Gesundheitsvorsorge: Fit in die 2. Lebenshälfte

Gesundheit erhalten bis in Alter.

Da der körperliche Alterungsprozess nur zu 30% genetisch vorprogrammiert ist, bleibt es zu 70% an uns, den körperlichen Abbau zu steuern.

Zu den Fakten: Die Muskelmasse wird bei Frauen ab 30, bei Männern ab 35 abgebaut. Zu diesem Zeitpunkt beginnt also die körperliche Beweglichkeit langsam abzunehmen. Ab da geht es dann noch schneller.

Fakt ist auch, das Menschen die sich regelmäßig sportlich betätigen, ein bis zu 25 Jahren geringeres tatsächliches Alter haben! Und es ist nie zu spät, damit zu beginnen.

Die Conzelmann-Studie (1994) bewies, dass die körperliche Verfassung des Gesundheitszustandes bis ins hohe Alter durch wohl dosierte Fitness deutlich verbessert werden kann.

Man kann also auch mit 70 mit einem angepassten Training beginnen und fitter werden.

 

Gesund bis ins hohe Alter:

Nach dem Motto »Es ist nie zu spät« können Sie vor allem in reiferen Jahren Beschwerden, die das Alter mit sich bringt, vorbeugen. Sie können sogar Ihren Körper verjüngen, indem Sie durch Training das biologische Alter senken und altersbedingten Krankheiten vorbeugen.

Trauen Sie sich und werden Sie aktiv! Sie können nur gewinnen!

Doch gerade Der Eintritt in die Pension kann einen großartigen Schritt in Richtung Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude bedeuten:

Endlich haben Sie Zeit, um sich ausführlich mit Ihrem Körper auseinander zu setzen. Noch ist es nicht zu spät, sich mit altersbedingtem körperlichem Abbau abfinden zu müssen. Wenn Sie jetzt Ihre Chance nützen und den Organismus Schritt für Schritt an regelmäßige Bewegung gewöhnen, können Sie sich Ihre Gesundheit und Vitalität bis ins hohe Alter erhalten. Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie sich mit 80 nicht nur wie 60 fühlen, sondern auch so aussehen.

 

Gesundheitsbewusste gehen zum Fachmann:

Christa hat sich erst vor einem Jahr entschlossen, Mitglied in einem Gymnastikstudio zu werden. Dort wird ihr von Fachmenschen gezeigt, welche Übungen und wie sie sie machen muss, um ihrer Gesundheit nicht zu schaden. Durch ihren sitzenden Beruf hat sie seit Jahren mit Beschwerden in der Lendenwirbelsäule und Krampfadern an den Beinen zu kämpfen. Sie überschüssigen Kilos, die sich seit Beginn der Menopause an den Hüften und Schenkeln angesetzt haben, möchte Christa mit Radfahren am Ergometer loswerden.

Seit Christa 2-mal in der Woche den Yogakurs besucht, hat sich ihre Beziehung zum eigenen Körper wesentlich verändert. Nicht nur, dass sich die Schmerzen in der Lendenwirbelsäule nach und nach verabschiedet haben, auch die aufgetretenen menopausalen Beschwerden sind mittlerweile nicht der Rede wert.

Christa fühlt sich um Jahre jünger und vitaler.

Fünf Kilo hat sie bereits runtergestrampelt. Übrigens hat sie beim Sport mit ihren Krampfadern kaum Beschwerden, da sie während des Trainings Stützstrümpfe trägt.

Christa: „Ich werde weiter Sport betreiben, solange es mir möglich ist!“

Regelmäßige Bewegung und Fitness ist das weitaus beste Mittel, das biologische Altern hinauszuzögern und den Organismus gleichzeitig vor altersbedingten Erkrankungen zu schützen.

 

Mit Maß ans Ziel

Gehen Sie Schritt für Schritt an regelmäßige Bewegung heran, um Ihrer Gesundheit zu Beginn nicht zu schaden. Am wichtigsten ist deshalb vorab der gründliche Gesundheitscheck durch den Arzt.

Faktum ist: Eine zu hohe oder falsche Belastung würde mehr schaden als nützen und ein hohes Verletzungsrisiko mit sich bringen.

Fünf goldene Regeln für das gesunde Altern:

  1. Rauchen Sie nicht!
  2. Achten Sie auf Ihr Gewicht!
  3. Machen Sie regelmäßig Bewegung!
  4. Ernähren Sie sich gesund!
  5. Nehmen Sie täglich eine Multivitamintablette zu sich!

Die Gründe, in höherem Alter mit regelmäßiger Bewegung zu beginnen, sind äußerst vielfältig:

  • Ein trainierter Körper bleibt jung und strahlt Vitalität aus.
  • Ausreichend Muskelgewebe schützt die Gelenke vor Verschleiß.
  • Krafttraining wirkt Muskelverlust entgegen.
  • Sportlich aktive Menschen sind auch sexuell bis ins hohe Alter aktiv.
  • Bewegung mindert menopausale Beschwerden.
  • Alle Körperzellen werden intensiv mit Sauerstoff versorgt.
  • Die Stoffwechseltätigkeit wird aktiviert.
  • Es kommt zu einer besseren Durchblutung der Haut.
  • Körperfett wird abgebaut – und somit Übergewicht.
  • Sanftes Ausdauertraining beugt Herzerkrankungen vor.
  • Das Immunsystem wird positiv beeinflusst.
  • Die Durchblutung des Gehirns wird verbessert.
  • Beweglichkeit und Muskelkraft schützen vor Unfällen.
  • Durch Bewegung werden Gelenke »geschmiert«.
  • Sportliche Bestätigung wirkt sich positiv auf den Hormonspiegel aus.
  • Gezielte Bewegung senkt das Krebsrisiko.

Gehen Sie nun mit Pat Schritt für Schritt durch Checklisten, Informationen über Körper und Gesundheit. Auch dem Thema „Wechsel“ widmet sie ein Kapitel.

Schlussendlich geht es den „Kilos“ an den Leib und Sie können ein für sich maßgeschneidertes Fitnessprogramm zusammenstellen. 32 Übungen mit Bildern helfen Ihnen dabei.

 

Buchtipp:

Fit in die zweite Lebenshälfte
von Pat Zapletal
Verlag ueberreuter
ISBN 3-8000-3850-1


Bilderverzeichnis

  • Gesund und Würdevoll bis ins hohe Alter.: Rainer Sturm | pixelio
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