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Dein Leben in Achtsamkeit. Was heißt das genau?

Dein Leben in Achtsamkeit - Wie geht das?

Immer wenn ich mich wieder dabei ertappe, dass mein Leben eine besondere Dynamik bekommt, nehme ich mich bewusst aus dem Sog, der mich mitzureißen droht.

Vielleicht kennst Du diese Dynamik auch?

Bei mir beginnt es damit, dass ich plötzlich mehr Termine auf meinem Kalender eintrage als normalerweise.

Vielleicht ist es bei dir anders?

Irgendwann läufst du automatisch.

Einige deiner Tagesaufgaben bleiben auf der Strecke. Du verschiebst alles nach hinten, zuerst um Stunden, dann um Tage …

Und schon bekommt dein ganzes Leben eine eigene Geschwindigkeit.

Spätestens jetzt ist es an der Zeit, sich aus dem Sog herauszunehmen.

Eine Pause zu machen,
Abstand zu schaffen.

Achtsam werden.

Lebe frei! Das Buch von Eva Laspas

"Deine Mutter bringt dich in Kontakt mit deinen tiefsten Glaubenssätzen." - Wie kann deine Mutter dein "Coach" sein, ohne dass sie es weiß?

Lies mehr darüber, wie du dich von alten Mustern befreist und finde tolle Übungen dazu.

P.S.: Mit Ausmalschriften und anderen kreativen Elementen. 

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Doch was bedeutet Achtsamkeit eigentlich? Woran erkenne ich, dass sie fehlt? Lies hier eine recht unvollständige Überlegung ... 😉

Wo wohnt die Achtsamkeit?

Was ist nun aber Achtsamkeit?

Ein Modewort?

Oder ist es vielleicht gar nur ein künstliches Konstrukt, das wenig mit der Realität zu tun hat?

Ich persönlich lebe Achtsamkeit im Umgang mit mir, meiner Zeit, meiner Umgebung und Mitmenschen, meinen Gedanken, und meinen Worten. Das mache ich jeden Tag bewusst und immer bewusster. Ich nehme wahr, wenn ich nicht achtsam bin und korrigiere es das nächste Mal. Und so kann ich meine Achtsamkeit steigern. 

Wenn wir achtsamer im Umgang mit unserer Umwelt, unserer Mutter Erde sein möchten - geht das nur, wenn wir bei uns beginnen. Achtsam bei uns, in unserem Heim und unserem Tempel - dem Körper.

Lesen Sie dazu auch die Artikel "Mutter Natur" - Ernährung und "Wohnung"

Achtsamkeit ist im JETZT zu sein. Achtsamkeit ist ein Zustand, den wir als unsere Realität anerkannt haben.

Und wenn ich mir diesen Satz so auf der Zunge zergehen lasse - braucht es meine Idee der Realität, damit du mir weiter folgen kannst.

Was ist Realität?

Realität ist für mich der Zustand, in dem ich jetzt gerade bin, den ich mir persönlich aus meinen erlernten und erfahrenen Filtern (Kultur, Geschlecht, Familie, Beruf, Sprache…) konstruiere und von dem ich daher annehme, er sei real.

Verstehst du, ein Fisch, der im Meer schwimmt, umgeben vom salzigen Wasser und den Farben des Meeres, der nimmt an (so er das kann), dass die Realität aus Salz und Blau und Wasser besteht.

Wenn er sich nun mit einer Eidechse aus der Wüste unterhalten würde, dann würden sich die beiden nicht verstehen. Denn die Realität der Eidechse ist Sand, Hitze und Gelb.

Und wenn beide nicht tolerant sind und nicht akzeptieren, dass es möglicherweise noch andere Realitäten gibt als ihre eigene, dann kann es hier zu einem Disput führen.

  • Und nun sage mir, wer von beiden hat recht? 
  • Wessen Realität ist die „richtige“?

