Burnout muss nicht sein – Wege zu einem entspannten Leben

Burnout rechtzeitig erkennen und ärtzlich behandeln.

Nicht jeder Erschöpfungszustand ist ein Zeichen für Burnout. Wenn Sie nach einem anstrengenden Tag erschöpft und müde ins Bett fallen, zufrieden mit dem was Sie geleistet haben, besteht noch keine Gefahr von Burnout. Wenn Sie aber über einen längeren Zeitraum morgens gerädert aufwachen und im Schlaf nicht mehr regenerieren, keinen Sinn mehr in der Arbeit sehen und beginnen, an sich selbst zu zweifeln, dann empfehle ich, durch eine fundierte Diagnose im Zentrum Gesundes Gehirn die Ursachen abzuklären und sich einen Überblick über den eigenen Gesundheitszustand zu verschaffen. Denn wie immer in der Medizin ist Vorbeugen besser als Heilen.

 

Was ist Burnout?

Das Burnout Syndrom wird als Endzustand einer seelischen Entwicklung beschrieben. Betroffene befinden sich in einem Zustand körperlicher und emotionaler Erschöpfung. Die spürbaren Auswirkungen auf Mitmenschen sind Gleichgültigkeit und Gefühlskälte gegenüber sich selbst und Mitmenschen.

 

Anzeichen von Burnout:

Körperliche Erschöpfung wie vegetative Beschwerden, Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen, gehäufte Infektanfälligkeit, Reizdarmsyndrom, Magenentzündung, Asthma usw. Emotionale Erschöpfung wie Resignation, Hilflosigkeit, wachsende Unzufriedenheit, Nervosität, Reizbarkeit, Leere, Verzweiflung, Versagen der Kontrollmechanismen, Versagen der Bewältigungsmechanismen, Suizidgedanken.

Und geistige Erschöpfung wie negative Einstellung zu sich selbst, zur Arbeit und zum Leben im Allgemeinen, Verlust der Selbstachtung, unbefriedigendes Gefühl gegenüber der eigenen Arbeit, Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit, der Minderwertigkeit und des nicht mehr gewachsen sein von Aufgaben.

 


VitAge 120® Aktiv

​Tägliche Vorsorge ist ein wichtiger Aspekt zur Erhaltung der Gesundheit. VitAge 120® Aktiv Kapsel - die tägliche Basisversorgung mit Vital- und Zellschutznährstoffen. Anti-Aging und Rundumversorgung mit nur einer Kapsel täglich.

​Affiliatelink

Die 6 Verlaufsphasen:

 

  1. Phase: Warnsymptome der Anfangsphasen

Zu Beginn steht ein übermäßiges Engagement für Ziele im Vordergrund, welches zu hoher Arbeitsintensität und zu langen Arbeitszeiten führt. Diese zu große Arbeitsintensität resultiert in einer Bereitschaft für physische und psychische Erschöpfungszustände.

 

  1. Phase: Reduziertes Engagement

Der Anfangsschwung aus Phase 1 geht nun in Lustlosigkeit und unangenehmen Gefühl für die Arbeit über.

 

  1. Phase: Erkennen der Problematik

Man erkennt, dass die Arbeit nicht mehr so viel Spaß macht und man weniger leistungsfähig ist. Die Antwort auf diese Erkenntnis ist meist Selbstveränderung und Schuldzuweisungen anderen. Es entwickelt sich schleichend depressive und/oder aggressive Problemverarbeitung.

 

  1. Phase: Abbau von Motivation,

Kreativität und kognitive Leistungsfähigkeit, wobei hier alle Probleme auf einfache Erklärungsmuster reduziert und prinzipiell andere Schuldige gesucht werden.

 

  1. Phase: Verflachung der Gefühle

Sowohl positive als auch negative Emotionen werden vermindert wahrgenommen, Sozialkontakte eingeschränkt, geistige Interessen reduzieren sich auf anspruchslose Inhalte mit einem möglichen eindimensionalen Weltbild.

 

  1. Phase: Verzweiflung

Fragen nach der Richtigkeit der Berufswahl, des Selbstwertes und des Lebenssinn machen sich breit und führen zudem unter Punkt 2 beschriebenen Krankheitssymptomen. Körperliche Symptome entwickeln sich ab den Phasen 2 und 3 und können den ganzen Körper betreffen.

 

Burnout Therapie:

Nach Sicherung der Diagnose durch unseren Gehirncheck richtet sich das Behandlungsmuster sowohl nach der Phase der Burnout Symptomatik als auch nach den individuellen Rahmenbedingungen. Die ganzheitliche Behandlung des Burnout Syndroms orientiert sich an den oben beschriebenen Komponenten der Erkrankung (körperliche, emotionale, geistige Erschöpfung) und bedarf einer Therapie für

Körper (Ernährung, Bewegung, Entspannung), Geist (Zusammenhänge verstehen, eingefahrenen Denkmuster verändern, Kreativität entwickeln, Sinn wiederfinden) und Seele (Begegnung mit anderen, Zugang zu sich selbst finden, sich selbst wieder spüren lernen).

Daraus ergibt sich eine Kombination aus Psychotherapie mit individuell zusammengestellten modernen Therapiemethoden wie beispielsweise Atemtherapie, Klangtherapie, Körpertherapie, Kreativtherapie und balneophysikalische Maßnahmen bis zu verschiedenen Entspannungsverfahren. Unser ganzheitlich ambulantes Betreuungsprogramm „Stop & go. Well“ dient zur Behandlung und Prävention von Burnout mit dem Ziel, geistige, körperliche und seelische Leistungsfähigkeit für Beruf und Alltag wiederzuerlangen oder zu stärken.

