Musik als Schlüssel zur Erleuchtung.

Kraft der Musik

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Nada Mrahma sagte: „Die Welt ist Klang.“ Doch ist sie auch Rhythmus und Melodie. Melodien oder Musikstücke können unsere Stimmung beeinflussen, uns fröhlich oder traurig machen. Wir alle kennen die Kraft der Musik.

 

Menschen, die nur arbeiten,
finden keine Zeit zum Träumen.
Nur wer träumt, gelangt zur Weisheit.
Smohalla, Nez-Percè-Häutling
(aus dem Buch „Die Gesänge der heiligen Berge“, siehe Buchtipps)

 

Grundelemente der Musik

Musik besteht aus drei Grundelementen, Klang, Rhythmus und Melodie. Sie können gemeinsam oder getrennt voneinander vorkommen. Im Buch „Schamanische Ritualmusik und die Kraft der Klänge“ von Axel Brück finden wir die Differenzierung:

 

Klang:

Klänge können verschiedene Tonhöhen haben, die sich nicht verändern während der Klang zu hören ist. Die kraft eines reinen Klanges ist stark. Er wirkt auf Körper, Geist und Seele. Seine Schwingung tritt in Kontakt mit unserem Körper und ruft Reaktionen hervor. Klang wirkt auch auf unsere Psyche – entspannend oder aufwühlend.

Seite den Anfängen der Menschheit ist Klang und seine Wirkung auf den Körper bekannt, zahlreiche urzeitliche und schamanische Instrumente zeugen davon. Stimme, Didgeridoo, Schamanentrommeln, Klangschalen…

 

Rhythmus:

Klang ist Raum, Rhythmus ist Zeit. Rhythmus zeigt uns den Wechsel von Geräusch zu Stille, dabei entsteht das Gefühl der Zeit. Klang hat eine räumliche Ausdehnung ohne Struktur, Rhythmus bringt die Struktur, Bewegung entsteht und lässt uns den Raum wahrnehmen.

Trommeln sind Rhythmus- und Klanginstrumente – man bekommt Lust, beidem durch tanz Ausdruck zu verleihen.

 

Melodie:

Melodische Musik entstand eher später in der Menschheitsgeschichte. Zuvor gab es den Glauben und den Kontakt zu Göttern, der jedem Menschen möglich war. Mit den Religionen kamen dann die „Spezialisten“ in die Welt, die den Kontakt mit den Göttern vermittelten und den „einfachen“ Menschen auf Abstand hielten.

Mit den Religionen entstand die melodische Musik, zuerst zu Ehren der Götter gespielt. Melodische Musik stellt eine Kommunikation mit dem „Jenseitigen“, dem Göttlichen dar, schamanische Musik ist ein Handwerkzeug zur Induktion veränderter Bewusstseinszustände.

Was wir hören, hat immer etwas von allen Elementen der Musik. Wer allerdings nicht „Kunst machen“, sondern mit Musik als Handwerkzeug arbeiten oder sie für sich benutzen will, soll sich über die Eigenheiten der unterschiedlichen Bestandteile klar sein, um sie wirklich sinnvoll anwenden zu können.

 

Großer Geist, bewahre mich davor,
über einen Menschen zu urteilen,
ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.
Unbekannter Apachenkrieger
(aus dem Buch „Die Gesänge der heiligen Berge“, siehe Buchtipps)

 

Unsere Stimme

Im Buch „Das Lied der Seele: Schamanische Rituale für Vision und Heilung“ macht uns Autorin Caitlin Matthews Mut, die eigene Singstimme zu erheben.

Lasten, Leiden oder Unterdrückung, die Menschen erdulden müssen, hört mach in der unterdrückten oder zurückhaltenden Art ihrer Stimme. Viele sind sich dessen bewusst und achten genau auf ihre Stimme, weil sie wissen, wie viel sie preisgeben.

Einer Stimme kann der Schmerz der ganzen Welt anhaften, doch wenn wir sie erheben zum Klang von Rassel oder Trommel, wenn wie uns mit unseren Spirits verbinden wollen und ihnen eine Stimme verleihen möchten, dann geschieht so etwas wie ein Wunder. Der Hörer wird eine unglaubliche Befreiung zu Gehör bekommen, wenn die Stimme alle ihre Bedenken fallen lässt und einstimmt in den Chor des universellen Gesanges. Leider gibt es nur wenige soziale Anlässe, zu denen wir unsere Stimme zum Lied erheben, und solange nicht der Alkohol in Mengen fließt und sie ermutigt, zeihen die meisten Menschen es vor, nicht zu singen.

Also: Erlaube dir, deinen freie Singstimme zu erheben. Sie ist eine eigene, freie Begabung und eine große Hilfe das Sourcing, das uns möglich macht, auf den Schwingen des Spiritwindes zu gleiten, und im freien kosmischen Netz zu bewegen und zwischen den Welten zu wandern.

 

Ich bin das Land. Meine Augen sind der Himmel.
Meine Glieder sind die Bäume.
Ich bin der Fels, die Wassertiefe.
Ich bin nicht hier, um die Natur zu beherrschen
Oder sie zu nutzen. Ich bin selbst Natur.
Hopi-Indianer
(aus dem Buch „Die Gesänge der heiligen Berge“, siehe Buchtipps)

 

Buchtipps:

Schamanische Ritualmusik: … und die Kraft der Klänge
von Axel Brück
Verlag Arun
ISBN 3935581785

Seit Urzeiten benutzen Schamanen Musik-instrumenre, um in „andere“ Welten zu reisen oder um Kontakt mit der Geisterwelt aufzunehmen. In seinem buch erklärt der Autor die Wirkungsweise dieser schamanischen Musik. Dabei stellt der traditionelle Instrumente vor, wie zum Beispiel: Trommel, Rassel, Flöte, Horn, Dord & Didgeridoo…

Viele nützliche Tipps, die zu eigenen Ritualen ermutigen sowie Live-Mitschnitte eines Ekstase-Rituals auf der beiliegenden CD werden nicht nur Schamanen begeistren.

 

 

Das Lied der Seele: Schamanische Rituale für Vision und Heilung
Von Caitlin Matthews
Verlag Arun
ISBN 3935581874

In diesem Buch beschreibt die Autorin, wie wir das Lied unserer Seele wiederfinden können und inwiefern uns der Schamanismus dabei helfen kann. Ein wirklich umfangreiches Werk mit über 80 praktischen schamanischen Übungen!

 

 

Die Gesänge der heiligen Berge: Die Weisheit der Indianer
Verlag Diederichs
ISBN 9783720530088

Die Indianer Nordamerikas gelten bis heute als naturverbundenes Volk, das im Einklang mit pflanzen und Tieren lebte. Sie zogen Kraft aus der Wärem der Sonne, der Reinheit des Wassers und der Energie der Erde.

Lesen Sie hier einige Spräche in diesem wunderschönen Bildband und erinnern Sie…

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  • Mit der Stimme haben wir Musik bei uns: Klaus Steves | pixelio

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