Stress lass nach

Psycho-Neuro-Immunologie gegen Stress

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Buch Vorstellung des Buches „Gesunde Psyche“ von Dr. med. Lutz Bannasch und Beate Junginger durch Eva Laspas

Seit Monaten nagt die ständige Kritik des Chefs am Selbstwertgefühl. Wir trauen mittlerweile auch schon unseren Kollegen nicht mehr über den Weg. Die Beziehung zu Partner oder Partnerin droht in eine Krise zu rutschen und auch mit den Kindern gibt es ständig Ärger.

Da kommt dann auch noch einer Erkältung dazu, die ewig nicht besser wird und schließlich in einer monatelangen Bronchitis mündet. Kopf- und Rückenschmerzen sowie Müdigkeit und Erschöpfung lassen uns gar nicht mehr richtig fit werden.

Die Ärzte schütteln den Kopf, keine Therapie erweist sich als wirksam, und wir kommen scheinbar gar nicht mehr zur Ruhe.

Jährlich schleppen sich immer mehr Menschen von Arzt zu Arzt, um die unterschiedlichsten Therapien und Medikamente auszuprobieren. Doch die Symptome bleiben. Ärzte haben dafür den Begriff „Overload-Syndrom“ geprägt. Er lässt sich übersetzen mit dem Wort „Überlastungs-Syndrom“.

In dem Buch „Gesunde Psyche“ finden Sie gleich zu Beginn einen Selbsttest. Sie können anhand dieses sehr ausführlichen Fragebogens feststellen, ob Sie noch gesund oder schon krank sind und das „Overload-Syndrom“ im Anzug ist.

 

Die Wirkung von Stress auf Körper, Geist und Seele

„Viele Menschen empfinden schwere Krankheiten und andere leidvolle Erfahrungen zwar als Einbruch in ihrem Leben und als große Krise. Dennoch hadern sie nicht mit ihrem Schicksal, verzweifeln und brechen nicht, sondern begeben sich auf die Suche nach einer tiefen Wahrheit, nach der Botschaft, die ihnen das körperliche Leiden auf geistig-seelischer Ebene mitteilen will. (Resilienz)“ Dr. Lutz Bannasch führt uns anhand unserer Testergebnisse durch das Buch. Es gibt drei PNI-Typen (Psycho-Neuro-Immologie): den ausgeglichenen Typ, den gebremsten Typ und den überaktiven Typ, die alle anders Denken und fühlen und so im Körper tief greifende Prozesse in Gang setzen, die über Gesundheit und Krankheit entscheiden.

Nachdem wir also den Test gemacht haben, erfahren wir, welcher PNI-Typ wir sind und lernen, ein Coachingprogramm aus zwölf Schritten für uns selber zusammenstellen, um diese Strukturen von Gesundheit und Krankheit zu durchbrechen.

 

Die zwölf Schritte gegen Stress sind:

  1. Überprüfen Sie Ihre Überzeugungen und Anschauungen
  2. Nehmen Sie einen anderen Blickwinkel ein
  3. Bedenken Sie die Macht der Sprache
  4. Visualisieren Sie Ihre jetzige Lebenssituation
  5. Holen Sie sich Feedbacks
  6. Schauen Sie in den Spiegel
  7. Hören Sie auf den eigenen Widerstand
  8. Übernehmen Sie Verantwortung für sich selbst
  9. Definieren Sie Ihre Ziele
  10. Überprüfen Sie Ihre Lebensbedingungen
  11. Überprüfen Sie Ihre Beziehungen
  12. Achten Sie auf versteckte Botschaften

 

Menschen, die eine schwere Diagnose bekommen haben, und die diese nicht als Ende ihres Lebens ansehen, sondern als Chance, senden durch ihre veränderte Geisteshaltung neue Signale aus. Sie ändern ganz bewusst in ihrem Leben etwas, korrigieren ihre Wege, und kommen mit sich selbst und ihrer Umwelt ins Reine.

Das führt oftmals zur frappierende Erfolgen. Der Umschwung im Leben facht die im Organismus innewohnenden Selbstheilungskräfte so an, dass Patienten von schweren, chronischen Leiden wie Rheuma oder sogar Krebs befreit und wieder ganz gesund werden können.

Die Macht die in uns liegt

Diese Macht liegt in unserem Geist, in unseren Emotionen, Einstellungen, Anschauungen und täglichen Gewohnheiten. Schon in der TCM, die 4000 Jahre alt ist, sagt man, dass Körper Geist und Seele eine feste Einheit sind. In der TCM gelten dabei lange festsitzende Emotionen als Krankmacher Nummer eins. Danach erst kommen Ernährung und ganz zum Schluss die Erreger, wie Viren oder Bakterien u.d.gl.

Auch in der westlichen Medizin weiß man davon, und zwar im Wissenswirtschaftszweig der Psychosomatik. (Psyche = Seele; Soma = Körper). Hier ist auch schon länger bekannt, dass ausgeprägte seelische Konflikte früher oder später körperliche Symptome oder gar chronische Krankheiten erwirken können.

 

Ein typisches Patienten Schicksal zum Faktor Stress

Ich möchte Ihnen hier kurz ein Beispiel aus dem Buch niederschreiben, damit es für Sie noch anschaulicher wird, wie seelische Konflikte den Körper nachweislich beeinflussen.

 

Angelika Geschichte: „Die Arbeit macht mich krank!“

Angelika litt regelmäßig an Nebenhöhleninfekten und Blasenentzündungen , sodass sie häufig Fehlzeiten am Arbeitsplatz hatte. Sie war müde und abgespannt und konnte sich zu nichts mehr aufraffen.