Und damit werden die Wörter „real“ und „Realität“ wieder das, was sie sind, ein paar Buchstaben, die ein Wort ergeben. Und kein Universum. (Was jetzt Universum bedeutet, das hebe ich mir für ein anderes Mal auf…).

Auf alle Fälle ist Realität das, was jetzt für mich ist. Dabei ist die Angabe der Zeit so wichtig. JETZT.

Hundertmal geschrieben, hundertmal gelesen – immer ist es JETZT, wo du etwas liest. 😉

Und hier liegt schon die Frucht der Erkenntnis für jeden von uns:

Erkennst du an, dass jeder Beteiligte eine völlig andere Sicht der Dinge hat, dann öffnet sich dein Blick für weitere Realitäten

Und du erkennst: Jeder lebt tatsächlich eine andere Realität.

Der Fluss der Zeit

Auf unserer Erde haben wir durch die Jahreszeiten so etwas wie „Zeit“ – und Zeitgefühl. Durch unsere Kultur feiern wir Geburtstage. Wir feiern etwas, was in der Vergangenheit liegt. (Und manifestieren dabei jedes Mal, dass wir älter werden. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf den Zustand, dass die Zeit vergeht und unser Körper älter wird. Damit machen wir das „Älterwerden“ und das „Verstreichen der Zeit“ für uns real.)

Maren Schneider schreibt in ihrem Büchlein „Achtsamkeit für Einsteiger“: „Das Jetzt ist dadurch gekennzeichnet, dass Sie hier konkret sehen, riechen, hören, tasten und schmecken können. Das Jetzt ist immer sinnlich über den Körper wahrnehmbar.

Achtsamkeit ist für mich der Zustand, in dem ich achtsam und im Jetzt bin. Richte ich meine Aufmerksamkeit auf die Zeit, entgleitet mir das Jetzt - solange, bis ich meine Aufmerksamkeit wieder auf das Jetzt lege. Und das gelingt mir über meine fünf Sinne. Und den Atem.

Gedanken stören die Achtsamkeit

Uns Menschen ist Erinnerung gegeben worden. Diese ist meiner Meinung nach nur zu einem Zweck gut: Dass wir Fehler und Fehlentscheidungen aus der Vergangenheit reflektieren können, um daraus etwas zu lernen.

Wir sollten dabei vorgehen – und daran arbeite ich selber wirklich sehr geduldig mit mir – die Vergangenheit als eine Art Film anzuschauen. Etwas, was außerhalb von mir stattfindet und wo ich emotional nicht mehr hineinkippe.

Nur so kann ich die Dinge außerhalb meiner selbst anschauen und habe die Chance, sie aus unterschiedlichen Perspektiven zu beurteilen. (Z.B. aus den Perspektiven aller Beteiligten. Allen Fischen und Eidechsen dieses Spiels.)

Gedanken führen uns weg vom Jetzt. Und da wir Meister unserer Gedanken sind und nicht deren Sklaven, beobachten wir unsere Gedanken, die da kommen und gehen. 

Du erkennst eines Tages, dass deine Gedanken nicht du sind. Und daher musst du auch nicht all die Emotionen aus alten, vergangenen Geschichten wieder und wieder erleben.

Denn diese alten Geschichten holst du nur mehr hervor, wenn du daraus etwas lernen möchtest. Sozusagen als Referenz zu einer neuen Geschichte.

Und so lernst du.

Zukunft und Vergangenheit

Es gibt natürlich auch noch die andere Richtung. Deine Gedanken treiben sich in der Zukunft herum.

Hier triffst du auf den ersten Blick vielleicht keine schmerzhaften Emotionen.

Oder doch?

Und wieder zurück zur Realität. Lies dir vielleicht noch einmal durch, wie ich Realität für mich beschrieben habe. Und für dich muss diese Definition natürlich nicht Realität sein. 😉

Meine Realität entstammt aus meinen erlernten Filtern.

