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Seelenweg – dem Leuchten des Weges folgen

Seelenweg: So gestaltest du dir deine Wirklichkeit

Wir kommen mit einem Ziel auf diese Welt. Alle haben wir dieses bestimmte Ziel, das wir uns als Seele für dieses Leben setzen.

Doch schon mit dem ersten Atemzug – nein, noch davor im Mutterleib, beginnt die Prägung (dazu weiter unten mehr) auf spezielle Muster.

Diese Muster machen, dass wir einerseits die Welt auf unsere ureigenste Art und Weise wahrnehmen (und uns dadurch unser persönliches Universum kreieren).

Andererseits bringen uns genau dieses Muster und Prägungen davon ab, unser Ziel auf geradem Weg zu erreichen. (Das wäre ja auch langweilig.)

Ursprung - die Schöpfung

In meinem Weltbild gibt es nur eine einzige Sache – eine Energie: Alles Was Ist.

Andere nenne es Gott, Mohammed oder Shen. Oder es gibt 1001 Namen. Im Grunde geht es immer nur um eines: Alles Was Ist.

Fühle dich hinein in dich – du bist Alles Was Ist. Nun möchtest du wissen, wie Alles Was Ist ist, wie Alles Was Ist aussieht, wie Alles Was Ist fühlt. Du möchtest dich als Alles Was Ist erfahren. Doch wie soll das gehen? Alles Was Ist bist du.

Das ist ähnlich, wie wenn wissen möchtest, wie du als Mensch aussiehst. Du wirst dich vor einen Spiegel stellst. Doch dort siehst du immer nur Teile von dir, nie siehst du dich ganz. So wirst du jemanden anderen brauchen, der dir sagt, ob dein Haar von hinten gut aussieht oder einen zweiten Spiegel, dass du dich ganz siehst.

Und nun möchtest du aber wissen, wie du dich anfühlst. Kannst du selber wissen, wie du dich anfühlst? Nein, dabei hilft dir auch kein Spiegel. Dazu brauchst du andere Menschen, die dir spiegeln, wie du dich anfühlst. Du schlüpfst in andere Rollen und schaust, wie du jetzt wirkst. Wie du dich in einer anderen Rolle anfühlst. So lernst du dich kennen. So erfühlst du dich.

Und so geht es Alles Was Ist. Wir alle sind Teile – Energieteile – von Allem Was Ist. Anders ist es gar nicht möglich, denn es gibt ja nur Alles Was Ist. Da gibt es kein „dazugehören“ und „nicht dazugehören“, kein Innen und Außen, kein schwarz oder weiß, kein heute, morgen oder die Zeit – da gibt es nur EINES und das gibt es JETZT.

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Wie aber soll man etwas erfahren, wenn man keinen Vergleich hat? Wie weißt du, dass du dich gut fühlst, wenn du nie erfahren hast, wie es sich anfühlt, wenn du dich nicht gut fühlst?

Also hat diese Energie Alles Was Ist diesen Plan ins Leben gerufen, der da „Leben“ und „Zeit“ heißt (auf unserer Erde), um sich selbst in allen nur möglichen Aspekten zu erfahren.

Gedanken sind Energie

Und mit dieser Intention, sich selbst auf alle möglich erdenkliche Art und Weise zu erfahren, zu erfühlen, allein durch diesen Wunsch – beginnt sich Energie auszurichten.

Jede Schöpfung beginnt mit dem Ausrichten von Energie auf einen Punkt.

Und indem die Energie Alles Was Ist Teile ihrer selbst in eine bestimmte Richtung ausrichtet, „erschafft“ sie diese Welt (und andere). JETZT. Immer nur JETZT.

Und sie (die Energie Alles Was Ist) schickt Teile ihrer Selbst (Energieteilchen, Quanten, Qi, Prana) in kleinen Einheiten aus.

Manche dieser Energieteile beginnen in einem ganz bestimmten Rhythmus zu schwingen. Sie ziehen sich an, verdichten sich auf eine ganz eigene Art und Weise, eng immer enger - und werden zu etwas, was wir dann „Stein“ nennen.

Andere Teilchen schwingen in einem viel schnelleren Rhythmus, brauchen Abstand voneinander und doch sind sie eine Einheit. Das nennen wir dann „Luft“.

Oder Fisch oder dich oder mich.

