Den Erfolg neu erfinden

Erfolg - Huffington

 

Die Autorin und Mitbegründerin der Huffington Post, Arianna Huffington, zeigt uns in ihrem Buch „Die Neuerfindung des Erfolgs“: Zu lange haben wir Erfolg anhand von Geld und Macht definiert. Das Resultat dessen ist, dass stressbedingte Erkrankungen sprunghaft angestiegen sind. Was wir heute brauchen, ist eine Revolution unsere Kultur, unserer Arbeit und unserer Lebensweise.

Um erfolgreich zu sein nehmen wir Überarbeitung, Schlafmangel und Burnout in Kauf. Wir tragen diese Selbstausbeutung manchmal sogar wie eine Auszeichnung vor uns her. Das dieses System nicht mehr zukunftsfähig ist, für den Einzelnen ebenso wenig wie für die Unternehmen und Gesellschaft, erlebte Arianna Huffington am eigenen Leib in einer Krise: Sie brach infolge von Erschöpfung zusammen. Zu diesem Zeitpunkt erkannte sie, dass sie ihr Leben neu designen musste.

Die Suche nach neuen Wegen

Die Autorin, selbst einer der erfolgreichsten Frauen der Welt, schildert in diesem Buch ihre intensive Suche nach neuen Wegen. „Was wir brauchen, ist eine dritte Größe, ein dritter Maßstab für Erfolg, der über die beiden Größen Geld und Macht hinausgeht.“

Dieser beruht auf vier Säulen Wohlbefinden, Weisheit, Staunen und Großzügigkeit. Wir stehen an einem Wendepunkt, an dem sich unser Verständnis von Erfolg ändern muss – und dies geschieht keinen Moment zu früh.

 

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Damit berauben Sie sich der Fähigkeit, ein weiteres Schlüsselelement der dritten Größe zu erleben: das Staunen, das Gefühl der Freude an den Geheimnissen des Universums in den alltäglichen Erlebnissen und kleinen Wunden, die unser Leben füllt.

(Wohlbefinden und Staunen sind beide sind entscheidend für die dritte Größe. Beides sind Fähigkeiten, die uns in die Wiege gelegt wurden. Und wir besitzen sie so lange, bis uns das erste Handy in die Hand gedrückt wird.)

Und dann gibt‘s noch einen weiteren unentbehrlichen Faktor, um Erfolg neu zu definieren: Weisheit

Arianna Huffington: „Wenn man in die Welt hinschaut, sieht man intelligente Führungspersönlichkeiten furchtbare Fehlentscheidungen treffen – ob in der Politik, in der Wirtschaft oder in den Medien. Ihnen mangelt es nicht an IQ, sondern an Weisheit. Das ist kein Wunder; noch nie zuvor war es so schwierig, der eigenen inneren Weisheit zu lauschen, denn dazu muss man sich von den allgegenwärtigen technischen Geräten lösen, allen Patches und Bildschirmen, sich aus den sozialen Medien verabschieden – und wieder mit sich selbst in Verbindung treten.“

Digitalisierung als Feind der Menschheit

Seit es Smartphones gibt, kann man der Digitalisierung nicht mehr so leicht entkommen. Aufstehen und weggehen ist zwecklos. Das Smartphone kommt immer mit. Zuerst muss man noch daran denken, doch bald ist es im Muskelgedächtnis angekommen. Und irgendwann ist der Zeitpunkt erreicht, an dem wir gar nicht mehr dran denken, das Smartphone einfach mal liegen zu lassen.

Wir geben uns ein Dasein voller Ablenkungen und leben damit. Die Menschen laufen durch die Stadt, während sie auf ihren Smartphones eine SMS schreiben, telefonieren oder Musik hören. In dem Moment sind sie getrennt von den Mitmenschen und von sich selbst.

Eine Studie ergab, dass jeder dritte Fußgänger beim Überqueren der Straße abgelenkt war, in der großen Mehrheit der Fälle entweder durch Musik hören oder durch telefonieren oder simsen.