Und daher entstammt sie aus meiner Vergangenheit. Aus dem Leid und den Freuden, die ich erlebt habe. Und den Erkenntnissen, die ich daraus durch frühere Filter gezogen habe.

Und wenn ich nichts anderes kennenlerne, werden meine Gedanken, die die Zukunft betreffen, aus keinem anderen Stoff geschnitzt sein, als aus meiner Realität.

Die Zukunft ist also auch kein Platz, an dem du verweilen kannst.

Ignoranz und Drama

Maren Schneider definiert in ihrem Buch „Achtsamkeit für Einsteiger“ zusätzlich zu Vergangenheit und Zukunft „Drama“ und „Ignoranz“. Interessant.

Lass mich dir das aus dem Buch notieren:

„Das Drama, in dem alles was ist, was war und möglicherweise geschieht, überspitzt wird, positiv wie negativ - also alles ist/war „ganz furchtbar“ oder „ganz großartig“.

Die Ignoranz wiegelt alles ab, was gerade geschieht, geschehen ist oder noch geschehen wird, spielt es herunter oder blendet es einfach aus. „Ach, so schlimm ist/war/wird es doch gar nicht!“ „Ich kann mich nicht erinnern“, „Nein, ich habe keine Probleme.“

Alle diese Verweilzustände gehören ganz natürlich zu unserer geistigen Aktivität, und es läuft überhaupt nicht schief, wenn wir uns in diesen Zuständen immer wieder mal befinden.

Ganz im Gegenteil: Sie sind hilfreich, damit wir aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen, unser Leben optimieren, planen und strukturieren oder extrem Belastendes für eine gewisse Zeit herunterspielen oder ausblenden, damit wir weiterleben können.

Problematisch wird es für uns erst dann, wenn wir in diesen Zuständen gefangen sind und wir nicht mehr ins Hier und Jetzt zurück finden, wie beispielsweise bei chronifizierten entweder chronischen oder manifestierten Stresszuständen.

"Achtsamkeit bedeutet ohne Über- oder Untertreibung mit allen Sinnen im gegenwärtigen Moment anwesend zu sein. Also im Jetzt unsere Aufmerksamkeit zu bündeln - weder in die Zukunft, noch in die Vergangenheit abzuschweifen, weder zu dramatisieren noch zu ignorieren.

Bevor jetzt bei dir alleine dadurch schon Stress entsteht: Das kriegt kaum einer hin. Wir werden immer mal hin und her pendeln zwischen diesen Zuständen, und der eine Zustand ist dir wahrscheinlich mehr vertraut und der andere weniger.“

Wenn die Achtsamkeit verloren geht

Ich bemerke es, wenn meine Achtsamkeit verloren geht. In diesem Moment mache ich fünf Dinge zur gleichen Zeit. 

Mittlerweile schaue ich mir dabei sogar zu.
Dann, zu einem bestimmten Moment – der immer früher kommt – nehme ich mich zurück.

Studiere meine Termine und bin achtsam, welcher Termin vielleicht von persönlichem Treffen auf ein Telefonat oder Skype geändert werden
kann.

Jeder Termin, den ich persönlich wahrnehme, kostet mich nicht nur die Stunde Termin, sondern auch zwei Stunden zusätzlich Hin- und Rückreise. (Ja, Wien ist groß!)

Überprüfe deine Zeit

Nimm dir gleich deinen Terminkalender zur Hand und überprüfe deine Termine.

  • Welcher ist zwingend notwendig? 
  • Welche bringen dir Freude und Ausgleich?
  • Welche nur Mühe und Last?


Ändere deine Perspektive

Ein weiteres probates Mittel, deine Achtsamkeit wieder zu aktivieren ist, deine Perspektive zu ändern.

  • Irgend etwas zu machen, das du noch nie getan hast. 
  • Oder etwas anders machen, als du es bisher gemacht hast.

Und schon bist du wieder in deiner Achtsamkeit.