Die Inkarnation (alles ist JETZT – zwischen den Realitäten)

Nun gelangt ein Teil von schwingender Energie, nennen wir das einmal Seele, zur Erkenntnis, sich auf eine ganz bestimmte Art (Seelenplan) selber erfahren zu möchte.

moonriver59, fotolia.com

Ja und in Abstimmung mit all den anderen Energiebündeln, die JETZT existieren, startet die Seele den Plan umzusetzen.

Manche Bücher beschreiben das wie einen Kaufmannsladen, wo die Seele von Regal zu Regal geht und in den Einkaufswagen packt, was gerade schön und abenteuerlustig für sie aussieht.

Und zu diesem Plan passt.

Wenn wir bei diesem Gedankenmodell bleiben, ist der Wagen bald voll und wenn sie zur Kassa kommt, beginnt die Inkarnation mit dem Ziel, den Inhalt des Einkaufswagens möglichst ganz zu konsumieren. Denn das Ziel ist ja, sich auf diese und diese und jene Art und Weise zu fühlen, den Plan zu erfahren.

Um einen Körper zu bekommen, braucht es noch Mitspieler. Um zu erfahren, wie man sich anfühlt, braucht es weitere Mitspieler.

Viele stellen sich das wie ein Spiel vor. Spielbrett mit Zahlen, Leitern und Rutschen, Würfel, Mitspieler.

Das ist dein Spiel, deine Inkarnation, dein Seelenplan. Auf geht es – dein Körper wartet schon, Zellklumpen um Zellklumpen wachsen nach einem ganz bestimmten Bauplan (Mensch) vor sich hin. Du springst voller Elan, Vorfreude und Abenteuerlust hinein.

Damit das Spiel nicht langweilig wird, werden dir die Augen verbunden. Plötzlich weißt du nicht mehr, dass du dieses Spiel spielst. Und um noch eines 'draufzusetzen, werden deinen Mitspielern auch die Augen verbunden.

Muster und Prägungen

Stell dir einmal vor, du wirst mit verbundenen Augen in einen Raum geführt und darfst ihn erkunden.

Du wirst wahrscheinlich vorsichtig herumtappen und dir einmal einen groben „Überblick“ verschaffen.

Das nennt man „seine Wirklichkeit gestalten“.

Wie ist der Raum? Rund, rechteckig, quadratisch?

Stehen Dinge im Raum? Tische, Sessel, Schwimmbecken am Boden?

Nun kann es sein, dass du nie den ganzen Raum entdeckst. Schon die Deckenlampe wirst du wahrscheinlich niemals finden. Und dennoch ist sie da.

Wir alle gestalten unsere Wirklichkeit so, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen. Manche Dinge nehmen wir nicht wahr und klammern sie aus unserer Wirklichkeit aus.

Und während du deinen Raum kennenlernst, merkst du dir: „Da steht ein Tisch, da ein Sessel und dort im rechten Eck – zwanzig Schritte vom Sessel entfernt - ist das Schwimmbecken.“

Dieses Schwimmbecken hast du zwar nie gefühlt, aber du hast schon davon gehört – von deinen Mitspielern.

Du triffst nämlich immer wieder den einen oder anderen Mitspieler, der dir davon erzählt. Er erzählt dir von diesem tiefen, wirklich kalten Wasser im Becken. Und von einer großen Gefahr und daher achtest du darauf, niemals auch nur in die Nähe dieses Schwimmbeckens zu gehen. (So weißt du nicht einmal, ob das mit dem kalten Wasser und der großen Gefahr für dich stimmt.)

Auch durch Verbote, Gebote, Regeln oder die Erzählungen anderer Menschen erschaffen wir unsere Wirklichkeit.

Genau aus diesem Grund kommst du niemals zum Kühlschrank (Freiheit oder dein Seelenplan), der prall gefüllt ist mit Köstlichkeiten. Denn der steht hinter dem Schwimmbecken. (Kaum jemand hat jemals von ihm gehört, kaum einer ist schon dort gewesen … und die, die von dort kamen, denen glaubte man nicht, das waren die „Spinner“.)

Nach einer Weile wirst du deinen Raum kennen und dich frei darin bewegen können. Du wirst nicht mehr am Tisch anstoßen, dich punktgenau auf den Sessel setzen und dich meilenweit vom Schwimmbecken entfernt halten.

Das wirst du machen, auch wenn der Tisch schon lange entfernt wurde und du wirst niemals erfahren, dass es den Pool gar nicht gibt. Und nie gegeben hat.

Denn deine Muster und Prägungen haben zwar Sicherheit in deine Wirklichkeit (Leben) gebracht, dir aber gleichzeitig auch den Raum für die Erfüllung deines Seelenplans genommen.

