, Mitgefühl mit Tieren zu haben, weil wir uns nicht ansatzweise vorstellen können, was in ihnen vorgeht. Peter Wohlleben: »Doch zum Glück hat sich die Natur für die Sparvariante entschieden. Die Evolution hat ›nur‹ jeweils etwas bereits Vorhandenes umgebaut und modifiziert, ähnlich einem Computersystem. In allen anderen Arten, deren Stammbaum im Laufe der Jahrmillionen von einer Linie abzweigt, wirken die genetischen Programme unserer Urahnen auch in uns.“

So entdeckt Peter Wohlleben die Gefühlswelt von Kaninchen und Waldmäusen, Hirschen und Wildschweinen, Drosseln und Meisen. Er erkennt, dass sie viel reicher ist, als wir je angenommen hätten. Diese Tiere führen mit ihren Artgenossen ein soziales Leben, in dem geliebt und getrauert wird, und sie stellen sich mutig drohender Gefahr, statt instinktiv die Flucht zu ergreifen.
Selbst der Spaß kommt dem tierischen Alltag nicht zu kurz: Tatsächlich gibt es Krähen, die mit sichtlicher Freude Dächer als Rutschbahnen benutzen!

Und was sagen Sie? Haben Tiere eine Seele?

Aber nicht nur die Tiere des Waldes hat Peter Wohlleben unter die Lupe genommen, sondern auch bei unseren Haus- und Nutztieren kann Wohlleben bestätigen, dass sie ein großes emotionales Bewusstsein haben.
In seinem Buch »Das Seelenleben der Tiere« erzählt er uns über seine eigenen Haustiere, wie zum Beispiel die Stute Richie, die sich verschämt abwendet, wenn sie sich daneben benommen hat, oder was sein hinterlistiger Hahn Fridolin die Hühnerschar ausgetrickst, um zum Zug zu kommen.

Wohlleben: »Dass es immer noch Zweifel an der Gefühlswelt der Tiere gibt, liegt vielleicht auch daran, dass viele Emotionen und andere geistige Prozesse selbst bei Menschen bis heute nicht eindeutig definierbar sind. In diesem Zusammenhang möchte ich nur einmal an Glück, Dankbarkeit oder einfach das Denken erinnern – alles bisher nur ›Begriffe‹.

Wie sollen wir etwa bei dir nachvollziehen, was wir sogar bei uns selber nicht richtig begreifen können? Und weil der Mensch zum größten Teil über Emotionen funktioniert, haben wir auch die entsprechenden Antennen, solche Gefühlsregungen beim Gegenüber zu erkennen.
Und nur weil das Gegenüber ein Tier ist und kein Mensch, sollten diese Antennen versagen?

Wir haben uns evolutionären in einer Welt voll anderer Arten entwickelt und mussten gegen sie und mit ihnen überleben. Bescheid zu wissen über die Absichten von Wölfen, Bären oder Wildpferden war sicher ebenso wichtig wie das Lesen fremden menschlicher Gesichter. Gewiss, unser Gespür kann uns auch einmal täuschen, kann zu viel in die Aktionen von Hund und Katze hineininterpretieren, doch in der Mehrzahl aller Fälle liegen wir intuitiv richtig – davon bin ich fest überzeugt.“

 

Buchtipp:

Das Seelenleben der Tiere
Liebe, Trauer, Mitgefühl – erstaunliche Einblicke in eine verborgene Welt
Peter Wohlleben
Ludwig Verlag
ISBN: 978-3-453-28082-3

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