Probiere es gleich einmal aus.

Bedürfnis und Bedürftigkeit kontra Achtsamkeit

Bedürftigkeit kann ich bei dir nicht stillen, dafür bist du ganz alleine zuständig.

Wenn du aber das Bedürfnis hast, dir dein Leid von der Seele zu sprechen, dabei klar zu werden und du menschliche Nähe brauchst, dann bin ich für dich da.

Das ist vielleicht unüblich, doch wenn du deine Kontakte nach dem Kriterium durchgehst, welche für dich sinnvoll sind, dann spürst du vielleicht selber, was ich meine.

Geh deine privaten Kontakte durch und sortiere sie schon einmal im Geist vor:

  • Welche privaten Kontakte bringen dir ein Wohlgefühl?


Zur Achtsamkeit gelangen

Ein Mittel der Wahl im Jetzt zu sein, Achtsamkeit zu leben, ist, uns auf unseren Atem zu konzentrieren. In dem kleinen Buch „Einatmen, ausatmen, da sein“ beschreibt Corinne Sweet kleine Achtsamkeitsübungen.

Wenn du im Sturm des Lebens stehst, dann ist es das Mittel der Wahl, zu sich selbst zu kommen. Denn im Auge des Sturms, in sich selbst ruhend, nimmst du all dem Trubel in deinem Leben zwar wahr, reist auch mit, aber du wirbelst nicht umher.

In schwierigen Zeiten, im Stress, wenn du nicht mehr weiter weißt, dann lausche auf deinen Atem konzentriere dich für einige Zeit auf dein Einatmen und dein Ausatmen. Beobachte für einige Atemzüge wirklich nur deinen eigenen Atem.

  • einatmen
  • ausatmen
  • einatmen
  • ausatmen

Beobachte deinen Atem, verfolge aufmerksam, wie er durch deine Nase in deinen Hals und in deinen Brustkorb strömt. Wie er weiter in deinen Bauch fließt, und beobachte deinen Atem und fühle, wie er dich beim Ausatmen wieder verlässt.

Genau darum geht es: Achtsamkeit im Kleinen.

In dem Moment, wo du auf deinen Atem achtest, gelangst du zu dir, bist im Hier und Jetzt. Sei also achtsam auf deinen Atem.

Corinne Sweet schreibt: „Wer achtsam lebt, lernt alles, was im Körper, im Geist und in der Umgebung vor sich geht, wahrzunehmen: das Gluckern im Bauch, dass Zwicken im Rücken, die zusammengebissenen Zähne, den Regen, der gegen das Fenster schlägt, die Wolken am Himmel, das Schnurren der Katze, die Blumen im Garten, das Lächeln eines Kindes, das Geräusch des fahrenden Zuges in der Ferne, den Straßenverkehr, einen Vogel, der zwitschernd auf einem Ast sitzt, das Jucken in der Nase, das Surren des PCs oder den Geschmack des Stückchens Schokolade, das auf der Zunge zergeht.

Achtsamkeit heißt, dass man alles wahrnimmt, was im Augenblick geschieht.

Lernen Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Gegenwart zu lenken. Auf die jetzige Sekunde. Diese Millisekunde. Jetzt."

Achtsamkeit heißt, in der Gegenwart zu leben.

In dem Buch Einatmen, ausatmen, da sein von Corinne Sweet findest du wunderschöne Tipps, Achtsamkeit in deinen Alltag zu bringen. Du kannst dich dabei vom Buch führen lassen und es einfach an einer Seite aufschlagen und die so gefundene Achtsamkeitsübung machen.

Ich habe das für dich getan und möchte dir folgende Achtsamkeitsübung aus dem Buch von Corinne Sweet vorstellen:

Abstand bietet Raum für Achtsamkeit

Nämlich für eine ganz besondere Erkenntnis.

Nicht jeder Termin, den wir uns eintragen, ist ein Termin, der tatsächlich für uns Sinn ergibt.