In Wien startete im August 2017 das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) eine Aktion, wo sie Laternenpfähle mit Airbags polsterten. Unter dem Motto “Schau auf dich und nicht aufs Handy!” versucht man, die Menschen auf die Gefahr der Ablenkung aufmerksam zu machen. Auf den dicken Pölstern rund um die Laternenpfähle steht geschrieben: “Ob das nächste Auto auch so gut gepolstert ist?”. Mittlerweile haben Fußgänger das größte Unfallrisiko. 45 Prozent aller Unfälle gehen auf Unachtsamkeit zurück, was der höchste Wert unter allen Verkehrsteilnehmern ist (Quelle: Kurier.at).

Der Journalist Oliver Burkeman (The Guardian) schreibt: „Wenn man nach draußen geht, lässt man das sein, was man gerade getan hat, und indem wir nicht mehr versuchen, etwas zu erreichen, reichen wir es oft.“

Neue Quellen des Erfolges

Arianna Huffington rät: „Bitte gehen Sie unbedingt spazieren. Es macht Sie gesünder, es steigert die kognitive Leistungsfähigkeit, von der Kreativität bis hin zum Organisationsvermögen, und es hilft Ihnen, wieder bewusst mit Ihrer Umgebung, Ihnen selbst und anderen Menschen in Kontakt zu treten.“

Um in einen Zustand zu kommen, der uns dem Erfolg des 22. Jahrhunderts näherbringt, sollten wir uns hauptsächlich auf das Gute konzentrieren. Schenken und Großzügigkeit anderen gegenüber wirkt sich tiefgreifend auf uns selbst aus. Es stimmt wirklich, dass man durch das, was man selbst schenkt, spirituell wächst.

Arianna Huffington: „Denken Sie immer daran, dass die Umwelt Sie zwar permanent mit hartnäckigen, blinkenden, lauten Signalen anreizen will, noch mehr Geld zu verdienen und noch eine Sprosse auf der Karriereleiter zu nehmen, das es aber praktisch keine weltlichen Signale gibt, die uns mahnen, den Kontakt zur Essenz unseres Wesens nicht zu verlieren, auf uns selbst zu achten, uns um andere Menschen zu kümmern, inne zu halten, um zu staunen und in Verbindung zu jenem Ort zu treten, von dem aus alles möglich ist.

Um meinen griechischen Landsmann Archimedes zu zitieren: “Gib mir einen Punkt, auf dem ich stehen kann, und ich werde die Welt aus den Angeln heben.” Finden Sie also Ihren eigenen Ansatz – Ihren Ort der Weisheit, des Friedens und der Stärke. Und schaffen Sie von dort aus Ihre Welt neu, nach Ihren eigenen Erfolgsdefinitionen, damit wir alle – Frauen und Männer – gedeihen und so leben können, dass wir mehr Leichtigkeit, mehr Freude, Mitgefühl und Dankbarkeit und, jawohl, mehr Liebe erfahren. Voran, hinauf und nach innen!“

Gewöhnen Sie sich also kleine Gesten der Freundlichkeit an und des schenkenden Seins und beachten Sie, wie das Ihren Geist, Ihre Emotionen und Ihren Körper beeinflusst. Gehen Sie im Alltag bewusst auf Menschen zu, deren Anwesenheit Sie normalerweise als gegeben hinnehmen: Passanten, die Putzfrau im Büro oder Hotel, den Kellner im Café. Achten Sie darauf, wie viel verbundener Sie sich mit allen in dem Moment fühlen. Nutzen Sie Außerdem eine Ihrer Fähigkeiten oder ein Talent, das Sie haben – Kochen, Buchhaltung, Innenausstattung – um jemandem zu helfen, der davon profitiert.

Im Anhang des Buches „Die Neuerfindung des Erfolgs“ finden sich ein Dutzend Apps gegen Ablenkung, die uns helfen uns zu konzentrieren. Ebenso findet sich im Anhang B der transzendente Werkzeugkasten. Zwölf Programme, Apps und Ressourcen für Meditationen und Achtsamkeit.

Das Buch

Die Neuerfindung des Erfolgs
Arianna Huffington
ISBN 978-3-442-15881-2
Verlag Goldman

Bilderverzeichnis

  • Die Neuerfindung des Erfolgs von Arianna Huffington: Random House
  • Erfolg – Huffington: Free-Photos | pixabay

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