Sie litt unter ihrem langweiligen Job, und wollte sich beruflich verändern. Ihre Stelle in einer öffentlich-rechtlichen Position war eine krisenfeste 30-Stunden Anstellung, doch sie war in einem Archiv tätig und litt darunter, nicht unter Menschen sein zu können.

Dabei träumte sie von einer neuen Tätigkeit in einer Veranstaltungsagentur, weil sie dort abwechslungsreiche menschliche Kontakte sah. Die Jobsuche gestaltete sich als sehr schwierig, ihre Bewerbungen kamen postwendend zurück, es gab nicht eine einzige Einladung zu einem Gespräch. Angelika fühlte sich in ihrem bisherigen Leben gefangen. Sie sah keinen Ausweg.

Sie fühlte sich einsam und wollte etwas bewegen. Außer zu ihrer Mutter und ihrem Sohn, den sie allein erzog, hatte sie keine positiv und inspirierend menschlichen Kontakte. Ihre häufigen Blasenentzündungen, die Infekte und ihre ewige Müdigkeit hatten ebenso ihren Beitrag dazu geleistet wie ihre Schwierigkeit, auf andere Menschen zuzugehen. Sie stellte sich als ruhig, fast verschlossen und ängstlich da. Außerdem erzählte sie, dass sie mit einigen Menschen einfach nicht „könne“, besonders wenn sie sich unter Druck gesetzt oder kritisiert fühlt.

 

Was passierte in Angelikas Körper?

Bei der Blutkontrolle der Immunzellen fand sich erwartungsgemäß für den psychologischen Typus ein stark gebremstes Immunsystem. Gerade ängstliche Menschen, die sich über längere Zeit viele Sorgen machen, sich unglücklich und einsam fühlen, haben eine hohe Cortisolausschüttung, die ihr Immunsystem bremst. So wurde auch Angelika Körper anfällig für Infektionen wie Nasennebenhöhleninfekt, Blasenentzündungen und Pfeiffersches Drüsenfieber.

Die Virusinfekte wiederum zerstörten Teile ihrer Immunzellen und beschleunigten den Teufelskreis: Nachgewiesenermaßen waren die Abwehreiweiße oder Immunglobuline im Speichel und auf den Schleimhäuten reduziert, damit stieg wiederum die Anfälligkeit für Infekte.

Das Beispiel zeigt deutlich, dass die Unzufriedenheit und die scheinbare Ausweglosigkeit in Arbeit und Leben ihre Krankheiten fördert.

 

Psychosomatische Krankheiten

Psychosomatische Krankheiten bahnen sich vor allem durch drei Mechanismen ihren Weg von der Seele in den Körper:

  • Verdrängung: Ein Problem wird gar nicht erst erkannt, sondern sofort ins Unbewusste verschoben, wo es unterschwellig zehrt und zu zahlreichen Störungen führt. Was Sie tun können: Achten Sie auf Ihre Gefühle. Schieben Sie sie nicht gleich weg, sondern betrachten Sie sie bewusst: Was ist die Ursache? Wie oft kommt sie vor? Wie kann ich sie abstellen?
  • Verschiebung: Unbewusst ein Problem von einem Bereich auf einen anderen übertragen, zum Beispiel die Angst vor Herzkrankheiten auf den Magen, der dann rebelliert. Was Sie tun können: Analysieren Sie ehrlich Ihre Situation. Was bereitet Ihnen Schwierigkeiten? Was macht Ihnen Angst? Haben sich in letzter Zeit Probleme verschoben?
  • Konflikt: Im psychosomatischen Sinn handelt es sich dabei um einen Widerspruch zwischen Können und Wollen. Zum Beispiel möchte jemand eine schlechte Beziehung beenden, kommt aber vom anderen nicht los. Was Sie tun können: Unterdrücken Sie Ihre Gefühle nicht. Realisieren Sie, wo Ihre Wünsche und Ziele liegen, und leben Sie danach. Lernen Sie, Entscheidungen zu fällen.

 

Therapieansätze und Vorschläge für Veränderung:

Im Laufe des Buches finden Sie für jeden der drei PNI-Typen unterschiedlichste Vorschläge für die Bewältigung Ihres neuen Lebens. Sie finden Therapien, wie z.B. die Musiktherapie oder aber auch Yoga und Atem-Therapie und diverse Mentale Techniken.

Gegen Ende beschreibt und Dr. Bannasch, woran wir erkennen, wann professionelle Hilfe nötig ist. Denn: „Sie haben in diesem Buch erfahren, welche komplexen Zusammenhänge jeden von uns einzigartig machen. So können Sie sich, Ihr Umfeld und Ihre Gesundheit jetzt selbst besser einschätzen, eine Art Selbstdiagnose erstellen. Und Sie haben Methoden und Verfahren kennengelernt, um gesünder und glücklicher mit sich und anderen zu leben. Doch der Radius der Selbsterkenntnis und der Selbstbehandlung ist natürlich begrenzt. Denn wir stehen uns selbst viel zu nah, um uns objektiv betrachten zu können. Und manche von uns haben auch nie gelernt, sich selbst wahrzunehmen und auf sich zu achten.

An wenn wir an diesem Punkt der Erkenntnis angelangt sind, nehmen wir diese als Chance wahr und suchen uns therapeutische Hilfe.“

Ein absolut brauchbares praxisnahes Buch, das eine Menge verändern kann – wenn, ja wenn wir es tun!

 

Buchtipp:

Gesunde Psyche, gesundes Immunsystem: Wie Psychoneuroimmunologie gegen Stress hilft
von Dr. Lutz Bannasch und Beate Junginger
ISBN 978-3-426-87646-6
Knaur Menssana

 

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