Ich persönlich trage nur Termine ein, die für mich einen Sinn haben:

Geschäftstermine: Mache hier gleich Nägel mit Köpfen.
Ein „nur mal auf einen Kaffee gehen“ oder gar auf Vorträge oder Produktpräsentationen von noch so lieben Menschen gehen, das gibt es bei mir nicht. Wenn ich Bedarf an einem Produkt habe, dann
schaue ich mich auf dem Markt um und besuche u.U. auch einen Vortrag dazu. Einfach „mal einen Vortrag“ über das eine oder andere Produkt anzuhören, kommt für mich nicht in Frage.

Wie ist das bei dir?

  • Kontrolliere jetzt gleich deine Termine, die du für die nächste Woche eingetragen hast.

Meine Zeit ist mir heilig!

Privatleben: Auch hier ist es mir wichtig, mich nur mit Menschen zu treffen, mit denen ich mich wohl fühle.

Wo wir Spaß haben oder gute Gespräche führen. Oder einfach nur so zusammensitzen und in die Natur schauen.

Ich treffe mich kein zweites Mal mit Menschen, die mich stundenlang über ihre Krankheiten zuschütten.

Natürlich gibt es bei lieben Freunden mal eine Krise, wo ich gerne zuhöre und einfach da bin, doch auch hier ziehe ich eine Grenze zwischen Bedürfnis und Bedürftigkeit.

Übung: Ein Blick aus dem Fenster

„Wenn Sie merken, dass Sie sich nicht mehr konzentrieren können, suchen Sie sich ein Fenster mit Aussicht und probieren Sie folgende Übung aus.

Stellen oder setzen Sie sich bequem in Fensternähe, und schauen Sie hinaus. Sehen Sie draußen eine Straße oder den Himmel? Schauen Sie nach oben und nach unten, sodass Sie beides im Blick haben.

Was bewegt sich dort am schnellsten, was am langsamsten? Betrachten Sie alles, was sich vor Ihren Augen bewegt, während Sie selbst stillstehen oder -sitzen.

Atmen Sie ein und aus, und nehmen Sie wahr, wie Sie sitzen oder stehen. Falls Sie stehen, sollten Sie die Knie leicht gebeugt halten.

Genießen Sie diesen Augenblick.“

Einfach Essen, einfach Sitzen, einfach Lieben

Und noch drei weitere Büchlein habe ich für dich entdeckt. Sie sind vom Thich Nhat Hanh. Der bekannte Zen-Meister zeigt, wie ein bewusster Umgang mit Nahrungsmitteln, mit dem „einfach“ Sitzen oder in liebevollen Beziehungen zu anderen, uns selbst und unserer Familie gut tun.

In jedem der Büchlein findest du unzählige kleine Anregungen, wie du Bewusstheit, Freude und verantwortliches Handeln in alle Bereiche deines Lebens bringst.

Seine kurzen Meditationen helfen alte Verletzungen zu heilen, sich gut um sich selbst zu kümmern und die Liebe auszudehnen auf alle Menschen und Lebewesen. Seine klaren Anweisungen sind ideal für alle Anfänger der Achtsamkeitspraxis und bieten auch Fortgeschrittenen viele Hinweise, ihre Praxis zu vertiefen.

Geführte Atemübungen, Visualisierung und Meditationstexte werden kombiniert mit persönlichen Geschichten und Erfahrungen. Jedes der drei Büchlein ist eine Fundgrube an großer Weisheit - für mehr Glücksmomente im Leben und mehr Frieden mit sich selbst und der Welt.