 

Gehirncheck

  • Labordiagnostik
  • Neurologische Anamnese und klinische neurologische Untersuchung
  • Neuropsychologische Untersuchung zur genauen Bestimmung der Gedächtnis- und

Gehirnleistung

  • Messung der Hirnströme mittels EEG (Elektroencephalographie)
  • Tomografie des Gehirns (Magnetresonanz oder Computertomografie)

 

Wie kann ich Burnout verhindern?

Wenn Sie beruflich und familiär besonders eingespannt sind, dann können Sie einem Burnout vorbeugen, indem Sie z.B. mehr auf sich achten und versuchen, sich ständig weiter zu entwickeln. Lernen Sie eigene Ressourcen kennen und nutzen. Entscheiden Sie sich bewusst für einen wohlwollenden Umgang mit sich selbst, pflegen Sie Beziehungen und streben Sie evtl. Strukturveränderungen an. Kümmern Sie sich um angemessene Bezahlung und lernen Sie eigene Rezepte gegen Stress zu entwickeln.

 

Univ.-Doz. Dr. Udo Zifko

Zentrum Gesundes Gehirn

Rudolfinerhaus | 1190 Wien

Tel. Nr.: 0664 63 93 623

www.gesundesgehirn.at

 

 

Burnout bei Frauen

Dr. Regina Hochmair

Burnout ist bei Frauen eines der häufigsten Syndrome in der modernen Gesellschaft. Der tägliche Stress und die Zwänge, denen Frauen unterliegen, sind augenscheinlich und doch werden sie genauso oft falsch eingeschätzt.

Frauen suchen gewöhnlich den Fehler zuerst bei sich und bemühen sich dann diesen zu beseitigen. Der Fehler weist oft auf einen Konflikt zwischen alten, tief verwurzelten Einstellungen und veränderten gesellschaftlichen Rollenmustern als Frau hin.

Viele Frauen sind verwirrt von den althergebrachten Rollenmustern, die mit ihrem neuen Bewusstsein vereinbart werden sollen. Beim Versuch, eine Fassade aufrecht zu erhalten, handelt sie in Übereinstimmung mit alten, überholten familiären Prinzipien und fühlt sich häufig emotional und intellektuell belastet. Im Lauf der Zeit verlieren sie den Kontakt zu den eigenen Maßstäben und Gefühlen. In gewisser Weise entwickelt sich daraus ein „falsches Selbst“ und sie haben das Gefühl zwei entgegengesetzte Leben zu führen.

Diese Konflikte können untersucht und auf Lösungsmöglichkeiten hin untersucht werden.

Der Zyklus einer Burnout Entwicklung hängt bei Frauen von den Lebensumständen, der Persönlichkeit, dem Selbstbild, der Vorgeschichte und der Fähigkeit zur Stressbewältigung ab. Der Zwang sich zu beweisen, bedingt einen verstärkten Einsatz, sowie die subtile Vernachlässigung eigener Wünsche und Bedürfnisse. Zunehmend werden Konflikte verdrängt und eigene Werte vernachlässigt. Auftretende Probleme werden verleugnet, was dann in weiterer Folge zu Rückzug und Isolation führt. Zunehmend werden nun Verhaltensänderungen auch von anderen bemerkt. Die Betroffene verliert das Gefühl für die eigene Persönlichkeit. Es entsteht ein Gefühl der inneren Leere bis hin zur Depression und vollständigen Erschöpfung. Diese kann auch zu einer lebensbedrohlichen Situation werden.

 

Stop & go. Well

Innehalten – Pause schalten

Stop & go. Well ist das ganzheitliche ambulante Betreuungsprogramm vom Zentrum Gesundes Gehirn und dient zur Behandlung und Prävention von Burnout.

Das Ziel ist, die geistige – körperliche – seelische Leistungsfähigkeit für Beruf und Alltag wiederzuerlangen oder zu stärken.

Das Stop & go. Well Programm umfasst eine klinische ganzheitliche Diagnostik. Gemeinsam mit den Betroffenen wird im Erstgespräch auf die körperliche, geistige und emotionale Befindlichkeit eingegangen und ein individueller Therapieplan erstellt.

Die körperverhaltenstherapeutischen Sitzungen bilden den Kern der Betreuung und werden durch Klangschalenmassage, Craniosacrale Methode, Biofeedback und progressive Muskelentspannung unterstützt. Die Anzahl der jeweiligen Sitzungen richtet sich nach dem persönlichen Bedarf.

Die gewonnenen Stärken werden gefestigt, individuelle Strategien entwickelt, um den Therapieerfolg in Alltag und Beruf zu integrieren. Der Dialog zu sich, zu Angehörigen und zu KollgeInnen wird gefördert, durch die Entwicklung von Instrumentarien zur Selbstreflexion unter Berücksichtigung individueller Lebensumstände.

Das Stop & go. Well Programm wird in Einzelsitzungen, Gruppentherapien und als Vorträge und Workshops in Firmen angeboten.

 

Anmeldung und Information:

Fr. Dr. Regina Hochmair

+43 699/8149 0707
r.hochmair@gesundesgehirn.at

 

Bilderverzeichnis

  • Burnout erkennen: Robert Kneschke | fotolia

Kommentare sind deaktiviert