Leben erschaffen (Imagination, Fantasiereisen, Visualisieren)

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo du beginnst, das alles zu hinterfragen. Vielleicht, weil du jemanden triffst, der den Kühlschrank gesehen und von dort gegessen hat.

Und durch irgendetwas angestiftet, hörst du diesem Mitspieler plötzlich zu.

Wie durch ein Wunder beginnst du, in all dem Dunklen ein Licht zu sehen. Einen Schimmer.

Dir wird bewusst, dass andere Menschen andere Wirklichkeiten haben. Und das macht dich neugierig. Die Frage steigt hoch: Ist da vielleicht noch mehr, das ich nicht wahrgenommen habe? Das daher für mich nicht existiert? Und das mir Freiheit ermöglicht?

Du bist aufgewacht. Erwacht.

Und nun beginnst du bewusst, deinen Seelenplan zu suchen. Im Dunkeln geht das aber nur, wenn du den Lichtflecken folgst, die hie und da – erst spärlich, dann immer öfter, im Dunkeln aufflackern.

Das sind Menschen, Bücher, Blogartikel, Seminare, Webinare …

Du erkennst vielleicht eines Tages, dass du Energie bist. Und dass du ein Teil von Alles Was Ist bist. Und dass du deine Energie Bündeln kannst.

Um etwas zu erschaffen. Um dich zu erfühlen. In allen deinen Aspekten zu erfassen.

Daher kreierest du dir eine neue Wirklichkeit.

Du beginnst im Dunkeln Licht zu machen. Und deine Welt zu gestalten.

Das nennt man Visualisieren. Deine Lebensvision gestalten. Durch Imaginationen oder Fantasieriesen.

Du bündelst Energie.

Und so gestaltest du dir deine Wirklichkeit.

Was ist Visualisieren? (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen)

Wenn du visualisieren hörst, denkst du vielleicht auch das innere Sehen? Nun, um zu visualisieren musst du nicht unbedingt nur sehen. Es ist wie mit dem Hellsehen. Das kannst du auch fühlen, hören, riechen.

Starte einfach mit dem Sinneskanal, mit dem du besonders gut arbeitest.

Luise Franca schafft in ihrem Buch „Blühende Fantasie: Die eigene Lebensvision gestalten“ die Basis, wie du alte, untauglich gewordene Lebensbilder ausmisten kannst. Mit ihren Geschichten um Fantasie stärkt sie deinen Mut, dein Selbstvertrauen und dein Durchhaltevermögen, dir eine neue Wirklichkeit zu erschaffen, zu erträumen.

Und das geht durch praktische Visionsübungen und Imaginationen, die deine ureigensten Lebensträume wieder in Erinnerung bringen.

Das Buch „Blühende Fantasie“ eröffnet dir einen weiten Raum der Selbstverwirklichung.

„Der eigenen Fantasie zu vertrauen, kann das ganze Leben verändern.“ (Luise Francia)

Imaginationsübung aus dem Buch „Blühende Fantasie“

Wir hören. Wir sehen. Es geschieht einfach. Unaufhörlich nehmen wir mit unseren Sinnen Eindrücke wahr. In dieser Imagination werden wir die Sinneseindrücke finden, um so die Feinwahrnehmung der Sinne zu schulen.

Du kannst mit den Ohren anfangen. Fühle dich in deine Ohren ein, spür den Gehörgang, das Innere mit dem kleinen Teich, der für das Gleichgewicht sorgt.

Nun stelle dir ein Geräusch vor, zum Beispiel ein Lieblingsmusikstück. Versuche, die Musik ganz körperlich zu hören. Es muss natürlich nicht unbedingt Musik sein, du kannst auch einen tropfenden Wasserhahn, Kirchenglocken, Kinderlachen oder Hundegebell imaginieren. Wähle einfach ein Geräusch, das für dich leicht zu imaginieren ist.

Wenn du es gehört hast, lass diese Imagination wieder los. …

Im Buch „Blühende Fantasie“ von Luisa Francia findest du viele weitere Imaginationsübungen.

Stöbere auch hier in ihren weiteren Büchern.

Buchtipp

Blühende Fantasie: Die eigene Lebensvision gestalten (Buchtipp)
Blühende Fantasie: Die eigene Lebensvision gestalten
Luisa Francia
ISBN 978-3-426-65835-2
Knaur Menssana

Bilderverzeichnis

  • Seelenweg: So gestaltest du dir deine Wirklichkeit: piro4d | pixelio

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