Die Freude der Meditation

Mit einer weitere Übung der Achtsamkeit aus dem Büchlein „Einfach sitzen“ von Thich Nhat Hanh möchte ich mich heute von dir verabschieden:

„Auf die Frage: „Warum isst du Schokolade?“, wird ein Kind wahrscheinlich antworten: „Weil ich sie mag.“

Das Schokoladeessen hat kein Ziel und keinen Zweck. Stellen Sie sich vor, Sie steigen auf einen Berg, stehen dann auf dem Gipfel blicken umher. Vielleicht fühlen Sie sich glücklich. Es gibt keinen Grund, etwas zu tun. Sitzen Sie, um zu sitzen. Stehen Sie, um zu stehen. Es gibt kein Ziel oder keinen Zweck beim Sitzen. Tun Sie es, weil es Sie glücklich macht.“

Achtsamkeit: Pfade zur Weisheit des Herzens

Sind Sie so zufrieden, wie sie sein können?

Haben Sie Ihren Seelenfrieden gefunden, der nichts zu wünschen übrig lässt?

Ist Ihnen bewusst, wie lebenswichtig die Verbindung zwischen Herz und Verstand ist?

Fühlen Sie sich lebendig, mit allen Fasern Ihres Seins?

Nach der Lektüre des Buches „Heartfulness“ werden Sie in der Lage sein, sich und anderen dabei zu helfen sich auf der Herz-Ebene verbunden zu fühlen und ein wirklich achtsames, menschliches, lebendiges und erfülltes Leben zu führen.

Das Buch wird Ihnen helfen, sich mit der Weisheit ihres Herzen zu verbinden mit ein wirklich achtsam es, menschliches, lebendiges und erfülltes Leben zu führen.

Wir müssen nichts über das Licht wissen, es verstehen oder daran glauben, um es mit allen Sinnen erfahren davon profitieren zu können.

Achtsamkeit nährt Verbundenheit

Achtsamkeit (Mindfullnes) nährt die Verbundenheit und das Mitgefühl mit uns selbst und anderen, öffnet den Blick für das, was wirklich ist, und lehrt uns das nicht wertende Sein im Augenblick.

Immer mehr Menschen im Westen üben sich in Achtsamkeit als geistigen Weg zu einem erfüllten Leben.

Doch könnte sein, dass bei der Vermittlung der Praxis ein wesentlicher Aspekt bisher zu kurz gekommen ist?

Nicht umsonst bedeutet in asiatischen Sprachen das Wort für „Verstand“ auch „Herz“. Denn jede geistige Übung ohne die Weisheit des Herzens (Heartfulness) muss reine Technik bleiben: flach und lieblos.

Mit viel Humor und bewegenden Geschichten eröffnet uns der erfahrene Achtsamkeitslehre Steven McKenzie die neuen Wege zur Weisheit des Herzen – und inspiriert uns, den Schritt zu einer Achtsamkeit mit Herz zu tun.

Das Buch beginnt mit einem Test, wie Sie Ihr Herzöffnungspotenzial entdecken können. Wiederholen Sie den Test nachdem Sie das Buch gelesen haben, um festzustellen, ob sich etwas geändert hat.

Die neuen Pfade zur Weisheit des Herzens

Wenn Sie sich mit Ihrem Herzen verbinden, fühlen Sie sich rundum lebendig und leben im Licht, Leichtigkeit und Freude. Es gibt neuen Pfade, die zur Weisheit des Herzens führen und die erkunden Sie im Buch „Heartfulness“ genauer. Es sind:

  1. Güte
  2. Lebenskrisen
  3. Humor
  4. Zufriedenheit
  5. Liebe
  6. Mut
  7. wissen
  8. Hoffnung
  9. Kreativität

 

Herzensweisheit

Dabei können wir die Weisheiten des Herzens nicht entwickeln, denn sie sind bereits im vollen Umfang vorhanden.

Wenn Sie Ihre natürliche Herzintelligenz in die Praxis umsetzen – Ihre Verbundenheit mit allem, was ist –, leben Sie in einem unendlich weiten, liebevollen Raum statt in einer selbst gemachten, kopfgesteuerten inneren Enge.

Das Herz mit seiner Herzweisheit eröffnet Ihnen eine wunderbare neue Welt der Chancen, das Leben so anzunehmen, wie es ist, statt ständig Ihren Wunschvorstellungen vom Leben nachzuhängen.

Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte der Hoffnung. Unsere tiefgreifenden Probleme können tiefgreifende Lösungen ermöglichen, wenn wir die Augen öffnen und sehen, wenn wir unseren Geist öffnen und verstehen, und wenn wir unser Herz öffnen und fühlen.

Zufriedenheit - Auszug aus dem Buch

Wenn wir die Stimme unseres Herzens hören, können wir endlich aufhören, Glück und Zufriedenheit hinterher zu laufen, denn beides ist bereits vorhanden, tief in unserem Inneren.

Wenn wir die krampfhafte Suche einstellen, können wir uns mit der Weisheit unseres Herzens verbinden, weil wir am Anfang und am Ende des Weges angekommen sind, der ins Zentrum unseres Seins führt.

Wenn wir mit der Weisheit des Herzens verbunden sind, müssen wir nach nichts mehr Ausschau halten, weil wir alles, was wirklich zählt, gefunden haben – am letzten Ort, an dem wir danach suchen würden: in uns selbst

Wenn wir zufrieden sind, sind wir automatisch achtsam, weil wir unsere Erfahrungen mit allen Sinnen wahrnehmen und uneingeschränkt akzeptiert.

Wenn wir zufrieden sind, sind wir auch über das hinausgelangt, was heutzutage oftmals und Achtsamkeit verstanden wird, weil wir mehr als unsere Erfahrungen wahrnehmen und akzeptieren: nämlich die Quelle unserer Erfahrungen.

Wenn wir zufrieden sind, sind wir wunschlos glücklich, haben alles, was wir brauchen, und begehren nichts mehr darüber hinaus.

Wenn wir zufrieden sind, begeben wir uns nicht länger auf die Suche, weil wir angekommen sind.

Zu Hause ist dort, wo das Herz ist

Es gibt viele wunderbare, inspirierende Geschichten über Menschen, die an allen möglichen Orten etwas suchen, von dem sie glauben, es verloren zu haben, und es schließlich zu Hause finden.

Dazu gehören Geschichten über Entdeckungen und Kreativität, Heilung und Hoffnung, die auch unsere eigene Geschichte sein können. Unsere Geschichte nimmt zwangsläufig ein gutes Ende, wenn wir uns an den Heimweg erinnern – zu unsere Quelle, unserem Zentrum, unserem Wesenskern, unserem Herzen. Der Weg zum Herzen ist der Weg, der nach Hause führt, zu unserem wahren Zuhause.

Buchtipp

Heartfulness
Die Achtsamkeit des Herzens
Steven McKenzie
Verlag Scorpio
ISBN 978-3-95803-126-5

Achtsamkeit für Einsteiger
Marek Schneider
Verlag OW Barth
ISBN 978-3-426-29261-7

Einatmen, ausatmen, da sein
Corinne Sweet
Verlag Trinity
ISBN 978-3-95550-217-1

Einfach sitzen
Thich Nhat Hanh
Verlag OW Barth
ISBN 978-3-426-29248-8
Einfach lieben
Thich Nhat Hanh
Verlag OW Barth
ISBN 978-3-426-29250-1

Einfach Essen
Thich Nhat Hanh
Verlag OW Barth
ISBN 978-3-426-29294-5
Zur Achtsamkeit gelangen: So geht es.
Leben in Achtsamkeit. Was heißt das genau?
Wenn Achtsamkeit verloren geht.

Bilderverzeichnis

  • Zur Achtsamkeit gelangen: So geht es.: InspiredImages | pixabay
  • Leben in Achtsamkeit. Was heißt das genau?: InspiredImages | pixabay
  • Wenn Achtsamkeit verloren geht.: InspiredImages | pixabay
  • Dein Leben in Achtsamkeit – Wie geht das?: InspiredImages | pixabay

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